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	<title>Bildwerk3 &#187; Theorie &#8211; Praxis</title>
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	<description>Onlinemagazin für Fotografie und Fotografen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 16 Jul 2010 13:47:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Sommerzeit mit der RICOH GXR</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 13:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>
		<category><![CDATA[RICOH GXR]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in Wien ist es ungeheuer heiß. Ich habe RICOH&#8217;s GXR auf diese Reise mitgenommen, um sie ausgiebig zu testen – mit dem A12 GR Objektiv (1:2,5/50mm). Leider verspüre ich wenig Lust raus zu gehen und irgendetwas damit anzustellen. Der Body und das Objetiv-Sensor-Modul – soviel will ich schon hier und heute einmal loswerden, sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in <em>Wien</em> ist es ungeheuer heiß. Ich habe RICOH&#8217;s GXR auf diese Reise mitgenommen, um sie ausgiebig zu testen – mit dem A12 GR Objektiv (1:2,5/50mm). <em>Leider verspüre ich wenig Lust raus zu gehen und irgendetwas damit anzustellen.</em></p>
<p>Der Body und das Objetiv-Sensor-Modul – soviel will ich schon hier und heute einmal loswerden, sind ein feines Spielzeug – vielleicht das Feinste was gegenwärtig für rund eintausend Euro zu bekommen ist.</p>
<p>Hoffentlich in der nächsten Woche zeige ich dann ein paar mehr Bilder und bringe einen ersten Bericht. <em>Happy Weekend</em>.</p>
<div id="attachment_6147" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-6147" title="wien02" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/wien02.jpg" alt="" width="530" height="379" /><p class="wp-caption-text">Wien ist Straßenbahn. Und auch hier werden in den Nächten die Schienen ausgebessert ... (1 Sekunde – f/7.1 – ISO 400)</p></div>
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		<title>Nachtrag in Sachen WM, Marcus Brandt und Südafrika</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 06:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung - Event]]></category>
		<category><![CDATA[Blogposts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf unser kleines Gewinnspiel. Das läuft nämlich solange Deutschland bei der WM in Südafrika mitspielt und sollte alles klappen, dann noch bis zum Finale am Sonntag. Ähnlich gut sind die Chancen für Euch bei unserem Gewinnspiel den Preis abzuräumen &#8230; Jetzt noch! (zum Gewinnspiel) Wir haben viele Leser, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf unser <em>kleines Gewinnspiel</em>. Das läuft nämlich solange Deutschland bei der WM in Südafrika mitspielt und sollte alles klappen, dann noch bis zum Finale am Sonntag. Ähnlich gut sind die Chancen für Euch bei unserem Gewinnspiel den Preis abzuräumen &#8230; Jetzt noch! (<a href="http://www.bildwerk3.de/2010/06/25/doppelt-halt-besser-%C2%BBdie-fotoserie%C2%AB/" class="liinternal">zum Gewinnspiel</a>)</p>
<p>Wir haben viele Leser, die Bildwerk3 in Berlin empfangen &#8230; wer dort ist, sollte die <a href="http://www.galerie-loercher.de/" target="_blank" class="liexternal">Galerie Gilla Lörcher</a> besuchen. Dort sind noch bis zum 11.07.2010 Arbeiten von <em>Marcus Brandt</em> zu sehen. (<a href="http://www.bildwerk3.de/2010/07/05/gespielt-gejubelt-fotografiert-wie-entstehen-die-wm-bilder/" class="liinternal">Brandt ist als Fotograf für die Deutsche Presse-Agentur bei der WM dabei</a>); sein Thema – wie könnte es anders sein in diesen Tagen – Fußball.</p>
<p>Zu den Arbeiten, die bereits zu sehen sind, kommen an jedem Tag Fotografien hinzu die, anders als das offiziellen Bilder von den Spielen nicht direkt von Fußball, sondern vom Land Südafrika erzählen – sie zeigen traumhafte Landschaften und richten den Blick auf die Menschen, die in diesen Tagen nicht im Rampenlicht stehen.</p>
<p>Wer mag kann die verbleibenden Spiele bei einem sogenannten <em>Fußball WM 2010 Screening at Galerie Gilla Lörcher</em> ansehen – <em>heute</em>, <em>am Samstag</em> um Platz drei und <em>am Sonntag</em> das Finale, jeweils um 20:30 Uhr. Kuratiert hat das Ganze Holger Marquardt.</p>
<div id="attachment_6116" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/marcus-brandt-menschen-in-sudafrika/" ><img class="size-full wp-image-6116" title="© Marcus Brandt" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/galerie_loercher_first.jpg" alt="© Marcus Brandt" width="530" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Aus dem Südafrika-Tagebuch von Marcus Brandt – die vollständige Serie ist in der GALERIE GILLA LÖRCHER in Berlin, Pohlstraße 73 zu sehen – noch bis zum 11.07.2010	 </p></div>
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		<title>Gespielt, gejubelt, fotografiert. Wie entstehen die WM-Bilder</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Schauplatz Südafrika, FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010: Szenen jedes Spiels werden von mehr als 300 Fotografen aufgenommen, dreihundert Fotografen, die am Spielfeldrand oder auf der Tribüne ihre Positionen beziehen und konzentriert dem Spielverlauf folgen und das Geschehen in Bildern festhalten. Die ersten Bilder sind in weniger als fünf Minuten verfügbar und werden weltweit nachgefragt. Dahinter steckt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6100" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/marcus-brandt.jpg" alt="Marcus Brandt, dpa" title="Marcus Brandt, dpa" width="530" height="352" class="size-full wp-image-6100" /><p class="wp-caption-text">Bildjournalist Marcus Brandt - im Einsatz für die dpa bei der Fußball WM 2010 in Südafrika</p></div>
<p>Schauplatz Südafrika, <em>FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010</em>: Szenen jedes Spiels werden von mehr als 300 Fotografen aufgenommen, dreihundert Fotografen, die am Spielfeldrand oder auf der Tribüne ihre Positionen beziehen und konzentriert dem Spielverlauf folgen und das Geschehen in Bildern festhalten.</p>
<p>Die ersten Bilder sind in weniger als fünf Minuten verfügbar und werden weltweit nachgefragt. Dahinter steckt eine fotologistische Herausforderung: von der Aufnahme über die korrekte Beschriftung des einzelnen Bildes hinüber in die Systeme des einen oder anderen Bildredakteurs.</p>
<p>Die meiste Arbeit fällt bei den Fotografen an. <em>Marcus Brandt</em> ist einer von ihnen. Er ist für die <a href="http://www.dpa.de/Bilder.270.0.html" target="_blank" class="liexternal">Deutsche Presseagentur (DPA)</a> bei jedem Spiel in Südafrika dabei und er begleitet auch die deutsche Mannschaft während dieser Zeit. Auch wenn Deutschland das Finale am 12.07.2010 in Johannesburg nicht erreicht bleibt Brandt bis zum letzten Spiel. Der Rückflug ist gebucht – für den Tag danach.</p>
<div id="attachment_6092" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><a href="http://www.bildwerk3.de/bildwerk3-galerien/presse-bilder-von-der-fifa-fussball-weltmeisterschaft-in-sudafrika-2010/" ><img class="size-full wp-image-6092" title="© Marcus Brandt/dpa" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/wm2010-brandt-first.jpg" alt="© Marcus Brandt/dpa" width="530" height="477" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer rettet das eigentlich nicht mehr zu Rettende: in diesem Moment würde es gegen England 1:1 stehen ... © Marcus Brandt, dpa</p></div>
<p><span id="more-6089"></span></p>
<p>Für seinen Einsatz am Spielfeldrand ist Brandt vier Stunden vor Spielbeginn im Stadion. Die Plätze für die Fotografen sind reserviert und für alle wichtigen Spiele schickt die DPA mehr als einen Fotografen in die Arena.</p>
<p><strong>Vier Kameras und jede Menge Zubehör</strong></p>
<p>„Die vier Stunden brauche ich, um mich in Ruhe auf das Event vorzubereiten“, sagt Brandt, um hinzuzufügen, dass er mit dreißig Kilogramm(!) Equipment in die Arena kommt. Das ist die technische Ausrüstung, die jeder Fotograf heute benötigt um von so einem Ereignis die Bilder zu liefern. „Das habe ich in einem Rollkoffer verstaut und muss es so im Grunde nicht die ganze Zeit tragen &#8230;“</p>
<p>Vier Kameras, Objektive, darunter ein fünfhundert Millimeter Teleobjektiv, das Notebook, Ersatzakkus, Speicherkarten, Akkuladegeräte, Drähte und noch das eine oder andere nützliche Zubehör machen das Gepäck eines Sportfotografen – in diesem Fall das von Marcus Brandt – aus.</p>
<p>In der Vorbereitungsphase baut Brandt seine Kameras zusammen – das fünfhundert Millimeter ist für diesen Einsatz mit langen Distanzen, schnellen Richtungswechseln und vor allem seinen neunzig Minuten Dauer nicht ohne ein passendes Einbeinstativ denkbar – schließt den Strom an und verbindet sein Notebook mit dem Internet. Für jeden Fotografen liegen am Platz zwei Kabel: eine Netzverbindung und Strom.</p>
<p>Während eines Spiels macht Brandt bis zu 1.500 Aufnahmen. Im ersten Moment eine scheinbar unüberblickbare Menge Bildmaterial. Aber erstens gibt es zahlreiche Kniffe, eine solche Menge auch zu bewältigen und andererseits: stellt man sich die Geschwindigkeit vor, mit der das Spiel abläuft, der kurze Augenblick, indem aus Kameraposition und Spielkonstellation eine gelungene Aufnahme werden kann, wird man die reine Menge verstehen.</p>
<p>Jede Kamera-Objektiv-Kombination entspricht einer Aufnahmesituation: direkt im Spiel auf große und mittelgroße Entfernungen dann für Aufnahmen im näher gelegenen Torraum dann die Stadionatmosphäre insgesamt und der Moment wenn ein Tor fällt.</p>
<p>Für Aufnahmen aus dem Spielfeldinneren nutzt Brandt das schon erwähnte fünfhundert Millimeter Teleobjektiv – eine lichtstarke Festbrennweite, die bei ausreichendem Licht kurze Verschlusszeiten möglich macht und damit Bewegungsabläufe in möglichst unverwischten Bildern festhält – der kurze Tiefenschärfebereich sorgt für einen unscharfen Hintergrund.</p>
<p><strong>Zwei Aufnahmen ein Auslöser</strong></p>
<p>Für Aufnahmen aus dem Torraum, dem Brandt näher ist, wird eine Kamera mit einem 70-200 Telezoom eingesetzt. Hier fällt neben der Entscheidung für den richtigen Moment auch noch die Entscheidung für den passenden Ausschnitt.</p>
<p>Diese Kamera ist mit der Hintertorkamera synchronisiert, die in dem Moment automatisch auslöst, sobald Brandt mit der 70-200 Telezoom-Kamera ein Bild macht. Im Torraum macht Brandt also jedes Mal zwei Aufnahmen: eine vom Spielfeldrand und eine Aufnahme direkt aus der Hintertorperspektive; dort allerdings ohne die Möglichkeit zu haben, im Moment des Auslösens irgendwelche Einstellungen vornehmen zu können.</p>
<p>Die Hintertorkamera wird vor dem Spiel an ihrem vorgesehenen Platz positioniert und auf Empfang gestellt. Für alle akkreditierten Fotografen ist ein Kameraplatz hinter dem Tor reserviert.</p>
<p>Um die Stadionatmosphäre einzufangen benutzt Brandt noch eine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv.</p>
<p><strong>Frisch auf den Tisch der Bildredakteure</strong></p>
<p>Sobald das Spiel angepfiffen ist, ist der Wettlauf um die besten Bilder eröffnet. Der Anpfiff ist auch das Signal an die Bildredakteure weltweit, ihre Kanäle auf Empfang zu stellen und für die Zeitungsausgabe des nächsten Tages oder die Onlineausgabe die ersten guten Bilder abzugreifen und in die Redaktionssysteme einzupflegen.</p>
<p>„Sobald ein paar Minuten gelaufen sind, schicke ich die ersten Bilder nach Johannesburg.“ Dafür zieht Brandt den Speicherchip an seiner Kamera und steckt ihn in das Notebook. Die Software erkennt das vorhandene Material – Brandt hat die Bilder bereits mit Hilfe einer Kamerafunktion markiert, getaggt und damit eine Vorauswahl der wichtigsten Bilder getroffen.</p>
