13. August 2009 1

Darmstädter Tage der Fotografie 2010

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Vom 23. bis 25. April 2010 werden die nächsten Darmstädter Tage der Fotografie statt finden. Unter dem Thema “Jetzt – Die erzählte Zeit” werden Ausstellungen, ein Symposium und weitere Events an diesem Wochenende ihren Platz finden.

Die Darmstädter Tage der Fotografie sind 2004 aus einer Initiative von Fotografen entstanden. Inzwischen zählt das internationale Festival zu den wichtigsten deutschen Fotoereignissen. Es setzt relevante Themen und fördert den interdisziplinären Diskurs in der Fotografie. Ein ganzes Wochenende beleuchten zahlreiche Aktionen ein Schwerpunktthema aus unterschiedlichen Perspektiven: Fotoausstellungen, Fachsymposium und Diskussionen geben der Auseinandersetzung über Fotografie eine einzigartige Dichte.

Neben bereits etablierten Fotografen in der Hauptausstellung bekommen auch Nachwuchskünstler, die noch nicht in internationalen Galerien vertreten sind, eine Chance, ihre Exponate zu zeigen. Die meist noch jungen Fotografen zeigen ihre ausgewählten Arbeiten innerhalb des Rahmenprogramms. Die Arbeiten sind von hoher künstlerischer Qualität. Die Begegnung der Etablierten mit dem künstlerischen Nachwuchs wird dadurch besonders gefördert.

Das komplette Festivalprogramm stellen die vier Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie mit Ute Noll (on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (h_da Darmstadt) zusammen. Die Referenten des Symposiums sowie die Aussteller der Hauptausstellung werden Anfang 2010 bekannt gegeben.

Zur Beteiligung an den Ausstellungen im Rahmenprogramm können Arbeiten oder Serien zum Jahresthema 2010 eingesendet werden:

“Jetzt – Die erzählte Zeit”

Zeit als zentraler Begriff in der Fotografie beinhaltet sowohl den technischen Aspekt in der Bilderzeugung als auch die inhaltliche Übertragung von Zeit in ein Bild. Durch Beobachtung und Interpretation wird das Zeitgeschehen erfasst. Als authentischer, erzählter oder inszenierter Moment oder als zeitlose, verdichtete oder epische Erzählung. Der Zeitbegriff erstreckt sich über alle fotografischen Genres hinweg. Reflexion über den Begriff der Zeit bietet viele Ansatzpunkte: Zeit ist ewig, vorbei, latent, eine Momentaufnahme, ein Projekt, der Schnappschuss, eine Sequenz, Zeit ist biografisch, Prosa, Mode, Zwischenzeit – jetzt ist irgendwie immer. weiterlesen …

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24. April 2009 0

Nils Klinger gewinnt Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis geht an den Kasseler Fotografen, der mit seiner Serie ‘Demarkation’ die Jury am meisten überzeugen konnte.

Überzeugend fanden die Juroren die ‘grundsätzliche Auseinandersetzung’ mit dem Thema Flucht, das in der Welt-Gegenwart ungeheuer präsent sei und die eindringliche fotografische Inszenierung die die Situationen von ‘Flucht’ erlebbar mache. Ebenfalls nominiert für den Merck-Preis waren die Fotografinnen Steffi Klenz und Maria-Franziska Löhr.

Es gehört zum Merck-Preis, das schon die Nominierung eine Auszeichnung ist, weswegen ich allen gratuliere und für ihre fotografische Zukunft alles Gute wünsche.

10. März 1970 Am Morgen, gegen 8.00 Uhr, besteigen Eckhardt und Christel Wehage mit weiteren 15 Passagieren eine Maschine der Interflug auf dem Ost-Berliner Flughafen Schönefeld, die planmäßig nach Leipzig fliegen soll. Nach dem Start bedrohen sie die Stewardess mit Makarow-Pistolen und verlangen eine Kursänderung nach Hannover. Doch die Besatzung, die sich im Cockpit eingeschlossen hat, lässt sich nicht einschüchtern. Versuche des Ehepaares, die Tür zum Cockpit aufzuschießen, misslingen. Als die Maschine nur zehn Minuten nach dem Start sicher in Berlin-Schönefeld landet, begehen Eckhardt und Christel Wehage auf ihren Sitzen Selbstmord. © Nils Klinger

