Einsame Frauen in Hotelzimmern. Fred Hüning fotografierte im »Bogota«

Hotel zur Einsamkeit © Fred Hüning

Hotel zur Einsamkeit © Fred Hüning

Vom Beziehungsende erzählen die Fotografien von Fred Hüning. Zwanzig junge Frauen haben Hüning als Verlassene in den Zimmern des »Hotel Bogota« Modell gestanden.

Liebe und Liebeskummer, Verlust und Vergänglichkeit sind Fred Hünings Themen, intim und persönlich sind seine Bilder. Die Arbeit Hotel zur Einsamkeit entstand 2013 im Berliner Künstlerhotel Bogota.

Die Fotografien waren nicht geplant, sie ergaben sich aus der jeweiligen Raumsituation. Am Anfang wusste Fred Hüning nicht, in welchem Zimmer er fotografieren wird. Er und das Modell waren wie Gäste, die nicht wissen, wie das Zimmer aussehen wird.

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Gleißend und leer: Daniel Müller Jansen fotografiert Gated Communities in Südafrika

Overexposed #1 © Daniel Müller Jansen

Overexposed #1 © Daniel Müller Jansen

Daniel Müller Jansens Fotoserie Overexposed zeigt Gated Communities in Südafrika. Gated Communities sind für die wohlhabende Bevölkerung Südafrikas der käufliche Traum einer sicheren und perfekten Lebenswelt.

Die einheitliche Lichtstimmung illustriert für Müller Jansen die Idee gemeinsamer Verheißungen und Wünsche und wird damit zur Gegendarstellung von sozialer Wirklichkeit in Südafrika.

“Architekturen sind wie die Verpackung einer Gesellschaft. Je mehr der Versuch unternommen wird, seinen Wohlstand hinter hohen Mauern zu verstecken und zu schützen, desto augenscheinlicher werden die Kräfte und Bedürfnisse, die zu eben diesen Mauern führten.” Daniel Müller Jansen

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Verworrene Wege: Thomas Kalak fotografiert Strippen in Bangkok

Bangkok Cable Ways © Thomas Kalak

Bangkok Cable Ways © Thomas Kalak

Drähte und Kabel durchziehen die Stadt von Mast zu Mast. Neue Kabel kommen hinzu. Jeder scheint sein eigenes Kabel zu verlegen. Alte Kabel werden nicht entfernt. Thomas Kalak hat in Bangkok Cable Ways diese fremden Zustände in Bildern dokumentiert.

“Kalaks Fotografien bieten das erschreckende und zugleich faszinierende Bild eines Systems, das sich ohne jede Rücksichtnahme auf den Lebensraum des einzelnen Menschen selbstständig gemacht zu haben scheint und unbeeinflussbar die Energieflüsse lenkt, die die Stadt am Leben halten.” (Rasmus Kleine)

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Auf der Suche nach architektonischen Brüchen. René Spalek fotografiert Offenbach Tilt-Shift

Stadt, Land . . . Haus © René Spalek

Stadt, Land . . . Haus © René Spalek

In seiner Serie Stadt, Land . . . Haus fotografiert René Spalek Architektur und urbane Räume in Offenbach.

Spaleks Augenmerk liegt auf städtischen Plätzen, Grünanlagen, Häuseransichten, Brachflächen, Baulücken, Verdichtungen, und Verkehrsräumen. Dabei sucht er nach architektonischen Brüchen und zeitgeschichtlichen Fragmenten.

René Spalek: “Die fotografierten Bilder konzentrieren sich nicht auf die konkrete Darstellung sondern erfahren mittels fotografischer Technik eine Transformation ins verspielt Imaginäre und stehen zwischen Traum und Wirklichkeit. Die Wirkung ist kulissenhaft.”

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