4. August 2011 14

Drei Doppelhefte PHOTONEWS für Bw3-Leser. Thema: Street Photography

Cover der aktuellen Ausgabe, in der sich diesmal vieles um Street Photography dreht

Street Photography ohne Menschen ist keine Street Photography. Aber Menschen auf der Straße zu fotografieren ist heikel.

Bittet man vorher um Erlaubnis, ist die Situation wahrscheinlich nicht mehr so, dass man sie fotografieren will, fragt man hinterher, kassiert man garantiert eine Ablehnung.

Dennoch Street Photography! In der aktuellen (Doppel-)Ausgabe von PHOTONEWS geht es um dieses Thema: Menschen werden von Menschen fotografiert – auf der Straße, im richtigen Leben.

Die Herausgeber Denis Brudna und Anna Gripp beleuchten das Spannungsfeld in dem sich Street Photography heute bewegt und stellen dazu einige sehr spannende Fotoarbeiten vor. Bereichert wird das Ganze durch einen Beitrag von Wolfgang Maaßen, der Street Photography nach juristischen Gesichtspunkten beurteilt.

Unterm Strich: Street Photography unter bestimmten Voraussetzungen. Eine davon kann heißen, Menschen gegenüber offen und fair zu sein.

Ich darf unter allen Bildwerk3-Lesern drei Hefte verlosen! Also: Kommentieren oder »Gefällt mir« – und schon bald das Heft lesen.

Wo? Auf der Bildwerk3-Facebookseite. Oder ganz einfach hier …

Natürlich interessiert mich eure Meinung zum Thema: Erfahrungen beim Street-Fotografieren, Anregungen im Umgang mit Leuten oder eine Diskussion über das richtige Kameramodell :-)

Alle Aktionen – abgegeben bis Sonntag den 07.08.2011 – werden in die Verlosung einbezogen. Viel Glück!

PHOTONEWS – Zeitung für Fotografie

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27. Juni 2010 3

PHOTONEWS Beilage „Archive und Nachlässe“

Zum vierten Mal veröffentlicht PHOTONEWS eine Sonderbeilage zu einem besonders relevanten Thema der Fotografie. Die aktuelle Ausgabe widmet sich Archiven und Nachlässen – ein Themenbereich, der für viele Fotografen, Agenturen, Verlage und Institutionen eine wichtige Herausforderung darstellt. Trotz einer großen Wertschätzung von Fotografie als Kulturgut sind viele Archivbestände bereits verschwunden oder akut gefährdet. Immer mehr Fotografen oder ihre Erben suchen dringend nach einem Ort für die Sicherung ihrer Bilder.

Mit diesem Sonderheft möchte PHOTONEWS für das Thema sensibilisieren und in Deutschland ein Netzwerk anregen, das sich der Problematik annimmt. Ziel ist eine dezentrale Lösung, an der möglichst viele private wie staatliche Einrichtungen mitwirken. Enno Kaufhold nennt als verantwortlicher Redakteur dieses Themenheftes Details für einen möglichen Lösungsansatz.

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28. Januar 2010 0

PHOTONEWS Nummer eins 2010

Außer Bildwerk3 ;-) gibt es noch PHOTONEWS – die Zeitung für Fotografie mit dem atemberaubenden Format – seit ein paar Tagen an den Kiosken und in ausgesuchten Bahnhofsbuchhandlungen. Ich bringe hier mal eine verlinkenden Zusammenfassung des Inhalts, verbunden mit der Empfehlung, das Heft unbedingt zu kaufen – macht niemanden arm, aber jeden, der es liest, glücklich …

Dokumentarfotografie. Retro-, Per- und Prospektiven (Klaus Honnef)

Fotobuch-App. Dienststelle Marienthal auf dem iPhone (Markus Weckesser)

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28. Oktober 2009 2

Kunst contra Kommerz: PHOTONEWS Nummer elf 2009

Mir gefallen die Bilder von Stefanie Schneider und ich gehe gern zu LUMAS – in Berlin, in Hamburg oder anderswo. Beide – Stefanie Schneider und LUMAS – haben sich nun im Streit getrennt. Dazu muss man wissen, die Bilder von Stefanie Schneider waren eine der bestverkauften Kollektionen der Editionsgalerie.

