7. Juli 2010 0

Nachtrag in Sachen WM, Marcus Brandt und Südafrika

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf unser kleines Gewinnspiel. Das läuft nämlich solange Deutschland bei der WM in Südafrika mitspielt und sollte alles klappen, dann noch bis zum Finale am Sonntag. Ähnlich gut sind die Chancen für Euch bei unserem Gewinnspiel den Preis abzuräumen … Jetzt noch! (zum Gewinnspiel)

Wir haben viele Leser, die Bildwerk3 in Berlin empfangen … wer dort ist, sollte die Galerie Gilla Lörcher besuchen. Dort sind noch bis zum 11.07.2010 Arbeiten von Marcus Brandt zu sehen. (Brandt ist als Fotograf für die Deutsche Presse-Agentur bei der WM dabei); sein Thema – wie könnte es anders sein in diesen Tagen – Fußball.

Zu den Arbeiten, die bereits zu sehen sind, kommen an jedem Tag Fotografien hinzu die, anders als das offiziellen Bilder von den Spielen nicht direkt von Fußball, sondern vom Land Südafrika erzählen – sie zeigen traumhafte Landschaften und richten den Blick auf die Menschen, die in diesen Tagen nicht im Rampenlicht stehen.

Wer mag kann die verbleibenden Spiele bei einem sogenannten Fußball WM 2010 Screening at Galerie Gilla Lörcher ansehen – heute, am Samstag um Platz drei und am Sonntag das Finale, jeweils um 20:30 Uhr. Kuratiert hat das Ganze Holger Marquardt.

© Marcus Brandt

Aus dem Südafrika-Tagebuch von Marcus Brandt – die vollständige Serie ist in der GALERIE GILLA LÖRCHER in Berlin, Pohlstraße 73 zu sehen – noch bis zum 11.07.2010

5. Juli 2010 11

Gespielt, gejubelt, fotografiert. Wie entstehen die WM-Bilder

Marcus Brandt, dpa

Bildjournalist Marcus Brandt - im Einsatz für die dpa bei der Fußball WM 2010 in Südafrika

Schauplatz Südafrika, FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010: Szenen jedes Spiels werden von mehr als 300 Fotografen aufgenommen, dreihundert Fotografen, die am Spielfeldrand oder auf der Tribüne ihre Positionen beziehen und konzentriert dem Spielverlauf folgen und das Geschehen in Bildern festhalten.

Die ersten Bilder sind in weniger als fünf Minuten verfügbar und werden weltweit nachgefragt. Dahinter steckt eine fotologistische Herausforderung: von der Aufnahme über die korrekte Beschriftung des einzelnen Bildes hinüber in die Systeme des einen oder anderen Bildredakteurs.

Die meiste Arbeit fällt bei den Fotografen an. Marcus Brandt ist einer von ihnen. Er ist für die Deutsche Presseagentur (DPA) bei jedem Spiel in Südafrika dabei und er begleitet auch die deutsche Mannschaft während dieser Zeit. Auch wenn Deutschland das Finale am 12.07.2010 in Johannesburg nicht erreicht bleibt Brandt bis zum letzten Spiel. Der Rückflug ist gebucht – für den Tag danach.

© Marcus Brandt/dpa

Neuer rettet das eigentlich nicht mehr zu Rettende: in diesem Moment würde es gegen England 1:1 stehen ... © Marcus Brandt, dpa

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22. Juni 2010 6

Nachtrag: die Gewinner

Beim Lumix Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover waren drei Preise zu vergeben – sieht man einmal davon ab, dass dabei sein zu dürfen auch schon ein Gewinn ist: den Freelens-Award hat der italienische Fotograf Davide Monteleone für seine Geschichte »Northern Caucasus« gewonnen und damit auch das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis hat Thomas Lekfeldt für seine Geschichte »A Star in the Sky« bekommen und der Preis für die beste multimediale Produktion ging an die amerikanische Fotografin Ilana Panich-Linsman.

