7. September 2009 58

Photoshop Secrets. Eine von zwei DVD gewinnen

Gleich vorweg: Diese DVD hat’s in sich! Photoshop ist in der Zwischenzeit mehr als nur eine Software zum Bearbeiten von Bildern: Photoshop ist das allumfassende Werkzeug zur Umsetzung visueller Vorstellungen und Ideen. Rohmaterial sind jeweils mit der Kamera erstellte Dateien – Images – die mit dem Programm in ungeheure oder seltsame, schöne oder häßliche Bildwelten verwandelt werden.

Der Einband, das DVD-Cover ist für meinen Geschmack ein wenig martialisch geraten. Mein einziger Kritikpunkt! Dafür liegt ein schönes Heftchen drin, dass noch einmal alle Tutorials im Überblick zeigt.

Der Einband, das DVD-Cover ist für meinen Geschmack ein wenig martialisch geraten. Mein einziger Kritikpunkt! Dafür liegt ein schönes Heftchen drin, dass noch einmal alle Tutorials im Überblick zeigt.

Noch scheint es den Glauben an eine wie auch immer umschriebene fotografische Authentizität zu geben. Noch traut man dem Foto. Wer die Möglichkeiten von Photoshop durchdringt, wird diesen Glauben bald verlieren und in Zukunft – ich spiel mal das Orakel – werden unbearbeitete Bilder gar keinen Sinn mehr machen. Man wird sie nicht verstehen …

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24. August 2009 4

Fotofachlabor gesucht

Analog-Fotografen haben es immer schwerer, ein Labor zu finden, dass noch Facharbeiten übernimmt. Im Schatten der Digitalisierung ist ein ganzes Berufsfeld, ein ganzer Tätigkeitsbereich dabei auszusterben. Wie bekannt wurde, haben selbst in Hamburg in den letzten Jahren alle großen Labore schließen müssen.

Die Kollegen von PHOTONEWS haben sich die Mühe gemacht und alle noch arbeitenden Labore in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen und in einer Liste veröffentlicht. Der erste Teil wurde bereits in der Juli-August Ausgabe publiziert, der zweite Teil erscheint in der Septemberausgabe. (Erscheinungstermin 25.08.09) Wer einen Blick auf die Liste tun möchte, kann dies allerdings auch online tun: Analog-Dienstleistungen für Fotografen.

Und noch ein kleiner Hinweis: Im September-Heft erscheint die dritte Beilage. Nach Beilagen zum Thema Fotobuch (Mai 2008) und Fotografie als Original (Oktober 2008) ist diese Beilage dem Thema “Der Markt für Fotokunst” gewidmet.

PHOTONEWS erscheint in Hamburg und ist die Zeitung für Fotografie, die jeder lesen sollte, dem an Fotografie etwas liegt.

10. August 2009 28

PHOTOSHOP CS4 – Praxishandbuch für Profis zu gewinnen

Photoshop CS4 - Praxis für Profis Effekte, Montagen, Bildkorrekturen von Pina Lewandowsky und Isolde Kommer erschienen in der Reihe: DPI Grafik bei Addison-Wesley. Jetzt eines von drei Exemplaren bei Bildwerk3 gewinnen.

Photoshop CS4 - Praxis für Profis – Effekte, Montagen, Bildkorrekturen von Pina Lewandowsky und Isolde Kommer erschienen in der Reihe 'DPI Grafik' bei Addison-Wesley. Jetzt eines von drei Exemplaren bei Bildwerk3 gewinnen.

Wer nimmt schon ein Buch in die Hand wenn er zu PHOTOSHOP eine Frage hat? Die meisten schauen wahrscheinlich im Netz nach und finden dort viel schneller die Lösung, als eben in einem dicken Handbuch. Was es im Netz zwar auch, aber wesentlich seltener gibt, sind sortierte Handlungsanleitungen, die sich geziehlt mit bestimmten Schwerpunkten befassen und sie in Form von Workshops abarbeiten. Und da außerdem gerade Ferien- und Sommerzeit ist – und noch nicht an allen Urlaubsorten mobiles Web funktioniert – ist so ein Workshop-Buch, das obendrein nicht besonders schwer ist, der richtige Reisbegleiter.

Mittlerweile versteht man PHOTOSHOP nicht mehr gleich. Sobald man sich in die Grundfunktionen eingearbeitet hat: Öffnen, speichern vielleicht Helligkeit und Kontrast kommt man schnell an einen Punkt, ab dem man unbedingt Rat braucht, um vom Funktionsumfang nicht gänzlich verwirrt zu werden. In wenigen und übersichtlich erläuterten Schritten präsentiert das vorliegende Buch wie sich bestimmte Aufgaben und Vorstellung am effektivsten realisieren lassen. Man muss die angeführten Beispiele nicht unbedingt mögen, aber dennoch verschaffen sie einem einen schnellen Einblick in den ungeheuren Funktionsumfang – und vielleicht bleibt ja das eine oder andere bis zum nächsten Projekt hängen.

