27. April 2010 0

Frei von ökonomischem Druck Fotografie studieren

Zu seinen größten Erfolgen zählt der Fotograf Frank Bauer sein dauerhaftes Verhältnis zu einigen seiner Kunden – das sei in Zeiten wie diesen nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Bauer hat bisher für nationale und internationale Magazine, einige wichtige deutsche Marken und für einige Musik-Label fotografiert.

Frank Bauer macht am liebsten Portraits – seine Aufnahmen zeugen von großem Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen und von Geduld und dem Bedürfnis, etwas Besonderes zu machen.

Was meint Ihr ist die größte Herausforderung für denjenigen, der Menschen fotografiert?

© Frank Bauer

© Frank Bauer

Bildwerk3/Marko Radloff: Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung zum Fotografen? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?
Frank Bauer: Der Kern jeder guten Ausbildungsstätte für Fotografie ist es, den Studenten die Themenfindung und die damit einhergehende Fotosprache zu ermöglichen.

Neben der Beherrschung der Technik, was ja selbstverständlich ist und welche man ja auch immer weiterhin verfeinern sollte, ist es sehr wichtig während eines Fotografie-Studiums herauszufinden welche Themen einem liegen, was man also sagen will und wie man es sagen will. Ich denke gute Dozenten helfen einem dabei, lenken in die richtige Richtung.

Bei all dem ist es auch wichtig dies noch ohne den Druck des Marktes auszuloten, ohne die sehr spezifischen Briefings, die später die einzelnen Aufträge so sehr und genau prägen.

Ich selbst war auf der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign (heute FH) München von 1992 bis 1995.

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9. April 2010 2

Freie und kreative Fotoarbeiten sind wichtig

Der Fotograf Marcus Philipp Sauer lebt in München und in Berlin. Obwohl er einen vollen Terminkalender hat, nimmt er sich die Zeit, um freie Arbeiten zu fotografieren: die seien wichtig für den (fotografischen) Geist und auch für’s Renommee – obgleich sie dem Inhalt im Geldbeutel schadeten.

Fotograf als Beruf, meint Sauer, kann man erlernen – und meint damit den Umgang mit Technik und Equipment – das Feeling für gute Bilder sollte man allerdings mitbringen, um Erfolg zu haben.

© Marcus Philipp Sauer

Bodenhaftung – In unserem Interview kündigt Marcus Philipp Sauer eine Idee für Airbus an. Läßt aber alles offen. Vielleicht schwimmende Flugzeuge? © Marcus Philipp Sauer

Marko Radloff/Bildwerk3: Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung zum Fotografen? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?
Marcus Philipp Sauer: Ich kenne Leute, die Fotografie studiert oder eine Lehre gemacht haben und danach nicht Fuß fassen konnten aber dagegen andere, die weder das eine noch das andere absolvierten und groß rauskamen …

Das Technische kann man erlernen, das Gespür für ein gutes Bild nicht!

Was erwarten Sie von Ihren Assistenten? Was erwarten Ihre Assistenten von Ihnen?
Was jeder Fotograf erwartet: Er soll einem die Arbeit erleichtern, so dass man sich voll und ganz auf das Motiv konzentrieren kann und sich nicht mit technischen oder organisatorischen Problemen herumschlagen muss.

Das Selbstverständliche: Eine faire und menschliche Behandlung. Es gibt leider sehr viele arrogante Fotografen, die ihre Assistenten verheizen, oft auch durch mangelndes Selbstbewusstsein oder eigene Überforderung.

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25. März 2010 3

Als Fotograf bringt jeder neue Job, neue Herausforderungen

Erik Dreyers Fotografien sind Bild gewordene Ideen und Botschaften: reduziert auf die unmittelbare Aussage und dennoch gelegentlich doppelbödig, witzig, auch ernst, immer verständlich und einprägsam. Es macht großen Spaß sie anzuschauen beziehungsweise in sie hineinzublicken.

Dreyer lebt als Fotograf in München und er sagt, dass es eigentlich keine Rolle spielt, wo man heute lebt. Beim gegenwärtigen Stand der Technik kann man Fotografie von überall aus machen.

© Erik Dreyer

© Erik Dreyer

Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung zum Fotografen? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?
Ich denke der Wert einer guten Ausbildung liegt in ihrer Vielseitigkeit und dem Zusammenspiel von Theorie und Praxis – die Möglichkeit auch angrenzende Bereiche, wie z.B. Bildbearbeitung kennenzulernen. Außerdem hat man nie wieder so viel Zeit und Möglichkeiten auszuprobieren und sich auszutoben.

Meine Ausbildung habe ich auf der ehemaligen staatlichen Fachakademie für Fotodesign in München absolviert und danach weitere drei Jahre u.a bei Hubertus Hamm, Herlinde Koelbl und Ben Oyne assistiert.

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7. Mai 2009 4

Thomas Wrede bei f5,6

Bolzplatz, 2008 140 x 189 cm C-print, Diasec Edition 5 © Thomas Wrede

Bolzplatz, 2008 140 x 189 cm C-print, Diasec Edition 5 © Thomas Wrede

Real Landscapes: 08. Mai – 20. Juni 2009 in der Galerie f5,6
Fotograf: Thomas Wrede

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