Gleiche Funktion, verschiedenes Aussehen. Daniel Sebastian Schaub fotografiert Karussells

Glücksmaschinen © Daniel Sebastian Schaub

Glücksmaschinen © Daniel Sebastian Schaub

Karussells sind exponierte, exzentrische Körper. Sie implizieren Sensation und Wagnis, Geschwindigkeit, Eingebundenheit und Vergnügen. Karussells sind für das Spektakel gebaut.

Architekturen mit prinzipiell gleicher Funktion treten in einer Vielzahl an Formen und Oberflächen auf. Individuelle Profile stehen in Konkurrenz zueinander und sorgen für Aufmerksamkeit.

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Geflohen: Rada Akbar portraitiert afghanische Flüchtlingskinder in einem Flüchtlingscamp in Kabul

Portraits afghanischer Flüchtlingskinder in einem Flüchtlingscamp in Kabul: Apana © Rada Akbar

Portraits afghanischer Flüchtlingskinder in einem Flüchtlingscamp in Kabul: Apana © Rada Akbar

Rada Akbar ist 1986 in Afghanistan geboren. 2004 schloss sie ihr Kunststudium ab. 2009 wurde ihre Dokumentation „Shattered Hopes“ über afghanische Frauen für das Panorama-Hindukusch Filmfestival ausgesucht. 2011 konnte sie ihre Bilder in der Residenz des deutschen Botschafters in Kabul ausstellen.

Die Fotos von Rada Akbar werden international ausgestellt.

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Unterwegs fotografiert. Für Marie Léonie Weikopf sind Zwischenstationen Nichtorte

Interim an Nichtorten © Marie Weikopf

Interim an Nichtorten © Marie Weikopf

Nie sind Menschen mehr gereist als heute. Vor allem in den letzten 30 Jahren fanden rasante Entwicklungen statt, die den Prozess der weltweit wachsenden Verflechtungen beschleunigt haben.

Daraus resultieren Nichtorte. Als Beispiele für Nichtorte sind Bahnhöfe, Flughäfen sowie Malls oder Freizeitparks anzusehen. Sie bildeten einen Schnittpunkt zwischen der uns vertrauten Wirklichkeit mit einer konstruierten Wirklichkeit.

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Im Land der überfüllten Eisenbahnen. Maximilian Theßeling hat als angehender Fotojournalist Bangladesch bereist

Bangladesch © Maximilian Theßeling

Bangladesch © Maximilian Theßeling

Vor einem Jahr ist Maximilian Theßeling nach Asien aufgebrochen, um drei befreundete Fotografen/Videografen bei der Produktion eines Dokumentarfilms zu unterstützen.

Maximilian Theßeling: “Die Entscheidung, für ein halbes Jahr durch Asien – Bangladesch, Thailand, Hongkong, China, Laos, Kambodscha – zu reisen, fiel sehr spontan. Ich möchte Fotojournalist werden und deswegen stand die Fotografie auf der Reise immer im Mittelpunkt und war einer der Hauptgründe für die Reise.”

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Ein Krieg wird touristisch: Hahn+Hartung fotografieren Menschen und Material in Vietnam

© Hahn+Hartung

Im B52-Café in Hanoi. Es befindet sich direkt neben einem See, in dem die Überreste
eines abgeschossenen B52 liegen © Hahn+Hartung

Der Krieg in Vietnam bestimmte 30 Jahre die Geschichte des Landes. Das US-Militär schickte zwischen 1965 und 1973 mehrere hunderttausend Soldaten dorthin. Vietnam war in einen kommunistischen Norden und den pro-amerikanischen Süden aufgeteilt. 1975 gewann der Norden den Krieg und die letzten US-Soldaten verließen das Land.

40 Jahre später sind zwar keine ausländischen Truppen mehr im Land aber Kriegstouristen, die die alten Schlachtfelder und von den Viet-Cong ausgegrabenen Tunnel besichtigen. Es gibt einen Markt, auf dem Militaria aus dem Vietnamkrieg verkauft und gefälscht wird. Das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ verursacht immer noch Behinderungen und wird auch in 3 Generationen noch die Menschen beeinflussen und physisch verändern.

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