Das es dabei um Geld geht und um Nutzungsrechte, um die Vereinnahmung von Künstlern durch geschäftstüchtige Galeristen und um die Pflicht derselben ein Geschäft erfolgreich zu führen, all das wird man annehmen dürfen.

Mehr zu den Hintergründen dieser sehr zeitgemäßen Geschichte: in der aktuellen Ausgabe von PHOTONEWS – zu finden in jeder gut sortierten Bahnhofsbuchhandlung. Zu Wort kommen Stefanie Schneider selbst und Marc Ullrich, Vorstand Avenso AG/ LUMAS.

Wer nach Stefanie Schneider sucht, landet zuerst bei LUMAS und dort etwas unsanft: auf einer Fehlerseite.

Wer nach Stefanie Schneider sucht, landet zuerst bei LUMAS und dort etwas unsanft: auf einer Fehlerseite.

24. August 2009 4

Fotofachlabor gesucht

Analog-Fotografen haben es immer schwerer, ein Labor zu finden, dass noch Facharbeiten übernimmt. Im Schatten der Digitalisierung ist ein ganzes Berufsfeld, ein ganzer Tätigkeitsbereich dabei auszusterben. Wie bekannt wurde, haben selbst in Hamburg in den letzten Jahren alle großen Labore schließen müssen.

Die Kollegen von PHOTONEWS haben sich die Mühe gemacht und alle noch arbeitenden Labore in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen und in einer Liste veröffentlicht. Der erste Teil wurde bereits in der Juli-August Ausgabe publiziert, der zweite Teil erscheint in der Septemberausgabe. (Erscheinungstermin 25.08.09) Wer einen Blick auf die Liste tun möchte, kann dies allerdings auch online tun: Analog-Dienstleistungen für Fotografen.

Und noch ein kleiner Hinweis: Im September-Heft erscheint die dritte Beilage. Nach Beilagen zum Thema Fotobuch (Mai 2008) und Fotografie als Original (Oktober 2008) ist diese Beilage dem Thema “Der Markt für Fotokunst” gewidmet.

PHOTONEWS erscheint in Hamburg und ist die Zeitung für Fotografie, die jeder lesen sollte, dem an Fotografie etwas liegt.

4. Mai 2009 0

Viel Selbstausbeutung unter Fotografen. PHOTONEWS Nummer fünf 2009

Nach unserem Interview mit Dennis Brudna, dem Herausgeber und Initiator von PHOTONEWS – geführt zum Zwanzigsten – heute wieder einmal eine verlinkende Zusammenfassung aus dem aktuellen Heft. Seit Ende April an allen gut sortierten Bahnhofsbuchhandlungen bereitliegend: Ausgabe Nr. 5/09

Das Heft in der Hand, die Suchmaschine im anderen Tab, los geht’s:

Fotobuch, Marke Eigenbau (Markus Weckesser): vom 14.05. bis zum 17.05. findet der KASSELER FOTOFRÜHLING 2009 statt. Diese Veranstaltung nimmt Weckesser zum Anlass für seinen Leitartikel. These01: Das Fotobuch, wie es millionenfach vertrieben wird, ist die Rettung für die Foto(Groß)labore, die unter dem Umsatzverlust bei Filmentwicklungen und bei Fotoabzügen zu leiden haben. These02: Selber verlegen macht mehr Spaß. Ganz unterschiedliche Anbieter im Beitrag: blurb.com, lulu.com, photographerbook.eu, frau-boehm.de, plainwhitepress.com, 25books.com

Fotobuch, im Eigenverlag. Jörg Koopmanns Buchdebut “Cat Seen“, ein Interview (Anna Gripp). Auf die Frage wieviel Koopmann für seine 1.000er Auflage bezahlt hat, antwortet der Münchner Fotograf: “Mehr als ich jemals für etwas ausgegeben habe.”

