Geflohen: Rada Akbar portraitiert afghanische Flüchtlingskinder in einem Flüchtlingscamp in Kabul

Portraits afghanischer Flüchtlingskinder in einem Flüchtlingscamp in Kabul: Apana © Rada Akbar

Portraits afghanischer Flüchtlingskinder in einem Flüchtlingscamp in Kabul: Apana © Rada Akbar

Rada Akbar ist 1986 in Afghanistan geboren. 2004 schloss sie ihr Kunststudium ab. 2009 wurde ihre Dokumentation „Shattered Hopes“ über afghanische Frauen für das Panorama-Hindukusch Filmfestival ausgesucht. 2011 konnte sie ihre Bilder in der Residenz des deutschen Botschafters in Kabul ausstellen.

Die Fotos von Rada Akbar werden international ausgestellt.

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Ein Krieg wird touristisch: Hahn+Hartung fotografieren Menschen und Material in Vietnam

© Hahn+Hartung

Im B52-Café in Hanoi. Es befindet sich direkt neben einem See, in dem die Überreste
eines abgeschossenen B52 liegen © Hahn+Hartung

Der Krieg in Vietnam bestimmte 30 Jahre die Geschichte des Landes. Das US-Militär schickte zwischen 1965 und 1973 mehrere hunderttausend Soldaten dorthin. Vietnam war in einen kommunistischen Norden und den pro-amerikanischen Süden aufgeteilt. 1975 gewann der Norden den Krieg und die letzten US-Soldaten verließen das Land.

40 Jahre später sind zwar keine ausländischen Truppen mehr im Land aber Kriegstouristen, die die alten Schlachtfelder und von den Viet-Cong ausgegrabenen Tunnel besichtigen. Es gibt einen Markt, auf dem Militaria aus dem Vietnamkrieg verkauft und gefälscht wird. Das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ verursacht immer noch Behinderungen und wird auch in 3 Generationen noch die Menschen beeinflussen und physisch verändern.

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