Eine eigene(!) Bildsprache
Verglichen mit anderen Fotografen hat Tania Reinicke früh den eigenständigen Ausdruck gesucht und früher als manche Kollegen ihre Arbeiten in Ausstellungen und Büchern präsentiert. Herausgekommen ist ein akzentuiertes und facettenreiches, in seiner Vielfalt nicht gerade homogenes Portfolio.
Höhepunkt sind aus meiner Sicht die Aufnahmen aus der Serie Lost Spaces Beijing,China – zu sehen auf den Seiten von derfreiraum.com – auf diesen Bildern wird die Wechselbeziehung von Fotografin und Metropole, Fotografin und Ballungsgebiet besonders greifbar und ist stilistisch sehr fein abgestimmt – Tania Reinicke lebt und arbeitet im Ruhrgebiet.
Marko Radloff/Bildwerk3: Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung zum Fotografen? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?
Fotografin Tania Reinicke: Die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie in den unterschiedlichsten Ausdrucksformen sollte Wissen vermitteln, das in die zukünftige Arbeit des Fotografen fließt.
Im Mittelpunkt dieser Rückkopplung von theoretischer Auseinandersetzung und praktischer Anwendung sollte dabei die Konzeption einer eigenen fotografischen Sprache stehen.
Ich habe an der Fachhochschule Dortmund bei Prof. Heiner Schmitz und Prof. Gerald Koeniger studiert. Neben dem Studium habe ich assistiert, um meine praktischen Kenntnisse zu vertiefen.



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