Jürgen Rüttgers – Ein Portraittermin mit Götz Schleser

Jürgen Rüttgers – Ministerpräsident NRW © Götz Schleser / imagetrust
Portraits bestimmen die Berichterstattung. Themen und Inhalte werden sowohl in Zeitungen und Zeitschriften wie auch in Online-Medien über Personen erzählt. Aufträge für Portraits gehören deshalb zum täglichen Brot eines jeden Foto-Journalisten. Doch obwohl die Bedeutung der Bilder unbestritten ist werden Fotografen von den zu Portraitierenden nicht selten als knipsende Handlager der schreibenden Zunft betrachtet.
Das es auch anders geht bewies der Ministerpräsident von NRW bei einem Fototermin mit imagetrust Fotograf Götz Schleser. Für den in Berlin lebenden Fotografen, der regelmäßig Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur für Magazine wie CICERO, SPIEGEL oder STERN trifft war dieser Termin bemerkenswert.
Zu dem Fototermin kam Jürgen Rüttgers von Düsseldorf an den vorher per iPhone abgestimmten Aufnahmeort nach Essen und zeigte sich bestens informiert über die bisherige Arbeit des Fotografen. Er kannte Götz Schlesers Bilder und wusste unter anderem auch, dass der 2006 das Jubiläumsbuch für das Land NRW fotografiert hatte.
Freundlich und sehr interessiert an der Arbeit von Götz Schleser folgte er dessen Anweisungen. Im gegenseitigen Vertrauen auf die Professionalität des Anderen entstand dieses Portrait im Rahmen einer Serie über deutsche Ministerpräsidenten für CICERO.


Mit der Kamera sehen Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
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Nachdem man nun weiß wer und wo das Foto gemacht wurde, wird das Foto auch nicht besser. “Schön”, wie der Kopf durch den Hintergrund geteilt wird !
Man kann auch sagen, der Hintergrund trägt den Kopf und zwar an einer für den Bildaufbau spannenden Stelle. Ich hätte vielleicht das Seitenlicht ein ganz kleines bisschen reduzierter eingesetzt.
@Jens: Vielleicht können wir uns darauf verständigen, Kritik, die es immer gibt und geben soll in weniger abwertendem Ton vorzutragen. Danke.
jens,
ich kann deine anmerkung, der hintergrund bzw. diese essener architektur teile hier den kopf unseres “landesvaters” weder folgen noch finde ich´s angemessen, sich so zu einem fotografen und seinem portraitierten zu äußern.
das bild ist bestens gestaltet, hat weder den charakter eines schnell, in reportermanier, dahin fotografierten fotos, noch schadet irgendetwas dem gesamteindruck. im gegenteil, dieses bild reflektiert genau das, wovon der schreiber des beitrages zu diesem foto spricht.
es hätte im übrigen nicht unbedingt dieser zeilen bedurft. all das kann man beim betrachten des bildes auch ohne begleitenden text sehen. ein gelungenes portrait, daß eindrücklich zeigt, daß sich der portraitierte sichtlich wohl fühlt und daß hier ein entspanntes, fast vertrautes verhältnis zwischen ihm un dem fotografen besteht.
was ist eigentlich daran falsch zu erfahren, wer er es erreicht hat, einen politiker als menschen wie du und ich zu zeigen. mich interessiert das schon, egal ob der jenige nun bekannt oder weniger bekannt ist. auch die location ist für mich von interesse, da ich erstaunt bin, wie wunderbar hier mensch und architektur miteinander harmonieren, was letztlich besonders der verdienst des fotografen ist.
der einwurf von marco zum licht ist für mich fast schon hergeholt, mich stört´s nicht. …
Ich finde die Gestaltung ausgesprochen spannend und gut, tolles und anderes Portrait. Zum Glück gefällt es nicht jedem…
Bild ist zwar gut getroffen, allerdings kann man in den wolkenbehangenen Himmel schon einiges politisches hereininterpretieren oder nicht?
So etwas wie Lichtgestalt im Sturm vielleicht? Oder meinst Du etwas anderes?
frank,
sieht eher nach gut durchwachsen aus …
sonne, dunkle wolken, auch blauer himmel, alles recht harmonisch verteilt bzw. vereint.
wie das bild eben und der landesvater mittendrin, ohne mich nun politisch festlegen zu wollen …
Jens’ Argumentation folgt ja dem Bildagenturen-Sprech, und der ist per se natürlich eher zweifelhaft…
Schlesers Portraist sind ja generell wohltuend emotional und stimmungsvoll, ich mag den auch gern.
Warum habt Ihr nicht die andere Variante des Bildes genommen, die Götz Schleser auf seiner Homepage hat? Die ist nämlich viel besser, da der der Kopf von Jürgen Rüttgers ganz vor dem dunklen Dach ist und nicht, wie bei dem obigem Bild, von der Dachkante durchschnitten wird.
auch wenn ich nach wie vor nicht wirklich von einem “durchschneiden des rüttgers´schen kopfes” hier sprechen würde, mich die dachkante immer noch nicht stört, weil die distanzen stimmen.
so muß ich sagen, das andere bild von rüdgers auf der homepage von schleser gefällt auch mir besser …
allerdings erachte ich dieses hier nach wie vor als ansehenswert.