Buchverlosung: Besser Fotografieren
Ein Satz in der Einleitung lässt aufhorchen: “Wir Fotografen können in der Regel schlecht unsere Probleme analysieren und verbinden diese oft mit der falschen Erklärung.” Es sei leichter über Macken der Technik, als über schlechte Bilder zu reden und wir verschieben die Beschäftigung mit unseren Bildern zugunsten der Beschäftigung mit neuen Kameramodellen.
Es ist ein Phänomen, dass immer wieder zu beobachten ist: man bewegt sich bei der Diskussion um Technik auf vermeintlich sicherem Terrain, während die Diskussion über Bilder lieber vermieden wird.
Nicht wie man ein Vermögen für Kamera und Ausrüstung ausgibt sondern wie man sich als Fotograf entwickelt, nicht um Blenden und Verschlusszeiten sondern um den Umgang mit Frustration und Enttäuschung geht es Georg Barr in dem vorliegenden Band Besser Fotografieren – März 2010 im dpunkt.verlag.
Vorweg sei gesagt, obgleich Barr immer wieder dazu auffordert, seine Bilder zu betrachten, muss man sich an seinen Bildern nicht unbedingt ein Beispiel nehmen, muss sie auch nicht gut finden, um dieses Buch zu mögen.
Es ist die distanzierte, perfekte und seltsam blutleere Community-Fotografie Barrs die nicht unbedingt meine Sache ist – manch anderer wird das grandios finden, mir fehlt der Zugang. Aber darum geht es, wie gesagt nicht im Vordergrund.
Es ist wohl das größte Verdienst dieses Buches, Sehen überhaupt zu thematisieren, der systematischen Bildbetrachtung so viel Raum zu geben und für eine bewusste, planvolle Produktion von Fotografie zu plädieren.
„Viele Bilder von Hobbyfotografen“, schreibt Barr „lassen nicht klar erkennen, worum es bei ihnen geht.“ Oft scheine das Motto zu sein, einfach drauflos zu fotografieren was gefällt.
Aber was steckt hinter einem Bild? Verbirgt das Bild selbst eine Besonderheit oder löst seine Betrachtung beim Betrachter etwas aus? Barr rückt diese Frage immer wieder in den Fokus und das ist schön und wichtig.
Auf der anderen Seite beleuchtet der Autor die Elemente, die ein Bild ausmachen – Räume, Schatten, Formen, Tonwerte, Linien – und ihre Beziehungen zueinander – Wiederholungen, Spiegelungen, Gewichtung und Größe und so weiter.
„Neugier ist eine wichtige Wirkung, die ein Bild erzeugen kann.“ Wegen solcher, immer wieder eingestreuten Weisheiten ist die Lektüre besonders für aufmerksame Leser anstrengend: man wird herausgerissen, sie zu verarbeiten und man verarbeitet sie besser in kleinen Portionen.
Barr schafft eine produktive Atmosphäre indem er immer wieder nach der gestaltenden Hand des Fotografen fragt: Wie hat der Fotograf dieses oder jenes in Szene gesetzt, wie ist er mit Licht umgegangen, welchen Bildaufbau hat er gewählt.
Ganz selbstverständlich geht Barr davon aus, das dass Bild das Produkt eines bewussten und steuerbaren Prozesses ist. Und Barr schreckt nicht davor zurück, ein ganze Reihe ganz konkreter Anweisungen zu geben, wie man zu besseren Bildern kommt.
Manches davon ist neu, manches kennt man schon manches würde man so direkt niemals unterschreiben.
Ich beende die Buchempfehlung einmal mit einer Empfehlung aus dem Buch: „Seien Sie nicht faul! Erarbeiten Sie sich eine gute Perspektive, gehen Sie runter auf die Knie …“
Unter allen Kommentatoren darf ich ein Exemplar verlosen. Wer mitmacht und gezogen wird, bekommt vom Verlag dpunkt das Buch geschickt.
Als Anregung an euch die Frage aus unseren Fragen an Fotografen. Was meint ihr: Ein gutes Bild entsteht zufällig oder muss sorgfältig geplant sein? Gewertet werden alle Kommentare, alle Links zu diesem Beitrag und alle Twitter-Dings, na wie heißen die noch? Wer hilft …
Kommentarende ist Sonntag, der 25.04.2010. Sorry, etwas ungenau: Sonntag dürft Ihr hier noch kommentieren. Am Montag wird der Gewinner oder die Gewinnerin bekannt gegeben. Viel Glück!
