Bilder machen ist nicht schwer, Fotograf zu sein dagegen sehr …

buchcover_klein

Ich kenne Frau Dr. Mettner schon eine ganze Zeit und ich habe mir immer ein Buch von ihr gewünscht. Nun hat Sie es wahr gemacht. Und ich habe es gelesen und finde es prima!

Nun ja, das ist beileibe noch keine begründete Empfehlung und ich stecke mit diesem Buch in folgendem Dilemma: es ließe sich gleichzeitig sehr viel dazu sagen und andersherum würde wenig völlig ausreichen um es zu empfehlen. Unbedingt kaufen und lesen – so lautete die Kurzfassung. Vielleicht mit dem Zusatz: wer immer dort draußen an sich und der Fotografie verzweifelt, erfährt in diesem Buch wenigsten warum.

Die Langfassung einer Empfehlung bedeutete nichts weniger, als sich Kapitel für Kapitel, gelegentlich Absatz für Absatz den überraschenden Auslassungen von Frau Dr. Mettner zu zuwenden und den Inhalt wie einen guten Wein langsam und genussvoll zu zerkauen. Es steckt so viel darin, dass es schwer fällt, den Fokus auf nur einen Aspekt zu richten.

Fotografie und Realität

Versetzen wir uns in die Lage eines Menschen, der zum ersten Mal eine Fotografie sieht – ein Bild von sich selbst beispielsweise, ein Foto von der Straße in der er wohnt, eine Aufnahme von der Kirche, in die er jeden Sonntag geht. Er kannte bisher Stiche oder Zeichnungen – und sich selbst nur aus dem Spiegel. Ganz natürlich werden ihm diese faszinierend detailgetreuen Aufnahmen wie ein Abbild der Realität vorkommen, wie eine Reproduktion der Wirklichkeit.

Wie man ein großartiger Fotograf wird – im Tigerkäfig.

Viele Millionen Aufnahmen später wissen wir, das das der Anfangsirrtum war, an dem die Fotografie bis heute schwer trägt, das jede Aufnahme immer schon eine Interpretation ist, ein mehr oder weniger bewusst gewählter Ausschnitt eines dreidimensionalen Raumes, zu einem mehr oder weniger bewusst gewählten Zeitpunkt, projiziert mit allerlei Hilfsgerät auf die Fläche.

Diesem Anfangsirrtum sind viele Irrtümer gefolgt – unter anderem der des Primats der Technik vor der Konzeption – und jeder Fotograf oder jeder Hobbyist auf dem Weg zum Profi muss sie wohl alle erneut durchleben beziehungsweise durchleiden und scheitert am Ende meist doch. Das dies nicht so sein muss, dazu liefert Wie man ein großartiger Fotograf wird alle nötigen Denkansätze.

Wer in diesem Buch allerdings einen Bauplan oder so etwas ähnliches erwartet, liegt daneben – denken muss man natürlich selber. Aber das geschieht bei der Lektüre wie von selbst und es ist daher ratsam das Buch in kleinen Dosen zu sich zu nehmen.

Am Ende kann man ein großartiger Fotograf sein oder irgendwas dazwischen, in jedem Fall aber wird man für sich wissen, woran man ist. Und das ist schon viel …

Dem Buch noch etwas geben

Da mir das Lesen von Büchern aus Zeitgründen immer schwerer fällt und weil ich beginne, mich an die Häppchenkultur im Internetzeitalter zu gewöhnen, hätte ich dieses Buch zwecks einfacherer Verdaubarkeit gern als Audiofile für meinen iPod, hübsch vorgetragen von der Autorin – als kluge Begleitung bei meinen morgendlichen Laufrunden. Und auch dafür bin ich bereit, den verlangten Preis zu zahlen.

