Jerusalem – Ritual und Moderne

Während der Karfreitagsprozession in der Via Dolorosa – dem Leidensweg Jesu – rituell und medial © Ann-Kathrin Seidel
Wenn ihr mich fragt, wo ich zu den Osterfeiertagen gern sein würde, wäre meine Antwort: Jerusalem.
Nirgendwo sonst scheint die Gleichzeitigkeit der Religionen und die Bedeutung der Stadt als Ursprungsort des Christentums so viele unterschiedliche Menschen zusammenzuführen und dadurch so viele phantastische, märchenhafte, wahnwitzige und entrückte Bilder zu erzeugen.
Gleichzeitig sind diese Bilder von hunderten, wenn nicht tausenden Digitalkameras aufgezeichnet sofort privat und öffentlich verfügbar und werden wahrscheinlich weltweit angeschaut. Der Bedeutung der Stadt hat dies bisher nicht geschadet. Im Gegenteil …
Ich kenne eine junge Journalistin, die derzeit in Jerusalem ist, von dort bloggt und die während der Karfreitagsprozession fotografiert hat. Zwei Lieblingsmotive aus der Serie darf ich zu diesem Beitrag zeigen – die anderen gibt es auf jerusalemerleben.haz.de zu sehen.
Allen Leserinnen und Lesern von Bildwerk3 wünsche ich frohe Ostern!

© Ann-Kathrin Seidel


Mit der Kamera sehen Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
Ein Tag Deutschland:
Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch Stephen Shore erklärt, wie man Fotografien richtig beurteilt und versteht.
Erfolg als Fotograf: Wie man sein Können optimal präsentiert Autorin: Dr. Martina Mettner
Recht hast du. Ich wäre jetzt im Moment auch gerne in Israel / Jerusalem
Als Info: da gibt es einen ganz ganz tollen Wanderweg den INT (Israel National Trail), ist auch ein Pilgerweg, aber nicht zu hip & modern wie Jakobsweg. Ich wollte eigentlich im Sommer hin, jetzt aber eine andere Tour geplant.
Die gezeigten Bilder sind mit persönlich aber zu na ja, sagen wir mal zu ,,laut”. Ich wäre vermutlich mehr auf der Suche nach den ,,stillen” Momenten. Versteht man mich ungefähr?
Euch allen ein frohes Osterfest
Ich verstehe, was Du meinst. In solchen stillen Momenten ist der Mensch aber gern für sich und wird nicht gern fotografiert.