10. März 1970 Am Morgen, gegen 8.00 Uhr, besteigen Eckhardt und Christel Wehage mit weiteren 15 Passagieren eine Maschine der Interflug auf dem Ost-Berliner Flughafen Schönefeld, die planmäßig nach Leipzig fliegen soll. Nach dem Start bedrohen sie die Stewardess mit Makarow-Pistolen und verlangen eine Kursänderung nach Hannover. Doch die Besatzung, die sich im Cockpit eingeschlossen hat, lässt sich nicht einschüchtern. Versuche des Ehepaares, die Tür zum Cockpit aufzuschießen, misslingen. Als die Maschine nur zehn Minuten nach dem Start sicher in Berlin-Schönefeld landet, begehen Eckhardt und Christel Wehage auf ihren Sitzen Selbstmord. © Nils Klinger

26. Juli 1949 Die 12-jährige Brigitte Frauendorf flieht in der Nacht des 26. Juli mit ihren Eltern und weiteren sieben Personen über die Grenze im Bereich Kirchgandern. Hierbei werden sie von zwei wachhabenden Grenzpolizisten entdeckt, woraufhin die Flüchtlinge aufgeschreckt in ein nah gelegenes Kornfeld fliehen. Nach nicht beachtetem Warnschuss werden gezielte Schüsse abgegeben. Brigitte Frauendorf wird durch einen Bauchschuss getroffen und verstirbt während des Transportes zur Grenzkommandostelle. © Nils Klinger

26. Juli 1949 Die 12-jährige Brigitte Frauendorf flieht in der Nacht des 26. Juli mit ihren Eltern und weiteren sieben Personen über die Grenze im Bereich Kirchgandern. Hierbei werden sie von zwei wachhabenden Grenzpolizisten entdeckt, woraufhin die Flüchtlinge aufgeschreckt in ein nah gelegenes Kornfeld fliehen. Nach nicht beachtetem Warnschuss werden gezielte Schüsse abgegeben. Brigitte Frauendorf wird durch einen Bauchschuss getroffen und verstirbt während des Transportes zur Grenzkommandostelle. © Nils Klinger

Zum Merck-Preis 2009 für „Vision – Aussicht aufs Leben“

Bereits zum zweiten Mal wird der Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie vergeben. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird innerhalb des Rahmenprogramms für die beste Arbeit verliehen, die zuvor aus dem Wettbewerb um die Nominierung hervorgegangen ist.

Im Herbst hat die Jury aus 298 Einsendungen für das Rahmenprogramm der Darmstädter Tage der Fotografie 38 Arbeiten ausgewählt. Das Thema „Vision – Aussicht aufs Leben“ wurde in einem breiten Spektrum bearbeitet und ist eine Erweiterung der Positionen der Hauptausstellung im Designhaus.

Das Kuratorenteam des Festivals bildet auch gleichzeitig die Jury, die aus den Initiatoren und Vorstand der Darmstädter Tage der Fotografie sowie Ute Noll, Kuratorin on-photography.com, und Prof. Dr. Kris Scholz von der Hochschule Darmstadt besteht.

Stifter und Namensgeber des Preises ist das in Darmstadt ansässige Pharma- und Chemieunternehmen Merck.

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Bild der Woche Nr. 75

"Outdoor Portrait #13", 2005 aus der Serie "Perfect Intimacy" © Lili Almog

"Outdoor Portrait #13", 2005 aus der Serie "Perfect Intimacy" © Lili Almog

Anspruchslos leben Karmeliternonnen. Ihre ungeteilte Liebe schenken sie dabei Gott, verzichten dafür auf eigene Familie oder Partnerschaft und ordnen sich streng der Gemeinschaft unter. Dennoch – oder vielleicht sogar deswegen – wirken diese Nonnen selbstbewusst, natürlich und charismatisch in den formalen Porträts der Amerikanerin Lili Almog. (Ute Noll)

Zu sehen sind die Fotografien von Lili Almog auf den Darmstädter Tagen der Fotografie, im Designhaus in der Gruppenausstellung, die heute um 18.00 Uhr eröffnet wird.

Hier bei bildwerk3 hat jeder die Gelegenheit einen Ausstellungskatalog der ‘Darmstädter Tage der Fotografie’ gewinnen!

22. April 2009 8

Verlosaktion: Katalog gewinnen!

Der Katalog, der in jedem Jahr zu den Darmstädter Tagen der Fotografie erscheint ist unter Kennern ein besonderes Stück Foto-Literatur: neben den gezeigten Fotografien und den vorgestellten Foto-Autoren gibt es sehr ausführliche Texte zu den präsentierten künstlerischen Projekten. Erscheinungstermin ist Freitag, der 24.04.2009 – für die diesjährigen Darmstädter Tage der Fotografie.