Während Frau Dr. Mettner in vielen Dingen recht hat, in einer Sache irrt die Autorin: Grundsätzlich glaube ich, das das traditionelle Fotografenhandwerk alles andere als am Ende ist. Nirgendwoanders gibt es nach meiner Einschätzung eine so beständige Nachfrage, die eben nicht einfach über das Internet abwandern kann und die auch nicht durch den Eifer noch so vieler Hobbyisten versiegt – und das Fotografenhandwerk nicht gleichbedeutend mit Passbildfotografie sein muss und sich trotzdem an jedermann richtet, beweißt das Beispiel der Hoffotografen in Berlin.

Fazit

Das Buch von Dr. Martina Mettner gehört ohne Zweifel zu den überraschensten deutschsprachigen Publikationen in der letzten Zeit, die sich des Themas Fotografie für Fortschreitende annehmen. Mit etwas Glück und ausreichend talentierter PR wird dieses Buch zu den Klassikern der thematischen Literatur über Fotografie zählen können – vielleicht ähnlich wichtig wie Feiningers Hohe Schule der Fotografie.

Ich wünsche dem Buch schon jetzt, das es den Weg in die Bibliotheken der Hochschulen und in die Regale und auf die Nachttische der wirklichen Fotografen findet und Dr. Martina Mettner jede Menge neue Auflagen 😀

Jetzt habt Ihr Gelegenheit, eines von zwei signierten Exemplaren zu gewinnen! Wer zu diesem Beitrag bis einschließlich Sonntag den 31.01.2010 einen Kommentar schreibt oder auf diesen Beitrag verlinkt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Viel Spaß und viel Erfolg …

Veröffentlicht von Marko Radloff

Marko Radloff ist Gründer und Herausgeber von Bildwerk3. Bei Bildwerk3 Fotoarbeiten zeigen? Submission! Über Marko Radloff: XING Bildwerk3 unterstützen? Über diesen Link einkaufen.

87 Kommentare

  1. Ich finde es klasse, wenn auch mal andere Aspekte der Fotografie beleuchtet werden. Ich kenne das Buch zwar noch nicht, aber evtl. gewinne ich ja eins….

    Stefan

    • Wer sich im Netz bewegt, befindet sich in einem öffentlichen Raum. Ich musste den Kommentar von Jens leider löschen, da er sachlich unbegründet und im Ton beleidigend war. Sorry, aber das geht nun wirklich nicht!

  2. Dank Dir Marko für Deine ausführliche Rezension des Buches, die neugierig macht auf mehr. Vielleicht schafft ja eines der signierten Exemplare seinen Weg nach La Gomera.
    🙂
    Herzlichst
    Oliver

  3. Danke für den informativen Text. Auch ich habe das Buch bisher noch nicht gelesen . Deine Ausführungen (und teilweise die in anderen Blogs) zum Buch erinnern mich an Susan Sontags ‚Über Fotografie‘, welches ich sehr liebe und schätze. Mal schauen ob ich in Frau Mettners Buch Parallelen finde.

    Grüße, Marta

  4. Pingback: Wie man ein großartiger Fotograf wird « 2010/52

  5. Da ich gerne und viel in Büchern ums Thema Fotografie stöbere, würde ich mich freuen, wenn auch diese Buch mit in meine Sammlung kommen würde.

    Hoffentlich habe ich auch mal Glück und gewinne was.
    Viele Grüße
    Martin

  6. Danke für den Tipp! Hört sich wirklich interessant an. Mal schauen ob ich bald was Neues zu Lesen habe!

    Viele Grüße aus Köln
    Torsten

    PS: Sind wir nicht alle großartige Fotografen?! 😉

  7. Ich verfolge Frau Dr. Mettners blog schon einzige Zeit, jedoch war ich mir noch nicht sicher ob ich mir das Buch schlussendlich doch kaufen sollte.
    Mit dieser Rezension werde ich mich aber dafür entscheiden, sofern ich es nicht gewinnen sollte 🙂