Jetzt habt ihr Gelegenheit eines von drei Exemplaren zu gewinnen – mitmachen lohnt also! Wer zu diesem Beitrag einen Kommentar schreibt – Thema ganz allgemein Fotografie und das neue Theme von Bildwerk3 (bitte nicht mit Kritik sparen) – oder wer einen Link zu diesem Beitrag setzt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Auch der Hinweis auf ganz andere und hilfreiche oder interessante Bücher ist sehr willkommen. Verlost wird in einer Woche am Montag den 17.08.2009 – der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Spaß!

23. Juni 2009 0

The winner is

Ersteinmal vielen Dank an die Vielen, die an der Bildwerk3-Verlosung teilgenommen und mit ihren Kommentaren diesen Beitrag bereichert haben.

Zur Erinnerung: es gab das PHOTOSHOP CS4 Handbuch für Fotografen zu gewinnen – und der Gewinner steht nun fest. Über das Fachbuch von Martin Evening darf sich freuen:

Ralf (Kommentar vom 16. Juni 2009 um 16:32:16) grapf.de

Und so wurde der Gewinner ermittelt: in der Schale im Vordergrund auf den gelben Postits die Namen aller Teilnehmer - und dann wurde gezogen

Und so wurde der Gewinner ermittelt: in der Schale auf den gelben Post-its die Namen aller Teilnehmer - und dann konnte leider nur einer gezogen werden ...

Photoshop CS4 Handbuch für Fotografen – Affiliate-Link

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Fotografieren ohne Kodaks Kodachrome

Diafilme sind schon seit einiger Zeit Nischenprodukte – und Kodachrome noch dazu besondere. Jetzt hat Kodak beschlossen die Produktion seiner Kodachrome in diesem Jahr einzustellen – das Ende einer 74-jährigen Farbfilmgeschichte.

Dieses Ende kommt nicht plötzlich. Schon seit einiger Zeit – spätestens seitdem auch in Laboren digital gearbeitet wird – ist die Bedeutung von Diafilmen überhaupt zurückgegangen. Sie haben gegenüber Farbnegativfilmen die wesentlich schlechteren Scaneigenschaften und sind immer etwas teurer als herkömmliche Filme. Kodachrome wurden zuletzt nur noch in einem einzigen Labor weltweit entwickelt.

Die entscheidenden Aspekte für den Bedeutungsverlust liegen aber wohl im Wegfall zweier ganz wichtiger Anwendungsbereiche: die private Diashow und die kommerzielle Fotografie, Stichwort Katalogproduktion etc.

Es war einmal – der Dia-Workflow

Ich hab’s noch erlebt: das man nach einem Urlaub mit Freunden zusammensaß, Bierchen auf, Chips auf’n Tisch, Licht aus, Diaprojektor an. Im Halbdunkel des Zimmers, das Klacken der Maschine, wenn ein neues Dia aus dem Magazin in den Projektor geschoben wurde. An der Wand die farbigen Eindrücke aus fernen Ländern. Dabei wurde ganz selbstverständlich geraucht und manchmal auch geschlafen oder mindestens weggenickt, wenn zum x-ten Mal der Sonnenuntergang kam.

Heute steht bei solchen Gelegenheiten ein Notebook in der Ecke, das die Bilder in langsamer Folge und geräuschlos austauscht. Geraucht wird ganz selbstverständlich auf dem Balkon. Nur nebenbei kommt der Hinweis des Gastgebers: “Ach übrigens dort hinten laufen heute Abend unsere Urlaubsbilder. Wenn ihr wollt …”

Auch im kommerziellen Bereich werden Diafilme heute kaum oder gar nicht mehr verwendet. Hab ich auch noch erlebt: die Produktion eines Versandhauskatalogs mit Diamaterial! Was heute auf Grund der Kosten und des Aufwandes kaum vorstellbar scheint, war damals ganz normal. Im Hintergrund haben Assistenten Kameras mit Filmen beladen, während der Fotograf seine Aufnahmen gemacht hat und sobald der Film voll war, eine andere Kamera bekam. Danach wurde entwickelt und später am Leuchttisch sortiert.

Oder anderes Beispiel: Jahrelang sind Foto-Reporter mit Diafilmen durch die Welt gezogen und haben ihr Material gerahmt, mit Edding beschriftet bei den Redaktionen abgeliefert.