Urformen reloaded. “Karl Blossfeldt. Pflanzenstudien und verwandte Positionen” Eine Ausstellung in Köln (Kerstin Stemmel)

Zauberwort Erinnerung. Zur Ausstellung “EAST/for the record” in der GFZK Leipzig (Andreas Krase)

Erwin Blumenfeld. Der Dada-Monteur und Fotograf. Ausstellung in der Berlinischen Galerie (Enno Kaufhold)

Portfolio: Susanne Casper-Zielonka (Anna Gripp)

Portfolio: Jan Stradtmann, Garden of Eden (Denis Brudna)

Von Dortmund in die Welt … und zurück. Ein Wieder-Sehen mit der Bilderwelt der Fotografin Gisela Büse (Carlo Burschel)

Interview mit Marloes Krijnen, Fotomuseum Amsterdam (Andrea Holzherr)

Kein Ort. Nirgends. Lokaltermin bei Michael Reisch (Torsten Scheid)

Besinnung auf das Wesentliche? Die LeadAwards 2009 (Anna Gripp) Fazit: Die Aussichten sind besser als die Lage.

20 Jahre später…
Ein Gespräch zwischen André Gelpke und Jörn Vanhöfen über die Zukunft der Fotografie, des Fotografischen und der Fotografen – zwanzig Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Gespräch. Zitat Jörn Vanhöfen: Leider glaubt aber jeder in diesem Markt, es doch irgendwann und irgendwie zu schaffen. Das ist alles hoch spekulatives Terrain und sehr viel Selbstausbeutung. Daher steht oftmals die Form und der Eindruck vor Inhalt und Ausdruck …”

FH Dortmund (Fachbereich Fotografie) gewinnt erneut beim Epson Art Photo Award. Fragen an Prof. Cindy Gates (Anna Gripp)

Vom Dia zur Flatrate. Der Wandel der Bilderbranche, Teil 3 (Klaus Plaumann)

Buchrezensionen, Preise – Wettbewerbe – Stipendien, News, aktuelle Termine, Ausstellungskalender

Heft Juni 2009 erscheint am 29.05.2009

19. Februar 2009 5

PHOTONEWS zum Zwanzigsten – Interview mit Denis Brudna

PHOTONEWS zum Zwanzigsten

Marko Radloff/bildwerk3: Lieber Denis Brudna, wie fühlt man sich als Initiator und Herausgeber einer Zeitung für Fotografie, die es seit nunmehr  zwanzig Jahren gibt?
Denis Brudna:
Ganz normal. Man wundert sich nur, wie schnell die Zeit vergeht. PHOTONEWS absorbiert natürlich viel Zeit, auf der anderen Seite ist es auch sehr spannend, daran zu arbeiten. Ich bin aber nicht nur mit PHOTONEWS beschäftigt, wodurch sich das Ganze noch etwas relativiert.

Wie kamen Sie auf die Idee zu einer eigenen Zeitung für Fotografie und wie ist der Name PHOTONEWS entstanden? Gab es damals vergleichbare Publikationen?
Ich hatte schon vorher viel mit Fotografie zu tun, organisierte seit 1972 Ausstellungen und schrieb sporadisch für andere Zeitschriften. Doch das, was es damals an Zeitschriften gab, hat mich inhaltlich und zum Teil auch optisch nicht wirklich überzeugt.

Und so hat sich bei mir der Wunsch verstärkt, eine Alternative zu schaffen. Vergleichbare Publikationen gab es, zumindest in Deutschland, nicht. Sonst hätte ich mich auch dort engagieren können.

Mit dem Titel ist es ganz einfach. Es musste aus rechtlichen Gründen (für Deutschland) ein neuer Name sein. Einiges war bereits vergeben. Dann sollte das Wort NEWS den Zeitungscharakter signalisieren. Leider gab es dann nur die englische Version, weil der Titel “Fotonachrichten” nicht sonderlich attraktiv ist.

Unter allen deutschsprachigen Publikationen ragt PHOTONEWS heraus: sowohl hinsichtlich der Qualität der Beiträge als auch vom äußeren Format – eine ungewöhnliche Größe? Sind Sie immer ganz glücklich damit? Gab es Überlegungen, etwas daran zu ändern?
Das Format ist uns wichtig. Zum einen soll PHOTONEWS ansatzweise den Charakter einer Zeitung haben. Zum anderen lässt sich auf den großen Seiten besser bzw. fotogerechter gestalten.

