Land ohne Eltern. Fotografin Andrea Diefenbach

Pakete. Land ohne Eltern © Andrea Diefenbach
Pakete. Land ohne Eltern © Andrea Diefenbach

Pakete. Land ohne Eltern © Andrea Diefenbach

Andrea Diefenbach beschreibt in ihrer Bild-Serie Land ohne Eltern die Lebenssituation von Arbeitsmigranten aus Moldawien, einem der ärmsten Länder Europas: die der in der Heimat zurückgelassenen Kinder und jene der Eltern in der Ferne.

Die Republik Moldau ist ein armes Land. Wer kann, versucht seine Situation zu verbessern und außerhalb des Landes Arbeit zu finden.

Es gibt kaum eine Familie, in der nicht mindestens ein Elternteil im Ausland arbeitet. In der Regel bleiben die Kinder zurück und wachsen bei Verwandten, Bekannten oder auch ganz alleine auf.

Da die meisten Eltern illegal das Land verlassen, sehen sich Kinder und Eltern häufig jahrelang nicht.

“Als ich im April 2008 in der ersten Klasse der Schule eines kleinen Dorfs im Südosten der Republik Moldau stand, wo die Lehrerin fragte, ›Wessen Eltern leben in Italien?‹ und etwa zwei Drittel der Kinder mit einer Mischung aus Stolz und Verlegenheit aufzeigten, war ich erschrocken.” Andrea Diefenbach

Land ohne Eltern erscheint zur Buchmesse bei Kehrer. Zusätzlich gibt es eine Collector’s Edition mit C-Print (Motiv nach eigener Wahl aus dem Buch – Blattformat ca. 26 x 22 cm) in einer Auflage von 100 Exemplaren. (Subskriptionspreis bis 10.10.2012 Euro 98,–) Bestellungen bitte per Email an: info@andreadiefenbach.com

Fotografin Andrea Diefenbach

Andrea Diefenbach (*1974) arbeitet seit dem Studium an der FH Bielefeld als freie Fotografin und hat u.a. in Brigitte, Brand Eins, Geo, stern, Neon, Die Zeit, SZ-Magazin, Du veröffentlicht.

Land ohne Eltern – ausgezeichnet mit dem Dokumentarfotografie-Förderpreis der Wüstenrot Stiftung – ist ihr zweites Buch nach “SPID. Aids in Odessa” (2008).

Fotografin Andrea Diefenbach
Land ohne Eltern bei Kehrer

1 Kommentar

  1. Wenn man solche Fotos sieht und die Geschichte dahinter liest, dann merkt man erst mal wieder wie gut es uns in unserem Land doch geht.

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