26. November 2008 0

Ralf Wehrle und Uwe Frank im A trans Pavilion

© Ralf Wehrle und Uwe Frank: Partitionen²

© Ralf Wehrle und Uwe Frank: Partitionen²

Die beiden Fotodesigner und Fotokünstler Ralf Wehrle und Uwe Frank arbeiten seit 1993 unter ihrem Ateliernamen Black & White zusammen. Ihr Studio und Atelier haben sie in Mönchweiler (Schwarzwald). Auftragsgebunden für namhafte Firmen sind sie in den Bereichen: People, Werbung, Industrie und Fashion weltweit tätig. Bei ihren freien Arbeiten steht oft die Aktfotografie im Mittelpunkt. Über die Grenzen Deutschlands bekannt sind ihre Bildthemen „Golden Ball“ oder „Masquerade“. Für Ralf Wehrle und Uwe Frank ist es selbstverständlich, eigene Bilderfindungen entstehen zu lassen. Vielen Dank an Isolde Nagel, Kuratorin des ‘A trans Pavilion‘ für die Bereitstellung des Materials.

© Ralf Wehrle und Uwe Frank: Partitionen²

© Ralf Wehrle und Uwe Frank: Partitionen²

Im Rahmen des 3. Europäischen Monat der Fotografie Berlin 2008 präsentieren Ralf Wehrle und Uwe Frank ihr neues Bildthema Partitionen2 im Schaufenster des A trans Pavilion. Großformatige Bilder inszenieren ausschnitthaft den Körper wie eine Raumplastik. Nackte Körper und nackte Haut wird in architektonischer Weise interpretiert, eine Haltung oder menschliche Geste als reduzierte Grundform festgehalten. Der künstlerische Blick für wesentliche Details, das Fragmentarische erzeugt eine intime Spannung.
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23. November 2008 0

Roswitha Hecke – TWOSOME

„Fotografieren ist wie eine Beziehung. Ich berühre und werde berührt.“ Die in der Berliner Galerie Anna Augstein Fine Arts ausgestellten Paarbilder erzählen Geschichten von Liebe und Schmerz, Glück und Verzweiflung, Tristesse und Lebensfreude ohne dabei voyeuristisch zu wirken. Roswitha Hecke zeigt dabei einfühlsam und vorurteilsfrei die unterschiedlichsten Facetten des täglichen Lebens. Sie portraitiert Menschen am Rande der Gesellschaft, Freunde, Paradiesvögel, Verliebte, und häufig ist ihre Darstellungsweise umgeben von einem Hauch von Poesie.

Westvillage, New York City, 1981, 60x50 cm, Handabzug auf Barytpapier © Roswitha Hecke

Westvillage, New York City, 1981, 60x50 cm, Handabzug auf Barytpapier © Roswitha Hecke

Mit 18 Jahren beginnt Roswitha Hecke eine Fotolehre und lernt nach Abschluss ihrer Ausbildung den Theaterregisseur Peter Zadek kennen, deren Inszenierungen sie exklusiv während ihrer 7-jährigen Beziehung fotografiert. Neben der Freundschaft zur Schauspielfamilie Bennent bilden Reisen eine Konstante in ihrem Leben, sodass sie feststellt: „Ich suche nicht, ich finde. Genetisch bin ich eine Nomadin.“ In den gezeigten Paarfotografien, aufgenommen in Paris, Tanger, Istanbul, New York, Marrakesch oder Mexiko-Stadt gibt sie die Personen nie der Lächerlichkeit preis, man spürt vielmehr ihre offensichtliche Zuneigung zu den abgebildeten Menschen. Authentisch und teilweise provokativ ist es das Alltägliche was sie fasziniert – nichts ist so interessant wie das Leben.

Roswitha Hecke lebt und arbeitet in Hamburg. (weitere Bilder von Roswitha Hecke in einem Beitag von Almut F. Kaspar bei stern.de)

California Club, Mexiko City, 1980 - Handabzug auf Barytpapier © Roswitha Hecke

California Club, Mexiko City, 1980 - 50x60 cm, Handabzug auf Barytpapier © Roswitha Hecke

Im Rahmen des 3. Europäischen Monats der Fotografie

Galerie Anna Augstein Fine Arts (www.augstein-finearts.com)
Fasanenstr.69
10719 Berlin

bis zum 20.12.2008

20. November 2008 0

Vernacular Photography, gefundene Bilder oder eine lange Liebesgeschichte

Altern ist gewöhnlich. Fotografieren kann es auch sein. Ganz ungewöhnlich allerdings dem Altern in Bildfolgen zuzuschauen – auf ganz gewöhnlichen Fotografien. Die holländische Fotografin Andrea Stultiens arbeitet mit gefundener Fotografie – sogenannter Vernacular Photography. Aus umfangreichen Nachlässen rekonstruiert sie Lebensgeschichten – Geschichten des Alterns.