Alles schon seit einiger Zeit Geschichte. Und jetzt kommt das endgültige Aus für die Kodachrome. Möchte noch jemand etwas sagen?

Die Alternative – von Kodak selbst empfohlen: der Kodak Ektar 100 – ein Farbnegativfilm. Hab den Film mal im letzten Urlaub mal getestet. Hier ein Ergebnis.

Die Alternative – von Kodak selbst empfohlen: der Kodak Ektar 100 – ein Farbnegativfilm. Hab den Film im letzten Urlaub ausprobiert. Hier ein Ergebnis.

16. Juni 2009 42

Photoshop CS4 Handbuch für Fotografen – bei Bildwerk3 gewinnen

Hand aufs Herz: Wer von euch hat schon einmal ein Sachbuch von vorn bis hinten durchgelesen – ob für Fotografen oder für Webentwickler ist dabei egal? Nein, tut man eigentlich nicht! Eher sucht man Rat und Anregung bei ganz konkreten Fragestellungen und ist nicht selten überrascht, wieviel man schon weiß und sich darum nicht mehr erlesen muss.

So ähnlich ging es mir und geht es sicher auch vielen anderen mit dem neuen PHOTOSHOP CS4 Handbuch für Fotografen von Martin Evening, das jetzt bei Addison-Wesley in der dpi-Reihe erschienen ist. Ein Nachschlagewerk, bei dem man nachschlägt wenn man etwas nicht weiß! dpi steht für design publishing imaging und richtet sich als Buchreihe in erster Linie an die kreativen Macher: an Grafiker und Designer, Desktop-Publisher und Fotografen.

Der Autor Martin Evening ist selber Fotograf und wurde 2008 in die Photoshop Hall of Fame (wußte gar nicht, dass es so etwas gibt) aufgenommen – einer von 22 Aufgenommenen seit 2001. Ein exklusiver Club also!

Das Buch selbst ist ein 670 Seiten umfangreicher Wälzer, der jedem an die Hand zu geben ist, der vorhat das Hobby zum Beruf zu machen. Natürlich wird man Kapitel wie Photoshop Grundlagen oder Photoshop konfigurieren und vieleicht auch Grundlagen der Bildbearbeitung gleich überblättern, dafür aber bestimmt – jedenfalls ging’s mir so – bei Den Dynamikbereich erweitern und Farbmanagment hängenbleiben.

Wer bisher nur ein paar Bilder gemacht hat, aber jetzt richtig durchstarten möchte in Sachen Fotografie braucht ganz sicher die Anregungen aus dem Kapitel Bildmanagment. Die Kapitel Bildretusche und Ebenen, Auswahlen und Masken, die in dem Buch viel Platz einnehmen, richten sich ebenfalls an die speziellen Anwender von Photoshop.

Das Foto auf dem Einband stammt von Martin Evening – eine Bildsprache, die vielleicht nicht jedem gefällt, Evening hat sie mit Photoshop auf seine Weise perfektioniert

Das Foto auf dem Einband stammt von Martin Evening – eine Bildsprache, die vielleicht nicht jedem gefällt. Evening hat sie mit Photoshop auf seine Weise perfektioniert

Fazit

Insgesamt ist Photoshop CS4 für Fotografen ein breit angelegtes, schön illustriertes, übersichtlich gestaltetes, mit zahlreichen Grafiken und einer CD versehenes, etwas schweres (gefühlte fünf Kilo durch gutes Papier) und nicht ganz preiswertes Handbuch für Fotografen und diejenigen, die es werden möchten – irgendwo zwischen fortgeschritten und professionell also. (Buch für 69,90 Amazon kaufen – Affiliate-Link)

Jetzt habt ihr Gelegenheit mein Rezensions-Exemplar zu gewinnen! Wer zu diesem Beitrag einen Kommentar schreibt – Thema ganz allgemein Fotografie – oder einen Link zu diesem Beitrag setzt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Laßt eurer Phantasie freien Lauf, auch der Hinweis auf ganz andere und hilfreiche oder interessante Bücher ist sehr willkommen. Verlost wird in einer Woche am Dienstag den 23.06.2009 – der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Spaß!

30. April 2009 4

ISO 100 alles prima: Erfahrungsbericht RICOH GX200

Wie war der Urlaub? Wie überzeugend ist die GX200? So und so ähnlich wurde ich in den letzten Tagen immer wieder angesprochen und ich habe mich ein-, zweimal herausreden müssen … Argumente sammeln, sortieren, formulieren.

