Fotograf Markus Georg – Die Macht der Bilder

© Markus Georg: Stonehenge

Markus Georg fordert unser visuelles Gedächtnis. Was sind die Dinge die wir sehen? Eine Summe visueller Möglichkeiten, zusammenfügbar und gleichzeitig reduziert in Bildern. Ob Monumente oder historische Ereignisse, sie sprechen zu uns auch durch die immergleichen Bilder. Das ist die Macht dieser Bilder. Mein Favorit: 9eleven – da dort Aktion und Monument zusammengehen.

Markus Georg hat mit seinen ‚fotografischen Nachstellungen‘ bei ‚Gute Aussichten‘, dem Wettbewerb für Abschlussarbeiten im Fach Fotografie gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

© Markus Georg: Stonehenge

© Markus Georg: Stonehenge

bildwerk3/Marko Radloff: Was bedeutet die Teilnahme und die Auswahl zum Förderprogramm ‚Gute Aussichten – junge deutsche Fotografie’ für Dich persönlich?
Markus Georg: Wie man sich vorstellen kann, hab ich mich sehr über den Anruf mit der guten Nachricht gefreut und bin gleichzeitig gespannt was noch auf uns zukommen wird. Und natürlich kann ich einen kleinen Anflug von Stolz nicht verleugnen. Es ist doch schön Anerkennung und Zustimmung für das eigene Schaffen zu bekommen, denn genau das Bedeutet für mich die Auswahl zu den „Guten Aussichten“.

Bei ‚Gute Aussichten’ geht nichts ohne Nominierung: Wer hat Dich für ‚Gute Aussichten’ empfohlen?
Mein Professor und „Diplomvater“ Frank Schumacher.

© Markus Georg: 9eleven

© Markus Georg: 9eleven

Ein paar Worte zu Deiner Arbeit, mit der Du Dich für das Programm beworben hast?
Meine Diplomarbeit mit dem Titel „Die Macht der Bilder“. Dabei handelt es sich um Postkarten, deren Abbildungen klassische Bildmotive zitieren. Wäsche auf der Leine ist Stonehenge oder das Möbelpack-Ensemble das Brandenburger Tor. Die acht Postkartenmotive der Serie sollen die Phantasie im Betrachter wecken, Phantasie als ersten Schritt von künstlerischer Produktion und/oder Rezeption. Der Auslöser dafür ist die Macht des Bildes.

Wie bist Du zum Fach Fotografie gekommen?
Über eine abgebrochene Fotografenausbildung bin ich zur Visuellen Kommunikation gekommen und hier von der Fotografie über allerlei Umleitungen wieder zur Fotografie. Wobei ich rückblickend sagen muss, dass ich das fotografierte Bild heute anders einsetze als ich es mir zu Beginn vorgestellt und vorgenommen habe.

© Markus Georg: Brandenburger Tor

© Markus Georg: Brandenburger Tor

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Fotografin Katrin Trautner – Morgenliebe

© Katrin Trautner: Morgenliebe

Katrin Trautner hat mit ihrer Serie ‚Morgenliebe‘, ihrer Abschlussarbeit im Fach Fotografie, Sexualität im Alter in dichten und gleichzeitig nicht voyeristischen Bildern sensibel thematisiert – eine durch und durch menschenfreundliche Herangehensweise an ein großes Tabuthema. Trautner spricht in unserem Interview auch über ihre technischen Prämissen und findet, dass man analog intensiver arbeitet.

Katrin Trautner ist eine der Gewinnerinnen von ‚Gute Aussichten‘ und wird mit ihrer Arbeit im nächsten Jahr unter anderem in Hamburg, Stuttgart, Frankfurt und Washington zu sehen sein. Wir wünschen alles Gute!