Besser Fotografieren: Die hohe Schule der kreativen Fotografie (Affiliate-Link)
von George Barr (Gebundene Ausgabe – 1. März 2010)


Die MAGIE der Fotografie oder das GEHEIMNIS herausragender Bilder BILDANALYSE nach dem Vier-Augen-Modell
Handbuch Digitale Dunkelkammer Vom Kamera-File zum perfekten Print – Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie
Black Passport. Journal eines Kriegsfotografen Fotografie: Stanley Greene/Noor
klingt sehr interessant, da macht man doch gerne mit.
Da bin ich auch gern dabei.
Stimmt, viele Menschen gehen intuitiv und unbewusst den vermeintlich leichteren Weg, der mit dem geringsten Aufwand verbunden ist. Das lässt sich aber nicht nur über Fotografen sagen, sondern auf eigentlich alle Lebensbereiche ausweiten. Die Menschen, die sich nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden geben sind oft die erfolgreichsten.
Es gibt schon so viele (schlechte) Bücher die versprechen durch Lektüre einen besseren, oder sogar großartigen Fotografen aus dem Leser zu machen. Ich bin mal gespannt ob die Meinungen anderer Leser dieses Buch für lesenswert halten.
In der zwischen Zeit gehe ich ein bisschen in die Frühlingssonne und übe das Fotografieren…
Obwohl der Titel ein wenig polemisch klingt, scheint es nach der Rezension doch ein interessantes Buch zu sein.
Titel sind immer so eine Sache: da spielt viel Politik rein und natürlich der verkaufsfördernde Hang zur Übertreibung. Ganz klar: der Untertitel dieses Buches Die hohe Schule der kreativen Fotografie gehört in diese Kategorie
Hallo Marko!
Ich habe bereits einige Folgen der Reihe der Fragen an die Fotografen verfolgt und m.E. ist da die vorherrschende Antwort: Sowhl als auch – allerdings mit einer wesentlichen Einschränkung: Glückliche Zufälle gibt es nicht so häufig, und wenn man als Fotograf die gestalterischen Mittel in der Hand hält und gelernt hat, mit ihnen umzugehen (wovon ich selbst weit entfernt bin, mich aber bemühe, Stück für Stück daran zu arbeiten), dann ergeben sich mit einer planvollen Herangehensweise natürlich viel häufiger gute Bilder…
Viele Grüsse!
Frank
Gut zusammengefasst:Vielen Dank!
Ein gutes Bild entsteht wenn es Zeit dazu ist. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Ab einem gewissen Punkt gewinnt die Intuition.
Grüße
Sebastian
Ein gutes Foto entsteht selten zufällig und auch nicht zwangsläufig bei sorgfältiger Planung. Aber irgendwo dazwischen, vielleicht bei aufmerksamer Auseinandersetzung mit dem Motiv und der Umgebung?!
Ich halt’s diesbezüglich mit Paul Graham: “… it’s everywhere, every place, all the time, even right now.”
Da muss man vielleicht auch fragen, was ein gutes Bild wirklich ist!
Die Twitter-Dings heissen auf neudeutsch “tweets” glaube ich…
Es ist selten, dass zufällig ein gutes Bild entsteht. Aber ein geplantes Bild, finde ich selten gut.
VD
Bezogen auf die Modefotografie entsteht ein gutes Bild größtenteils durch eine saubere Planung, angefangen bei der Location, dem Licht, dem Model, der Mode selbst, dem Make-Up bis hin zum Postprocessing. Alle Faktoren tragen entscheidend zur Qualität der Bilder bei. Wenn sich Mimik, Pose und alle technischen Aspekte auf hohem Niveu begegnen können atemberaubende Bilder entstehen. Aber es überwiegt die Planung.
Tweets heissen diese Dinger doch
Ich denke ein gutes Bild kann zufällig entstehen – wenn man es plant, vergrössert man jedoch die Wahrscheinlichkeit, wirklich ein gutes Bild zu erhalten.
