Fundsachen: Die Fotografien der Amerikanerin Vivian Maier

© Vivian Maier
Mit ihrem Nachlass erwirbt der Immobilienmarkler John Maloof in Chicago auch ungefähr 100.000 Mittelformat-Negative – aufgenommen in den 1950er und 1960er Jahren in New York und in Chicago – und hebt damit einen Schatz der voraussichtlich unentdeckt geblieben wäre.
So geschehen im Jahr 2007. Der Name der Fotografin ist Vivian Maier. Was nun Stück für Stück – im Archiv-Blog mit den Fotografien von Vivian Maier, das Maloof regelmäßig aktualisiert – Öffentlichkeit findet, ist von erstaunlicher fotografischer Intensität und kann es mit den Klassikern dieses Genres überraschend gut aufnehmen. Man wird Fotografie-Geschichte nach dieser Entdeckung wohl neu schreiben müssen und der Ahnentafel großer Fotografen den Namen von Vivian Maier hinzufügen müssen.
Es gab zu Lebzeiten von Vivian Maier nur sehr wenige und nur kleine Abzüge von einigen Aufnahmen – das meiste war unentwickelt. Man muss sich das Fotografieren in den Straßen von Chicago und New York wie eine zwanghafte Handlung vorstellen, die am Tun fotografisch reift, ohne aber die Ergebnisse zu beurteilen … Und das ist mehr als faszinierend!
Vivian Maier ist gestorben, ohne von ihrem Ruhm zu erfahren, der erst allmählich zu wirken beginnt …

© Vivian Maier

© Vivian Maier
diese wunderbare Geschichte via surfgarden







Davon habe ich die Tage schon mal gehört. Klasse Bilder. So einen Nachlass würde ich auch gerne mal durchstöbern.