© Katrin Trautner: Morgenliebe

© Katrin Trautner: Morgenliebe

Marko Radloff/bildwerk3: Was bedeutet die Teilnahme und die Auswahl zum Förderprogramm ‚Gute Aussichten – junge deutsche Fotografie’ für Dich persönlich?
Ich freue mich natürlich sehr dabei zu sein und bin sehr gespannt auf die Erfahrungen, die ich mit und durch „Gute Aussichten“ sammeln werde, denn ich denke es erwartet uns ein recht spannendes und intensives Jahr.

Bei ‚Gute Aussichten’ geht nichts ohne Nominierung: Wer hat Dich für ‚Gute Aussichten’ empfohlen?
Mein betreuender Professor Roman Bezjak, in Absprache mit den anderen Professoren für Fotografie der Fachhochschule Bielefeld.

Wie bist Du zum Fach Fotografie gekommen?
Das hat sich bereits in der Schule herauskristallisiert. Die erste intensive Auseinandersetzung mit Fotografie fand in der 11. Klasse, während eines Austauschjahres in Amerika statt. Ich hatte an meiner High School einen Fotografiekurs belegt. Der klassische Einstieg: Analoge Kameratechnik, Schwarz-Weiß Filmentwicklung, Schwarz-Weiß Dunkelkammerarbeit.

Ich hab mir in Deutschland dann ein kleines Schwarz-Weiß Labor in einer Bremer Kulturwerkstatt gesucht, und dort regelmäßig gearbeitet.

© Katrin Trautner: Morgenliebe

© Katrin Trautner: Morgenliebe

Wo würdest Du Deine fotografischen Schwerpunkte sehen?
In der Dokumentarfotografie, wobei die Grenzen fließend sind.

Gibt es unter lebenden oder auch toten Fotografen Vorbilder für Dich?
Ja, Vorbilder gibt es natürlich viele und es kommen immer wieder neue dazu, je mehr man sich mit der Arbeit anderer Fotografen auseinandersetzt.

Aber es ist schwierig für mich zu sagen, der/die Fotografin ist mein Vorbild. Es gibt Arbeiten, die hat man gesehen und gedacht: wow! Die haben etwas hinterlassen. Wie z.B. die Arbeit der Französin Claudine Doury über das russische Pionierlager Artek mit dem gleichnamigen Titel. Oder auch der kanadische Fotograf Donigan Cumming und seine Fotografien von Nettie Harris haben mich sehr beeindruckt.

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Fotograf Maziar Moradi – 1979

© Maziar Moradi: 1979

Maziar Moradi inszeniert Geschichte – die Geschichte seiner Familie. Das Jahr 1979, das Jahr der Machtübernahme durch Ayatollah Khomeini bedeutete für viele Iraner einen tiefen Einschnitt. Moradi hat versucht dieses Ereignis und seine Folgen und die Folgen des iranisch-irakischen Krieges in subtilen, fotografischen Inszenierungen auf die Ebene des Privaten zurückzuholen. Flucht und Isolation mögen die bestimmenden Motive dieser Arbeit sein. Und ‚1979‘ als Chiffre für den historischen Moment als diese Umwälzungen ihren Anfang nahmen …

Maziar Moradi ist mit dieser Serie einer der Gewinner von ‘Gute Aussichten 2008/2009’ – dem Förderprogramm für fotografische Abschlussarbeiten. Wir gratulieren!

© Maziar Moradi: 1979

© Maziar Moradi: 1979

Marko Radloff/bildwerk3: Was bedeutet die Teilnahme und die Auswahl zum Förderprogramm ‚Gute Aussichten – junge deutsche Fotografie’ für Dich persönlich?
Zuerst möchte ich mich bei der Jury bedanken, die meine Arbeit ausgewählt hat. Die Teilnahme bei ‚Gute Aussichten‘ erleichtert mir meinen Weg. Ich freue mich auf das kommende Jahr.

Bei ‚Gute Aussichten’ geht nichts ohne Nominierung: Wer hat Dich für ‚Gute Aussichten’ empfohlen?
Mein Professor Vincent Kohlbecher, dem ich wirklich Vieles zu verdanken habe.