Zusammenfassend will ich sagen, dass die GX200 eine angenehme, eine unauffällige, eine noble Begleiterin war, die nach einer kurzen Einarbeitungs- und Umgewöhnungsphase (wo ist jetzt der Knopf noch mal?) ganz prima Ergebnisse gebracht hat und die sich auf intuitive Art handhaben ließ – in den Grenzen ihrer Möglichkeiten versteht sich.

Blauer Himmel, Wasser und Sonne und jemanden, der einen roten Pilz aufstellt – mehr brauchts nicht. (technische Werte: ISO64 f/9 1/660s)

Blauer Himmel, Wasser und Sonne und jemanden, der einen roten Pilz aufstellt – mehr brauchts nicht. (technische Werte: ISO64 f/9 1/660s)

Und ganz klar: der Funktionsumfang ist beachtlich und für ambitionierte Fotografen gedacht und für Kameras dieser Größe nicht eben selbstverständlich. Ein paar Stichpunkte zur Einstimmung: Programm- oder Zeitautomatik, manuelle Belichtung oder Vollautomatik, Blitzbelichtungskorrektur, manuelle Teilleistungsstufen (7!) für das eingebaute Miniaturblitzgerät, Belichtungskorrektur und manuellen Weißabgleich, umschaltbar auf manuelle Fokussierung; die Kamera hat ein eigenes RAW-Format und eine eingebaute elektronische Wasserwaage (heißt ‘Ausrichtkorrektur’) und wer mag, kann für die Aufnahme ein quadratisches Format wählen – ausgegeben als kameraeigene RAW- oder JPEG-Datei.

Äußere Werte

Die Edelmini von RICOH überzeugt auf den ersten Blick – wie eigentlich alle Modelle aus der Professional Reihe von RICOH – durch ihre mattschwarze und edle Verarbeitung. Man nimmt diese Kameras gern in die Hand. Alle Knöpfe sind übersichtlich angebracht und man kann sofort loslegen. Trotzdem das Objektiv einige Zentimenter herausfährt, scheint die GX200 im Vergleich zur GR Digital II – das Schwestermodell mit Festbrennweite – schneller einsatzbereit zu sein, obwohl die GR Ditgital II beim Start die angenehmeren Geräusche macht: summend und nicht etwa leise ratternd wie das Zoom-Modell.

Keine leichte, aber lösbare Aufgabe: Innenaufnahmen. Technische Details: ISO200 f/2,4 1/20s

Keine leichte, aber lösbare Aufgabe: Innenaufnahmen. Technische Details: ISO200 f/2.4 1/20s

Anders als die GR Digital II braucht die GX200 einen Objektivdeckel, um die Frontlinse zu schützen. Das ist ein bißchen umständlich, liegt aber wohl konstruktionsbedingt an der vorhandenen Zoom-Optik. Man ist gut beraten, sich für die GX200 eine extra Kameratasche zu zulegen und sie nicht wie ihre etwas kleinere Schwester in die Hosentasche zu stecken. Für diejenigen, die das Abnehmen des Objektivdeckels umgehen möchten, gibt eine selbst öffnende Ausführung als Zugehör – hier.

Wenn ich das erste Mal mit digitalen Zwergen arbeite, die obendrein keinen Sucher haben, (es gibt für die GX200 und auch für die GR Digital II einen Aufstecksucher als Zubehör, den man aber nicht wirklich einsetzt) und bei denen ich die LiveView-Funktion für Bildausschnitt und die Beurteilung der Belichtung ganzs selbstverständlich verwende, suche ich immer gleich mal nach dem Knopf für die Belichtungskorrektur.

Eigentlich war es noch ziemlich finster. Aber auch solche Aufnahmen lassen sich rauschfrei realisieren: indem man die Kamera irgendwo aufsetzt. Technische Details: ISO100 f/4,8 1/3s

Puh, wie kitschig! Und eigentlich war es noch ziemlich finster. Aber auch solche Aufnahmen lassen sich rauschfrei realisieren: indem man die Kamera irgendwo aufsetzt. Technische Details: ISO100 f/4.8 1/3s

Die GX200 hat den ADJ. Knopf – wie viele andere Modelle von RICOH auch; oder haben ihn alle? Die Adjust-Taste lässt sich mit dem Daumen niederdrücken und wie ein kleiner Joystick in zwei Richtungen bewegen. So hat man nur mit dem Daumen schnell und einfach direkten Zugriff auf ISO-Wert, Belichtungskorrekturen, Weißabgleich, Ausgabeformat und andere Einstellungen – Funktionen, die man auch selbst festlegen kann. weiterlesen …

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  • tina: halleluja, da treiben die Fotografen ja fast genauso Hochleistungssport wie die Jungs auf dem Spielfeld. Respekt! Und vielen Dank ...

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