Fotografen

Intime und offene Bekenntnisse. Nachwuchsfotograf Martin Scott

von am 27. Februar 20114 Kommentare

Martin Scott hat sich als Autodidakt selbständig gemacht. Seine Ausbildung hat er aus familiären Gründen beenden müssen. Scott lebt und arbeitet in Krefeld.

Martin Scott im Bw3-Nachwuchsfotografen-Interview:

© Martin Scott

© Martin Scott

Marko Radloff/Bildwerk3: Studium, Ausbildung oder Assistenz: Was hast Du selbst unternommen? Was hast Du selbst noch vor?
Martin Scott: Meine Ausbildung musste ich abbrechen da meine Tochter zur Welt kam … eine Rückkehr in den Betrieb wäre nicht mehr möglich gewesen.

Ich habe kurzerhand beschlossen, mich selbständig zu machen!

Wie würdest Du Deine bisherigen fotografischen Arbeiten charakterisieren? Nenne fünf Adjektive.
autobiographisch, fantasievoll, witzig, politisch, krank

Gibt es etwas, das Du als Dein fotografisches Thema bezeichnen würdest?
Wer Die Geschichte meines Lebens kennt, wird die Bilder als sehr intime und offene Bekenntnisse meiner Seele bezeichnen.

Ist Fotografie Deine Hauptsache? Oder gibt es für Dich noch andere Kreativtechniken?
Fotografie ist meine Hauptsache. Da meine selbst gebauten Requisiten aber auch recht kreativ ausfallen, könnte ich mir vorstellen auch Installationen zu machen!

Nenne fünf Eigenschaften, die eine Kamera, mit der Du arbeitest, unbedingt haben sollte.
Ein Auslöser reicht mir.

Trägst Du Dein Equipment in einem Rucksack oder in einem Koffer mit Dir herum?
In einem Rucksack.

Machen Vorbilder die Arbeit schwerer oder leichter? Hast Du jemanden, an dessen Arbeit Du dich orientierst?
Ich habe es immer vermieden, mir andere Bilder anzusehen; das würde mich, glaube ich, zu sehr beeinflussen.

Breiteres Spektrum oder Spezialisierung: Worauf willst Du Dich in Zukunft einlassen?
Alles was mir einfällt versuche ich umzusetzen. Da gibt es keine Spezialisierung!

Wann hast Du das letzte Mal einfach nur so fotografiert? Und, ist etwas dabei heraus gekommen?
Ich fotografiere nie einfach nur so. Ob da was Gutes rauskommen würde ist nämlich fraglich.

Ein besonderes Foto: Zufall oder Planung?
Beides ist möglich denke ich. Ich plane in jedem Fall. Allerdings passiert es mir oft, dass aus einer Schnapsidee Gutes wird!

Fotograf Martin Scott


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2 KommentareKommentieren

  • Christoph - 28. Februar 2011 Antworten

    Immer wieder schön von Autodidakten in der Fotografie zu lesen. Er macht dafür ziemlich gute künstlerische Bilder. Bin selbst auch selbstständiger Fotograf. Die Frage ob er davon leben kann, wäre vielleicht noch interessant gewesen. Ist ja doch er etwas Richtung Kunst bei ihm.

  • scott - 4. Juli 2011 Antworten

    Könnt Ihr alle nicht mehr denken ? Gerade, wenn ich Verantwotung bekomme, weil ich Vater werde, mache ich weiter, um die Existens meines Kindes zu sichern. Oder liege ich falsch ???
    mit besten Grüßen von der Küste

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