<p>Mit einem einzigen Klick leert die Software die Speicherkarte, fügt die Bilder auf dem Notebook in die bereitstehende Datenbank ein und verschickt die besten, die von Brandt markierten Bilder an einen der Editoren, die für die DPA-Fotografen und solange die WM dauert in Johannesburg arbeiten, die dann das ankommende Material noch einmal sichten und vor allem betexten.</p>
<p>Die Bildinformation wird durch den Editor zusammengetragen: um welches Spiel es sich handelt, welche Spieler auf dem Foto zu sehen sind und bei welchem Verein sie sonst kicken, wie der Schiedsrichter heißt, der das Spiel pfeift, in welcher Spielminute die Aufnahme entstanden ist.</p>
<p>Das ganze wird in einen schlüssigen Text gepackt und auch dieser Vorgang dauert nur wenige Augenblicke, darf nur wenige Augenblicke dauern und bereits drei Minuten nach Spielbeginn sind die Bilder vom Spiel bei der DPA zu bekommen.</p>
<p><strong>Noch schnellere Bilder?</strong></p>
<p>Ist die Geschwindigkeit noch zu steigern? „Aber ja“, erläutert Brandt, „auch wenn die Bilder schon heute quasi sofort verfügbar sind, lässt sich die Geschwindigkeit noch erhöhen – das folgt ganz einfach aus der Permanenz mit der technische Neuerungen hinzukommen. Und wir müssen da hinterher sein, müssen uns als Fotografen auch entwickeln &#8230; &#8221; Es ist ein bisschen wie bei einem Wettrüsten: wer heute noch auf Film fotografieren würde und seien es die brauchbarsten Bilder – der hätte den Kampf längst verloren.</p>
<p>All dies passiert während des Spiels mehrere Male. Die bildhungrigen Kanäle werden permanent mit ausreichend Futter versorgt. Die Bilder aus der Hintertorkamera holt Brandt in der Spielzeitpause, wählt sie aus und versendet sie in gleicher Weise.</p>
<p>Das perfekte WM-Foto? „Die alles entscheidende Spielszene ablichten oder den Jubel in einem absolut überzeugenden Moment einfangen“, sagt Marcus Brand, „und dann als einziger Fotograf mit diesem Bild rauskommen &#8230;“</p>
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		<title>Sportfotografie – Bildentstehung am Spielfeldrand</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/07/02/sportfotografie-%e2%80%93-bildentstehung-am-spielfeldrand/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>

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		<description><![CDATA[Woher kommen vom Fußball die Bilder? Wie schnell kommen diese Bilder? Und was machen die vielen Fotografen am Spielfeldrand dort unten eigentlich genau? Ich habe mit Marcus Brandt in Südafrika telefoniert und er hat mir ein paar ganz spannende Details erzählt. Brandt arbeitet für die Deutsche Presse-Agentur. Er ist mit der deutschen Mannschaft im neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6079" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-6079" title="© Marcus Brandt, dpa" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/07/brandt-wm2010.jpg" alt="" width="530" height="275" /><p class="wp-caption-text">Thomas Müller schießt das 4:1 gegen England. Torwart ist David James. Aufgenommen während der FIFA WM 2010 im Achtelfinal-Spiel Deutschland gegen England im Free State Stadium in Bloemfontein. (Südafrika am 27. Juni 2010) © Marcus Brandt, dpa</p></div>
<p><em>Woher kommen vom Fußball die Bilder? Wie schnell kommen diese Bilder? Und was machen die vielen Fotografen am Spielfeldrand dort unten eigentlich genau? </em></p>
<p>Ich habe mit Marcus Brandt in Südafrika telefoniert und er hat mir ein paar ganz spannende Details erzählt. Brandt arbeitet für die <em>Deutsche Presse-Agentur</em>. Er ist mit der deutschen Mannschaft im neuen A380 zur WM geflogen und wird bis zum letzten Spiel dort bleiben – auch für den Fall, das die deutsche Auswahl nicht im Finale steht.</p>
<p><span id="more-6072"></span></p>
<p>Der neuundreizigjährige, zweifache Familienvater aus Hamburg arbeitet seit vielen Jahren als Bildjournalist und seit zwei Jahren für die <em>Deutsche Presse-Agentur</em>. Brandt war 2008 in Peking dabei und fotografiert neben Sport auch Ressorts wie Politik, Wirtschaft und Kultur sowie für die Archiv-Bebilderungen und auch für Features wie Wetter, Tiere, Konjunktur &#8230;</p>
<p>Brandt besucht jeden Tag die Pressekonferenzen der deutschen Mannschaft und fotografiert während der Trainingseinheiten. Zum Thema Sicherheit in Südafrika sagt er: &#8220;Im großen und ganzen halten ich und meine Kollegen uns nicht an die Ausgangssperre – da es auch nicht immer möglich ist: ein Abendspiel in Johannesburg bedeutet auch eine fünfunvierzigminütige Autofahrt zurück nach Pretoria. Aber ganz klar, man muss wachsam und aufmerksam sein. Alleine und erst recht nicht mit Equipment geht keiner aus dem Hotel. Zum Essen fährt man mit dem Auto und parkt auf bewachten Parkplätzen &#8230; Aber man darf sich auch nicht verrückt machen lassen. Die Leute sind alle sehr herzlich und hilfsbereit.&#8221;</p>
<p>Den ausführlichen Bericht – vor allem zum Thema <strong>Bildentstehung am Spielfeldrand</strong> gibt es hier bei Bildwerk3 am Montag &#8230; bis dahin, hoffe ich, bleiben wir im Spiel <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>PHOTONEWS Beilage „Archive und Nachlässe“</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 18:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Photonews]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum vierten Mal veröffentlicht PHOTONEWS eine Sonderbeilage zu einem besonders relevanten Thema der Fotografie. Die aktuelle Ausgabe widmet sich Archiven und Nachlässen – ein Themenbereich, der für viele Fotografen, Agenturen, Verlage und Institutionen eine wichtige Herausforderung darstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum vierten Mal veröffentlicht PHOTONEWS eine Sonderbeilage zu einem besonders relevanten Thema der Fotografie. Die aktuelle Ausgabe widmet sich <em>Archiven und Nachlässen</em> – ein Themenbereich, der für viele Fotografen, Agenturen, Verlage und Institutionen eine wichtige Herausforderung darstellt. Trotz einer großen Wertschätzung von <strong>Fotografie als Kulturgut</strong> sind viele Archivbestände bereits verschwunden oder akut gefährdet. Immer mehr Fotografen oder ihre Erben suchen dringend nach einem Ort für die Sicherung ihrer Bilder.</p>
<p>Mit diesem Sonderheft möchte PHOTONEWS für das Thema sensibilisieren und in Deutschland ein Netzwerk anregen, das sich der Problematik annimmt. Ziel ist eine dezentrale Lösung, an der möglichst viele private wie staatliche Einrichtungen mitwirken. Enno Kaufhold nennt als verantwortlicher Redakteur dieses Themenheftes Details für einen möglichen Lösungsansatz.</p>
<p><span id="more-6059"></span></p>
<p>Zur Orientierung hilft ein Blick ins Ausland. Vorbildfunktion hat die Fotostiftung Schweiz, die im Interview mit dem Direktor Dr.Peter Pfrunder vorgestellt wird. Aufschlussreich sind auch die Erfahrungen aus Frankreich und vom Nederlands Fotomuseum in Rotterdam. </p>
<p>Im Sonderheft <em>Archive und Nachlässe</em> kommen außerdem Experten aus Bildagenturen (Frank Frischmuth von <em>ullstein bild</em>) und Museen (Dr. Dieter Vorsteher vom <em>Deutschen Historischen Museum</em>) zu Wort. Die von F. C. Gundlach initiierte <em>Stiftung Deutsche Fotografie</em> wird in einem Beitrag von Sebastian Lux vorgestellt. </p>
<p>Zudem geben Vertreter wichtiger Fotografieverbände ihre Stellungnahme ab. Außerdem werden Fotografen vorgestellt, die aktiv nach einer Lösung für ihre Bilder suchen und es werden Archive, Museen und Stiftungen in Deutschland genannt, die fotografische Nachlässe sichern, aufarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen.</p>
<p><strong>Erscheinungstermin 29. Juni 2010 mit der PHOTONEWS-Ausgabe 7-8/2010</strong></p>
<p>Bisherige Themenhefte bei PHOTONEWS:<br />
„Das Fotobuch“ (Mai 2008)<br />
„Fotografie als Objekt“ (Oktober 2008)<br />
„Der Markt für Fotokunst“ (September 2009)</p>
<p>Zu bekommen ist PHOTONEWS &#8211; die Zeitung für Fotografie in allen gut sortierten Bahnhofsbuchhandlungen oder direkt beim Verlag (bitte nehmt in Eurer Abo-Bestellung Bezug auf diesen Beitrag bei Bildwerk3 <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>PHOTONEWS<br />
Verlag Denis Brudna<br />
Chemnitzstr. 67<br />
<strong>22767 Hamburg</strong><br />
E-Mail: redaktion(at)photonews(dot)de<br />
<a href="http://www.photonews.de" target="_blank" class="liexternal">www.photonews.de</a></p>
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		</item>
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		<title>Doppelt hält besser. »Die Fotoserie«</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 06:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildwerk3.de/?p=6029</guid>
		<description><![CDATA[Schickt Eure Motive mit dem Betreff Doppelt hält besser an redaktion(at)bildwerk3.de – unter allen Einsendungen verlose ich ein Exemplar von Harald Mantes neuem Buch »Die Fotoserie« – einzige Voraussetzung: es muss zweimal die deutsche Fahne im Bild zu sehen sein – nicht einmal, nicht mehrmals, zweimal. Die Fotos werden hier auf der Seite veröffentlicht; mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="bw3_galerie" style="border-top: none; margin-top: 0px;">
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 	<div class='ngg-navigation'><span>1</span><a class="page-numbers" href="http://www.bildwerk3.de/2010/06/25/doppelt-halt-besser-%c2%bbdie-fotoserie%c2%ab/?nggpage=2">2</a><a class="page-numbers" href="http://www.bildwerk3.de/2010/06/25/doppelt-halt-besser-%c2%bbdie-fotoserie%c2%ab/?nggpage=3">3</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://www.bildwerk3.de/2010/06/25/doppelt-halt-besser-%c2%bbdie-fotoserie%c2%ab/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
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<p>Schickt Eure Motive mit dem Betreff <em>Doppelt hält besser</em> an <em>redaktion(at)bildwerk3.de</em> – unter allen Einsendungen verlose ich ein Exemplar von Harald Mantes neuem Buch »Die Fotoserie« – einzige Voraussetzung: es muss <strong>zweimal die deutsche Fahne im Bild</strong> zu sehen sein – nicht einmal, nicht mehrmals, zweimal. <em>Die Fotos werden hier auf der Seite veröffentlicht; mit Nennung des Autors und ggf. einem Link auf die Autorensite.</em> Viel Glück bei der Motivsuche!</p>
<p>Dieses Spiel läuft solange das Spiel läuft – ich meine, solange Deutschland im Spiel ist. (der Schwerpunkt <strong>Fotoserie</strong> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898646505?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898646505" target="_blank" class="liexternal">Mantes Buch</a> werden dann später noch einmal Thema sein – hier bei Bildwerk3)</p>
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		<title>Corbis Bildtrends: Aus der Mitte der Gesellschaft</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/06/24/corbis-bildtrends-aus-der-mitte-der-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Corbis]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Bildsprache kann man streiten, über Bildinterpretation aber auch. Es gehört zu den Aufgaben großer – nicht nur großer, aber die in erster Linie – Bildagenturen, Trends aufzuspüren und auch gelegentlich Trends zu setzen und für diese Trends die Bilder zu liefern. Jetzt hat die Bildagentur Corbis, derzeit die Nummer zwei unter den großen Bildagenturen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Bildsprache kann man streiten, über Bildinterpretation aber auch. Es gehört zu den Aufgaben großer – nicht nur großer, aber die in erster Linie – Bildagenturen, Trends aufzuspüren und auch gelegentlich Trends zu setzen und für diese Trends die Bilder zu liefern.</p>
