Greater Lakes. Fotografien Michael Werner
Es gibt eine Region in Australien, die Great Lakes heisst. Diese Region befindet sich auf einem Land das ursprünglich den Aboriginal Stämmen der Worimi und Biripi gehörte und heute die beiden Zwillingsorte Forster und Tuncurry als Mittelpunkt hat.
Es ist ein Paradies für Rentner, die dort friedlich und ruhig leben. Die meiste Zeit des Jahres ist es ein sehr stiller und verschlafener Ort, umrahmt von paradiesischer Natur mit weißen Stränden und den großen Salzwasser Seen. So etwas wie Nachtleben oder Ausgehen existiert in diesem Teil der Welt nicht. Die schwierigste Entscheidung, die hier jemand treffen muss, ist die Entscheidung, ob er am See oder am Strand spazieren geht.
Der Frankfurter Fotograf Michael Werner hat in einer Art fotografischer Langzeitstudie – die Aufnahmen sind zwischen 2004 und 2010 entstanden – das behäbige Leben vor Ort, den Einbruch des Kitsches in die Wildnis in fast menschenleeren Bildern dokumentiert. Werners Aufnahmen erinnern an die Fotografien des amerikanischen Fotografen Stephen Shore und auch an die unlängst hier bei Bildwerk3 veröffentlichte Arbeit der jungen Fotografin Nicole Strasser über den Ferienort Benidorm.
Werner hat im Studio der Hessischen Kulturstiftung in New York gelebt und gearbeitet, hat zusammen mit dem Goethe Center for Central European Studies und der Rice Universitäti in Houston die Gruppenausstellung “Hessen to Houston” organisiert und 2009 wurde Michael Werner ausgewählt für das Buch “The Collector’s Guide to Emerging Art Photography“, herausgegeben von der Humble Arts Foundation in New York.
Blogs powered by Michael Werner (Prädikat: besonders wertvoll!)
The Truth Of Beauty
Two Way Lens



Mit der Kamera sehen Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
Ein Tag Deutschland:
Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch Stephen Shore erklärt, wie man Fotografien richtig beurteilt und versteht.
Erfolg als Fotograf: Wie man sein Können optimal präsentiert Autorin: Dr. Martina Mettner
Eine mehr als wertvolle Dokumentation.
Danke fürs Zeigen.
Gruss
Oliver
Gern!