Ich habe festgestellt, dass viele Dinge zwar toll aussehen, auf Fotografien jedoch nicht so schick wirken. Umgekehrt wirken manche Dinge auf Fotos grandios, im “echten Leben” fallen sie jedoch kaum auf. Das zu lernen ist sicherlich eine Herausforderung.
Die Zusammenfassung ist toll, der Satz mit dem “seien sie nicht faul” hat mich direkt zum Schmunzeln gebracht
Sowohl als auch. Gute Bilder können, müssen aber nicht immer geplant sein. Interessant wäre mal die “Dunkelziffer” von anerkannten Meisterwerken, die eigentlich durch Zufall entstanden sind
Dann spiele ich auch mal den Glücksritter, nur schon alleine um mir selber eine Meinung über das Buch zu bilden.
Tweets oder Pingbacks?^^
Auf jeden Fall glaube ich, dass man Bilder, in den meisten fotografischen Bereichen, planen kann aber am Ende trotzdem nie das rauskommt was man geplant hatte.
Wenn man nicht plant steigt die Chance dass der großteil der Bilder im Müll landen und die Chance auf “relativ gute” sinkt massiv.
Wenn man Plant hat man immer noch viel Müll, ein wenig “relativ gutes” und vielleicht auch etwas richtig großartiges! Das Großartige ist allerdings der Glücks-Faktor, der eben nicht wirklich planbar ist…
Na klar will auch ich besser photographieren
Meiner Meinung nach entsteht ein gutes Bild meist, wenn ich es gut plane und beim Shooting die Planung zumindest teilweise über den Haufen werfe, weil ich auf der Basis der Vorbereitung und der tatsächlichen Situation eine ganz neue Idee bekomme.
Planung ist für mich wichtig um die Basis zu haben, Zufall ist das, was auf dieser Basis dann eine Rakete starten kann.
Ich bin ebenfalls der Meinung das es ein Mittelding aus geplant und zufällig ist.
Gerade gute Bilder in der Produktfotografie werden wohl höchst selten durch Zufall gut.
Im Gegensatz dazu ist aber in der Landschaftsfotografie Bruder Zufall doch mitunter hilfreich.
Andy
Tja, mit dem Zufällig oder Geplant ist das so eine Sache. Da kommt es viel auf den Fotografen an. Manche sind spontan, lassen Dynamik in das Fotografieren mit einfließen und wieder andere benötigen die Planung, um gezielt Ideen verwirklichen zu können.
Manche Sachen lassen sich ohne Planung auch nicht machen, da alles im Bild stimmig sein muss und es dafür eine gewisse Vorbereitung bedarf.
Allerdings würde ich nicht sagen, dass das eine oder andere verpflichtend für ein gutes Foto ist. Wieviele Fotografen haben schon Fotos geplant, um festzustellen, dass sie es nicht so fotografiert kriegen, wie sie sich das gedacht haben, die Stimmung oder die Szenerie doch nicht passen. Gleichermaßen mit den zufälligen Geschichten. Wer seine Kamera immer dabei hat und somit auch spontan Momente einfangen kann, hat den Vorteil der Abwechslung sowie der Spontanität. Zufällig kommt dann natürlich hinzu, wenn in dem Moment etwas passiert.
Selber habe ich das auch schon gehabt. Man hat einen nicht ganz stabilen Stand und kippt während des Abdrückens nach vorne oder zur Seite. Eigentlich eine blöde Sache und vllt. ist der Moment dadurch auch vergangen, doch das Bild wirkt!
Eine gesunde Mischung ist nie verkehrt. Wer es immer auf den Zufall ankommen lässt, wird viel Ausschuss haben, wer ständig plant, wird irgendwann müde.
Viel wichtiger ist es, wie oben im Artikel schon beschrieben, sehen zu können. Dazu zählt allerdings auch sich etwas vorstellen zu können. Wer also nicht versteht, dass das in die Knie gehen (Thema Standortwechsel und Blickwinkel) das Bild spannender machen kann, der wird ewig bei Touri-Schnappschüssen bleiben.
Letztendlich zeigt sich immer wieder, nicht jeder macht schöne Fotos von schönen Objekten.
Sich selbst kritisch mit seinen Fotos auseinander zu setzen und auch mal ernsthafte, ehrliche und direkte Kritik einzufordern it der Ansatz, den es braucht, um besser zu fotografieren.