Bleibt mir nur noch, die Gewinner unserer Verlosaktion bekannt zu geben. Vielen Dank an alle, die mit gemacht und die Reihe zum Lumix Festival mit ihren Kommentaren bereichert haben. Gewinnen können leider nur drei und gewonnen haben: Thomas Lobenwein, Christian Ernst und Alexander Spanke

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner dürfen sich in den nächsten Tagen auf Post von Bildwerk3 freuen: den Katalog zum Lumix Festival 2010. Bis zum nächsten mal …

21. Juni 2010 3

Fotograf Heinrich Völkel: The Terrible City – Gaza 2009

Vom Krieg in Betonburgen erzählt die Arbeit des Fotografen Heinrich Völkel. Völkel hat den Gazastreifen 2009 bereist und von dort Bilder der Zerstörung mitgebracht: eine schaurige Kulisse zwischen der die Menschen umherlaufen. Wer soll das jemals wieder geraderücken, aufräumen, neu errichten? Die Bilder können darauf keine Antworten geben – sie hinterlassen aber eine Ahnung von der Größe dieser Aufgabe und irgendwie auch von ihrer Vergeblichkeit.

Heinrich Völkel arbeitet für OSTKREUZ – eine der bekannten Fotografenagenturen in Deutschland. Seine Arbeit war auf dem Lumix Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover zu sehen – und sie setzt in der Reihe mit Arbeiten vom Festival hier bei Bildwerk3 den Schlusspunkt. Vielen Dank an Heinrich Völkel und vielen Dank an OSTKREUZ, das die Arbeit hier gezeigt werden kann.

Heinrich Völkel »The Terrible City – Gaza 2009«

aus Heinrich Völkel »The Terrible City – Gaza 2009« © Heinrich Völkel / OSTKREUZ

20. Juni 2010 2

Erinnerung: Katalogverlosung

Heute ist Schluss in Hannover! Also, letzte Gelegenheit die sechzig ausgewählten fotojournalistischen Arbeiten junger Fotografen anzuschauen und letzte Gelegenheit für mich, an unsere Verlosaktion von Beginn des Festivals zu erinnern: wer also zu diesem Beitrag einen Kommentar abgibt, erhält die Chance einen von drei Katalogen des Lumix Festivals zu gewinnen. Im Moment stehen die Chancen ziemlich gut;-)

Vielleicht war der eine oder andere dort und kann hier seine Eindrücke schildern, vielleicht gibt es von Euch Anregungen oder Hinweise an die Macher des Festivals – auch das sollte ankommen – vielleicht möchte der eine oder andere auf seine Fotoreportagen im Netz hinweisen? Nur zu, ist eine gute Gelegenheit …

17. Juni 2010 2

Fotograf Florian Manz: Der letzte Bauer von Hannover

Die Fotografien von Florian Manz sind auf dem Lumix Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover zu sehen. Mit seiner Serie über den letzten Bauern in Hannover hat Florian Manz einen echten Heimvorteil und damit gute Chancen den Publikumspreis der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung einzuheimsen ;-) Viel Glück jedenfalls von meiner Seite …

Die Serie ist sowohl Einblick als auch Rückschau: wir schauen gleichzeitig in einen Bereich, der vielen von uns fremd sein wird und gleichzeitig blicken wir zurück in eine Zeit, als das überall so war …

Florian Manz gelingt das Kunststück, genügend Abstand zwischen sich und sein Modell zu bringen, um nicht allzu platt voyeuristisch zu sein und ihm gelingt dennoch, dem Gemüt des letzten Bauern von Hannover fotografisch nachzuspüren – und es uns zu zeigen.

Fotograf Florian Manz »Der letzte Bauer von Hannover«

Fotograf Florian Manz »Der letzte Bauer von Hannover«

Florian Manz ist Mitglied im Kollektiv25.

16. Juni 2010 28

Katalogverlosung zum Festivalstart

Heute fällt der Startschuss zum 2.Lumix Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover – mit sechzig vorausgewählten Arbeiten junger Fotojournalisten – zu sehen auf dem Expogelände – mit den Portfoliosichtungen – als Sichter unter anderem dabei Lutz Fischmann, Geschäftsführer bei FREELENS und Thomas Hoepker dem Magnumfotografen – zahlreichen Vorträgen, einer Fototechnik-Schau und natürlich den Awards: dem FreeLens Award für jungen Fotojournalismus, dem Lumix Multimedia Award und dem Publikumspreis der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Puh, da ist jede Menge los und wer Zeit hat, dort hin zu fahren oder sowieso in der Gegend ist und sich für Fotojournalismus interessiert, muss hier unbedingt vorbei schauen.

Impressionen Lumix Festival © Stefanie Preuin

Impressionen Lumix Festival © Stefanie Preuin

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