© Maziar Moradi: 1979

© Maziar Moradi: 1979

Ein paar Worte zu Deiner Arbeit, mit der Du Dich für das Programm beworben hast?
Ich habe meine Diplomarbeit „1979“ eingeschickt. In diesem Projekt, geht es um die Schicksalsschläge meiner Familie während der islamischen Revolution und des Iran – Irak Krieges. Diese unruhige Zeit war für fast alle iranischen Familien geprägt durch große Umbrüche, für die auch viele meiner Familienangehörigen exemplarisch stehen.

Wie bist Du zum Fach Fotografie gekommen?
Ursprünglich wollte ich zum Film. Fotografie sollte zuerst nur dazu dienen mein Auge zu schulen. Jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen, mit der Fotografie aufzuhören.

Wo würdest Du Deine fotografischen Schwerpunkte sehen?
Meine Fotografien sind Inszenierung, basierend auf wahren Geschichten.

© Maziar Moradi: 1979

© Maziar Moradi: 1979

Gibt es unter lebenden oder auch toten Fotografen Vorbilder für Dich?
Die Liste ist sehr lang. Ich würde sie jedoch nicht als Vorbilder bezeichnen, sondern eher als Menschen, die Großes geleistet haben und mich zu eigenen Werken inspirieren. Aber ich kann sagen, dass die Arbeiten von Henri Cartier-Bresson mein Interesse für die Fotografie geweckt haben.

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Ich werde auch mal wieder zur analogen Fotografie kommen

Das jedenfalls sagt Andreas Gursky, der wohl wichtigste Pionier der künstlerischen digitalen Fotografie in einem Hörbeitrag für Deutschlandradio Kultur. Im Beitrag wird auf die klare Unterscheidung zwischen ‚Manipulation‘ und ‚Möglichkeit‘ der digitalen Fotografie hingewiesen und das Gursky als ein Protagonist einer – mit großen Formaten operierenden – Fotografie gilt, die wahrscheinliche und nicht eben unwahrscheinliche Bilder mit digitalen Mitteln erzeugt – mögliche Fotografie.

„Das einzige, was ich verändert habe: Ich habe das nach bildhaften, kompositorischen Gesichtspunkten korrigiert.“

Aber die Zeit scheint für jemanden wie Gursky reif, das Medium zu wechseln und gegen den Mainstream, analog zu fotografieren. Vielleicht ja, um dem Wirklichkeitgehalt ganz und gar unveränderter Fotografie – in einer Zeit, da man sich daran gewöhnt hat, das jedes Bild bearbeitet ist – auf den Grund zu gehen.

„Ich vermute, dass ich auch mal wieder zur analogen Fotografie komme. Die Vorteile der digitalen Fotografie, da hat man sich daran gewöhnt.“

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Fotografin Sarah Straßmann: The Void – Nothing but Space

© Sarah Straßmann: The Void - Nothing but Space

Die Fotografien von Sarah Strassmann kommen einem auf den ersten Blick vertraut vor. Solche Bilder kennt man und jeder von uns kennt die Stimmungen in denen solche Bilder da sind, als hätte es sie immer schon gegeben. Man fühlt sich zurückversetzt in die Momente, in denen der kindliche Blick sich auf eine Nebensächlichkeit heftet, darauf verweilt und seinen Gedanken nachgeht … und den Rest ausblendet. Für Sarah Straßmann ist die inszenierte Leere ihrer Räume die Projektionsfläche für individuelle Assoziation und Erinnerung.

Sarah Strassmann ist mit dieser Arbeit einer der Gewinner von ‚Gute Aussichten‘ – dem Förderprogramm für fotografische Abschlussarbeiten. Herzlichen Glückwunsch!

© Sarah Straßmann: The Void - Nothing but Space

© Sarah Straßmann: The Void - Nothing but Space

Marko Radloff/bildwerk3: Was bedeutet die Teilnahme und die Auswahl zum Förderprogramm ‚Gute Aussichten – junge deutsche Fotografie’ für Dich persönlich?
Sarah Straßmann: Es ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung nach langer intensiver Arbeit. Durch „Gute Aussichten“ habe ich die Möglichkeit meine Bilder auszustellen, sie werden in unterschiedlichen Medien kommuniziert und gesehen. Das ist eine tolle Sache!