<div id="attachment_6020" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-6020" title="© Corbis" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/06/corbis-family.jpg" alt="© Corbis" width="530" height="353" /><p class="wp-caption-text">Was sehen wir? Junge Menschen, die spielen das sie alt sind ... © Corbis</p></div>
<p>Jetzt hat die Bildagentur <em>Corbis</em>, derzeit die Nummer zwei unter den großen Bildagenturen, ihren Trend in Richtung Bildeinkäufer ausgesandt – und das ist auch als Signal an Fotografen zu verstehen, sich diesem Thema stärker zu widmen.</p>
<p><span id="more-6017"></span></p>
<p><em>Corbis</em> hat die demographische stärkste Gruppe für sich entdeckt: Menschen zwischen 46 und 63. Das ist an sich noch kein Trend und deswegen attestieren die Trendspezialisten bei <em>Corbis</em> dieser Gruppe auch noch zusätzlich eine neue gemeinsame Eigenschaft: diese Menschen haben das WIR entdeckt. &#8220;Weg von demonstrativem Konsum und Anspruchsdenken und hin zu einer rücksichtsvolleren Lebensweise.&#8221;, so wird das Motto dieser Generation WIR umschrieben.</p>
<p>Jetzt erwartet man Bilder von Menschen die etwas hergeben, Verantwortung übernehmen: verwirrten Alten über die Straße helfen oder zwischen einer Schar von Kindern beherzt den Überblick behalten &#8230;</p>
<p>Die <a href="http://www.corbisimages.com/content/us-generation/" title="Corbis – WIR" target="_blank" class="liexternal">Beispiele bei Corbis</a>, die diesen Trend illustrieren sollen, lassen eine andere Interpretation zu: zweifellos sind die heute 46 bis 63 Jährigen in die, wie man so schön sagt, Jahre gekommen – aber sie sind deswegen nicht unbedingt bescheidener. <em>Ich bin gespannt auf Eure Kommentare</em> <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Brauchen Sie noch eine digitale Spiegelreflexkamera?</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/06/13/brauchen-sie-noch-eine-digitale-spiegelreflexkamera/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 11:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>
		<category><![CDATA[seen.by]]></category>

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		<description><![CDATA[Der eine oder andere hat es vielleicht schon bei SPIEGEL ONLINE gesehen oder ist selbst darauf gekommen oder bezieht den Newsletter von seen.by: bei seen.by gibt es ein Sommer-Gewinnspiel. Gewinnen kann, wer schon bei seen.by angemeldet ist oder sich bis zum 30. Juli 2010 eben dort anmeldet. Über das seen.by-Geschäftsmodell habe ich vor einem halben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der eine oder andere hat es vielleicht schon bei SPIEGEL ONLINE gesehen oder ist selbst darauf gekommen oder bezieht den Newsletter von <em>seen.by</em>: bei <em>seen.by</em> gibt es ein Sommer-Gewinnspiel. Gewinnen kann, wer schon bei <em>seen.by</em> angemeldet ist oder sich <strong>bis zum 30. Juli 2010</strong> eben dort anmeldet.</p>
<p>Über das seen.by-Geschäftsmodell habe ich vor einem halben Jahr mit dem Geschäftsführer Dieter Degler <a href="http://www.bildwerk3.de/2009/11/12/nicht-kopieren-eigenes-schaffen/" title="Interview mit Dieter Degler" class="liinternal">gesprochen</a>. Es geht bei <em>seen.by</em> immer noch um besondere Fotografie und um besondere Fotografen. Zusätzlich kann man heute bei <em>seen.by</em> ausgewählte Werke anderer Fotografen kaufen oder auch eigene Bilder großformatig drucken lassen.</p>
<p><span id="more-5920"></span></p>
<p><strong>Brauchen Sie noch eine digitale Spiegelreflexkamera?</strong></p>
<p>Die Gewinnmöglichkeiten beim Sommer-Gewinnspiel nun finde ich an einer Stelle so ungewöhnlich, dass ich bei Dieter Degler noch einmal nachgefragt habe, wie und warum das so gemacht ist und nicht anders: zweiter Preis nämlich ist eine private Führung durch die Ausstellung Gute Aussichten 2010/2011  mit der Gründerin <em>Josefine Raab</em>. Das an sich ist auch noch nicht ungewöhnlich und gewinnt Bedeutung erst in dem Moment, wenn man weiß, das der dritte Preis eine Kamera im Wert von irgendwas bei 1.600 Euro ist.</p>
<p>Das macht auf jeden Fall neugierig auf <em>Josefine Raab</em> und so hat Dieter Degler das auf Nachfrage auch hingestellt: </p>
<blockquote><p>&#8220;Weil wir Preise, die man nirgendwo und für kein Geld der Welt kaufen kann, attraktiver finden als manches, das sich jeder für schnöden Mammon kaufen kann. Außerdem: Sie kennen wahrscheinlich Josefine Raab, die Gründerin der Guten Aussichten nicht: Die Frau ist als Fotografie-Erklärerin einfach umwerfend.&#8221;</p></blockquote>
<p>Natürlich weiß ich von <em>Josefine Raab</em> und von den <em>Guten Aussichten</em> natürlich auch. Wenn Ihr mich fragt, sollte ich gewinnen, tausche ich freiwillig jeden Gewinn gegen den Gewinn hinter der Position Nr.2 ein – um mir von <em>Frau Raab</em> Fotografie erklären zu lassen <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://seen.by.spiegel.de/summer-raffle-2010" target="_blank" class="liexternal">zum Sommer-Gewinnspiel von seen.by</a></p>
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		<title>Fotobuchtage 2010: Noch freie Plätze bei Dummysichtungen</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/05/18/fotobuchtage-2010-noch-freie-platze-bei-dummysichtungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fotobuchtage]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits in diesem Beitrag habe ich das Thema Fotobuchtage 2010 und Dummysichtungen ausführlich besprochen. Hier noch einmal der Hinweis auf einige freie Plätze bei den Sichtungen. Wie Jasmin Seck und Oliver Lähndorf in ihrer Presseaussendung mitteilen haben Kurzentschlossene noch die Möglichkeit sich bis zum 20.05.2010 für eine Sichtung anzumelden. Die Liste der Sichter ist eindrucksvoll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5805" title="Fotobuchtage 2010" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/fotobuchtage_2010.jpg" alt="Fotobuchtage 2010" width="240" height="106" />Bereits in <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/04/08/fotobucher-machen-fotoarbeiten-korperlich/" title="Fotobuchtage 2010" class="liinternal">diesem Beitrag habe ich das Thema Fotobuchtage 2010 und Dummysichtungen</a> ausführlich besprochen. Hier noch einmal der Hinweis auf einige freie Plätze bei den Sichtungen.</p>
<p>Wie Jasmin Seck und Oliver Lähndorf in ihrer Presseaussendung mitteilen haben Kurzentschlossene noch die Möglichkeit sich bis zum <strong>20.05.2010</strong> für eine Sichtung anzumelden.</p>
<p>Die Liste der Sichter ist eindrucksvoll und der Preis von sechzig Euro für zwei Gespräche mit jeweils einem Fotobuch-Spezialisten ein fairer Preis. (mehr Infos über die Sichter und gleich zum Anmeldeformular: <a href="http://fotobuch-tage.de/index.php?seid=5" title="Fotobuchtage 2010 – Dummysichtungen" target="_blank" class="liexternal">hier</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Buchverlosung: Der Blick über die Schulter</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/05/10/buchverlosung-der-blick-uber-die-schulter/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 16:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie & Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotografie, schreibt Georg Barr in seinem Vorwort, sei eine Herausforderung für unseren Intellekt. Alle, die sich mit dem Thema Fotografie befassen, werden an dieser Stelle zustimmen. So ganz werden wir den Prozess der Bildentstehung nicht verstehen – vielleicht nie verstehen können. Alle Versuche führen nur zu einer Annäherung. Aber selbst diese Annäherung kann ein Gewinn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5733" title="George Barr: Der Blick über die Schulter" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/barr_blick.jpg" alt="George Barr: Der Blick über die Schulter" width="200" height="252" />Fotografie, schreibt Georg Barr in seinem Vorwort, sei <strong>eine Herausforderung für unseren Intellekt</strong>. Alle, die sich mit dem Thema Fotografie befassen, werden an dieser Stelle zustimmen. So ganz werden wir den Prozess der Bildentstehung nicht verstehen – vielleicht nie verstehen können. Alle Versuche führen nur zu einer Annäherung. Aber selbst diese Annäherung kann ein Gewinn sein und folgen wir dem Autor in seiner Einleitung springt mehr dabei heraus, als Fotos, die man nur anschaut: &#8220;Die Grundgedanken, die ich in diesem Buch niedergeschrieben habe, führten bei mir zu Freude, Zufriedenheit und Erfolg.&#8221; <em>Was wollen wir mehr?</em></p>
<p>Georg Barr zählt zu den bewussten Fotografen – zu denjenigen, die sich ein Bild regelrecht vornehmen und es dann Schritt für Schritt umsetzen. Bei seinen Spaziergängen ist er ständig auf der Suche nach geeignetem Rohmaterial – das dann ganz selbstverständlich im digitalen Heimlabor Schritt für Schritt zu seiner Wirkung kommt. An diesen Schritten lässt uns Barr teilnehmen und darüber hinaus an seinen Gedanken, die er mit den Bildern und dem Prozess ihrer Entstehung verbindet.</p>
<p><span id="more-5725"></span></p>
<p>Was aus der Kamera kommt ist für Barr lediglich formbarer Bildbrei, den es gilt mit Hilfe der Werkzeugpalette in ein akzeptables Bild zu verwandeln. An einer Stelle beschreibt er diese typische Fotografen-Erfahrung, dass da mehr war, als auf den ersten Blick im Foto zu sehen ist: &#8220;Manchmal nehmen Kameras Motive, verglichen mit dem, was Sie sehen, langweilig und fad auf &#8230;&#8221;  Und weiter heißt es:&#8221;Solange man den kompletten Tonwertumfang in der Aufnahme speichert, sollte es aber möglich sein, das Bild zu korrigieren &#8230;&#8221; Am Ende also ein Plädoyer für das Kamera-RAW-Format.</p>
<p>Wer mit diesem Buch Freund werden möchte, sollte einige Vorkenntnisse mitbringen. Da Barr keine Anleitungen in Form von Workshops anbietet sondern Empfehlungen gibt und Hinweise für den Einsatz dieses oder jenes Werkzeugs sollte man soweit vorbereitet sein, dass man weiß, wovon im Einzelfall die Rede ist. Ich nenne nur Stichwörter wie: Einstellungsebene, Maskierungsebene und so weiter.</p>
<p>Die Schwäche dieses Buches ist die Beredsamkeit seines Autors. Bei dem Versuch, eines der Bildbeispiele anhand der Anleitung nachzuvollziehen, musste ich gleich zwei Mal von vorn beginnen, da Barr eben nicht nach der Devise verfährt, seine Leser bis ins Detail an die Hand zu nehmen sondern eher allgemein bleibt, dafür aber viel über die Gründe des jeweiligen Eingriffs spricht und gelegentlich nicht mit allgemeinen Weisheiten spart.</p>
<p>Wofür sich das Buch wunderbar eignet, ist das Zwiegespräch mit dem Autor über Bilder und darüber, wie Elemente im Bild wirken. Wobei man dies nicht mit Bildsprache verwechseln darf. Barr ist, auch was seine Bilder betrifft in erster Linie ein Techniker von Licht und Schatten, ein Meister der Gradationskurve – und kein Garant für subtile Bildausformungen.</p>
<p>Ich empfehle das Buch hier dennoch, weil es eine produktive Atmosphäre hinterlässt und in diesem Sinne ist der Titel wörtlich zu verstehen.</p>
<p>Worüber wir uns an dieser Stelle vielleicht den Kopf zerbrechen können – und dafür die <em>Kommentarfunktion</em> benutzen: Wie läuft Bildkritik bei Euch am besten; indem ihr über die technische Voraussetzungen eines Bildes sprecht oder tatsächlich im Gespräch über Bildwirkungen?</p>
<p><strong>Unter allen Kommentatoren darf ich ein Exemplar verlosen. Wer mitmacht und gezogen wird, bekommt vom Verlag dpunkt das Buch geschickt.</strong></p>
<p><em>Gewertet werden alle Kommentare und alle Links zu diesem Beitrag – Kommentarende ist Sonntag, der 16.05. um 24:00 Uhr. Viel Glück!</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898646602?ie=UTF8&#038;tag=ostjob-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3898646602" target="_blank" class="liexternal">George Barr – Der Blick über die Schulter: Anspruchsvolle Fotografie und Bildbearbeitung &#8211; Von erstklassigen Beispielen lernen</a> (Affiliate-Link)<br />
