9. Mai 2008 0

FOTOBILD 2008 – VIEWING – Das Interview

Heute starten auf der FOTOBILD in Berlin die Portfoliosichtungen. An dieser Stelle war eigentlich das Interview mit Jonas Braus von der Edition Braus geplant, das aber leider aus Termingründen nicht mehr hingehauen hat und das wir verschieben bzw. nachreichen … Stattdessen gibt es noch einmal den Hinweis auf unsere Interviews mit Dr. Enno Kaufhold und Thomas Kellner, die zur FOTOBILD 07 unsere Interviewpartner waren und denen wir unsere ‘Fragen an Viewer’ gestellt haben. Allen Sichtern und allen Fotografen megamäßige Einblicke bzw. Einsichten!

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6. Mai 2008 5

FOTOBILD 2008 – VIEWING – Die Gewinner

FOTOBILD BERLIN 2008 - Die Gewinner

Die Gewinner unserer Verlosaktion stehen fest. Auf vier kostenlose Viewing-Termine auf der FOTOBILD 2008 dürfen sich freuen:

Christoph Hammann
Thomas Hedrich
Kai

Den Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen anregende Gespräche und jede Menge aha-Momente für’s eigene Vorwärtskommen … und na klar, bitte danach auf bildwerk3 ein kurzes Feedback, wie’s gewesen ist!

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FOTOBILD 2008 – Fragen an Falk von Traubenberg

Wenn am 07. Mai 2008 um 19.00 Uhr in Tempelhof die diesjährige FOTOBILD – die ‘Deutsche Fotografenmesse’ – eröffnet wird, ist auch Falk von Traubenberg unter den ausstellenden Fotografen. Von Traubenberg lebt und arbeitet als Künstler in Hamburg und er hat Fotografie für sich als Mittel des Ausdrucks gewählt.

Seine Bilder sind das, was man ‘typisch Kunst’ nennen kann, ein bißchen rätzelhaft, ein bißchen geheimnisvoll, aber immer gewaltig und neu. Ich habe Falk von Traubenberg meine Fragen zum Thema Fotografie, zum Leben in Hamburg, zu den Perspektiven und natürlich zu seinem Programm für die FOTOBILD 2008 geschickt und daraus ist das folgende Interview entstanden:

Zur Erinnerung: Heute abend gibts die Ergebnisse aus unserer Viewing-Verlosung. Bis dahin: bitte fleißig kommentieren!
Falk von Traubenberg - Selbstportrait
04/12-004 Selbstportrait (100x100cm – diasec – 2004)

Ein Blick auf Ihre Website stellt Sie uns als Künstler vor, der viele technische Verfahren beherrscht. Fotografie ist eines davon. Was werden Sie auf der FOTOBILD 2008 in Berlin zeigen?
Auf der Fotobild 2008 werde ich Arbeiten zeigen, die im Bereich der konkreten Fotografie angesiedelt sind. Das heißt, diese sind nicht durch Abbildung realer Gegenstände oder Situationen entstanden, sondern durch bilderzeugende Verfahren.

Zum Einen präsentiere ich die Serie ‘interform | schwarzweiß’ deren Ausgangsmaterial ganz oder gar nicht belichteter Diafilm ist, den ich auf spezielle Art und Weise digitalisiert habe.

Zum Anderen gibt es neue Arbeiten aus der Serie ‘Textur | Vom Schriftbild zur Bildstruktur’ zu sehen. Grundlage für diese Serie sind überlagerte und stark verzerrte Buchstaben. Zusätzlich zeige ich ein Objekt als Hinweis auf meine installativen Arbeiten. Diese bestehen aus mit Kleinbilddias gefüllten Einmachgläsern und Neonröhren. Alle Arbeiten werden erstmals öffentlich zu sehen sein.

Falk von Traubenberg - schwarzweiss#08
schwarzweiss#08 (Serie ‘interform | schwarzweiss’ – 80x80cm – diasec – 2007)

Falk von Traubenberg - schwarzweiss#13
schwarzweiss#13 (Serie ‘interform | schwarzweiss’ – 80x80cm – diasec – 2007)

Welchen Stellenwert nimmt die Fotografie in Ihrem künstlerischen Schaffen ein?

In den letzten Jahren gibt es bei mir eine klare Tendenz von der abbildenden zur bilderzeugenden Fotografie mit Ausnahme der Selbstportraits – wenngleich bei diesen die Fotografie nur als Grundlage für weitere Bearbeitungsschritte dient.