Die Kritik zu erhalten ist in der heutigen Zeit der Fotocommunities eher der schwierige Punkt.
Ich würde meinen, das das 100%ige Durchplanen eines Bilds keine Garantie dafür gibt, dass es ein gelungenes Bild wird. Sicher würde ich zustimmen, dass eine Auseinandersetzung mit der beabsichtigten Aussage, dem Motiv selbst, dem vorhandenen und zusätzlich verfügbaren Licht und den technischen Aspekten wichtig ist, um “bewusster” zu fotografieren und seine Ideen umzusetzen. Auf der anderen Seite gehört das spontane, reaktive Moment für mich untrennbar dazu. Meiner Meinung nach fotografiert derjenige gut, der sowohl planerisch als auch spontan an Fotogelegenheiten herangehen kann.
Das hört sich wirklich interessant an und wenn ich es gewinnen sollte würde ich mich freuen, ansonsten überlege ich mir es vielleicht sogar zu kaufen
Dann bitte über meinen Affiliate-Link … doppel
Hallo,
ein gutes Bild will geplant sein, kann aber auch durch einen Schnapschuss gelingen.
Das Buch klingt interessant und ich wuerde mich freuen, wenn ich es gewinnen wuerde.
Danke, Oliver
*mitjemaaaaacht!*
Ich versuche es mal mit Glück.
@Marek und als Kommentar zur Frage –
bekanntlich gilt, v.a. für eine Mehrzahl guter und geglückter Fotos:
“Glück hat der Tüchtige”
und der “glückliche Zufall” fällt in der Vielzahl und in der
Regel dem zu, der damit umzugehen weiß.
So plädiere ich für den bewussten und kenntnisreichen Weg, der neben dem
technischen Know-how auch das Wissen um die Entwicklung der Fotografie
ins Konzeptuelle hineinnimmt.
Das ist nicht von der Hand zu weisen und gilt, wie Du selbst sagst, für die Mehrheit.
Aber das Leben hätte keine Geschichten zu erzählen, wenn immer nur der Tüchtige Glück und der Untüchtige keine Chance hätte.
Viel tragischer sind doch die Tüchtigen, die kein Glück haben … sorry, etwas offtopic – im Grunde hast Du recht.
Da mach ich doch auch gerne mit
Nobody is perfect und ein nachschlagewerk ist immer gut.
Nachschlagewerk trifft es in diesem Fall nicht ganz
Ich will auch gewinnen!
Meiner Meinung nach kann Planung dazu beitragen, dass man besser und mehr sieht, weil man sich mit der Szene, Situation, dem Objekt zuvor beschäftigt hat. Ähnlich wie oben schon mal jemand geschrieben hat, habe ich von Lehrenden öfter gehört, dass der beste Unterricht dann gelingt, wenn man sehr gut vorbereitet ist und die Vorbereitung beim Unterrichten vergisst. Das trifft für sehr viele Situationen zu, bei denen es um “Performance” geht, also auch für das Fotografieren. Und dann gibt es immer auch die spontanen Glückstreffer, bei denen alles im richtigen Moment in der richtigen Weise zusammen kommt. In vielen Fällen ist das auf Seiten der Fotografin oder des Fotografen weniger eine nebulöse “Intuition” als vielmehr Aufmerksamkeit und Expertise, die in Fleisch und Blut übergegangen sind und einen befähigen, die “Planung” innerhalb von wenigen Augenblicken zu machen und umzusetzen.
An dieser Stelle einmal vielen Dank für Eure zum Teil recht ausführlichen und klugen Antworten. Das Thema: Voraussetzungen für ein gutes Bild beschäftigt also nicht nur mich.
Herausgekommen ist, glaube ich, dass es keinen absoluten Weg gibt und Elemente von Planung und Zufall vorkommen müssen, um ein gutes Foto zu machen.
Außerdem hat die Art der Fotografie, die entstehen soll eine großen Einfluss auf den Prozess ihrer Entstehung; die Frage also handelt es sich um Werbefotografie, um journalistische Fotoarbeiten oder um künstlerische Fotografie.
Und zuletzt spielt auch die Persönlichkeit des Fotografen eine Rolle: Wie gehe ich an meine Aufgabe ran, wie viel Raum gebe ich dem Zufall in einer ansonsten vielleicht durchgeplanten Atmosphäre.