dpunkt Verlag 2010</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aspekte der Seenotrettung fotografisch umsetzen</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/05/03/aspekte-der-seenotrettung-fotografisch-umsetzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 13:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie & Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Steuer hat sich für seine Diplomarbeit mehr als einmal ins Wasser begeben und sich von den Mitarbeitern der DGzRS – der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger herausholen lassen. In einem Gastbeitrag für Bildwerk3 schildert er die Herangehensweise und die Umstände seiner Arbeit. Wer Fragen zu den Aspekten Überlegung, Planung und Umsetzung einer fotografischen Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Steuer hat sich für seine Diplomarbeit mehr als einmal ins Wasser begeben und sich von den Mitarbeitern der DGzRS – der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger herausholen lassen. </p>
<p>In einem Gastbeitrag für Bildwerk3 schildert er die Herangehensweise und die Umstände seiner Arbeit. Wer Fragen zu den Aspekten Überlegung, Planung und Umsetzung einer fotografischen Arbeit hat, kann sie hier gern stellen und ich denke, wir finden gemeinsam auch Antworten.</p>
<p><strong>Vielen Dank schon einmal an den <a href="http://www.thomassteuer.com/" target="_blank" class="liexternal">Fotografen Thomas Steuer</a> für seine faszinierenden Aufnahmen und natürlich auch dafür, das wir sie hier zeigen dürfen.</strong></p>
<div id="attachment_5671" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/dgzrs00.jpg" alt="© Thomas Steuer Fotodesign" title="© Thomas Steuer Fotodesign" width="530" height="398" class="size-full wp-image-5671" /><p class="wp-caption-text">© Thomas Steuer Fotodesign</p></div>
<p><strong>Konzept und Planung</strong></p>
<p>In meiner Diplomarbeit beschäftige ich mich mit den Seenotrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS / www.seenotretter.de). Mein Interesse gilt den Menschen, die sich hinter den <em>Seenotrettern</em> verbergen – und der Thematik <em>Meer</em> überhaupt.</p>
<p>Helden, Retter, Seemänner. In meinen Bildern möchte ich Menschen zeigen, die den Naturgewalten trotzen, sie respektieren und mit nötigem Weitblick agieren. Helden, die sich darüber hinaus nicht als Helden fühlen, weil sie Profis sind.</p>
<p><span id="more-5649"></span></p>
<p>Inhalt meines Konzeptes ist es, Seenotretter als Helden darzustellen und diesen inszenierten Portraits, Fotos des Arbeitsplatzes sowie des Einsatzes gegenüber zu stellen. Inhaltlich habe ich die Arbeit in 3 Aspekte gegliedert:  <strong>Mensch</strong> (Portrait) -<strong> Aufgabe</strong> (Arbeitsplatz-Fahrtaufnahmen-Technik) - <strong>Einsatz</strong> (Situation eines Schiffbrüchigen).</p>
<p>Die Fotos sollen eine eigene Bildsprache bekommen, damit eine geschlossene Geschichte erzählt werden kann. Nicht nur um Klischees zu bedienen, sondern vielmehr den Abbildungen Emotionen mit auf den Weg zu geben. Somit kann sich der Betrachter in die Situation hinein versetzen.</p>
<p>Gemessen an der heutigen Bildästhetik funktioniert dies mittels inszenierter Fotografie sowie einer Postproduktion die den Zeitgeist trifft. Den <em>Look</em> der Portraits werde ich in einem Testshooting definieren. Darauf werde ich den Stil der anderen Fotos aufbauen.</p>
<p>Ein großen Teil meiner Diplomarbeit verbrachte ich mit der Ausarbeitung und dem Feinschliff meines Konzeptes sowie der Planung und Organisation der einzelnen Fahrten an die verschiedenen Stationen der DGzRS.</p>
<p><strong>Organisation und Umsetzung</strong></p>
<p>Jedes Shooting wurde genau geplant. Angefangen bei Rent Equipment,  Reiseablauf, Unterkunft, Termine bis hin zum Shooting-Plan mit genauen  Einstellungen und Ablauf der Fotografie.</p>
<p>Selbstverständlich gewährte  ich mir immer einen gewissen Puffer, da manche Ideen und auch Umsetzungen erst vor Ort entstanden sind. Nach der ersten Fahrt, wo ich 5 Stationen besucht hatte und ausschließlich Portraits gemacht habe, habe ich mit den ersten Eindrücken und den neu erworbenen technischen Hintergründen der Seenotrettung ein Storyboard  angelegt.</p>
<p>Da ich verschiedene Aspekte der Arbeit der Seenotretter aufzeigen wollte, war dies ein absolutes Muss. Schließlich folgten nach einer Woche Planung nur 3-4 Fototage, da musste alles sitzen – Zeit etwas zu wiederholen gab es in den meisten Situationen nicht. Das Storyboard hat mich ständig begleitet, so konnte ich neu erfahrene interessante Aspekte direkt mit einfließen lassen beziehungsweise die einzelnen Fotothemen besser miteinander verknüpfen.</p>
<div id="attachment_5660" class="wp-caption alignnone" style="width: 434px"><img class="size-full wp-image-5660" title="© Thomas Steuer Fotodesign" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/dgzrs-29.jpg" alt="© Thomas Steuer Fotodesign" width="424" height="530" /><p class="wp-caption-text">Das Hinsehen, Aufpassen beziehungsweise im Auge behalten soll in meinen Bildern aufgenommen werden.© Thomas Steuer Fotodesign</p></div>
<p>1. Bildbeispiel : <strong>Portrait</strong></p>
<p>Die Seenotretter werden im Halbprofil fotografiert. Der wichtigste Bestandteil der Arbeit der Seenotretter liegt im Beobachten. Sie beobachten die See nach noch nicht aufgetauchten und sich in Seenot befindenden Personen und sie beobachten ihre Navigationsinstrumente. Neben dem Aspekt (Zivil-) Courage und Heroismus spielt folglich der Bereich Beobachtung eine entscheidende Rolle. Das Hinsehen, Aufpassen beziehungsweise <em>im Auge behalten</em> soll in meinen Bildern aufgenommen werden.</p>
<p>Auf dem Set kommen drei Leuchten zum Einsatz. Als Hauptlicht wird ein Engstrahlreflektor (P65) mit mittlerer Wabe von oben links eingesetzt. Von hinten rechts wird ebenfalls ein Engstrahlreflektor (P65) mit großer  Wabe als Gegenlicht gesetzt, was gleichzeitig die Aufhellung der zugewandten Wangenseite bedeutet. Man erhält ein durchzeichnetes Foto mit hohem Kontrast und harter Lichtführung, die die Thematik aus meiner Sicht unterstreicht. Die dritte Leuchte (Normalreflektor P75, mittlere Wabe) wird als Beleuchtung  des Hintergrundes eingesetzt.</p>
<p>Bezüglich der Perspektive werden die Personen leicht von unten fotografiert.  Da die Arbeit der Seenotretter durch die Arbeit im Team und das Alltagsleben in der Gemeinschaft geprägt ist, werden alle Seenotretter verschiedener Seenotkreuzer im gleichen Stil fotografiert.</p>
<div id="attachment_5663" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-5663" title="© Thomas Steuer Fotodesign" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/dgzrs-24.jpg" alt="© Thomas Steuer Fotodesign" width="530" height="398" /><p class="wp-caption-text"> Ähnlich wie in der Autofotografie mit einem RIG habe ich das  Foto mittels einer ähnlichen, aber flexibleren Konstruktion umgesetzt © Thomas Steuer Fotodesign</p></div>
<p>2. Bildbeispiel : <strong>Fahrtaufnahmen</strong></p>
<p>Diese Aufnahme entstand mittels Langzeitbelichtung. So entsteht ein Wischer/Bewegungsunschärfe im Hintergrund und der Vordergrund bleibt scharf. Ähnlich wie in der Autofotografie mit einem <em>RIG</em> habe ich das Foto mittels einer ähnlichen, aber flexibleren Konstruktion umgesetzt.</p>
<p>Mir war es wichtig, verschiedene Aspekte der Seenotrettung so umzusetzen wie es bisher noch nicht gemacht wurde. Durch die Wetterstimmung bekommt das Bild eine Stimmung, die dem Thema, wie ich finde, ganz gut gerecht wird.</p>
<div id="attachment_5664" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-5664" title="© Thomas Steuer Fotodesign" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/arbeitsplatz_technik.jpg" alt="© Thomas Steuer Fotodesign" width="530" height="398" /><p class="wp-caption-text">Diese Aufnahme entstand mit einem Unterwasser-Gehäuse © Thomas Steuer Fotodesign</p></div>
<p>3. Bildbeispiel : <strong>Arbeitsplatz-Technik</strong></p>
<p>Diese Aufnahme entstand mit einem Unterwasser-Gehäuse von IKELITE um meine DSLR(5DMARK2) zu schützen. So konnte ich verschiedene Aspekte der Seenotrettung, so wie hier Kommunikation über Funk in ihrer eigentlichen Umgebung umsetzen.</p>
<p>Der Effekt der fliegenden Gischt wird durch Wasser auf der Linse verstärkt, was mit dem großen <em>Domeport </em>möglich war. Dieser war unter anderem ein Muss um im Weitwinkelbereich arbeiten zu können.</p>
<div id="attachment_5665" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-5665" title="© Thomas Steuer Fotodesign" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/dgzrs-19.jpg" alt="© Thomas Steuer Fotodesign" width="530" height="398" /><p class="wp-caption-text">Die Perspektive aus dem Wasser © Thomas Steuer Fotodesign</p></div>
<p>4. Bildbeispiel : <strong>Arbeitsgerät-Schiffsaufnahme</strong></p>
<p>Bei dieser Aufnahme habe ich tatsächlich im Wasser gelegen. Ebenfalls mit einen UW-Gehäuse ausgestattet – Spezial Port für Weitwinkelaufnahmen. Gute Vorbereitung und wahrscheinlich das beste Team auf der Welt ganz in der Nähe, das einen herausfischt, falls etwas schief geht.</p>
<div id="attachment_5666" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-5666" title="© Thomas Steuer Fotodesign" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/dgzrs-17.jpg" alt="© Thomas Steuer Fotodesign" width="530" height="398" /><p class="wp-caption-text">Bei dieser Aufnahme kam kein Photoshop zum Einsatz © Thomas Steuer Fotodesign</p></div>
<p>5. Bildbeispiel : <strong>Einsatzort</strong></p>
<p>Für das Thema ist es wichtig diverse Landschaftsaufnahmen anzufertigen. Das weite Meer ist der Arbeitsplatz der Seenotretter.</p>
<p>Da ich nach Abschluss der fotografischen Arbeit ein Logbuch angefertigt habe, war mir im Vorfeld klar, dass ich eine große Bandbreite fotografischer Arbeiten abdecken muss. Vom Portrait über Reportage bis hin zur Landschaftsfotografie – ein Spagat sozusagen.</p>
<p>Zu dieser Aufnahme  muss ich sagen, das hier kein Photoshop zum Einsatz kam. Hüfttief durch das Wasser watend habe ich die Kamera mit einer längeren Belichtungszeit und Weitwinkelobjektiv geschwenkt. Kurz vor dem Sonnenuntergang und die vorhandenen Wolken verliehen dem Foto seine Stimmung.</p>
<div id="attachment_5667" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-5667" title="© Thomas Steuer Fotodesign" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/dgzrs-11.jpg" alt="© Thomas Steuer Fotodesign" width="530" height="398" /><p class="wp-caption-text">Die Wellen sind in Wirklichkeit nicht so hoch © Thomas Steuer Fotodesign</p></div>
<p>6. Bildbeispiel: <strong>Situation eines Schiffbrüchigen</strong></p>
<p>Mittlerweile würde ich dieses Foto als situative Landschaftsfotografie beschreiben. Ziel der Aufnahme war es, zu zeigen, wie ein Schiffbrüchiger sich fühlt und wie schwer auch eine Suche aus Sicht des Seenotkreuzers ist. Man sucht sprichwörtlich die Nadel im Heuhaufen. Dennoch soll dieses Foto natürlich auch Hoffnung vermitteln.</p>
<p>Wieder einmal habe ich mit dem Unterwasser-Gehäuse im Wasser gelegen. Hier habe ich gemerkt, das man Erfahrung bei Wasseraufnahmen braucht um ein gutes Foto zu bewerkstelligen. Die Wellen sind in Wirklichkeit nicht so hoch wie es aussieht. Durch die Kamerahaltung sowie ein extremes Weitwinkel entsteht dieser Effekt.</p>