Bei ‚Gute Aussichten’ geht nichts ohne Nominierung: Wer hat Dich für ‚Gute Aussichten’ empfohlen?
An der FH Bielefeld entscheiden die Foto-Professoren/innen gemeinsam, wen sie für die Hochschule ins Rennen schicken. Den Bewerbungsbogen unterschrieben hat letztendlich mein betreuender Prof. Emanuel Raab.

© Sarah Straßmann: The Void - Nothing but Space

© Sarah Straßmann: The Void - Nothing but Space

Ein paar Worte zu Deiner Arbeit, mit der Du Dich für das Programm beworben hast?
Das ist meine Abschlussarbeit für den Master of Arts – „the void – nothing but space“ Der englische Begriff „void“ lässt sich unter anderem mit „leerer Raum, Hohlraum oder Lücke“ ins Deutsche übersetzten.

Entsprechend geht es in meiner Arbeit um nahezu leere bzw. leer geräumte Räume. Die Auswahl der Motive ist dabei von persönlichen Erinnerungen und Assoziationen, die ich mit verschiedenen Raumsituationen und Lichtstimmungen verbinde, bestimmt. Allerdings sind die dargestellten Räume keine wirklichen „Orte der Erinnerung“, sondern Inszenierungen. Zeichen und Hinweise auf eine eventuelle Vergangenheit oder Raumstimmung sind fiktiv.

Gerade durch diese Offenheit und ihre leere Anmutung rufen die Motive beim Betrachter neue Assoziationen hervor. Der dargestellte Raum ist folglich trotz seiner scheinbaren Leere angefüllt mit gedanklichen Bildern, Gefühlen und Erinnerungen. Da diese Assoziationen allerdings auf fiktiven Räumsituationen beruhen laufen sie letztendlich auf eigentümliche Art und Weise ins Leere – das Dargestellte könnte so sein, es könnte aber auch nicht so sein.

Was bleibt, ist die Erinnerung – meine eigene und die der anderen.

© Sarah Straßmann: The Void - Nothing but Space

© Sarah Straßmann: The Void - Nothing but Space

Wie bist Du zum Fach Fotografie gekommen?
Als ich ungefähr 18 war habe ich mal so einen sw-Laborkurs besucht. Damals hatte ich keine Ahnung was Fotografie bedeutet, wie der Markt ist und so weiter … Ich habe mich also ziemlich blauäugig mit einer Mappe beworben und angefangen zu studieren.

Ich fand Fotografie toll – mehr nicht, aber das hat geholfen.
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Fotograf Florian Rexroth – Bäume der Stadt

© Florian Rexroth - Bäume der Stadt

Florian Rexroth hat Bäume aus dem Hintergrund der Stadt mit fotografischen Mitteln und viel weißem Tuch in den Vordergrund geholt – Bäume der Stadt. Was ein bisschen wirkt wie ‚Schnee im Grünen‘ ist durch formale Strenge und klare Konzeption eine beeindruckende visuelle Reihe, die eigentlich nicht viele Worte braucht … Wo sind die Bäume? Da sind sie!

Rexroth ist mit seiner Serie einer der Gewinner von ‚Gute Aussichten‚, dem Förderprogramm für studentische Abschlußarbeiten im Fach Fotografie.

© Florian Rexroth - Bäume der Stadt

© Florian Rexroth - Bäume der Stadt

Marko Radloff/bildwerk3: Was bedeutet die Teilnahme und die Auswahl zum Förderprogramm ‚Gute Aussichten – junge deutsche Fotografie‘ für Dich persönlich?
Florian Rexroth: Es ist eine super Plattform, um von vielen Menschen gesehen zu werden. Ich bin froh, dass es nach meiner Ausbildung direkt weitergeht und ich die Ehre habe dadurch viele gute Menschen kennen zu lernen, die sich alle mit Fotografie beschäftigen.