Erinnern Sie sich noch, wann und womit Sie ihr erstes Foto gemacht haben?
Nein, ich habe kein bewusstes Schlüsselbild bzw. -ereignis. Meinen Weg hin zur Fotografie würde ich eher als eine langsame Entwicklung beschreiben.

So kommt es wohl auch, dass ich erst mal Architekt geworden bin, bevor ich mich ganz auf das Abenteuer Fotografie eingelassen habe. Meine ersten Erfahrungen/Experimente habe ich mit der väterlichen Pentax K 1000 gemacht und die Ergebnisse feinsäuberlich in Diaarchivboxen gelagert – seit 1988.

Fotografieren Sie heute noch manchmal analog?
Ja, immer mal wieder. Beispielsweise für die Serie Interform, bei der belichteter Diafilm die Grundlage ist oder für ein Installationsprojekt, mit dem ich die Geschichte einer in Zürich ansässigen Kanzlei über sechs Jahre hinweg verfolge. Dort mache ich Dias, die ich dann in Einmachgläser verfülle.

Auch sammle ich fremde, ausgemusterte Kleinbilddias für neue Installationsprojekte.

Nach all den Entwicklungen der letzten Jahre: Wohin steuert Ihrer Meinung nach das fotografische Fach?
Die Fotografie hat eine kaum zu übertreffende Perfektion in ihrer Abbildungsqualität erreicht. Es stellt sich die Frage, was danach kommt. Vielleicht wieder vermehrt der experimentelle Ansatz – in Analogie zu den 20er und 30er Jahren – mit den heutigen technischen Möglichkeiten.

Falk von Traubenberg - textur | vom schriftbild zur bildstruktur
textur08#06 (aus der Serie textur | vom Schriftbild zur Bildstruktur – 80x80cm – diasec – 2008)

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30. April 2008 0

Ich kenne das Problem von Fotografen, ihre Projekte zu präsentieren …

Dr. Bernd Fechner – hier im Bild – ist Geschäftsführer von photomarketing.de in Berlin und der kreative Kopf hinter FOTOBILD. Ich habe Bernd Fechner ein paar Fragen zur Messe, zu Berlin und zum Thema Fotografie und Fotografen geschickt.

» alle Infos zur FOTOBILD 2008 im aktuellen Presse-PDF

Herausgekommen ist ein sympathischer, kurzer Interviewtext, der ein bißchen hinter die Kulissen schaut und auch von der Not mit dem lieben Geld und den Chancen in einer armen Metropole spricht. ‘Wir sind stolz’, schreibt Fechner,’bisher ohne breite Förderung ausgekommen zu sein’. So etwas sei wahrscheinlich nur in Berlin möglich.

Nicht vergessen: Wir verlosen 3×4 Viewings zur FOTOBILD 2008! Einfach kommentieren!

Ist die FOTOBILD, die ‚Deutsche Fotografenmesse’ in Berlin Ihr persönliches ‚Steckenpferd’?
Wahrscheinlich wird man das so sagen können. Wir veranstalten die Fotografenmesse seit vielen Jahren. Wesentlich wird sie vorangetrieben durch das Engagement meiner Agentur photomarketing.de, freiwilliger Mitarbeiter und vor allem der Begeisterung und dem positiven Feedback unserer Teilnehmer, der Fotografen so wie der vielen eingeladenen Experten.

Gibt es Vorbilder für dieses Event?
Indirekt. Die FOTOBILD begann 2001 als Produzentenmesse. Beruflich habe und hatte ich viel zu tun bei Buchmessen und Kunstmessen. Daher kenne ich das Problem von Fotografen, ihre Projekte zu präsentieren.

Die Idee im Rahmen der FOTOBILD ein VIEWING zu organisieren, kam mir schon bevor ich Rhubarb Rhubarb oder das FotoFest in Houston kannte. Beide Partnerveranstaltungen gewannen über die Jahre durchaus Vorbildcharakter, nicht zuletzt weil ich Rhonda Wilson, Wendy Watriss und Fred Baldwin sehr bewundere und mich ihnen derweil freundschaftlich verbunden fühle.