<div id="attachment_5668" class="wp-caption alignnone" style="width: 540px"><img class="size-full wp-image-5668" title="© Thomas Steuer Fotodesign" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/dgzrs-18.jpg" alt="© Thomas Steuer Fotodesign" width="530" height="398" /><p class="wp-caption-text">Ich hatte Glück mit dem Wetter, es gab eine geschlossene Wolkendecke © Thomas Steuer Fotodesign</p></div>
<p>7. Bildbeispiel: <strong>Portrait</strong></p>
<p>Ehrlich gesagt wollte ich anfangs alle Portraits ähnlich wie dieses in Szene setzen. Doch bei Besatzungen von neun Mann pro Seenotkreuzer und vier Mann pro Törn brauchte ich eine Form, die unabhängig vom Wetter war. Aber dennoch wollte ich genauso ein Bild machen wie abgebildet.</p>
<p>Ich hatte Glück mit dem Wetter, es gab eine geschlossene Wolkendecke über dem Festland bis hin zum Strand. Wir standen auf einer Buhne und ich hatte einen akkubetriebenen Generator im Einsatz.</p>
<p>Ein Normalreflektor mit enger Wabe von oben rechts kam zum Einsatz. Was hier aussieht wie das Gegenlicht ist das Sonnenlicht. Der Trick ist den Blitz circa 1,5 Blenden heller einzustellen als das Umgebungslicht und schon erscheint der Himmel wesentlich dunkler als in Wirklichkeit. Der blaue Farbton entsteht durch die kühle Farbtemperatur die beim Entwickeln der RAW Dateien entstanden ist.</p>
<p><strong>Postproduktion</strong></p>
<p>Nach jedem Fototag erfolgte erst einmal die Sichtung der Daten per Laptop und Abgleich mit dem Shootingplan.</p>
<p>Zuhause am Arbeitsplatz wurden die Daten gesichtet und im Lightroom mit gleichzeitiger Archivierung verschiedenen Themenbereichen zugeordnet.  Alle ausgewählten Bilder wurden daraufhin in Photoshop bearbeitet.  Zuerst Kratzer und Staub entfernen.</p>
<p>Schließlich wurde bei einem Großteil der Bilder eine aufwendige Farbkorrektur durchgeführt. Ähnlich wie zu analogen Zeiten in der Dunkelkammer gefiltert wurde, habe ich diesen Fotos durch Farbkorrektur einen adäquaten Look verpasst. Im Anschluss  habe ich den lokalen Kontrast im Bild erhöht und eine separierte  Schärfung mittels Hochpassfilter angewandt.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Um eine funktionierende Bildstrecke zu kreieren, bedarf es zu Einem Erfahrung, die ich durch mein Studium, sowie jahrelange Assistenz bei Fotografen erlangen konnte. Zum Anderen verlangt gute Qualität ein Konzept, das penibel aber dennoch mit viel Flexibilität geplant und umgesetzt wird. Eine eigene Bildsprache kann entstehen, wenn man mit viel Leidenschaft jeden Tag um gute Bilder kämpft.</p>
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		<title>Mamiya 645 Pro Zweitkamera abzugeben</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 08:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal in wirklich ganz eigener Sache: Es ist soweit, der Systemwechsel erreicht die Zweit- und Ersatzmodelle und ich räume meinen Bestand auf. Aus diesem Grund habe ich meine Mamiya 645 Pro Kameraausrüstung bei Ebay eingestellt. Ich trenne mich nur sehr ungern davon, aber die Praxis hat gezeigt, dass ich immer weniger Verwendung dafür habe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal in wirklich ganz eigener Sache: Es ist soweit, der Systemwechsel erreicht die Zweit- und Ersatzmodelle und ich räume meinen Bestand auf. Aus diesem Grund habe ich meine <strong>Mamiya 645 Pro Kameraausrüstung</strong> bei Ebay eingestellt.</p>
<p>Ich trenne mich nur sehr ungern davon, aber die Praxis hat gezeigt, dass ich immer weniger Verwendung dafür habe, da mein Workflow mittlerweile ganz und gar digital funktioniert.</p>
<div id="attachment_5630" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><a href="http://cgi.ebay.de/Mamiya-645-PRO-Kameraausrustung-Body-Objektive-etc-/150439495367?cmd=ViewItem&amp;pt=DE_Elektronik_Computer_Foto_Camcorder_AnalogeKameras_PM&amp;hash=item2306e486c7" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5630 " title="mamiya_blog" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/05/mamiya_blog.jpg" alt="" width="490" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Kamera OFF</p></div>
<p><span id="more-5629"></span></p>
<p>Ihr seid nun herzlich eingeladen <a href="http://cgi.ebay.de/Mamiya-645-PRO-Kameraausrustung-Body-Objektive-etc-/150439495367?cmd=ViewItem&amp;pt=DE_Elektronik_Computer_Foto_Camcorder_AnalogeKameras_PM&amp;hash=item2306e486c7" target="_blank" class="liexternal">dort mitzubieten</a>. Ich hoffe, es findet sich jemand, der damit umzugehen weiß und der ähnlich viel Achtung vor Technik und Verarbeitung hat wie ich.</p>
<p><strong>Zusatzangebot für Bildwerk3-Leser</strong></p>
<p>Wer von Euch die Ausrüstung kauft und sich nach Auktionsende als Bildwerk3-Leser outet, bekommt ein Professional Pack REALA ISO 100 (fünf Stück 120mm) gratis dazu – aus meiner Sicht nach wie vor das beste Farbnegativmaterial in dieser Konfektionsgröße.</p>
<p><em>Ihr habt Fragen zu diesem Angebot? Gern hier in den Kommentaren &#8230;</em></p>
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		<title>Wir haben unseren Finger am Puls der gesamten Bild-Community</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 09:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Bildwerk3</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Getty]]></category>

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		<description><![CDATA[Stefan Hartmann sprach mit Pam Grossman, Creative Researcher bei Getty Images in Seattle. Stefan Hartmann ist Chefredakteur von PICTORIAL &#8211; Art Buyer&#8217;s Digest – eines fast ganz neuen und regelmäßig erscheinenden Magazins über die neuesten Entwicklungen in der Bildbranche. Das folgende Interview stammt aus der aktuellen Ausgabe (3/2010) und wir dürfen das hier veröffentlichen. Vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Stefan Hartmann sprach mit Pam Grossman, Creative Researcher bei Getty Images in Seattle. Stefan Hartmann ist Chefredakteur von PICTORIAL &#8211; Art Buyer&#8217;s Digest – eines fast ganz neuen und regelmäßig erscheinenden Magazins über die <a href="http://www.pictorial-online.com/" target="_blank" class="liexternal">neuesten Entwicklungen in der Bildbranche</a>. </p>
<p>Das folgende Interview stammt aus der aktuellen Ausgabe (3/2010) und wir dürfen das hier veröffentlichen. Vielen Dank an Stefan Hartmann!</em></p>
<p><strong>Es geht die Fama, dass vor langer Zeit auf einer gemeinsamen Party von Getty- und Corbis-Mitarbeitern – beide Big Player sind ja Nachbarn in Seattle – einmal eine Wahrsagerin engagiert worden sei. Man wollte von der Dame wissen, welche Bilder im nächsten Jahr trendy und en vogue sein würden. Ob die Kristallkugel wirklich geholfen hat, ist leider nicht verbürgt.</strong></p>
<p>Aber der wahre Kern der Geschichte dürfte sein, dass sie eine Ur-Angst von Bildagenturen thematisiert: Denn nichts fürchtet eine Agentur mehr, als den Trend der Zeit zu verschlafen, mit abgehangenen Bildern abgehängt zu werden. Und bei Kunden mit dem Stempel des „ewig gestrigen“ und angestaubten aussortiert zu werden.</p>
<p>Vorbei sind die Zeiten, in denen eine hochwertige Bildproduktion durchaus einige Jahre am Markt bestehen konnte, die Halbwertzeit von Agenturbildern sinkt mehr und mehr – zumindest in den umsatzstarken Genres wie People, Lifestyle, durchaus aber auch bei Travel-, Architektur oder Food-Fotografie.</p>
<p>Neu produzieren ist also angesagt. Aber was? Welche Themen? In welchen Farben? In welchem Stil? Trend-Scouting lautet das Zauberwort, Research-Teams, die Trendforschung betreiben, die weltweit Medien analysieren oder gar Scouts ausschicken, um die neuesten Entwicklungen zu antizipieren. Und das möglichst frühzeitig, denn das organisierte Produzieren von trendy Bildern braucht einfach seine Zeit.</p>
<div id="attachment_5608" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><a href="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/87868767_Jasper-White-_Getty-Images.jpg" ><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/87868767_Jasper-White-_Getty-Images.jpg" alt="Jasper White (Getty Images) inszeniert den Wirtschafts-Crash in der Mülltonne." title="Jasper White (Getty Images)" width="490" height="372" class="size-full wp-image-5608" /></a><p class="wp-caption-text">Jasper White (Getty Images) inszeniert den Wirtschafts-Crash in der Mülltonne.</p></div>
<p><strong>Stefan Hartmann: Trend-Scouting, für Uneingeweihte klingt das ein bisschen nach Lesen im Kaffeesatz. Was tun Sie, wenn die Kristallkugel einmal dunkel bleibt und die Runen versagen?</strong></p>
<p><em>Pam Grossman:</em> Glücklicherweise haben Trendanalysen nichts mit übersinnlicher Wahrnehmung zu tun – andernfalls hätten wir ein echtes Problem! </p>
<p>Wir bei Getty Images haben eine bessere Methode entwickelt, um herauszufinden, welche Bilder wir für unsere Kunden produzieren sollten. Wir bezeichnen diese Technik als „Hindsight, 20/20, and the Future” („Hinterher ist man immer klüger – und was bringt die Zukunft“), da sie eine echte 360-Grad-Sicht auf die visuelle Landschaft ermöglicht.</p>
<p><span id="more-5601"></span></p>
<p>Wir schauen zurück, um zu sehen, was sich gut &#8211; oder auch weniger gut &#8211; verkauft hat; dann schauen wir uns um und nehmen die aktuellen Trends in der Medienlandschaft und der Branche im Allgemeinen in den Blick; und schließlich blicken wir nach vorne, um mithilfe demographischer Analysen, Daten &#8211; und ein wenig Intuition zu ermitteln &#8211; wie wir unsere Inhalte künftig planen sollten.</p>
<p><strong>Vor der Zukunfts-Prognose steht die Analyse des Bestehenden. Welche Bereiche nehmen Sie bei einer systematischen Trend-Analyse unter die Lupe? Was alles untersuchen und analysieren Sie?</strong></p>
<p>Das ist vollkommen richtig. Und wie bereits erwähnt, ist es primär wichtig, dass wir uns die Besucherstatistiken zu unserer Webseite, die Suchresultate und die Umsatzdaten aus der jüngsten Vergangenheit ansehen, um so zu analysieren, was für uns gut gelaufen ist und wo sich Veränderungen vollziehen.</p>
<p>Verbindet man all diese Basis mit intensiven Recherchen zu aktuellen Anzeigen- und Marketingkampagnen sowie der Beobachtung allgemeinerer sozialer und kultureller Veränderungen, dann erhält man tatsächlich ein relativ klares Bild: Es zeichnen sich Muster ab.</p>
<p>Wir werten jede Woche Hunderte von Magazinen, Blogs und Webseiten aus, um Fingerzeige zu derzeit relevantem Bildmaterial und Informationen zu Trends zu erhalten. Außerdem reden wir kontinuierlich mit  unseren Kunden, um von ihnen direkt zu erfahren, was sie benötigen und in welche Richtung sie sich bewegen.</p>
<div id="attachment_5611" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/82133061_Lars-Borges_Getty-Images.jpg" alt="Lars Borges / Getty Images" title="Lars Borges / Getty Images" width="490" height="404" class="size-full wp-image-5611" /><p class="wp-caption-text">Zärtliches Familienfest mit Erdbeerkuchen von Lars Borges / Getty Images</p></div>
<p><strong>Wie geht es praktisch weiter? Wie bringen Sie die Forschungserkenntnisse ihres Research-Teams – seien sie intuitiv oder auch statistisch gewonnen &#8211; ins Ohr Ihrer Producer und  Fotografen und damit irgendwann aufs Bild?</strong></p>
<p>Die Ergebnisse unserer Recherchen werden in Kreativ-Briefings und Trendreports zusammengefasst. Die werden dann an die Art Directors und Editorial-Teams in unserem Haus weitergeleitet, die sie als Futter für Brainstormings und Shooting-Pläne verwenden.</p>
<p>Außerdem teilen wir unsere Erkenntnisse auch unseren freien Fotografen mit, um sie dazu anzuregen, entsprechendes Bildmaterial zu produzieren. Sie wissen wohl, dass es in ihrem ureigenen Interesse liegt, diese Studien zu berücksichtigen, weil ihnen das hilft, die relevantesten  – und damit bestverkäuflichen – Fotos und Filmclips zu produzieren.</p>