Bei ‚Gute Aussichten‘ geht nichts ohne Nominierung: Wer hat Dich für ‚Gute Aussichten‘ empfohlen?
Der Leiter der Fotoabteilung des Lette-Vereins Berlin, Frank Schumacher.

© Florian Rexroth - Bäume der Stadt

© Florian Rexroth - Bäume der Stadt

Wie bist Du zum Fach Fotografie gekommen?
Einfach angefangen!

Wo würdest Du Deine fotografischen Schwerpunkte sehen?
Ganz klar im dokumentarischen Bereich. Ganz gleich welches Genre.
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Fotograf Heiko Schäfer – Maritime Incidents

© Heiko Schäfer - Maritime Indcidents

Heiko Schäfer ist mit seiner Serie ‚Maritime Incidents‚ einer der Gewinner von ‚Gute Aussichten‚, dem Förderprogramm für Abschlussarbeiten im Fach Fotografie. Schäfer hat für seine Serie Boote afrikanischer Flüchtlinge fotografiert, die vor der Küste Siziliens aufgegriffen wurden. Schätzungen zufolge versuchen Jährlich mehrere 10.000 Menschen illegal in die EU einzureisen – über das Mittelmeer.

Von jedem Boot hat Heiko Schäfer mehr als zweihundert Aufnahmen gemacht und diese zu großformatigen Bildern, zusammengesetzt. Entstanden sind detailgenaue Draufsicht-Fotografien, Sachaufnahmen von großer Intensität, die das Schicksal der Flüchtlinge ahnen lassen. Zu jeder Aufnahme gibt es einen entsprechenden Datenauszug, der das Boot benennt. Die Boote werden später vernichtet.

© Heiko Schäfer - Maritime Indcidents

© Heiko Schäfer - Maritime Incidents - Boot 11

© Heiko Schäfer - Maritime Indcidents

Marko Radloff/bildwerk3: Was bedeutet die Teilnahme und die Auswahl zum Förderprogramm ‚Gute Aussichten – junge deutsche Fotografie’ für Dich persönlich?
Heiko Schäfer: Zuerst einmal fühle ich mich natürlich sehr geehrt, mit diesem tollen Preis die Möglichkeit zu erhalten, meine Arbeiten einem breiten Publikum präsentieren zu können. Der Preis stellt auf jeden Fall eine Bestärkung des eigenen Schaffens dar.

Bei ‚Gute Aussichten’ geht nichts ohne Nominierung: Wer hat Dich für ‚Gute Aussichten’ empfohlen?
Meine Professorin Sabine Schründer. Nochmals vielen Dank dafür!

© Heiko Schäfer - Maritime Indcidents - Boot 49

© Heiko Schäfer - Maritime Incidents - Boot 49

Mit welcher Arbeit hast Du Dich für das Programm beworben?
Ich habe mich mit der Arbeit „Maritime Incidents“ beworben. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der illegalen Migration aus afrikanischen Staaten in die EU. Den Mittelpunkt der Serie stellen Fotografien von Flüchtlingsbooten dar. Parallel dazu habe ich die offiziellen Daten zu den entsprechenden Booten recherchiert. Auf diese Weise soll es dem Betrachter ermöglicht werden, sich in die Schicksale der einzelnen Individuen hineinzuversetzen. Die Boote sollen dabei als Projektionsfläche für die durch die Medien verbreiteten Bilder und Berichte dienen.

© Heiko Schäfer - Maritime Indcidents - Boot 22

© Heiko Schäfer - Maritime Incidents - Boot 22

Wie bist Du zum Fach Fotografie gekommen?
Ehrlich, das weiß ich nicht mehr.

Wo würdest Du Deine fotografischen Schwerpunkte sehen?
Sie liegen auf jeden Fall im konzeptionellen, dokumentarischen Bereich.

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