9. August 2011 1

Street Photography – Ausstellung des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie

Wie jedes Jahr Ende August, Anfang September wird der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie auch in diesem Jahr wieder mit einer Ausstellung im Rahmen des »Visa Off« Programms des Fotofestivals »Visa pour l’Image« in Perpignan, vertreten sein.

Unter dem Titel »Street Photography« werden Fotos gezeigt, die in verschiedenen Städten überall auf der Welt entstanden. Die Fotos transportieren die Atmosphäre von Berlin, Istanbul, Kaliningrad, London, Poznan, und nicht zuletzt auch Hannover und Perpignan.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Studierenden, aller Semester.

Vom 30. August bis 5. September 2010 sind die Arbeiten täglich von 10 bis 18:00 Uhr im La Salle des Libertés (Rue Edmont Bartissol 3, Perpignan, Frankreich) zu sehen.

Street Photography

Flanieren und fotografieren. Sich einfach treiben lassen, immer auf dem Sprung dem pulsierenden Nebeneinander des Lebens der Stadt eine fotografische Form zu geben. Kaum ein anderes Sujet fasziniert Foto-Journalisten mehr als die Street Photography. Denn der Zufall führt Regie, wenn Fotografen den öffentlichen Raum zum Thema machen.

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6. Dezember 2010 1

In der Straßenbahn als der Strom ausfiel

Bürgerfotografen in der Medienlandschaft: Wie kommen ambitionierte Hobbyfotografen in die Zeitung? Rede und Antwort stand in der letzten Woche hier bei Bildwerk3 Daniel Holle – Gründer und Geschäftsführer von tvype.

Lars Bauernschmitt – Gastprofessor an der Fachhochschule Hannover – fragt in seiner Stellungnahme, ob die Inhalte, die von Bürgerreportern auf der Straße fotografiert werden, überhaupt jemand sehen möchte und er empfiehlt Verlagen, Fotografie nicht nur als Kostenfaktor zu verstehen, sondern gute Fotografie wie journalistische Arbeit zu werten und auch weiterhin zu honorieren.

Gewohnt souverän schafft Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg wie immer Spitzenwerte: In der Beliebtheit schlägt er die Bundeskanzlerin, und wenn es um Nutzungsrechte an seinem Portrait geht überrundet er sogar Otto Waalkes. Während für 25,- Euro Fotos zu haben sind, die den alternden Komiker beim Schreiben von Autogrammen zeigen kostet ein einfaches Guttenberg-Foto, das Doppelte.

Nun sollte Otto aber nicht gleich verzweifeln, Fotos der Straßenbahn, die auf der Chausseestrasse in Berlin wegen Stromausfalls liegen geblieben ist können Interessierte bereits für 15,- Euro erwerben. Die Preise sind professionell ermittelt. Erfahrene Bildredakteure helfen interessierten Amateuren das maximale aus ihrem Hobby herauszuholen – einfach schnell und transparent.

Von Nutzern geliefert

Doch nicht nur die Preiskalkulation ist einfach, auch ethische Fragen werden für interessierte Lieferanten gelöst. Die Plattform „ist Ihr Partner auf der Suche nach aktuellen, nutzergenerierten Inhalten. Wir kümmern uns um die Auswahl der Fotos/Videos und klären für Sie alle ethischen und rechtlichen Fragen.“ Alles also ganz einfach. Eigentlich muss man nur den Auslöser finden und das Foto hoch laden um weltweit wahrgenommen und veröffentlicht zu werden.

Seit Fotos, digital fotografiert mit einer Kamera oder dem Handy, sich über den eigenen Rechner im Internet präsentieren lassen kann jedermann dem weltweiten visuellen Overload weitere Beiträge hinzufügen. Demokratisierung nennen das die Verantwortlichen und sehen in ihrem Angebot einen Beitrag, die Inhalte der Medien mehr an den Interessen der Leser auszurichten – kommen so doch endlich Themen auf die Agenda, die bisher dem Mainstream geopfert wurden. Und wenn man sich dann noch in einem Atemzug mit Wikileaks nennt, bekommt der Gedanke gleich etwas Revolutionäres.

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7. April 2010 3

Richard von Weizsäcker. Fotograf Quirin Leppert

© Robert Brembeck

© Quirin Leppert

Für viele Deutsche ist er nach wie vor der Bundespräsident obwohl er das Amt nur bis 1994 bekleidete. Richard von Weizsäcker, geboren am 15. April 1920, war von 1981 bis 1984 regierender Bürgermeister von Berlin bevor er danach für zehn Jahre das Amt des Bundespräsidenten bekleidete.

imagetrust-Fotograf Quirin Leppert portraitierte den Mann an dem sich andere messen lassen müssen 2009 während eines Gesprächstermins.

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31. März 2010 3

Handyman. Fotograf Robert Kah

© Robert Kah

Konzentriert und doch entspannt steht er da und telefoniert. Die Körpersprache eines Menschen, der es gewohnt ist Entscheidungen zu treffen. Doch etwas irritiert. Statt dunklem Zweireiher trägt der Mann die Stammestracht, die die Massai seit Jahrhunderten tragen. Das Foto ist widersprüchlich. Die Situation ist rätselhaft. Wer ist der Mann? Warum hat er ein Handy? Mit wem telefoniert er? © Robert Kah

In dem Foto von Robert Kah treffen scheinbar Tradition und Moderne aufeinander. Doch der Anschein trügt. Das Foto zeigt einen normalen Businessman in seiner Berufskleidung.

Das Bild zeigt den Massai Kinanta der als Guide Touristen durch die Massai Mara führt. Dabei nutzt er seinen Instinkt um Löwen, Leoparden, Elefanten und sogar das scheue Breitmaulnashorn an den entlegendsten Orten des Nationalparks aufzuspüren.

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24. März 2010 2

Aus der Flüstertüte. Fotograf Bernd Arnold

© Bernd Arnold

Kennt jemand diesen Politiker? © Bernd Arnold

Auch wenn oft nicht ganz klar wird, wer eigentlich gegen wen kämpft ­ die Bilder sind immer die gleichen. Bis zum 9. Mai ziehen die Wahlkämpfer nun also wieder in Nordrhein ­ Westfalen durch das Land. Seit zwei Jahrzehnten beobachtet der Fotograf Bernd Arnold die politische Auseinandersetzung zwischen den wechselnden Lagern.

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17. März 2010 1

Politiker Portrait. Fotograf Götz Schleser

© Goetz Schleser

Diese Aufnahme von Ursula von der Leyen entstand im Rahmen eines Interviews, das dann aber nie veröffentlicht wurde - was nicht an den Portraitfotos lag. © Goetz Schleser

Portraitfotos prägen das Erscheinungsbild von Zeitungen und Zeitschriften ebenso wie von Internetpublikationen. Journalistische Themen werden ebenso wie werbliche Botschaften illustriert mit den Fotos Verantwortlicher, Betroffener oder Beglückter.

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10. März 2010 0

Berlin Neukölln. Fotograf Michael Hauri

© Michael Hauri

Neukölln ist einer der als Problemzonen verrufenen Stadtbezirke Berlins. Richie (18) alias „Boii M.I.K“ tanzt sich hier im brechend vollen Saal des Jugendzentrums „Manege“ im Berliner Stadtteil Neukölln ins Finale der „Krumpetition“. © Michael Hauri

Der Tanz-Battle wird jedes Jahr von Trainer Prince Ofori alias „Big M.I.K.“ organisiert. Jeweils zwei Tänzer treten gegeneinander an und am Ende entscheidet eine Jury, wer von den beiden eine Runde weiter kommt.

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