<p><strong>Wie schaffen Sie es, große und langfristig wirksame Trends in Bildsprache zu übersetzen? Denn das Ziel sind ja umsatzträchtige Bildserien oder Kollektionen. Solche eher abstrakten Dinge wie „Rückkehr zur Natürlichkeit“ oder „gestiegenes Öko-Bewusstsein“ müssen sich ja irgendwie in konkreten Bildern illustrieren.<br />
</strong><br />
Ganz genau. Als wir etwa vor ein paar Jahren den Eindruck gewannen, dass ökologisch orientierte Bilder und Botschaften Hochkonjunktur haben würden, brachten wir einen Bericht zu dem Öko-Marketing-Trend heraus, den wir <em>AspEn</em> (Aspirational Environmentalism – gesteigertes Umweltbewusstsein) nannten. Und dieser Report ist nach wie vor höchst aktuell.</p>
<p>Aber um Ihre Frage zu beantworten: An langfristige Trends gehen wir ähnlich heran wie an allgemeinere Themen, etwa Wirtschaft oder Reisen. Intensives Sammeln von externen qualitativen und quantitativen Daten kombinieren wir mit den internen Erkenntnissen, die wir aus Suchresultaten und Umsätzen gewinnen.  Außerdem führen wir mit unseren Kreativ-Teams im Haus regelmäßig Brainstormings durch. Denn unsere Art Directoren tun nichts lieber, als sich ein abstraktes Konzept vorzunehmen – zum Beispiel „Zuhause“ oder „Wellness“ – und sich neue Möglichkeit zu dessen optischer Umsetzung einfallen zu lassen.</p>
<p><strong>Wie würde ein Trend-Forscher beispielsweise mit der jüngsten Banken- und Wirtschaftskrise umgehen? Naiv stelle ich mir vor, dass einerseits Motive gebraucht werden, die diese Entwicklungen inhaltlich und symbolisch pointiert auf den Punkt bringen. Auf der anderen Seite erzeugt diese globale Krise ja auch Sehnsüchte: den Wunsch nach Sicherheit, Geborgenheit, nach Idylle fern der feindlichen Welt.</strong></p>
<p>Tatsächlich stellen wir auf unserer Webseite kostenlos einen Trendreport mit dem Titel „Getting Real“ zur Verfügung, in dem wir unsere Sichtweise zu eben diesem Thema erläutern. Sie finden diesen Report unter <a href="http://www.gettyimages.com/simple" target="_blank" class="liexternal">www.gettyimages.com/simple</a></p>
<p>Doch um es kurz zusammenzufassen: Zu Beginn betrachten wir die Dinge immer zuerst auf einem ganz konkreten, nüchternen Level. Aber es dauert meist nicht lange, bis wir auf eine emotionalere oder konzeptionellere Ebene springen. Natürlich ist jedem klar, dass unsere Kunden das Thema „Krise“ zu allererst einmal illustrieren wollen: So helfen beispielsweise Fotos von Schildern mit der Aufschrift „Zu Verkaufen“, Bilder von leeren Brieftaschen oder entlassenen Angestellten, die ihre persönlichen Habseligkeiten in Kartons nach Hause tragen, unseren Kunden dabei, die grundlegenden Informationen zur Finanzkrise zu veranschaulichen.</p>
<p>Aber genauso wichtig ist, das emotionale Klima rund um ein Thema zu untersuchen. Im Wirtschaftsbereich veröffentlichen die Medien so viele Storys, die mit Ängsten spielen oder gar blanke Sensationsmacherei sind und den Menschen wirklich Angst machen.</p>
<p>Wir wissen, dass in einer Krise aber immer auch solche Bilder großen Anklang finden, die Konzepte wie Vertrauen, Sicherheit und Trost vermitteln. Gerade in einer Finanzkrise haben die Menschen nur begrenzte Handlungsspielräume und große Sorgen. Sie wünschen sich, dass man auf realistische, authentische Weise mit ihnen kommuniziert.</p>
<p>Gleichzeitig sehnen sie sich aber auch nach Beruhigung und positiven Botschaften. Unser Creative Research-Team hat sich umfassend mit dem Konzept der „einfachen Freuden“ beschäftigt: Eine Verringerung unserer finanziellen Mittel trägt dazu bei, dass wir uns das, was wir haben und das, was wirklich zählt und uns daran erinnert, dass wir das Leben trotz allem genießen können, umso stärker vergegenwärtigen. </p>
<p>Bilder vom vertrauten Beisammensein mit den lieben Menschen, von Gartenarbeit oder Heimwerken, von Haustieren und dergleichen mehr erfreuen sich im Moment höchster Beliebtheit, weil sie hervorragend geeignet sind, um Wohlbefinden und Sicherheit zu transportieren.</p>
<p><strong>Was wäre denn der zentrale kommende Trend, der unbedingt bedacht und beachtet werden muss?</strong></p>
<p>Die Auswirkungen des wirtschaftlichen Klimas sind nicht zu unterschätzen, und deshalb gehe ich davon aus, dass wir auch künftig Bilder sehen werden, wie ich sie eben beschrieben habe. Allerdings nehme ich an, dass sich das noch fortentwickeln wird: Die Menschen beginnen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, um unternehmerischer und eigenständiger zu handeln, anstatt nur dazusitzen und passiv auf Veränderungen zu warten. </p>
<p>Ich denke, dass sich das auch in den Lifestyle-Bildern widerspiegeln wird. Etwa durch eine Zunahme von Bildern von Kleinunternehmen, Erwachsenenbildung oder ehrenamtlichen Tätigkeiten. Wahrer Pionier- und Erfindergeist also.</p>
<p>Umgekehrt befassen wir uns aber auch mit dem Konzept der Gemeinschaft und Familie: sowohl der biologischen Familie als auch einer weiter gefassten Definition von Sippen oder sozialen Familien.</p>
<p>Wir haben im letzten Jahrzehnt so viel durchstehen müssen – Terrorismus, Krieg, Naturkatastrophen, finanzielle Zusammenbrüche – und ich glaube, dass wir als Weltbürger allmählich erkennen, dass wir alle aufeinander angewiesen sind und fähig sein müssen, uns aufeinander zu verlassen und uns umeinander zu kümmern.</p>
<div id="attachment_5614" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/95744041_Michael-Blann_Getty-Images.jpg" alt="Michael Blann / Getty Images" title="Michael Blann / Getty Images" width="490" height="368" class="size-full wp-image-5614" /><p class="wp-caption-text">„Der angeschlagene Skorpion“ von Michael Blann / Getty Images</p></div>
<p><strong>Sie prognostizieren einen Siegeszug des Altruismus?</strong></p>
<p>Ja. Ich meine, dass die „Ich-Generation“ allmählich von der „Wir-Generation“ abgelöst wird und wir viel mehr Bilder zu sehen bekommen werden, die Verantwortungsbewusstsein, Gemeinschaftssinn, Zusammengehörigkeit und gegenseitige Fürsorge visualisieren.</p>
<p><strong>Gönnen Sie uns einen weiteren kurzen Blick in die lange Liste Ihrer Geheimnisse. Welcher Trend bestimmt das Verhalten mitteleuropäischer Senioren im nächsten Jahr? Oder welche neuen Themen treiben die Teens um? Welche Mode-Farbe bringt das Frühjahr 2011?</strong></p>
<p>Sie sprechen hier zweifellos interessante Themen an. Doch eigentlich verfolgen wir nicht das Ziel herauszufinden, was demnächst in Mode kommen oder der letzte Schrei sein wird.</p>
<p>Was uns in erster Linie interessiert und letztlich unseren Kunden nützt, ist die Entwicklung einer übergreifenden Perspektive zu den großen kulturellen und visuellen Strömungen. Wir konzentrieren uns eher auf „Megatrends“. Auf diese Weise können wir das große Ganze im Blick behalten, anstatt unsere Ressourcen auf die Produktion von Bildmaterial zu verschwenden, das vielleicht schon in ein paar Wochen oder Monaten überholt und vergessen sein wird.<br />
<strong><br />
Sicher, wir leben in einer sich globalisierenden Welt mit sich abschwächenden nationalen Identitäten und Bildsprachen. Aber dennoch: England ist beileibe nicht Frankreich, Skandinavien reagiert anders als die USA. Wie geht ein weltweit operierender Global Player mit solchen regionalen und kulturellen Differenzen – gar zwischen den Kontinenten &#8211; um? Endet das nicht immer in einem schwächlichen kleinsten gemeinsamen Nenner?</strong></p>
<div id="attachment_5616" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/85178918_Maarten-Wouters_Getty-Images.jpg" ><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/85178918_Maarten-Wouters_Getty-Images.jpg" alt="Maarten Wouters / Getty Images" title="Maarten Wouters / Getty Images" width="200" height="200" class="size-full wp-image-5616" /></a><p class="wp-caption-text">Die kleine Familie der Chamäleons (Foto: Maarten Wouters / Getty Images) vermittelt Ordnung, Geborgenheit und gemeinsamer Aufbruch.</p></div>
<p>Nein! Die Tatsache, dass jeder Bilder hochladen kann – sei es nun meine Mutter oder irgendjemand in Vietnam – hat die Bilderbranche demokratisiert. Für uns bei Getty Images bedeutet dies, dass wir viele tausend Fotografen in allen Teilen der Welt haben. Und nach der Logik des Crowdsourcing sind eine Reihe dieser Fotografen außerordentlich talentiert – so beispielsweise diejenigen, die zu unserer Flickr-Kollektion beitragen. </p>
<p>Deren Bildmaterial hat ausgezeichnete kommerzielle Chancen. Wir haben jetzt Fotografen in 95 Ländern &#8211; von Antigua bis Vietnam &#8211; während früher fast ausschließlich Profi-Fotografen aus Europa und den USA das Bild bestimmten. Dank dieser Demokratisierung können wir leichter auf lokale Entwicklungen reagieren und gleichzeitig die globalen Trends besser absehen.</p>
<p>Außerdem haben wir sogenannte ‚Creative Headquarters‘ in Schlüsselmärkten auf der ganzen Welt, um regionalspezifische Inhalte produzieren zu können. Wir sind also in der glücklichen Lage, Themen mit kulturellen Eigenheiten wie Wirtschaft oder Gesundheitswesen in London genauso adäquat aufgreifen und vermitteln zu können wie beispielsweise in Tokio. Wir können sozusagen in die „lokale Tracht“ schlüpfen.</p>
<p><strong>Welchen Input liefern eigentlich die permanent produzierenden Microstock-Fotografen zu der Analyse von Trends?<br />
</strong><br />
Nun, dieses Modell hat mit Sicherheit die Spielregeln in Bezug auf die Vorab-Produktion von Bildern wesentlich verändert. Ich würde aber nicht behaupten wollen, dass von den Microstock-Fotografen per se viel Input kommt, wenn es um kulturelle Trends geht.</p>
<p>Diese Fotografen versuchen genau wie wir Bilder zu produzieren, die kommerziell erfolgreich und für potenzielle Kunden von Bedarf sind. Aber, anders als bei uns, steht ihnen kein ausgewiesenes Rechercheteam zur Verfügung, das sie bei der Marktanalyse unterstützt. Sie müssen also alles selbst herausfinden. Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Microstock-Fotografen, doch die Fotografen und Footage-Filmer bei Getty Images haben den Vorteil unserer Analysen und Empfehlungen. Und der ist immens.</p>
<p><strong>Aber diese Microstock-Seiten sind relativ transparent in Bezug auf den ökonomischen Erfolg bestimmter Bilder.</strong></p>
<p>Sicherlich, die meisten Microstock-Webseiten bieten die Möglichkeit, nach den „beliebtesten“ oder „am häufigsten heruntergeladenen“ Fotos zu suchen, woraus in gewisser Weise jeder ersehen kann, was die Kunden auf diesen Webseiten kaufen. Auch der Community-Charakter von vielen dieser Seiten trägt dazu bei, dass Microstock-Fotografen sich in ihren Foren und Blogs über die Frage austauschen, was man fotografieren sollte und was sich gut verkauft.</p>
<p>Es versteht sich jedoch, dass solche Informationen eher reaktiver als proaktiver Natur sind. Sie können sich letztlich nur auf das berufen, was in der Vergangenheit verkauft wurde und nicht auf das, was sich künftig verkaufen wird!</p>
<p><strong>Gerade die großen Agenturen leben in der Bildsprache doch vom braven Mainstream, der schließlich die Masse des Umsatzes bringt. Wie passt der eher konservativ orientierte Mainstream und &#8220;echt trendy&#8221; &#8211; inklusive seines Risikos &#8211; zusammen?</strong></p>
<p>Getty Images bedient ein breites Spektrum von Kunden, die allesamt höchst unterschiedliche Prioritäten haben. Wer etwa für ein geplantes Sachbuch Fotos von Mumbai kaufen möchte, braucht ausgezeichnete, aber ganz „übliche“ Aufnahmen von der Stadt, während der Creative Director einer Agentur womöglich ein künstlerisch hochwertig inszeniertes Bild benötigt, das das Konzept „Evolution“ veranschaulicht.</p>
