18. August 2011 0

Swim Lanka – Swim For Life. laif-Fotograf Massimiliano Clausi

Menschen am Strand von Colombo. Swim Lanka – Swim For Life © Massimiliano Clausi/laif

Menschen am Strand von Colombo. Swim Lanka – Swim For Life © Massimiliano Clausi/laif

Am 26. Dezember 2004 ereignete sich die schlimmste Katastrophe in der Geschichte Sri Lankas. 13 Tsunamis verwüsteten die Insel und forderten mehr als 30.000 Menschenleben. Inzwischen sind die Spuren der Verwüstung in den meisten Teilen Sri Lankas beseitigt. Die Angst vor der nächsten tödlichen Welle sitzt jedoch noch immer tief.

Als Reaktion auf die traumatischen Erfahrungen mit der Tsunami-Katastrophe wurde das »Swim Lanka Projekt« mit dem Ziel möglichst vielen srilankischen Kindern das Schwimmen beizubringen und ihnen die Angst vor dem Ozean zu nehmen, initiiert. Mehr als 16.000 Kinder nahmen bisher an den Schwimmkursen teil.

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11. August 2011 1

La Storia – The italian men. laif-Fotografin Barbara Dombrowski

Anfang der Neunziger, Italien: Eine Gruppe junger Männer sitzt im Auto. © Barbara Dombrowski/laif

Anfang der Neunziger, Italien: Eine Gruppe junger Männer sitzt im Auto. © Barbara Dombrowski/laif

Barbara Dombrowski reiste im Jahr 1991 für mehrere Monate nach Bella Italia – das Land ihrer Träume. Dort fotografierte sie italienische Männer und das sinnliche Italien der frühen neunziger Jahre.

Zwanzig Jahre später hat sie aus den Bildern ein animiertes Fotobuch gemacht: die iPhone/iPad-App »La Storia – The Italien men« zeigt die Bilder ihrer damaligen Abschlussarbeit . (Link Itunes Store)

Die Fotos aus »La Storia« haben diverse Preise erhalten und wurden in mehreren Ausstellungen gezeigt.

Barbara Dombrowski

Barbara Dombrowski wurde 1964 in Stuttgart geboren. Sie studierte Visuellen Kommunikation an der FH in Dortmund. Seit 1996 arbeitet sie als freie Fotografin. Barbara Dombrowski lebt und arbeitet in Hamburg.

Fotografin Barbara Dombrowski

Barbara Dombrowski bei laif

9. August 2011 1

Street Photography – Ausstellung des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie

Wie jedes Jahr Ende August, Anfang September wird der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie auch in diesem Jahr wieder mit einer Ausstellung im Rahmen des »Visa Off« Programms des Fotofestivals »Visa pour l’Image« in Perpignan, vertreten sein.

Unter dem Titel »Street Photography« werden Fotos gezeigt, die in verschiedenen Städten überall auf der Welt entstanden. Die Fotos transportieren die Atmosphäre von Berlin, Istanbul, Kaliningrad, London, Poznan, und nicht zuletzt auch Hannover und Perpignan.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Studierenden, aller Semester.

Vom 30. August bis 5. September 2010 sind die Arbeiten täglich von 10 bis 18:00 Uhr im La Salle des Libertés (Rue Edmont Bartissol 3, Perpignan, Frankreich) zu sehen.

Street Photography

Flanieren und fotografieren. Sich einfach treiben lassen, immer auf dem Sprung dem pulsierenden Nebeneinander des Lebens der Stadt eine fotografische Form zu geben. Kaum ein anderes Sujet fasziniert Foto-Journalisten mehr als die Street Photography. Denn der Zufall führt Regie, wenn Fotografen den öffentlichen Raum zum Thema machen.