  8. Das traditionelle Fotografenhandwerk sehe ich auch am Ende. Handwerk wird fortwährend ersetzt durch Technik, das ist überall so – und auch gut. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit bis die Beherrschung des Lichts, die Meisterklasse des Handwerks, mittels portabler Fertiglösungen aus der Consumer-Klasse nichts besonderes mehr darstellt. Die Spreu trennt sich nämlich aber an einem ganz anderen Punkt vom Weizen: der Fotokunst. Kreativität wird uns die Technik niemals abnehmen können. Vielleicht vollzieht die Fotografie in der Zukunft ja so etwas wie die moderne Kunst Anfang des letztem Jahrhunderts – ein Bruch mit der Tradition, der, meiner Meinung nach, bitter nötig ist.

    • Danke für Deinen Einwand: Aber, traditionelles Fotografenhandwerk bedeutet heute nicht in erster Linie den Auslöser einer möglichst teuren Kamera unter kontrollierten Lichtverhältnissen zu betätigen und die Leute möglichst grinsend und steif abzulichten.

      Menschen möchten Bilder von sich, möglichst schmeichelhaft und immer mal wieder anders aufgebaut, technisch perfekt, als Print und als Datei – und am liebsten so perfekt, wie auf den Hochglanzseiten der Magazine am Bahnhof.

      Da ist aus meiner Erfahrung genügend Nachfrage, an der man sich als Fotograf berufsmäßig abarbeiten kann. Das stirbt auch nicht aus …

    • Nun ja, wenn man’s weiter reduziert könnte man behaupten, das Fotografenhandwerk in seiner ureigensten Form wurde schon längst durch Automaten abgelöst.

      Paßbildautomaten stehen ja an jeder Ecke.

      Und ja, das, was den guten Fotografen ausmacht, ist nicht die technische Perfektion. Die ist nur die Voraussetzung dafür, daß er seine Vorstellung vom richtigen Bild – die sich idealerweise mit der Vorstellung des Kunden deckt – umsetzen kann. So wie der Tischler, der sich in die Materie Holz hineinversetzt und es kunstvoll verarbeitet, statt es zu Massenware zu zersägen…

    • alex,
      ohne „fotografisches“ handwerkszeug“ , ob nun traditionell oder mit technisch allerhöchstem anspruch, geht es für meine begriffe nun mal nicht. auch keine „fotokunst“, von der du sprichst.

      und du widersprichst dich. sagst: fotokunst, also kreativität braucht keine technik. ich sage, keine fotografische kreativität ohne „technische“ hilfsmittel, sie machen unsere kreativität erst möglich und je herkömmlicher/traditioneller sie daher kommt, um so besser. denn so versteht man um so mehr, was es für ein wirklich kreatives foto braucht.

      von welchem bruch mit der tradition sprichst du in der fotografie?

      ohne aufnahmegerät und besonders um die kenntnis dessen „technik“ kein foto, zumindest kein „kreatives“ bzw. „fotokünstlerisch“ wertvolles. was nun „fotokünstlerisch wertvoll“ oder nicht ist, ja das kann sicher von traditionen oder dem bruch mit diesen geprägt sein.

      aber ohne technik, traditionell oder mit „hight-tech-fotomaschinen“ ;.) geht es nun mal nicht.

      hier geht es doch viel mehr um die frage, muß ich als „fotokünstler“ ein mindestmaß an kenntnissen haben, die (fast) jeder fotograf, der dieses „handwerk“ um die jahrhundertwende ausübte aus dem „efef“ beherrschte? ja sicher doch!

      und jeder, der an einer deutschen hochschule irgendwann ein fotokünstler werden wollte/werden möchte, muß zu allererst einmal eines beherrschen, das „fotohandwerk“ und muß dieses unter beweis stellen, bevors ans „kreativ sein“ gehen kann.

      jedenfalls war das vor zwanzig jahren so und ich hoffe und wünsche, das bleibt auch noch lange so!