<p>Entscheidend ist deshalb, dass wir stets hochqualitatives Bildmaterial bereitstellen, das allen Prioritäten &#8211; und allen Budgets &#8211; gerecht wird. Das haben wir immer schon getan, und das werden wir auch weiterhin tun. Dank der technischen Entwicklungen können wir relevante Bilder von Fotografen auf der ganzen Welt bereitstellen. </p>
<p>Darüber hinaus haben wir das Glück, die besten Kräfte der Branche im eigenen Haus zu beschäftigen: Unsere preisgekrönten Art Directoren, die sich ganz darauf konzentrieren können aufwändig produzierte, ästhetisch herausragende Bilder zu schaffen.</p>
<p><strong>Schade, die Veröffentlichung des sehr interessanten MAP Reports wurde von Getty mittlerweile  eingestellt. Er war für Bildkäufer immer ein recht guter Index dessen &#8211; oder doch eine Sammlung von Anregungen &#8211; , was uns mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erwarten wird. Heißt das, dass Getty auch seine Scouting-Aktivitäten herunter geschraubt hat?</strong></p>
<p>Ganz und gar nicht. Wir setzen nur unsere Ressourcen künftig etwas überlegter ein. Schon in naher Zukunft werden wir weitere Trendreports und Galerien publizieren. Wir sind aber zu dem Schluss gelangt, dass es für unsere Kunden nützlicher ist, wenn wir statt nur einem oder zwei großen Reports pro Jahr unsere Veröffentlichungen häufiger bereitstellen. Es wird also demnächst eine ganze Reihe hilfreicher neuer Tools geben.</p>
<div id="attachment_5612" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/89617142_Amy-Steigbigel_Flickr-Collection_Getty-Images.jpg" alt="Flickr Collection/Getty Images" title="Flickr Collection/Getty Images" width="490" height="400" class="size-full wp-image-5612" /><p class="wp-caption-text">Diese beiden gegen den Rest der Welt von Amy Steigbigel (Flickr Collection/Getty Images) </p></div>
<p><strong>Erlauben Sie mir zum Abschluss eine eher ironische Frage: Aktuellen Tendenzen nachzuspüren ist doch ein Wettlauf mit der Zeit, den man &#8211; per definitionem &#8211; immer verliert. Effektiver und auch spannender wäre es, selbst Trends kreieren zu können. Träumen Sie davon?</strong></p>
<p>Das ist eine interessante Frage. Tatsächlich denke ich, dass unsere Kreativ-Teams derzeit außerordentlich spannende Arbeit leisten. Wir haben unseren Finger am Puls der gesamten Bild-Community, und so können wir Material produzieren, das nicht nur auf deren Bedürfnisse antwortet, sondern oft der Entwicklung vorangeht.</p>
<p>Aber ich bin nicht der Meinung, dass Trends per se „kreiert“ werden können. Ich glaube nicht, dass irgendjemand den „Ökotrend“ oder den Trend der „einfachen Freuden“ erfunden hat!</p>
<p>Wir sehen Trends als Muster und es ist an uns zu entscheiden, welche davon Aufmerksamkeit verdienen und wie wir sie am besten in der schönsten und effektivsten Weise interpretieren können. Das kann natürlich ein kompliziertes Unterfangen sein, aber es ermöglicht uns auch beide Gehirnhälften zu benutzen – also gleichzeitig höchst kreativ und höchst analytisch zu arbeiten. Und aus meiner Sicht gibt es nichts Spannenderes.</p>
<p><em>Pam Grossman, Creative Researcher bei Getty, studierte Kunstgeschichte und Anthropologie an der University of New York. „Ich wusste, dass es schwer wird, mit solchen Abschlüssen einen passenden Job zu finden. Aber ich bin total begeistert, dass es trotzdem geklappt hat.“</em></p>
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		</item>
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		<title>Geplant oder ungeplant: Wie entsteht ein gutes Foto?</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/04/26/geplant-oder-ungeplant-wie-entsteht-ein-gutes-foto/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 13:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten habe ich hier im Blog eine so anspruchsvolle Diskussion erlebt – dabei neue Fotografen kennengelernt und von ihnen erfahren, wie ein gutes Foto entsteht: als Ergebnis von Planung oder in einem spontanen Moment. Zusammenfassend kann man wohl sagen, das sowohl eine gute Vorbereitung als auch Inspiration hinter der Kamera ein gelungenes Bild ergeben können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5513" title="Besser Fotografieren" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/besserfotografieren.jpg" alt="Besser Fotografieren – Barr" width="200" height="267" />Selten habe ich hier im Blog eine so anspruchsvolle Diskussion erlebt – dabei neue Fotografen kennengelernt und von ihnen erfahren, wie ein gutes Foto entsteht: als Ergebnis von Planung oder in einem spontanen Moment.</p>
<p>Zusammenfassend kann man wohl sagen, das sowohl eine gute Vorbereitung als auch Inspiration hinter der Kamera ein gelungenes Bild ergeben können.</p>
<p>Sicherlich übt die Art der Fotografie – Reportage, Werbung oder Kunst – einen großen Einfluss auf ihre Entstehung aus. Wer für Zeitungen und Zeitschriften Reportagen fotografiert wird dem Zufall größeren Platz geben müssen als jemand der ein Shooting für eine große Kampagne macht.</p>
<p><span id="more-5562"></span></p>
<p>Wer die ganze Diskussion noch einmal nachvollziehen möchte: <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/04/19/buchverlosung-besser-fotografieren/" class="liinternal">hier</a></p>
<p>Gewinnen konnte leider nur ein Fotograf beziehungsweise eine Fotografin! Ich habe die Augen geschlossen, gescrollt und irgendwann mit dem Finger auf den Monitor getippt. </p>
<p>Gewonnen hat <a href="http://artarra.com/" target="_blank" class="liexternal">Ariana</a>. <strong>Herzlichen Glückwunsch!</strong></p>
<p>Allen nicht Gewinnern vielen herzlichen Dank für die vielen interessanten Beiträge, toi, toi, toi für das nächste Gewinnspiel und hier noch einmal der – nicht ganz selbstlose – Hinweis auf das besprochene Buch:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898646939?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898646939" target="_blank" class="liexternal">Besser Fotografieren: Die hohe Schule der kreativen Fotografie</a> (Affiliate-Link)<br />
von George Barr (Gebundene Ausgabe &#8211; 1. März 2010)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fotografen, wo seid ihr?</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/04/25/fotografen-wo-seid-ihr/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 11:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie - Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf WHEREABOUTONLINE erfahren Bildredaktionen neuerdings, ob sich zur richtigen Zeit ein geeigneter Fotograf am richtigen Ort befindet, dort, wo das nächste Shooting vonnöten ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.whereaboutonline.com" title="WHEREABOUTONLINE" target="_blank" class="liexternal">WHEREABOUTONLINE</a> erfahren Bildredaktionen neuerdings, ob sich zur richtigen Zeit ein geeigneter Fotograf am richtigen Ort befindet, dort, wo das nächste Shooting vonnöten ist. </p>
<p>Die Web-Plattform WHEREABOUTONLINE macht ihren Nutzern die aktuellen Aufenthaltsorte auftragsreisender Fotografen (kurz: Whereabouts) gebündelt zugänglich und das weltweit. Redakteure haben so die Möglichkeit, Fotoproduktionen einfacher und günstiger abzuwickeln.</p>
<div id="attachment_5556" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-5556" title="WHEREABOUTONLINE" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/whereaboutonline.jpg" alt="WHEREABOUTONLINE" width="490" height="290" /><p class="wp-caption-text">Startseite von WHEREABOUTONLINE</p></div>
<p><span id="more-5547"></span></p>
<p>Fotografen haben so die Möglich zu mehr interessanten Aufträgen zu kommen, die sie mit weniger Reisezeit erledigen können. Bisher mussten die Whereabouts von Fotografen über deren Agenten oder Webseiten einzeln zusammengesucht werden – auf der Weltkarte von WHEREABOUTONLINE markieren heute Pins, wer sich in der gefragten Gegend befindet.</p>
<p>Christian Grund, Gründer von WHEREABOUTONLINE, ist selbst Fotograf und hat seine Erfahrungen mit Shootings und Redaktionen rund um den Globus im neuen Internet-Tool eingebracht: „Ich sehe WHEREABOUTONLINE als <em>der</em> „Missing Link“ der Fotobranche. Ab sofort können Fotoproduktionen einfacher, schneller und vor allem günstiger realisiert werden, ohne dabei Kompromisse machen zu müssen“</p>
<p>Ich habe mit Christian Grund ein Interview verabredet und werde ihm meine Fragen zu seinem bemerkenswerten Projekt schicken. Was mich natürlich zuerst interessiert: Wie kommt man als Fotograf auf die Idee, andere Fotografen zu fragen, wo sie sich gerade befinden und ihnen dann auch noch anzubieten, die Info im Internet zu veröffentlichen? <em>Demnächst hier &#8230;</em></p>
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		</item>
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		<title>Passbildstudio war gestern &#8230;</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/04/22/passbildstudio-war-gestern/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 10:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>
		<category><![CDATA[plainpicture]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; und Passbildautomat auch – jedenfalls wenn sich die neue Marketing-Idee aus dem Kreativlabor von plainpicture durchsetzt und wir zukünftig unsere Bilder für den Ausweis oder den Reisepass über die Kamera an unserem Rechner machen. Ein Vorzug: jeder kann solange damit herumprobieren bis er sich selbst gefällt – Geld ist dann mit dieser Leistung allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und Passbildautomat auch – jedenfalls wenn sich die neue Marketing-Idee aus dem Kreativlabor von <strong>plainpicture</strong> durchsetzt und wir zukünftig unsere Bilder für den Ausweis oder den Reisepass über die Kamera an unserem Rechner machen.</p>
<p>Ein Vorzug: jeder kann solange damit herumprobieren bis er sich selbst gefällt – Geld ist dann mit dieser Leistung allerdings nicht mehr zu verdienen.</p>
<p>Fein, witzig und vollflash umgesetzt von meiner <em>Lieblingsbildagentur</em> – mit der Möglichkeit, sich tatsächlich die gemachten Bilder heimschicken zu lassen – <a href="http://www.plainpicture.com/static/newsletters/de/news-1004/index.html" title="Bildagentur plainpicture" target="_blank" class="liexternal">schaut selbst</a>.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5538" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.plainpicture.com/static/newsletters/de/news-1004/index.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-5538" title="ich" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/ich.jpg" alt="" width="490" height="283" /></a></dt>
</dl>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchverlosung: Besser Fotografieren</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/04/19/buchverlosung-besser-fotografieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 15:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie & Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Satz in der Einleitung lässt aufhorchen: &#8220;Wir Fotografen können in der Regel schlecht unsere Probleme analysieren und verbinden diese oft mit der falschen Erklärung.&#8221; Es sei leichter über Macken der Technik, als über schlechte Bilder zu reden und wir verschieben die Beschäftigung mit unseren Bildern zugunsten der Beschäftigung mit neuen Kameramodellen. Es ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5513" title="Besser Fotografieren" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/besserfotografieren.jpg" alt="Besser Fotografieren – Barr" width="200" height="267" />Ein Satz in der Einleitung lässt aufhorchen: &#8220;Wir Fotografen können in der Regel schlecht unsere Probleme analysieren und verbinden diese oft mit der falschen Erklärung.&#8221; Es sei leichter über Macken der Technik, als über schlechte Bilder zu reden und wir verschieben die Beschäftigung mit unseren Bildern zugunsten der Beschäftigung mit neuen Kameramodellen.</p>
