Maximilian Theßeling fotografiert Hongkong und will Fotojournalist werden

Hongkong © Maximilian Theßeling

Hongkong © Maximilian Theßeling

Vor einem Jahr ist Maximilian Theßeling nach Asien aufgebrochen, um drei befreundete Fotografen/Videografen bei der Produktion eines Dokumentarfilms zu unterstützen.

Maximilian Theßeling: “Die Entscheidung, für ein halbes Jahr durch Asien – Bangladesch, Thailand, Hongkong, China, Laos, Kambodscha – zu reisen, fiel sehr spontan. Ich möchte Fotojournalist werden und deswegen stand die Fotografie auf der Reise immer im Mittelpunkt und war einer der Hauptgründe für die Reise.”

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Typologie deutschen Bauens: Robert Herrmann fotografiert Einfamilienhäuser in Berlin

EFH © Robert Herrmann

EFH © Robert Herrmann

Inspiriert durch die Typologien von Bernd und Hilla Becher hat Robert Herrmann eine Studie von Einfamilienhäusern fotografiert.

Dafür hat Herrmann verschiedene Siedlungen im Stadtgebiet von Berlin aufgesucht und Häuser formal gleich und unter möglichst einheitlichen Bedingungen aufgenommen. Obwohl es sich um Gebäude von ähnlicher Größe und vergleichbarer Gestalt handelt, zeigen sie im direkten Vergleich eine erstaunliche Variabilität.

Der nüchterne Titel der Arbeit – EFH – ist inspiriert durch die übliche Form von Projektkürzeln in Baubüros und spielt auf den technischen Aspekt der Reihung an.

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Fotografin Jasmin Zwick erzählt von Rabeneltern

Rabeneltern © Jasmin Zwick

Rabeneltern © Jasmin Zwick

Kristin und Martin erziehen antiautoritär. Sie haben zusammen drei Kinder, wovon das letzte als ungeplante Alleingeburt zu Hause auf die Welt kam.

Kristin und Martin verfolgen einen antiautoritären Erziehungsstil. Ihre Kinder sollen vieles selber entscheiden. Zum Beispiel bestimmen sie die Zeit zum Schlafengehen, was sie anziehen, wann sie essen und ob sie in den Kindergarten möchten.

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Raoul Ries: Le Grand Marabout

Le Grand Marabout © Raoul Ries

Imam Ratib Mbaye Niang aus “Le Grand Marabout” © Raoul Ries

In Senegal, einem der religiösesten Länder der Welt formt der Marabout die Gesellschaft in allen Schichten: von der unmittelbaren Nachbarschaft bis zur nationalen Ebene. Diese Portraits von Raoul Ries zeigen Marabouts als Koranlehrer, Mediatoren, und manchmal als spirituelle Führer mit esoterischen Kräften.

Die senegalesische Regierung ist sekulär, so dass die Marabouts auf Spenden angewiesen sind. Manchmal bringt die nachbarschaftliche Gemeinde diese Mittel auf, häufiger jedoch müssen die Talibe, die Koranschüler, ihre täglichen Beiträge für Studien und Verpflegung selber erbringen.

Raoul Ries: “Das Marabout-System verbreitet Sufismus unter den sehr jungen Leuten. Islam wird als übergeordnetes Leitmotiv gesehen. Alle Marabouts die ich traf, waren daran interessiert, ihre Bemühungen als einen Weg zu einem friedlichen Miteinander der Gesellschaft zu präsentieren.”

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Luca Vecoli: Fürsorge

Fürsorge © Luca Vecoli

Fürsorge © Luca Vecoli

Über mehrere Monate hat Luca Vecoli eine Berlinerin bei der Pflege ihrer schwerkranken Mutter begleitet. Die Fotografien schlagen einen Bogen von der Vergangenheit in Gegenwart.

Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter hat sich mit der Krankheit verändert. Die Wohnung der Mutter ist voller Erinnerungen und Reminiszenzen an das Familienleben.

Die Männer der Familie sind in dieser Geschichte jedoch abwesend, man sieht sie nur noch auf Erinnerungsfotos.

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Ingo Albrecht: Kinder in Burma

Kinder in Burma © Ingo Albrecht

Kinder in Burma © Ingo Albrecht

Burma (offiziell Myanmar) wurde während Jahrzehnten von einer korrupten Militärjunta regiert und gehört heute zu den am schlechtesten entwickelten Staaten der Welt. Dies ist besonders drastisch in den Bereichen Bildung und Medizin.

Trotz Öffnung des Landes verändert sich für die Mehrheit der Bevölkerung kaum etwas. Neben vermehrter Präsenz von Hilfsorganisationen sind es weiterhin vor allem buddhistische Klöster, die sich für Bildung und medizinische Versorgung einsetzen. Sie kümmern sich zudem um die vielen Waisenkinder, die die traurige Bilanz nationaler Konflikte sind.

Im Auftrag der Schweizerisch-Burmesischen Organisation Saydanar arbeitete Ingo Albrecht und seine Frau anfang 2013 in einer Klosterschule in Kyauktan – einem typischen Dorf, wo Ochsenwagen das Haupttransportmittel sind und es noch kaum Strom gibt.

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