Oliver Lähndorf ist neuer 1. Vorsitzender im Vorstand des Freundeskreises der Photographie e.V. und damit Vorsitzender einer wichtigen, vermittelnden Institution zwischen dem ‘Haus der Photographie‘ und der Öffentlichkeit.
Ich habe mit Oliver Lähndorf über sein persönliches Verhältnis zu F.C. Gundlach und die Zukunft des Freundeskreises gesprochen und ich weiß nun, was ein Freundeskreis tut. Vielen Dank an Oliver Lähndorf für die unvermittelte und umstandslose Aufklärung …

Hinweis zum Auditorium am 'Haus der Photographie'
bildwerk3/Marko Radloff: Sie sind Kulturmanager und waren in den Vereinigten Staaten. Was haben Sie dort gemacht? Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?
Oliver Lähndorf : In den Vereinigten Staaten war ich noch vor meiner Zeit als Kulturmanager. 1998 bin ich noch während meiner Studienzeit spontan mit einer Greencard für ein Jahr in die USA und habe bei einer Film- und Photoproduktion hospitiert.
So wurde aus einem Interesse für Film und Photographie - eine Leidenschaft für Film und Photographie, die bis heute anhält: Angefangen als Filmemacher und Photograph und heute als Kulturmanager.
Pflegen Sie heute noch Kontakte nach Übersee?
Aus meiner Zeit in Amerika habe ich noch zahlreiche gute Freunde und Kollegen … mittlerweile überwiegend in LA und New York.
Als neuer 1. Vorsitzender im Vorstand des Freundeskreises der Photographie e.V. stehen Sie einem Verein mit einer kurzen, aber intensiven Tradition vor. Welche Ziele haben Sie sich als Vorstand im Verein und welche persönlich gesetzt?
So kurz ist die Tradition gar nicht – immerhin hat F.C. Gundlach den Arbeitskreis der Photographie- so hieß der Freundeskreis früher- bereits 1994 gegründet.
Bereits seit 2002 setze ich mich als freier Kulturmanager in Hamburg für Photographie und Film ein und ich verfolge daher wie Herr Gundlach die Vision: Das Haus der Photographie, das ICP (International Center of Photography) in New York als Vorbild, zu einem richtigen “Zentrum” für Photographie zu entwickeln. Wir als Freundeskreis und ich als 1. Vorsitzender versuchen diese Vision so gut wie möglich zu unterstützen.
Ich persönlich möchte zukünftig verstärkt Photographie-Interessierte, Unternehmen und neue Mitglieder für den Freundeskreis gewinnen und sie überzeugen, dass es sich lohnt, Kultur zu fördern und so eine großartige Institution wie die Deichtorhallen Hamburg zu unterstützen!
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