Verlosaktion

Regelmäßige bildwerk3-Leser kennen das vielleicht schon: Unter allen Kommentatoren zu diesem Beitrag werden drei ausgelost, die nach den Darmstädter Tagen einen Katalog geschickt bekommen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Gesucht und gewertet werden Kommentare die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Darmstädter Festival stehen – last eurer Phantasie einfach freien Lauf – möglich sind beispielsweise interessante Links, der Hinweis auf besondere Veranstaltungen aus dem Programm; wer selbst in Darmstadt ist oder war, kann an dieser Stelle auch einen kurzen Bericht verfassen. Viel Spaß jedenfalls beim Kommentieren und viel Glück beim Gewinnen … Kommentarende: Donnerstag, den 30.04. irgendwann am Abend.

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Darmstädter Tage der Fotografie – die Karte zum Event

Alle Veranstaltungsorte auf einer Karte

Alle Veranstaltungsorte auf einer Karte

21. April 2009 6

Kunstverpflichtet und fotografisch

Die Darmstädter Tage der Fotografie sind ein internationales Festival – eines der ambitioniertesten und wichtigsten in Deutschland – auf dem Fotografen, Macher und Publikum bei einem vollgepackten Programm Bilder schauen und über Fotografie sprechen. Mit der Fokussierung auf ein Thema und die zeitliche Festlegung auf ein Wochenende (24.-26.04.2009) haben es die Initiatoren geschafft, über die Region Darmstadt hinaus und in die fotografisch-künstlerische Wirklichkeit hinein zu wirken …

"Sproutbau, Bremen", 2007 aus der Serie "CONVOI" © Johanna Ahlert

"Sproutbau, Bremen", 2007 aus der Serie "CONVOI" © Johanna Ahlert

Keine Darmstädter Tage ohne Thema – ich habe es an dieser Stelle schon einmal genannt: Vision – Aussicht aufs Leben. Es geht um nicht’s weniger, als um Träume, Wünsche und Werte die alle Menschen in irgendeiner Form haben, in denen sie sich wiederfinden oder die sie von einander trennt, wie also künstlerische Fotografie sich den Träumen, Wünschen und Werten nähert, was Fotografen mit den Visionen anfangen.

Alexandra Lechner, Albrecht Haag, Gregor Schuster und Rüdiger Dunker sind die Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie – die in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfinden. Wir werden an dieser Stelle – und in weiteren Beitägen – ein paar fotografische Positionen zeigen – alle Fotobeiträge sind in der Hauptausstellung im Designhaus in Darmstadt zu sehen. Die Texte zu den Fotografen hat Ute Noll verfaßt. Vielen Dank an Alexandra Lechner für die Bereitstellung und die nette Kooperation.

Untitled#1 2004, Courtesy TZR Galerie Kai Brückner Düsseldorf © Ruud Van Empel

Untitled#1 2004, Courtesy TZR Galerie Kai Brückner Düsseldorf © Ruud Van Empel

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11. März 2009 1

Darmstädter Tage der Fotografie

Die Programmplanungen für die 5. Darmstädter Tage der Fotografie vom 24. bis 26. April 2009 sind abgeschlossen. Das Programm steht! Wie immer haben die DTdF ein Motto, das mehr verlangt – sowohl vom Betrachter, als auch von den Fotografen: Vision – Aussicht aufs Leben

Auf der Suche nach Bildern, die überraschen, faszinieren, anregen finden die Initiatoren – der Darmstädter Tage der Fotografie e.V. – immer wieder bisher ungesehenes, künstlerisch durchdachtes Material, das sich überraschend, faszinierend und anregend mit dem Jahresmotto auseinandersetzt – mit den Mitteln der Fotografie.

Die Veranstalter sprechen von einer “gelungenen Mischung von Künstlern aus Deutschland, Europa, den USA und Australien”, die im Rahmen der diesjährigen Darmstädter Tage zu sehen sein werden. Einzelheiten sind auf den Web-Seiten der DTdF zu finden. Im Anschluss an die Tage erscheint immer ein sehr ansprechender, sehr anregender Katalog.

Als Online-Medienpartner der DTDF 2009 werde ich für bildwerk3 in den nächsten Tagen und Wochen das Programm, die Fotografinnen und Fotografen und die Macher vorstellen.

5. Darmstädter Tage der Fotografie

5. Darmstädter Tage der Fotografie

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Darmstädter Tage der Fotografie

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