Ein ausgewogenes Famlienleben bringt Gelassenheit. Fotograf Benedikt Ernst
Benedikt Ernst ist auf einem ungeraden Weg Fotograf geworden und damit ziemlich erfolgreich: vom Bankkaufmann zum Spezialisten für Fashion-, Beauty- und Editorial-Produktionen; und Antrieb und Motivation wie so oft: Leidenschaft für Fotografie.
Die Bildwerk3-Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Fotografenberuf hat Ernst ausdrücklich bejaht. Der Kölner Fotograf ist verheiratet und hat drei Kinder. Außerdem ist er ein Social-Network-Enthusiast: sein Facebook-Account weißt mit Stand heute 3.327(!) Freunde aus.
Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung zum Fotografen? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?
Sicherlich ist eine fundierte Ausbildung oder Studium für einen Fotografen sehr nützlich, wobei es meiner Meinung nach auch immer typabhängig ist, wie sehr diese Ausbildung dann fruchtet.
Ich selber bin Autodidakt und habe nur den einen oder anderen Workshop besucht, um mir ein paar Grundkenntnisse anzueignen beziehungsweise zu vertiefen. Fotografie hat für mich viel mit Leidenschaft zu tun.
Niemandem nutzt die beste Ausbildung, wenn man nicht mit offenen Augen durchs Leben geht und sich von vielen Einflüssen inspirieren lassen kann.
Grundsätzlich will ich aber noch anfügen, dass eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium, egal in welchem Bereich, sicherlich eine Bereicherung für den eigenen Lebensweg ist. Ich habe in die verschiedensten Arbeitsbereiche reingeschnuppert, bin ausgebildeter Bankkaufmann, danach 3 Semester BWL geschnuppert, habe 7 Jahre einen Jazzclub mitbetrieben und war als angestellter und freiberuflicher Grafiker tätig.





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