17. November 2011 5

Japan – Überleben in einem zerstörten Land. Fotograf Christoph Bangert

© Christoph Bangert/laif

Rettungskräfte vor einem großen Frachtschiff – Hafen von Kamaishi © Christoph Bangert/laif

Nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans überflutete ein Tsunami weite Teile der Nordostküste. Tausende Menschen starben. Mehrere Nachbeben erschütterten die Unglücksregion.

Christoph Bangert dokumentierte für den STERN und die NZZ die unvorstellbare Zerstörung und wie die Menschen vor Ort die Katastrophe meistern.

Fotograf Christoph Bangert

Christoph Bangert wurde 1978 in Daun in der Eifel geboren und studierte Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund. Im Jahr 2002 unterbrach er sein Studium und seine Karriere als Rallyefahrer und reiste mit einem Landrover über Land in sechs Monaten von Buenos Aires nach New York.

Anfang 2007 erschienen die Bilder dieser Reise als Buch mit dem Titel Travel Notes im New Yorker powerHouse Verlag.

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27. Oktober 2011 3

Ensemble des Burgtheaters. laif-Fotograf Peter Rigaud

Hermann Scheidleder – Ensemble des Burgtheaters Wien © Peter Rigaud/laif

Hermann Scheidleder – Ensemble des Burgtheaters Wien © Peter Rigaud/laif

Peter Rigauds Menschenbilder wirken manchmal, als hätte er sie mit seiner Kamera gemalt: so tiefgründig, so anspielungsreich setzte er im Jahr 2010 das Ensemble und die Gästschauspieler des Wiener Burgtheaters in Szene.

Manchmal fröhlich und schön, manchmal traurig und ergreifend, immer wieder mit dem subtil eingesetzten Stilmittel des Humors, lässt er seinen Portraitierten viel Spielraum für Selbstironie.

Peter Rigauds Fotografien sind präzise und intelligent.

Fotograf Peter Rigaud

Der international gefragte Top Fotograf Peter Rigaud mit Sitz in Wien und Berlin reist regelmässig um die Welt um für zahlreiche nationale und internationale Magazine wie Vanity Fair, Stern, Geo Saison, Vogue, L´officiel, National Geographic zu fotografieren – Persönlichkeiten, Geschichten, Design und Architektur.

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20. Oktober 2011 1

Brut. laif-Fotograf Paul Kranzler

Österreich: junger Mann im Swimmingpool. Aus 'Brut' © Paul Kranzler/laif

Österreich: junger Mann im Swimmingpool. Aus 'Brut' © Paul Kranzler/laif

Paul Kranzlers Projekt “Brut” widmet sich seinen verwandten Menschen und Orten. “Brut“ zeigt, wie schön ein Familienalbum sein kann.

Paul Kranzler beschreibt sein Projekt so: „Es sind Bilder von Orten und Menschen die ich schon lange kenne, egal ob blutsverwandt oder anverwandt. Und Orte und Menschen welche jene, die ich kenne, kennen, und Menschen die ich nicht kenne, an Orten die mir seit langer Zeit bekannt sind.”

Die Bilder aus Brut wurden in einem Bildband bei Fotohof veröffentlicht.

Fotograf Paul Kranzler

Paul Kranzler bei laif

13. Oktober 2011 2

New Burlesque. laif-Fotografin Katharina Bosse

aus 'New Burlesque' © Katharina Bosse (USA, New Orleans)

aus 'New Burlesque' © Katharina Bosse (USA, New Orleans)

Atemberaubender Sexappeal und pure Sünde das kommt einem bei ”New Burlesque” in den Sinn. Die Kleidung und Accessoires im Stil der 30er, 40er und 50er Jahre verhüllen wohlgeformte Körper und versprühen so einen gewissen Glamour, wie man ihn aus dem frühen Hollywood kennt.

Nachdem das Genre mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges schon so gut wie in der Versenkung verschwunden war, etablierte sich der Trend des New Burlesque zu Beginn der 90er erneut. Dita von Teese wurde zu seiner Ikone und hat damit einen regelrechten Boom ausgelöst.

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22. September 2011 4

Portraits. laif-Fotograf Anatol Kotte

Til Schweiger, Schauspieler (01.06.2006) © Anatol Kotte/laif

Til Schweiger, Schauspieler (01.06.2006) © Anatol Kotte/laif

Ein gelungenes Portrait ist weit mehr als das Abbild einer Person, es gibt Einblick in ihren Charakter, erfasst den Menschen hinter der Fassade.

Anatol Kottes Portraits von Menschen aus Politik, Unterhaltung, Wirtschaft und Medien haben ihre eigene Handschrift, sind präzise und klar – auf den ersten Blick kühl, auf den zweiten auch emotional.

Dazu regiert eine Subtilität mit der er Schauspieler wie Til Schweiger, Musiker wie Jessye Norman oder Politiker wie Kanzlerin Angela Merkel in Szene setzt.

Fotograf Anatol Kotte

Anatol Kotte wurde 1963 geboren. Seit 1988 arbeitet er als selbständiger Fotograf und bekam für seine Arbeit zahlreiche Preise im In- und Ausland. Er lebt in Hamburg.

Anatol Kotte bei laif

Fotograf Anatol Kotte

1. September 2011 0

9/11 laif-Fotograf Andreas Herzau

New York City nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center am 11.09.2001 © Andreas Herzau/laif

New York City nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center am 11.09.2001 © Andreas Herzau/laif

Nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 besuchte Andreas Herzau die verwundete und verwundbare Stadt am Hudson. Er fand Spuren der Trauer, der Anteilnahme und des Verlustes buchstäblich an jeder Straßenecke.

Seit 1992 widmet sich Andreas Herzau ausschließlich der Fotografie. 1994 fotografierte er die Drogenszene in Deutschland. 1994 bis 1995 dokumentierte er mit der Kamera den Bürgerkrieg in Ruanda, Sierra Leone und Liberia. 1996 fotografierte er eine Serie über ein Abschiebegefängnis in Deutschland.

1997 bis 2001 beschäftigte er sich mit dem Projekt Me, Myself + I, einer fotografischen Auseinandersetzung mit der Selbstinszenierung junger Menschen. Vom Jahr 2000 bis 2002 arbeitete er an dem Buch Andreas Herzau – New York einem fotografischen Essay der Stadt New York – vor und nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

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25. August 2011 3

Paradise Now. laif-Fotograf Peter Bialobrzeski

»Paradise Now« © Peter Bialobrzeski/laif

»Paradise Now« © Peter Bialobrzeski/laif

»Paradise Now« zeigt sowohl inszenierte als auch vom Stadtwachstum unberührt gelassene Naturfragmente am Rande der künstlich beleuchteten Infrastruktur asiatischer Großstädte.

Die Lichter der Großstadt folgen im Unterschied zum natürlichen Licht keiner Richtung, die künstlichen Sonnen aus Natriumdampflampen, Autoscheinwerfern und angestrahlten Wolkenkratzern bilden eine Art »Vernacular Light«, welches das städtische Super-Grün zwischen hyperreal und surreal changieren lässt.

Die Bilder zelebrieren das üppige Grün als Zeichen der Hoffnung, werfen aber auch die Frage auf, ob wir dieses Leuchten angesichts der prognostizierten Klimakatastrophe überhaupt noch verantworten wollen.

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