14. Juni 2010 1
Lumix Festival 2010

Fotografen sollten nicht allein auf klassischen Fotojournalismus setzen

Im Vorfeld des Lumix Festival (16.06.–20.06. in Hannover) habe ich mit Professor Rolf Nobel von der FH in Hannover gesprochen. Dieses Interview gibt es heute bei Bildwerk3 bevor wir in den nächsten Tagen noch einige fotojournalistische Arbeiten aus dem Umfeld des Festivals zeigen dürfen.

Professor Nobel ist Initiator und Leiter des Festivals und als Professor für den Studiengang Fotografie an der FH in Hannover einer der maßgeblichen Stimmen in der fotojournalistischen Ausbildung in Deutschland. Ich habe ihn nach den Dingen gefragt, die bei der zweiten Ausgabe des Festivals anders und besser laufen sollen aber auch nach den Perspektiven junger Fotojournalisten in Zeiten des medialen Wandels …

Bildwerk3/Marko Radloff: In diesem Jahr findet das Lumix Festival nach 2008 zum zweiten Mal statt. Was haben Sie in diesem Jahr besser gemacht?
Professor Rolf Nobel: Wir werden zum Beispiel die Fotografenvorträge simultan übersetzen lassen. Also von Englisch in Deutsch und umgekehrt. Das machen wir über einen kleinen stationären UKW-Sender. Wer ein kleines Radio mitbringt, kann dann die Stimme des Dolmetschers im Kopfhörer empfangen. Wir verkaufen auch kleine Radios für 3 Euro das Stück, die man dann für alle Übersetzungen während des Festivals nutzen kann.

Wir haben nach Hinweisen diesmal auch ein viel besseres Leitsystem auf dem Expo-Gelände installiert. Man wird sich also gut zurechtfinden können. Und wir haben in diesem Jahr einen Katalog vom Ausstellungsprogramm herausgegeben, der mit etwa 300 Seiten Umfang für unter 20 Euro zu bekommen ist.

Weiterhin haben wir die sogenannten »Begegnungen« eingeführt. Die Fotografen zahlreicher Ausstellungs-Reportagen finden sich zu einer angekündigten Zeit vor ihrer Ausstellung ein und Interessierte können dann mit dem Fotografen ins Gespräch kommen. Und wir haben einige Gesprächsrunden mit jeweils mehreren Fotografen der Ausstellungsarbeiten vorbereitet. Da kann man dann z.B. von mehreren Fotografen, die in Kriegs- oder Krisengebieten gearbeitet haben, alles Wissenswerte darüber erfahren. Weitere Themen dieser Runden werden u.a. Multimedia, Alltagsthemen und das dänische Erfolgsmodell im Fotojournalismus sein. Insgesamt wollen wir diesmal noch intensiver den Austausch und die Begegnung fördern.

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11. Juni 2010 1
Ausgestellt #2

Lumix Festival für jungen Fotojournalismus

Aus mehr als 1000 Bewerbungen 60 fotojournalistische Arbeiten auszuwählen ist bestimmt nicht leicht und jeder fragt sich wahrscheinlich, ob er mit seiner eigenen Arbeit dabei gewesen wäre.

Das Kuratorenteam des Lumix Festival hat diese Mammutaufgabe auf sich genommen – Rolf Nobel (Professor für Fotografie an der FHH und Leiter des Fotofestivals), Stephanie Bunk (Leiterin der FreeLens Galerie in Hamburg), Bertram Solcher (FreeLens Vorstandsvorsitzender), sowie Isabel Winarsch (Organisationsleiterin des Lumix Festivals).

Alle 60 Arbeiten sind im Rahmen des Festivals auf dem Expogelände in Hannover zu sehen und wir dürfen hier bei Bildwerk3 eine Zusammenfassung aller 60 Arbeiten zeigen – heute der zweite Teil. (hinüberwechseln zu Teil1)

Bildstrecke ansehen

Heinrich Voelkel aus »The Terrible City - Gaza 2009«

10. Juni 2010 2
Ausgestellt #1

Lumix Festival für jungen Fotojournalismus

Vom 16. – 20.06.2010 ist Hannover zum zweiten Mal Austragungsort des Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. Wer sich für Fotojournalismus interessiert, wird an diesem Event nicht vorbeikommen. Es ist die Gelegenheit um – natürlich – Bilder zu sehen, aber auch um Fachleute aus Redaktionen und Agenturen, junge oder bereits erfahrene Fotografen zu treffen. (zur Festival-Seite)

Die Branche ist mitten im Wandel. Die letzten Jahre haben die Berufswirklichkeit von fotojournalistisch arbeitenden Fotografen radikal verändert. Auch dies wird ein Thema auf dem Festival sein. Und neue Absatzwege, eine veränderte Bildsprache, die Möglichkeit nach wie vor mit Bildern Geschichten zu erzählen …

Insgesamt stellen sechzig Fotografen in Hannover aus. Wir bringen an zwei Tagen – heute und morgen – eine jeweils aus dreißig Bildern bestehende Zusammenfassung. Hier bekommt jeder einen ersten Einblick über das Ausstellungsprogramm zum Lumix Festival.

aus Kirill Golovchenko »Der ukrainische Durchbruch«

Außerdem haben wir noch ein Interview mit Professor Rolf Nobel, dem Leiter und Initiator des Festivals vorbereitet und werden in den nächsten Tage hier bei Bildwerk3 die Arbeiten von drei oder vier Fotografen in ganzer Länge präsentieren.