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4. August 2011 0

Mae Tao Klinik. laif-Fotograf Kai Nedden

Ein Mönch hat seine Beinprothese abgelegt um sich auszuruhen. Minen sind der häufigste Grund für Amputationen in der Mae Tao Klinik. © Kai Nedden/laif

Die Mae Tao Klinik liegt in der Nähe der Stadt Mae Sot an der thailändischen-burmesischen Grenze. Sie bietet seit 1989 den Flüchtlingen aus Burma, die durch die Minenfelder des burmesischen Dschungels geflüchtet sind, eine erste Anlaufstelle, Unterschlupf und freie medizinische Versorgung.

Die häufigsten Erkrankungen sind Entzündungen, Malaria und Tuberkulose, aber auch Verletzungen durch Minen und Schusswunden werden behandelt.

Kai Nedden dokumentierte die medizinische Versorgung der burmesischen Flüchtlinge in der Mae Tao Klinik.

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28. Juli 2011 1

Kinder-Schokolade – der bittersüße Handel. laif-Fotograf Daniel Rosenthal

Ein Mädchen im Elendsviertel Bado in San Pedro. Viele der Bewohner sind in der Hoffnung auf Arbeit und Verdienst in die "Kakaostadt" San Pedro gekommen und leben nun ohne jegliche Perspektive im Elend. Es gibt weder fliessendes Wasser noch Kanalisation. Die wenigen vorhandenen Schulen können sich die Bewohner meist nicht leisten. Regierung und Multis schauen tatenlos zu. © Daniel Rosenthal/laif

Vor Jahren gelobte die Süßwaren-Industrie Besserung. Doch noch immer schinden sich auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste Minderjährige bei der Kakaoernte.

Sie schuften und schleppen bis zur Erschöpfung, verdienen für die gefährliche Arbeit aber nur einen Hungerlohn. Keins der Kinder kennt die Früchte ihrer Arbeit, den Geschmack von Schokolade – die Schätze des Landes gehen in den Export.

Der Fotograf Daniel Rosenthal wurde 1973 geboren und lebt in Berlin. Nach seinem Fotodesignstudium am Lette–Verein Berlin arbeitete er für verschiedene Tageszeitungen und zog anschließend nach London, um an der School of Media Fotojournalismus zu studieren.

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21. Juli 2011 0

From Vienna to Beirut. laif-Fotograf Frederic Lezmi

Libanon, Beirut © Frederic Lezmi/laif

Libanon, Beirut © Frederic Lezmi/laif

Wo endet der Westen und wo beginnt der Orient? Auf seiner Reise von Wien nach Beirut dokumentierte laif-Fotograf Frederic Lezmi den fließenden Übergang von Europa zum Nahen Osten.

Vier Monate fuhr er dafür mit dem Auto von Österreich bis in den Libanon. Lezmi, als Halblibanese im Schwarzwald aufgewachsen, wollte das „Dazwischen“ untersuchen – das, was zwischen seiner europäischen Heimat und seinem langjährigen Beobachtungsfeld im Nahen Osten liegt.

Lezmi zeigt wie sich Morgen- und Abendland durchdringen und überlagern. Kulturelle Differenzen stellt er in seinen Aufnahmen in Frage und auf die Probe – schleichend kommt uns so die „ferne“ arabische Welt ganz nah.

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14. Juli 2011 3

Die Wagenburg-Autark am Stadtrand. laif-Fotograf Gordon Welters

Die Wagenburg – © Gordon Welters/laif

Die Wagenburg – © Gordon Welters/laif

In seiner Fotogeschichte »Die Wagenburg« zeigt Gordon Welters 11 Menschen, die mit ihren Tieren in einer Wagenburg am Stadtrand von Potsdam leben, wo sie alles haben, was sie benötigen: Ein Windrad und eine Solaranlage sorgen für Strom, es gibt kleine Gemüsebeete, Kinderspielplätze, ein Tiergehege, einen eigenen Badewagen und ein Werkstattzelt.

Vor allem aber erleben sie hier eine Freiheit, wie sie in einer Mietwohnung kaum denkbar ist. Welters wohnte selber in der Gemeinschaft. Seine Serie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Unicef World Press Foto Award.

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