Undercover am Servicetelefon
Von Marko Radloff
Wer heute von seinen Einkünften leben will, braucht einen Zweitjob und manchmal ist es besser, wenn der eine Arbeitgeber vom anderen nichts weiß – weil es unweigerlich zu Interessenkonflikten kommen kann.
So wie – offensichtlich – bei einer Mitarbeiterin der B2B Berlin Brandenburg GmbH – Stichwort Businessportal für den Mittelstand – die gleichzeitig auch bei Verdi die Telefonhotline betreut.
Vielleicht wäre es für Verdi klüger, Mitarbeiter besser zu bezahlen oder Bilder exklusiv zu kaufen, damit so etwas nicht mehr vorkommt









Das fällt mir immer wieder auf. Gute Fotos aus Microstock-Agenturen verfolgen einen regelrecht. Da ist ein blonder Engel auf einer Bankenwebseite zu sehen und ein paar Tage später auf der Homepage von Bild.de. Oder eine glückliche Familie auf einem Flyer und Wochen später findet man das gleiche Foto der Familie bei einem ganz anderen Unternehmen für deren Produkt lächeln. Darf halt nix kosten… ein Alleinstellungsmerkmal und der Wiedererkennungswert bleiben dabei natürlich auf der Strecke.
Da finde ich es besser, wenn Firmen eigene Mitarbeiter als Models einsetzen. Die lächeln einen nicht woanders von einem Plakat der Konkurrenz an und identifizieren sich auch mehr mit ihrem Unternehmen.
Solche Peinlichkeiten können eben passieren, wenn man mit lizenzfreiem Bildmaterial allzu sorglos umgeht und darauf vertraut, dass es keinem auffällt …
[...] demonstriert, warum der Einsatz von günstigen Stockfotos nicht immer optimal [...]
So kann es gehen.
Und wenn dann noch in der Anzeige von B2B ein Schreibfehler prangt, dann kann man erkennen, wo man noch gespart hat.