Last-Minute-Geschenkempfehlung für Fotografierende: Fotografie mit Leidenschaft

Fotografie mit Leidenschaft. Vom Abbilden zum künstlerischen Ausdruck.
Fotografie mit Leidenschaft. Vom Abbilden zum künstlerischen Ausdruck.

Mein Leseexemplar mit Lesezeichen: Fotografie mit Leidenschaft. Vom Abbilden zum künstlerischen Ausdruck. Dr. Martina Mettner (fotofeinkost.de)

Am Anfang steht ein wunderbarer Satz und der geht ungefähr so: zu Fotografieren ist ein technischer Vorgang, der fix passable Ergebnisse produziert. Was man können muss, um ein Bild zu machen, sei schnell gelernt.

Aber dann: “Immer wieder gelingt es Einzelnen, aus der Menge an Fotografen herauszuragen, weil sie in der Lage sind, eine persönliche Sichtweise umzusetzen …”. Und darum geht es in diesem neuen Buch von Dr. Martina Mettner (fotofeinkost.de) – mit dessen Kaufempfehlung ich mich schon heute – fast – in die Weihnachtsferien verabschiede.

Ein technischer Vorgang, für den jeder Fotograf eine Kamera braucht. Immer an dieser Stelle beginnen Diskussionen, die von Fotografie wegführen, die sich um Brennweiten, Lichtstärken und Sensorgrößen drehen und von Dateigrößen, Dateiformaten und Farbräumen handeln und in schlimmen Fällen in eine Art Angeberei gipfeln, die kein vernünftiges Bild produziert.

Vernünftige Bilder machen immerhin jene, die ‘Fotografie, als malen mit Licht’ halbwegs ernst nehmen. Da entstehen dann schmeichelhafte Geschichten – für Landschaften und Personen. Aber auch um diese Fotografie geht es in Fotografie mit Leidenschaft nicht.

Die Großen und die Guten

Dr. Martina Mettner stellt sie uns in ihrem Buch vor: Cartier-Bresson, Atget, Evans, Nadar, Sander, Eggleston um nur einige wichtige zu nennen – zusammen mit ihrer Einschätzung, wie es gerade diesen Fotografen gelungen ist, sich aus der Menge herauszuheben und für alle Welt sichtbar Fotografie-Ikonen zu schaffen.

Und da kann nun jeder selber schauen, welches Sujet und welche Arbeitsweise ihm liegt, wem man sich als Fotograf verwandt fühlt, wessen Motive man weiterentwickelt.

Aus dem Pressetext zu diesem Buch: “Bildbesprechungen zeigen wie ausdrucksstark die schlichte Abbildung der Realität sein kann, Einblicke in die Arbeitsweise von bekannten Fotografen regen an, über die eigene Haltung nachzudenken, und es wird der Frage nachgeforscht, warum und wie einige Klassiker so berühmt wurden.”

Ein Fazit

Es gibt sie und es wird sie in geänderten Zeiten weiter geben: Fotografien die über sich selbst hinausweisen, die mehr sind als Summe ihrer Abbildungsleistungen, vor denen Menschen länger als einen Augenblick ausharren, die im Gedächtnis bleiben, denen Professoren ihre Unterrichtsstunden widmen. Solche Bilder gilt es zu machen. Oder wenigsten machen zu wollen.

Ein Garantie-Versprechen für Erfolg gibt es nicht und auch keine einfache Handlungsanleitung, wer aber in der Fotografie Großes vor hat, sollte sich Zeit für dieses Buch nehmen.

Dr. Martina Mettner: Fotografie mit Leidenschaft. Vom Abbilden zum künstlerischen Ausdruck. (bei Amazon)

www.fotofeinkost.de

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