      und je mehr ich hier lese und mich im blog von frau mettner eingelesen habe, um so mehr ist mein interesse an diesem buch gewachsen … und ich habe es tatsächlich (doch) bestellt 🙂

      natürlich nehme ich auch noch sehr gerne eines der beiden handsignierten der buchautorin und verschenke meines dann weiter, wüßte auch schon wem. …

      😉

    • ohne „fotografisches“ handwerkszeug“ , ob nun traditionell oder mit technisch allerhöchstem anspruch, geht es für meine begriffe nun mal nicht. auch keine „fotokunst“, von der du sprichst.

      und du widersprichst dich. sagst: fotokunst, also kreativität braucht keine technik. ich sage, keine fotografische kreativität ohne „technische“ hilfsmittel, sie machen unsere kreativität erst möglich und je herkömmlicher/traditioneller sie daher kommt, um so besser. denn so versteht man um so mehr, was es für ein wirklich kreatives foto braucht.

      von welchem bruch mit der tradition sprichst du in der fotografie?

      ohne aufnahmegerät und besonders um die kenntnis dessen „technik“ kein foto, zumindest kein „kreatives“ bzw. „fotokünstlerisch“ wertvolles. was nun „fotokünstlerisch wertvoll“ oder nicht ist, ja das kann sicher von traditionen oder dem bruch mit diesen geprägt sein.

      aber ohne technik, traditionell oder mit „hight-tech-fotomaschinen“ ;.) geht es nun mal nicht.

      hier geht es doch viel mehr um die frage, muß ich als „fotokünstler“ ein mindestmaß an kenntnissen haben, die (fast) jeder fotograf, der dieses „handwerk“ um die jahrhundertwende ausübte aus dem „efef“ beherrschte? ja sicher doch!

      und jeder, der an einer deutschen hochschule irgendwann ein fotokünstler werden wollte/werden möchte, muß zu allererst einmal eines beherrschen, das „fotohandwerk“ und muß dieses unter beweis stellen, bevors ans „kreativ sein“ gehen kann.

      jedenfalls war das vor zwanzig jahren so und ich hoffe und wünsche, das bleibt auch noch lange so!

      und je mehr ich hier lese und mich im blog von frau mettner eingelesen habe, um so mehr ist mein interesse an diesem buch gewachsen … und ich habe es tatsächlich (doch) bestellt 🙂

      natürlich nehme ich auch noch sehr gerne eines der beiden handsignierten der buchautorin und verschenke meines dann weiter, wüßte auch schon wem. …

      😉

      • Schliessen sich Anspruch und Tradition per se aus? Und was meinst du mit Handwerk? Wie man eine Kamera bedient oder Film entwickelt?
        Der Fehler der doch immer wieder gemacht wird, sich zu sehr mit der Technik zu beschäftigen. Schaut man bei Amazon nach Büchern über Fotografie findet man erstmal alles mögliche zur Technik, wenig zur Komposition (und selbst diese halte ich für Quatsch).
        Viel wichtiger ist doch seine Aussage auf den Sensor oder Film zu bannen und daran hapert es doch meist. Technisch perfekte Bilder ohne Aussage gibt es wie Sand an der Ostsee, da freue ich mich über jede technisch oder handwerkliche unzulängliche Fotografie die mich bewegt.

