Fotografen

Künstlerportraits von Nina Lüth

von am 25. November 2011

[caption id="attachment_10384" align="aligncenter" width="398" caption="Michael Joo (l.) – Künstler; Damien Hirst – Künstler, Kurator und Mitbegründer der Künstlerbewegung Young British Artists – März 2010 © [mehr…]

Japan – Überleben in einem zerstörten Land. Fotograf Christoph Bangert

von am 17. November 2011

Nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans überflutete ein Tsunami weite Teile der Nordostküste. Tausende Menschen starben. Mehrere Nachbeben erschütterten die Unglücksregion.

Christoph Bangert dokumentierte für den STERN und die NZZ die unvorstellbare Zerstörung und wie die Menschen vor Ort die Katastrophe meistern.

Fotograf Christoph Bangert

Christoph Bangert wurde 1978 in Daun in der Eifel geboren und studierte Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund. Im Jahr 2002 unterbrach er sein Studium und seine Karriere als Rallyefahrer und reiste mit einem Landrover über Land in sechs Monaten von Buenos Aires nach New York.

Anfang 2007 erschienen die Bilder dieser Reise als Buch mit dem Titel Travel Notes im New Yorker powerHouse Verlag.

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Ich mag Themen, die mir Freiraum bei der Umsetzung lassen. Fotograf Thomas Duffé

von am 26. Oktober 2011

Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung zum Fotografen? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?
Auf der einen Seite kann man den Wert einer guten Ausbildung gar nicht überschätzen, auf der anderen Seite bleibt sie immer Mittel zum Zweck: Bilder die ich im Kopf habe umzusetzen.

Das ist so ähnlich wie beim Bücherschreiben. Wenn ich vor meinem Top–Rechner mit dem Monster–Textverarbeitungsprogramm sitze und mich perfekt in fünf Sprachen auszudrücken weiß, bleibt das Blatt leer, wenn ich nichts zu sagen habe.

Ich selbst habe nach dem Besuch einer privaten Fotoschule in einem großen Industrie- und Werbestudio eine Fotografenausbildung gemacht und danach lange assistiert – erst fest, später frei.

Was erwarten Sie von Ihren Assistenten? Was erwarten Ihre Assistenten von Ihnen?
Von einem Assistenten erwarte ich Konzentration. Ich denke, dass alle Assistenten eine angemessene Bezahlung erwarten und auch verdienen; außerdem Einblicke in die Arbeitsweise des Fotografen.

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New Burlesque. laif-Fotografin Katharina Bosse

von am 13. Oktober 2011

Atemberaubender Sexappeal und pure Sünde das kommt einem bei ''New Burlesque'' in den Sinn. Die Kleidung und Accessoires im Stil der 30er, 40er und 50er Jahre verhüllen wohlgeformte Körper und versprühen so einen gewissen Glamour, wie man ihn aus dem frühen Hollywood kennt.

Nachdem das Genre mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges schon so gut wie in der Versenkung verschwunden war, etablierte sich der Trend des New Burlesque zu Beginn der 90er erneut. Dita von Teese wurde zu seiner Ikone und hat damit einen regelrechten Boom ausgelöst.

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Dieser Weg hat wunderbar funktioniert. Zehn Fragen an den Fotografen Malte Jäger

von am 11. Oktober 2011

Worin besteht der Wert einer guten Ausbildung zum Fotografen? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?

Ich habe mich zunächst mit Assistenzen bei verschiedenen, klassischen Werbefotografen in die technische Seite der Fotografie eingearbeitet. Ich habe eine Zeit lang fest in einem Gemeinschaftsstudio mit 5 Fotografen gearbeitet, in dem ich mich nach Feierabend nach Herzenslust mit allen vorhandenen Materialien austoben konnte. Dieser Weg hat wunderbar funktioniert.

Danach wusste ich, dass ich mich weder als Stillifer, noch als Modefotograf, oder überhaupt studiogebunden wohlfühlen würde. Mir wurde klar, dass ich mich im weitesten Sinne mit dokumentarischer Fotografie auseinandersetzen wollte und ich entschloss mich, eine Ausbildung beim Lette-Verein-Berlin zu absolvieren.

Ausschlaggebend für die Entscheidung zu studieren, war für mich die Möglichkeit, mich in diesem Rahmen frei und intensiv mit meinen eigenen fotografischen Inhalten auseinandersetzen zu können. Im Nachhinein erkenne ich, dass der Austausch mit Menschen, bei denen ich damals das Gefühl hatte, dass sie meine Art zu denken und zu sehen teilen, und von denen ich obendrein noch lernen konnte meine Ideen umzusetzen, sehr wichtig für meine weitere fotografische Entwicklung war.

Was erwarten Sie von Ihren Assistenten? Was erwarten Ihre Assistenten von Ihnen?

Was meine Assistenten von mir erwarten kann ich nicht wirklich beantworten. Ich denke, aber, dass ein guter Umgang miteinander, die Anerkennung der Leistung des anderen und eine faire Bezahlung das wichtigste sind.

Ich habe bisher nicht das Gefühl, dass meine Assistenten viel von mir lernen wollen. Das liegt aber sicher auch daran, dass ich am liebsten mit Freunden arbeite, die selbst Fotografen sind, auch wenn sie im Falle der Zusammenarbeit mal die Rolle des Assistenten übernehmen.

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Portraits. laif-Fotograf Anatol Kotte

von am 22. September 2011

Ein gelungenes Portrait ist weit mehr als das Abbild einer Person, es gibt Einblick [mehr…]

9/11 laif-Fotograf Andreas Herzau

von am 1. September 2011

Nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 besuchte Andreas Herzau die verwundete und verwundbare Stadt am Hudson. Er fand Spuren der Trauer, der Anteilnahme und des Verlustes buchstäblich an jeder Straßenecke.

Seit 1992 widmet sich Andreas Herzau ausschließlich der Fotografie. 1994 fotografierte er die Drogenszene in Deutschland. 1994 bis 1995 dokumentierte er mit der Kamera den Bürgerkrieg in Ruanda, Sierra Leone und Liberia. 1996 fotografierte er eine Serie über ein Abschiebegefängnis in Deutschland.

1997 bis 2001 beschäftigte er sich mit dem Projekt Me, Myself + I, einer fotografischen Auseinandersetzung mit der Selbstinszenierung junger Menschen. Vom Jahr 2000 bis 2002 arbeitete er an dem Buch Andreas Herzau - New York einem fotografischen Essay der Stadt New York – vor und nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

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