Was wird auf der diesjährigen FOTOBILD anders laufen, einmal abgesehen von der Location?
Das Begleitprogramm HEARING mussten wir aus Platzgründen während der letzten beiden Jahre sehr zurückfahren. 2008 planten wir es spannender und umfanreicher denn je. weiterlesen …

29. April 2008 1

FOTOBILD BERLIN 2008 – Selbstsicht

Die ‘Deutsche Fotografenmesse‘ in Berlin wird uns in den nächsten Tagen bis zu ihrem Beginn noch ein bißchen beschäftigen. Ich habe Miriam Bahr von photomarketing.de gebeten, uns ihre Sicht auf die FOTOBILD 2008 zu schicken und prompt Antwort erhalten:

In den vergangenen sieben Jahren ihres Bestehens konnte sich die “Deutsche Fotografenmesse” in der jährlichen Agenda von Fotografen, Fotoexperten und Kunstsammlern fest etablieren. Die FOTOBILD BERLIN ist die einzige Veranstaltung in Deutschland, die als Messe den Produzenten künstlerischer Fotografie die Möglichkeit bietet, Werke auszustellen und zugleich zu verkaufen – auch ohne die Zusammenarbeit mit Kunsthändlern und Galeristen.

Dieses seit 2001 erfolgreich praktizierte „SELLING“ wurde ab 2004 um die Veranstaltungselemente “VIEWING” und “HEARING” erweitert. Neben einer Publikumsveranstaltung wurden wir damit zu einem internationalen Fachevent, das alljährlich – besonders aus dem Ausland – mehr Teilnehmer und Experten anzog. Auch ohne öffentliche Mittel und Sponsoring der Fotoindustrie wuchs die FOTOBILD beständig an. Die FOTOBILD lebt von der Teilnahme der Fotografen und vor allem vom positiven Feedback und der Begeisterung für unser Angebot.

Die FOTOBILD BERLIN will 2008 durch einige Neuerungen die Qualität steigern und den Bedürfnissen der Teilnehmer noch besser gerecht werden. Neu ist der Veranstaltungsort: Spätestens letztes Jahr wurde klar, dass die räumlichen Gegebenheiten im stilwerk, wo die FOTOBILD bisher stattfand, unseren Ansprüchen nicht mehr genügte. Wir prüften Angebote und Optionen und entschieden uns für eine legendäre Location in der Geschichte Berlins: den Flughafen Tempelhof. Die VIEWINGS 2008 finden in der atemberaubenden AIRBASE, dem ehemaligen Flughafenrestaurant, statt. Für das SELLING erhielten wir die Erlaubnis zur Nutzung der Empore im Flughafen Hauptgebäude!

Der Messe-Termin ist dieses Jahr erstmals im Frühsommer. Denn diese Jahreszeit entspricht dem Selbstverständnis der FOTOBILD viel mehr und sie reiht sich dadurch in das bunte Berliner Kulturangebot ein. So finden gleichzeitig die 5. berlin biennale für zeitgenössische Kunst und der Karneval der Kulturen statt! Das HEARING hält für verschiedenste Interessen ein spannendes Angebot bereit: Bildbearbeitung, Fragen zu Bildrechten und Publikationen in Buchform sind nur drei der besprochenen Themen.

Last but not least: Im Rahmen des SEEINGS präsentiert die FOTOBILD BERLIN 2008 aktuelle Positionen von Fotografen und Fotografinnen aus der Volksrepublik China. Durch unsere Kooperation mit der chinesischen Künstleragentur CFAEO und dem Lianzhou International Photo Festival setzen wir einen neuen Höhepunkt in der Geschichte der FOTOBILD BERLIN. Wir freuen uns, wenn Sie wieder dabei sind.

FOTOBILD BERLIN 2008

28. April 2008 21

Portfoliosichtungen auf der FOTOBILD BERLIN 2008. bildwerk3 verlost 3×4 Viewings

(gleich zur Verlosung) Die eigene Fotografie-Mappe Fachleuten zu präsentieren, gehört wahrscheinlich zu den aufregendsten Momenten jeder Fotografenkarriere. Sogenannte Portfoliosichtungen oder auch Viewings sind beliebte Veranstaltungen um mit Kuratoren, Publizisten, Kritikern, Galeristen oder auch Agenturleuten über die eigenen Arbeiten ins Gespräch zu kommen.

Auf der FOTOBILD in Berlin, auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof werden vom 09. – 11. Mai 2008 wieder eine ganze Reihe Viewings mit zum Teil recht namhaften Reviewern stattfinden. bildwerk3 hat als Medienpartner der FOTOBILD die Möglichkeit drei Kandidaten direkt einzuladen. Und so gehts:

bildwerk3 - Viewing - Verlosung

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