Fotografie ist seit irgendwann Volkssport. Es lassen sich in den Bilderalben und Diakästen der Nachlässe generationenübergreifende Familiengeschichten bergen. Mit den vielen noch ungehobenen Schätzen und ein bisschen Phantasie läßt sich Lebensgeschichte im Zeitraffer, wie in einem Film, nur persönlicher, direkter, für jederman ‘nachschauen’ – sofern diese Fotografien öffentlich werden und nicht im Hausmüll landen.

Unbekannt/ gefunden von Andrea Stultiens: Aus der Serie "Komm, mein Mädchen, in die Berge / The Alps" © Andrea Stultiens

Unbekannt/ gefunden von Andrea Stultiens: Aus der Serie "Komm, mein Mädchen, in die Berge / The Alps"© Andrea Stultiens

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19. November 2008 0

Helena Blomqvist in der Galerie WAGNER + PARTNER

The last Golden Frog Helena Blomqvist, Mourning Procession, 2008 © Galerie Knäpper, Stockholm

The last Golden Frog Helena Blomqvist, Mourning Procession, 2008 © Galerie Knäpper, Stockholm

Galerie WAGNER + PARTNER (www.galerie-wagner-partner.com)
Karl-Marx-Allee 87 // 10243 Berlin

17.10. – 29.11.2008

15. November 2008 0

Erwin Wurm – Fotografie aus der Sammlung Deutsche Bank

Erwin Wurm, Inspection, aus: Instructions on How to Be Politically Incorrect, # 1, 2003, Fotografie, Sammlung Deutsche Bank, © Erwin Wurm, 2008

Erwin Wurm, Inspection, aus: Instructions on How to Be Politically Incorrect, # 1, 2003, Fotografie, Sammlung Deutsche Bank, © Erwin Wurm, 2008

Deutsche Bank, Berlin (www.deutsche-bank-kunst.com)
Unter den Linden 13/15, Eingang: Charlottenstr. 37
10117 Berlin

3. – 29.11.2008

Zum Europäischen Monat der Fotografie werden Werke präsentiert von:
Markus Amm, Ebtisam Abdul Aziz, Michael Danner, Sabine Dehnel, Thomas Florschuetz, York der Knöfel, Sharon Lockhart, Boris Mikhailov, Yukio Nakagawa, Rivane Neuenschwander, Olaf Nicolai, Eva Schlegel, Annegret Soltau, John Stezaker, Beat Streuli, Anett Stuth, Hiroshi Sugimoto, Susa Templin, Gillian Wearing, Wols (Alfred Otto-Wolfgang Schulze), Erwin Wurm, Miwa Yanagi

12. November 2008 0

Absolventen der Ostkreuzschule für Fotografie zeigen Arbeiten

Am Freitag, den 14. November ’08 um 20.00 Uhr laden die Absolventen des zweiten Jahrgangs der Ostkreuzschule für Fotografie zur Vernissage ihrer Abschlussaustellung. Im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie werden die Arbeiten der Studierenden aus den Klassen von Prof. Ute Mahler, Sibylle Bergemann und Robert Lyons zwei Wochen lang in den Gewölben des ehemaligen Umspannwerks Prenzlauer Berg zu sehen sein.

© Andres Marroquin

© Andres Marroquin

28 Arbeiten – 28 Positionen. Ob konzeptuell, frei oder fragmentarisch: es gilt die Entscheidung für eine eigene Bildsprache sowie die Forderung, dass sie gehört wird. Heterogen in der Herangehensweise, der Wahl der Objekte, den Ansprüchen an sich selbst.

In der subjektiven Sprache der Autorenfotografie – der eigenen Neugier verpflichtet und die individuellen Fähigkeiten noch auslotend – entstanden diese 28 Arbeiten.

Die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin genießt einen guten Ruf im Bereich dokumentarischer, journalistischer und künstlerischer Fotografie. Beigetragen dazu hat der konsequente Lehranspruch einer Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit durch eine profilierte und eigenständige Bildsprache. Zahlreiche Auszeichnungen und Preise der Studierenden belegen dies.

© Maria Leutner

© Maria Leutner

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Walter Gropius im Bauhaus-Archiv

© Walter Gropius, 1928, Flat Iron Building, New York

© Walter Gropius, 1928, Flat Iron Building, New York

Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung (www.bauhaus.de)
Klingelhöferstr. 14 // 10785 Berlin

19.11.2008 – 2.02.2009