Während der Laufzeit des Festivals habt Ihr Gelegenheit hier bei Bildwerk3 einen von drei zur Verlosung freigegebenen Katalogen zu gewinnen. Dazu aber später mehr …

22. Mai 2010 12
Verlosung

Fotobuchtage 2010: Tickets zu gewinnen

Ihr habt Lust, die Fotobuchtage 2010 in Hamburg zu besuchen? Wir machen es für Euch etwas einfacher: mit einem Kommentar zu diesem Beitrag, einem Link oder einer Erwähnung in Eurem Online-Kontaktnetzwerk bekommt Ihr die Chance eines von drei Tickets zu gewinnen, die Euch den Eintritt bei den Fotobuchtagen ermöglichen – Ersparnis 18,- Euro.

Hamburg ist Fotografie-Stadt und beherbergt mit dem Haus der Photographie eines der wichtigsten Ausstellungsstätten für Fotografie in Deutschland. Wer hier schon einmal eine Ausstellung besucht hat, kennt das einzigartige Flaire dieser Institution. Hier finden auch die Fotobuchtage 2010 statt – ausgerichtet vom Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. (zur Homepage der Veranstaltung)

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28. April 2010 0
Cepic New Media Conference am 9. Juni in Dublin

Einladung an Fotografen

Cepic, Centre Of The Picture Industry, www.cepic.org, ist die europäische Dachorganisation, die mit 10 Mitgliedsverbänden aus Europa, wie dem BVPA in Deutschland, zusammen mehr als Tausend Bildagenturen, Bild-und Pressebildarchive vertritt.

Mit dem Cepic Congress, der jedes Jahr in einer anderen europäischen Stadt veranstaltet wird,  wurde das weltweit größte Netzwerk der Bilderindustrie geschaffen.

CEPIC

Die ruhigen Zeiten in denen hohe Preise und Rights Managed-Fotos allein das Geschäft bestimmten, sind längst vorbei. Nach den Veränderungen durch Royalty Free kam Microstock dazu und ist nicht mehr wegzudenken, auch wenn das in Deutschland gern verdrängt wird. Auch Fotografen und Bildagenturen sind ein Teil des wirtschaftlichen Strukturwandels, an dem die Veränderungen nicht unbemerkt vorüberziehen.

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8. April 2010 1
Fotobuchtage 2010

Fotobücher machen Fotoarbeiten körperlich

Ein wichtiges Mittel für frei arbeitende Fotografen, um sich einen Namen zu machen sind Fotobücher. Nicht zu verwechseln mit Fotografie-Büchern – Bücher die einem lediglich helfen, die technischen und gestalterischen Aspekte von Fotografie zu verstehen.

Wer als Fotograf bereits ein fertiges Buch in der Schublade hat oder eine Idee für ein Fotobuch und schon erste Vorarbeiten dazu, sollte sich überlegen, es bei einer Dummy-Sichtung zu präsentieren.

Nächste Gelegenheit: anlässlich der Fotobuchtage in Hamburg vom 04. bis 06. Juni 2010. Wie ich von Jasmin Seck – Leiter der Fotobuchtage – erfahren habe sind noch einige Plätze dort frei.

Direkt zur Seite für die Dummysichtungen – vor allem dort die eindrucksvolle Liste der Sichter(!) studieren … Was haltet Ihr von diesem Thema? Hat schon mal jemand über ein eigenes Fotobuch nachgedacht?

Fotobuchtage 2010

Jasmin Seck und ich haben das Thema Fotobuch einmal in Form eines Interviews behandelt. Wobei, wie ich finde, ganz gut raus kommt was Fotobücher eigentlich sind und für wen Fotobücher besonders interessant sind plus einiger Anmerkungen zum Thema Dummysichtung:

Marko Radloff/Bildwerk3: Was ist ein Fotobuch-Dummy?
Jasmin Seck: Ein Fotobuch-Dummy ist für Fotografen, die ihre Arbeit in Buchform veröffentlichen wollen, im Grunde ein Entwurf des späteren Fotobuches. Die Fertigung eines Dummys kann manuell oder digital erfolgen, wichtig ist lediglich, dass er in gedruckter Form vorliegt.

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1. April 2010 1
Gewonnen

Dokfünf Fotowettbewerb: Die Sieger stehen fest

Anläßlich ihres 10-jährigen Bestehens hat die Mediendokumentation GbR Dokfünf Keywording im Herbst 2009 erstmals einen Fotopreis ausgeschrieben.

© Chiara Dazi (Berlin)

Bestes Einzelfoto © Chiara Dazi (Berlin)

Das Thema war “Schlagwort Fußball: Fokus auf den Hintergrund”.
Es beteiligten sich 53 Profi- und Nachwuchsfotografen mit insgesamt 269 Motiven in den zwei Kategorien “Bestes Einzelfoto/Best of Five” und “Beste Fotostrecke/Take Five”.

Der Preis für das Beste Einzelfoto geht an die Fotografin Chiara Dazi, aus Berlin. Der Preis für die Beste Fotostrecke bekam der in München lebende Fotograf Toby Binder.

Fotografien

Beste Fotostrecke: Toby Binder

Die Ersten Preise der beiden Kategorien sind mit je 1.000 Euro dotiert. Die Gewinner der zweiten und dritten Plätze erhalten Sachpreise rund um Fotografie und Fußball.

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  • Christian Ernst: Hallo Marko, vielen Dank, der Katalog ist bei mir angekommen. Werde ihn mir die nächsten Abende mal anschauen. Viele Grüße,...
  • tina: halleluja, da treiben die Fotografen ja fast genauso Hochleistungssport wie die Jungs auf dem Spielfeld. Respekt! Und vielen Dank ...

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