Obgleich PHOTONEWS kein Zeitgeist-Blatt werden sollte, wo man immer die neuesten grafischen Spielereien ausprobiert, finde ich das Format doch angenehmer, als die genormten und zum Teil austauschbaren Fotopublikationen.

Gott sei Dank, gibt es bei den Printmedien noch andere größere Publikationen, so dass es auch im Vertrieb ganz gut klappt. So lange das besondere Format keine wesentlichen logistischen Probleme mit sich bringt, bleiben wir dabei. Das ist kein Dogma, aber die vorherrschende Uniformität ist auch keine Lösung. Das Motto lautet: Mut zu Nische.

Ist PHOTONEWS heute eine Zeitschrift in erster Linie für Abonnenten oder für Spontankäufer?
Wir haben von Anfang an darauf geachtet, dass PHOTONEWS für jeden bezahlbar bleibt. Somit erreicht die Zeitung sowohl den Abonnenten als auch den Spontankäufer. Bewusst kostet das Heft im Abo genauso viel wie beim Einzelkauf. Uns ist es wichtig, im Handel präsent zu sein und so auch immer wieder neue Käufergruppen anzusprechen.

Welche Zielgruppe hatten Sie von Anfang an im Blick – und mit welchen Werbekunden rechnen Sie heute?
Das Konzept von PHOTONEWS beinhaltet, dass wir möglichst breite Kreise der Fotoszene mit Informationen und interessanten Projekten versorgen. Dazu gehören künstlerisch arbeitende Fotografen ebenso wie Fotojournalisten oder Mode- und Werbefotografen.

Es ist ja eben das Spannende an der Fotografie, dass es hier so viele Arbeitsfelder gibt, die sich zum Teil gegenseitig anregen und befruchten können. Zu unseren Lesern gehören engagierte Amateure ebenso wie Profifotografen, Fotostudenten und ihre Professoren sowie Galeristen, Kuratoren, Redakteure und Art Buyer – aber auch einfach Menschen, die sich für Fotografie interessieren, diese mitunter sammeln und  sich informieren möchten.

Was die Werbung betrifft ist die Palette der Kunden auch recht breit. Nachdem sich herausgestellt hat, wie relevant PHOTONEWS in der Fotoszene ist, sind gleichermaßen Kunden aus der Fotoindustrie wie aus dem Fotokulturbereich daran interessiert, ihre Produkte, Dienstleistungen oder Ausstellungen via PHOTONEWS zu kommunizieren.

Als Sie vor zwanzig Jahren begonnen haben, waren die Verhältnisse einigermaßen stabil. Seitdem hat sich fast alles verändert. Von welchen Veränderungen haben Sie für die Zeitschrift in erster Linie profitiert?
Natürlich hat der Fotografie-Boom in der Kulturszene insoweit geholfen, als dass sich inzwischen viele Menschen für Fotografie interessieren. Davon haben wir zweifelsohne profitiert, weil viele nach einer seriösen Informationsquelle gesucht haben.

Angesichts der rasant sich vollziehenden Veränderungen wirkt PHOTONEWS auf beruhigende Art kontinuierlich. Wie wird sich die Zeitschrift in Zukunft dennoch verändern?
Kontinuität ist das Stichwort. Jeder kann nun nach 20 Jahren selbst beurteilen, was wir am Anfang versprochen und wie wir dieses Versprechen praktisch umgesetzt haben. Für uns sind fundierte Inhalte genau so wichtig wie der adäquate Umgang mit den Fotografien.

Mehr Schein als Sein war nie unsere Prämisse. Davon gibt es an den Kiosken mehr als genug. D.h. wir sind bemüht, das erreichte Niveau zu halten und weiter auszubauen. Grafisch wird sich nicht wesentlich etwas ändern. Die Grafik soll den Bildern und den Inhalten dienen und nicht zum Selbstzweck werden.

Bekommen Sie heute noch manchmal Papierbilder für Veröffentlichungen geschickt?
Durchaus. Für den Druck erhalten wir dann meistens Daten, aber manche Fotografen stellen sich auch mit Papierbildern vor.

Zwei Ausgaben 'PHOTONEWS'

Zwei Ausgaben 'PHOTONEWS'

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