      • jmk,
        ich verstehe deine erste frage nicht, nichts dergleichen habe ich gesagt …

        deine zweite frage beantwortet sich für mich insoweit mit deinen weiteren ausführungen, daß du eigentlich nicht verstanden hast, was ich zu sagen versuchte …

        vielleicht aber soviel zu deiner frage zwei: ich habe vom „fotografischen handwerk“ gesprochen, also keineswegs von dem des „filmeentwicklers“/laboranten oder wer sonst dieses handwerk ausübt, was sich in der regel nicht nur auf das filme entwickeln beschränkt und traditionell auch heute noch gerne von manchem fotografen selbst übernommen wird. sehr verständlich, ich hatte auch immer angst um meine filme und hätte sie nie und nimmer einem labor anvertraut 😉

        was willst du eigentlich „komponieren“, wenn du nicht weißt, ob in „dur“ / in „moll“ oder ob du tiefe oder hohe töne erzeugen möchtest. mit deinen worten gesprochen, gar nicht wissen mußt, wie das geht. noten, völlig überflüssig für eine meisterliche komposition. schiefe töne sind in, vermutlich dann besonders ausgefallene „kunst“. …

        also fotohandwerklich ganz simpel gesprochen, für dich ist es völlig überflüssig, gar ein großer fehler, sich mit all dem technischen kram zu befassen, du willst gleich los komponieren, oder auch nicht, da dir bisher nicht die richtigen bücher dazu begegnet sind.

        weißt auch beispielsweise nicht, nimmst du jetzt 30/135 oder lieber gleich 300 mm brennweite, noch besser, drückst gleich den knopf, der alles regelt und blitzt dazu nach herzenslust. was muß einen da noch die lichtstärke eines objektivs interessieren. alles technischer kram? wozu? …

        ich bin inzwischen immer mehr auf dieses „buch“ von martina mettner gespannt, ganz besonders darauf, welche antworten sie auf deine fragen und argumente geben kann. …

        🙂

      • Wer sich missverständlich ausdrückt wird eben missverstanden. Unmissverstädnlich sprach ich von einer Überschätzung des Technikaspekts, nicht von einer Geringschätzung.
        Ansonsten schliesse ich mich Marko vorbehaltlos an.

      • jmk,
        vielleicht hast du mich ja wirklich mißverstanden, das ist ja nicht schlimm, hatte ich u.a. folgendes gesagt:

        „hier geht es doch viel mehr um die frage, muß ich als “fotokünstler” ein mindestmaß an kenntnissen haben, die (fast) jeder fotograf, der dieses “handwerk” um die jahrhundertwende ausübte aus dem “efef” beherrschte? ja sicher doch! “

        also mir gings in meinem beitrag um ein „mindestmaß an fotohandwerklichen kenntnissen“. du hast daraus eine „überbewertung“ gemacht, von der nicht die rede war. 😉

        aber du hast wohl recht, vielleicht habe ich mich tatsächlich nicht klar genug ausgedrückt. mir geht´s in erster linie nicht darum, wie funktioniert eine kamera, sondern welche fotooptischen ergebnisse erzielen beispielsweise der einsatz eines „weitwinkels“ oder der eines „teles“ auf einem film bzw. sensor, um nur zwei kleine in der reihe von mir recht wichtigen aspekten für die mögliche bildgestaltung zu nennen.

        das hat eigentlich nichts mit überbewertung von technik zu tun, sondern unterstreicht für mich einfach nur die kenntnis um die fotooptik, jedenfalls ein mindestmaß davon.

        photographie heißt, schreiben / malen mit licht. erst dieses licht läßt auch mit zuhilfenahme beispielsweise von optischen linsen bilder enstehen. es erscheint mir jedenfalls ganz sinnvoll, ein wenig darüber bescheid zu wissen.

        an der fotooptik vor 150 jahren hat sich eigentlich bis heute nicht groß was geändert, auch nicht an ihrer vielfältigen bildgestalterischen wirkung, die jeglicher kreativität alles bietes, was das fotografenherz begehrt …

        😉

      • Ich glaube, wir machen uns das an dieser Stelle unnötig schwer: In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen bedeutet auf Fotografie angewandt, dass viele sich mit ihr und in ihr zurecht finden und ihre Ansichten dazu entwickeln.