<p>Es ist ein Phänomen, dass immer wieder zu beobachten ist: man bewegt sich bei der Diskussion um Technik auf vermeintlich sicherem Terrain, während die Diskussion über Bilder lieber vermieden wird.</p>
<p>Nicht wie man ein Vermögen für Kamera und Ausrüstung ausgibt sondern wie man sich als Fotograf entwickelt, nicht um Blenden und Verschlusszeiten sondern um den Umgang mit Frustration und Enttäuschung geht es <em>Georg Barr</em> in dem vorliegenden Band <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898646939?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898646939" target="_blank" class="liexternal">Besser Fotografieren</a></strong> – März 2010 im dpunkt.verlag.</p>
<p>Vorweg sei gesagt, obgleich Barr immer wieder dazu auffordert, seine Bilder zu betrachten, muss man sich an seinen Bildern nicht unbedingt ein Beispiel nehmen, muss sie auch nicht gut finden, um dieses Buch zu mögen.</p>
<p><span id="more-5484"></span></p>
<p>Es ist die distanzierte, perfekte und seltsam blutleere Community-Fotografie Barrs die nicht unbedingt meine Sache ist – manch anderer wird das grandios finden, mir fehlt der Zugang. Aber darum geht es, wie gesagt nicht im Vordergrund.</p>
<p>Es ist wohl das größte Verdienst dieses Buches, Sehen überhaupt zu thematisieren, der systematischen Bildbetrachtung so viel Raum zu geben und für eine bewusste, planvolle Produktion von Fotografie zu plädieren.</p>
<p>„Viele Bilder von Hobbyfotografen“, schreibt Barr „lassen nicht klar erkennen, worum es bei ihnen geht.“ Oft scheine das Motto zu sein, einfach drauflos zu fotografieren was gefällt.</p>
<p>Aber was steckt hinter einem Bild? Verbirgt das Bild selbst eine Besonderheit oder löst seine Betrachtung beim Betrachter etwas aus? Barr rückt diese Frage immer wieder in den Fokus und das ist schön und wichtig.</p>
<p>Auf der anderen Seite beleuchtet der Autor die Elemente, die ein Bild ausmachen – Räume, Schatten, Formen, Tonwerte, Linien – und ihre Beziehungen zueinander – Wiederholungen, Spiegelungen, Gewichtung und Größe und so weiter.</p>
<p>„Neugier ist eine wichtige Wirkung, die ein Bild erzeugen kann.“ Wegen solcher, immer wieder eingestreuten Weisheiten ist die Lektüre besonders für aufmerksame Leser anstrengend: man wird herausgerissen, sie zu verarbeiten und man verarbeitet sie besser in kleinen Portionen.</p>
<p>Barr schafft eine produktive Atmosphäre indem er immer wieder nach der gestaltenden Hand des Fotografen fragt: Wie hat der Fotograf dieses oder jenes in Szene gesetzt, wie ist er mit Licht umgegangen, welchen Bildaufbau hat er gewählt.</p>
<p>Ganz selbstverständlich geht Barr davon aus, das dass Bild das Produkt eines bewussten und steuerbaren Prozesses ist. Und Barr schreckt nicht davor zurück, ein ganze Reihe ganz konkreter Anweisungen zu geben, wie man zu besseren Bildern kommt.</p>
<p>Manches davon ist neu, manches kennt man schon manches würde man so direkt niemals unterschreiben.</p>
<p>Ich beende die Buchempfehlung einmal mit einer Empfehlung aus dem Buch: „Seien Sie nicht faul! Erarbeiten Sie sich eine gute Perspektive, gehen Sie runter auf die Knie &#8230;“</p>
<p><strong>Unter allen Kommentatoren darf ich ein Exemplar verlosen. Wer mitmacht und gezogen wird, bekommt vom Verlag dpunkt das Buch geschickt.</strong></p>
<p>Als Anregung an euch die Frage aus unseren Fragen an Fotografen. Was meint ihr: Ein gutes Bild entsteht zufällig oder muss sorgfältig geplant sein? Gewertet werden alle Kommentare, alle Links zu diesem Beitrag und alle Twitter-Dings, na wie heißen die noch? Wer hilft &#8230;</p>
<p><em><del datetime="2010-04-25T09:00:52+00:00">Kommentarende ist Sonntag, der 25.04.2010.</del> Sorry, etwas ungenau: Sonntag dürft Ihr hier noch kommentieren. Am Montag wird der Gewinner oder die Gewinnerin bekannt gegeben. Viel Glück!</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898646939?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898646939" target="_blank" class="liexternal">Besser Fotografieren: Die hohe Schule der kreativen Fotografie</a> (Affiliate-Link)<br />
von George Barr (Gebundene Ausgabe &#8211; 1. März 2010)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Doof, doofer, am doofsten &#8230;</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/04/11/doof-doofer-am-doofsten/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/04/11/doof-doofer-am-doofsten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, Tutorials, die ich nicht so gut finde, gar nicht mehr zu behandeln. Das folgende Filmchen ist mal eine Ausnahme. Inhaltlich schwach, ist die Umsetzung das reinste Unvergnügen und man muss phasenweise einfach wegschauen und sich die Ohren zuhalten über so viel Peinlichkeit. Kurz: das Stück ist der Hammer! Und, wohlgemerkt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, Tutorials, die ich nicht so gut finde, gar nicht mehr zu behandeln. Das folgende Filmchen ist mal eine Ausnahme. </p>
<p>Inhaltlich schwach, ist die Umsetzung das reinste Unvergnügen und man muss phasenweise einfach wegschauen und sich die Ohren zuhalten über so viel Peinlichkeit. Kurz: das Stück ist der Hammer! Und, wohlgemerkt, es geht um Fotografie.</p>
<p>Darum geben wir diesem Stück Realsatire einmal die Aufmerksamkeit die es <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> verdient. Euch allen viel (Un)vergnügen!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="530" height="332" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AaZMym3XYDY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="530" height="332" src="http://www.youtube.com/v/AaZMym3XYDY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ein Tipp aus Martin Gommels regelmäßig erscheinenden browserFruits – jener vielbeachteten fotografischen Wochenzusammenfassung auf <a href="http://kwerfeldein.de/" target="_blank" class="liexternal">kwerfeldein</a>. </p>
<p><em>Herzlichen Dank!</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jerusalem – Ritual und Moderne</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/04/04/jerusalem-%e2%80%93-ritual-und-moderne/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 07:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ihr mich fragt, wo ich zu den Osterfeiertagen gern sein würde, wäre meine Antwort: Jerusalem. Nirgendwo sonst scheint die Gleichzeitigkeit der Religionen und die Bedeutung der Stadt als Ursprungsort des Christentums so viele unterschiedliche Menschen zusammenzuführen und dadurch so viele phantastische, märchenhafte, wahnwitzige und entrückte Bilder zu erzeugen. Gleichzeitig sind diese Bilder von hunderten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5380" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-5380 " title="© Ann-Kathrin Seidel" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/akseidel01.jpg" alt="© Ann-Kathrin Seidel" width="490" /><p class="wp-caption-text">Während der Karfreitagsprozession in der Via Dolorosa – dem Leidensweg Jesu – rituell und medial © Ann-Kathrin Seidel</p></div>
<p>Wenn ihr mich fragt, wo ich zu den Osterfeiertagen gern sein würde, wäre meine Antwort: Jerusalem.</p>
<p>Nirgendwo sonst scheint die Gleichzeitigkeit der Religionen und die Bedeutung der Stadt als Ursprungsort des Christentums so viele unterschiedliche Menschen zusammenzuführen und dadurch so viele phantastische, märchenhafte, wahnwitzige und entrückte Bilder zu erzeugen.</p>
<p><span id="more-5377"></span></p>
<p>Gleichzeitig sind diese Bilder von hunderten, wenn nicht tausenden Digitalkameras aufgezeichnet sofort privat und öffentlich verfügbar und werden wahrscheinlich weltweit angeschaut. Der Bedeutung der Stadt hat dies bisher nicht geschadet. Im Gegenteil &#8230;</p>
<p>Ich kenne eine junge Journalistin, die derzeit in Jerusalem ist, von dort bloggt und die während der <em>Karfreitagsprozession</em> fotografiert hat. Zwei Lieblingsmotive aus der Serie darf ich zu diesem Beitrag zeigen – die anderen gibt es auf <a href="http://jerusalemerleben.haz.de/2010/04/03/heimat-jerusalem/" title="Ann-Kathrin Seidel aus Jerusalem" target="_blank" class="liexternal">jerusalemerleben.haz.de</a> zu sehen.</p>
<p><strong>Allen Leserinnen und Lesern von Bildwerk3 wünsche ich frohe Ostern!</strong></p>
<div id="attachment_5384" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-5384" title="© Ann-Kathrin Seidel" src="http://www.bildwerk3.de/wp-content/uploads/2010/04/akseidel02.jpg" alt="© Ann-Kathrin Seidel" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">© Ann-Kathrin Seidel</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Argumente für (Foto-)Handbücher</title>
		<link>http://www.bildwerk3.de/2010/03/31/argumente-fur-foto-handbucher/</link>
		<comments>http://www.bildwerk3.de/2010/03/31/argumente-fur-foto-handbucher/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 07:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marko Radloff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogposts]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotobuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bildwerk3.de/?p=5359</guid>
		<description><![CDATA[Welchen Wert haben Handbücher angesichts vieler neuer Informationsquellen? So meine Frage bei unserer letzten Handbuchverlosaktion – zum Beitrag. Vielen Dank an die Leser von Bildwerk3 für die vielen tollen und klugen Antworten – das hat meine Erwartungen schon übertroffen und zeigt, dass nicht nur mich dieses Thema beschäftigt. Trotz Digitalisierung glaubt niemand wirklich an das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welchen Wert haben Handbücher angesichts vieler neuer Informationsquellen? So meine Frage bei unserer letzten Handbuchverlosaktion – <a href="http://www.bildwerk3.de/2010/03/23/in-der-digitalen-dunkelkammer/" class="liinternal">zum Beitrag</a>. Vielen Dank an die Leser von Bildwerk3 für die vielen tollen und klugen Antworten – das hat meine Erwartungen schon übertroffen und zeigt, dass nicht nur mich dieses Thema beschäftigt.</p>
<p>Trotz Digitalisierung glaubt niemand wirklich an das Ende von Büchern. Und wir haben in der Diskussion tatsächlich zwei Argumente herausgearbeitet, die unabweisbar für den Fortbestand von Handbüchern sprechen und <em>gegen</em> alle anderen Formen.</p>
<p><span id="more-5359"></span></p>
<p><em>Erstens</em>: Bücher sind physisch – das heißt, sie sind auch noch da, wenn das Akku alle und das Netz nicht erreichbar ist. <em>Zweitens</em>: Bücher zwingen zu Konzentration. In meinen Augen das stärkste Argument für reine Drucksachen – sie helfen verhindern das man – wie es im Internet so oft geschieht – vom Thema abkommt.</p>
<p><strong>Das Los hat entschieden</strong></p>
<p>Leider darf ich nur <em>einen</em> Band des besprochenen Fotohandbuches verlosen. Gewonnen hat: <a href="http://photowalkingmunich.de" title="photowalkingmunich" target="_blank" class="liexternal">Stefan Neuweger von PhotoWalkingMunich</a>. Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>Allen Nichtgewinnern empfehle ich natürlich dieses wichtige, prächtige Buch zu kaufen. Am besten auf <em>diesem</em> Wege <img src='http://www.bildwerk3.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  – <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898646440?ie=UTF8&amp;tag=ostjob-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3898646440" target="_blank" class="liexternal">Handbuch Digitale Dunkelkammer</a></strong> (Affiliate)</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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