Die nächste Frage – in einem der nächsten Beiträge – wird sein: Wie entsteht der Wunsch zu einer bestimmten Bildaussage zu kommen?
Das Buch klingt sehr interessant, da bin ich doch gerne dabei.
Viele Grüße,
Chris
Meine besten Bilder sind immer durch Zufall erstanden, aber ich bin sowieso Anfänger und kann deswegen noch nicht mitreden. Das Buch würde mir bestimmt helfen und hört sich gut an.
Bilder die 100% durchplant sind wirken wie Passfotos . Langweilig .
Deswegen auch wen manche sagen das Sie ihre Bilder durchplanen glaub ich den nicht . Sonnst hätten Sie bei Aufnahmen nur eine machen und nicht mehrere .
Ein wenig Glück gehört also zu jedem Bild ( auch den durchplanten ) .
Ich selbst versuche Spontane Bilder zu machen , meistens gefallen die mir nicht aber manchmal gelingt mir Bild der selbst mir gefällt . Aber das ist sehr selten .
Ich glaube das mit dem Buch kann ich meine Quote von Guten Bildern ein wenig steigern
Ich finde es kommt drauf an ob ein gutes Buch Zeit braucht oder spontan entsteht.
Wenn viel Zeit investiert wird, kann ein Buch am Ende genauso “gut” sein wie ein spontan geschriebenes.
LG
Ich denke wie schon viele vor mir hier, so wie als auch, obwohl der größte Teil der guten Bilder vorher vom Fotografen geplant sind. Das ein gutes Foto 100% geplant sein MUSS schließe ich komplett aus, das sieht man vielleicht auch an sich selbst wenn man mal eine “Lucky Shot” hervorbringt.
Gruß Tobi
Ich denke eine allgemein gültige Antwort ist auf diese Frage nicht möglich.
Und, ich leg’ jetzt 5 Mark ins Phrasenschwein, aber “… ein gutes Bild entsteht im Auge des Betrachters.”
Ich z.B. halte in der Regel geplante Studiofotografie für langweilig, aber auch hier sind Aufnahmen möglich, die aus dem Moment entstehen und dann wieder vielleicht eher zufällig wirken und nicht vollständig reproduzierbar sind.
Diese Aufnahmen haben dann für mich wieder diesen Charme des geplanten Zufalls.
Andererseits liegt in der eher dem Zufall orientierten Streetphotography die Herausforderung,
den “entscheidenenden Moment” einzufangen. Aber auch hier entstehen vorhersagbar gute Bilder in der Regel aufbauend auf gute Vorbereitung und Erfahrung.
Aber wie immer “… Ausnahmen bestätigen die Regel.”
Da ich selbst nur Hobbyfotograf bin, interessiert es mich sehr, wie ich bessere und auch hervorstechendere Fotos machen kann und würde mich daher sehr über das Buch freuen.
Von daher bin ich wohl eher von der spontanen Sorte 

Ob man Fotos planen sollte oder nicht, kann ich auf Grund meiner spärlichen Erfahrungen nicht sagen. Aber jedes Mal, wenn ich mir eine Szene oder Anordnung für ein Foto überlege, kommt es doch immer anders und das Endfoto sieht ganz anders aus, wie ich es geplant hatte
Vielen Dank für das Gewinnspiel!!
Jetzt werde ich mal weiter den Blog durchstöbern
Liebe Grüße
[...] Wer die ganze Diskussion noch einmal nachvollziehen möchte: hier [...]
Nun habe ich mir gerade eine Digitale Spiegelreflexkamera gekauft, da würde dieses Buch perfekt passen! Gerne würde ich also gewinnen!
Ein gutes Bild kann durchaus einfach so entstehen. In Schottland sah ich zufällig die Ausstellung der besten britischen Naturfotografien. Eines darunter war das Bild einer Katze, die ein Kaninchen im Maul hat. Sie lief gerade die Straße eines Arbeiterviertels entlang. Der Fotograf hatte nur rein zufällig sein Equipment dabei. Das Foto sah fantastisch aus! Nun, es war Technologie für über 10000 Euro, aber das Foto entstand spontan. Nein, gute Fotos müssen nicht zwingend geplant werden.
Hi Julian, klingt gut … für die Verlosung leider zu spät. Sorry.