        Der technische Aspekt wird oft überschätzt. Er kommt aus dem Glauben, das alle (Wunsch-)Vorstellungen sich in irgendeiner Form technisch lösen ließen. Dem ist nicht so. Die Wirkung eines Bildes kommt nur sehr begrenzt aus der Technik, die es erzeugt hat. Was im Umkehrschluss natürlich nicht bedeutet, das man sich ohne technisches Hintergrundwissen auf den Weg machen sollte …

        Immer wird man sich die Frage stellen, für wen fotografiere ich, was will ich ausdrücken oder zeigen oder verbergen und dann wird man sich den Workflow dazu erarbeiten, der in der Lage das umzusetzen. Und dann wird man auch über Technik reden …

        PS: ich liebe die technische Fachsimpelei unter Kollegen – das ist der kleinste Nenner und sozial ist es obendrein.

      • marko,
        na klar hast du nicht ganz unrecht mit der „überschätzung des technischen aspekts“ … 🙂

        aber immer noch besser etwas „überschätzen“ als „es“ gar nicht zu schätzen bzw. es gar zu ignorieren. …

        ich selbst bin unendlich froh, daß ich mich mit all dem technikkram seit ewigen „traditionellen“ fotografenjahren einigermaßen auskenne, ich hätte wohl sonst schon längst meine high-tech-fotografiermaschine frustriert in die ecke gefeuert.

        allerdings, auch trotz aller traditionen, ein „fotokünstler“ bin ich deshalb bisher nicht geworden. ich spekuliere also immer mehr darauf, einer der gewinner erwähnten buches zu sein …

        und dann wird alles anders, wie der titel des buches ja verspricht ! 😉

        ps. auch ich liebe solche fachsimpeleien, besonders, wenn es mir so viel vergnügen bereitet !

  9. Mit Interesse habe ich von Fr. Mettner’s Buch gelesen – und bis jetzt jeweils euphorische und genauso niederschmetternde Rezensionen gelesen. Was nun stimmt? Ich werde es wohl selbst herausfinden müssen.
    Den Blick weiter zu schulen, um Dinge zu sehen, kann jedenfalls niemals falsch sein…

  10. Ich bin sehr neugierig auf das Buch. Warum nur ist das Cover so lustlos gestaltet worden? Die Farbe knallt zwar, doch mit der Schrift passt das doch gar nicht gut zusammen.

    • Das Leinen, die Farben und die Schrift wurden schon lustvoll ausgewählt. Geplant war allerdings ein Prägedruck. Leider stellte sich während der Produktion heraus, dass die Herstellung der passenden Folie eingestellt worden war, so dass wir auf das weniger prägnante Siebdruckverfahren ausweichen mussten.

  11. ich habe bereits sehr positive Rezensionen über dieses Buch gelesen, als auch sehr negative. Aber ich muss schon sagen, dass diese Rezension dabei ist, mich zu überzeugen. Ein Gang in den Buchladen und ein paar Leseproben werden mich dann wahrscheinlich vollends überzeugen.

  12. Je mehr Rezensionen ich zu diesem Buch lese, desto neugieriger werde ich und das Thema ist tatsächlich gerade mein Thema. Ich habe nicht vor mit der Fotografie Geld zu verdienen, aber ein fotografisches Konzept zu entwickeln und umzusetzen, das ist etwas, woran ich mir seit Jahren die Zähne ausbeiße. Wenn ich es hier nicht gewinne, werde ich es wohl doch kaufen müssen…

  13. ich bin nun auch vollkommen neugierig. überall liest man von diesem buch.offensichtlich ist es ein ganz besonderes buch. also ich nehme gern an der verlosung teil!

  14. Schon interessant wie sehr das Buch polarisiert…

    Pragmatisch gesehen zweifel ich etwas an dem Buch, denn:
    Hobbyfotografen sollten einfach Spaß an ihrem Hobby haben- sie müssen nicht großartig sein oder werden…

    Kommerzielle Fotografen müssen Bilder verkaufen und Kundenwünsche erfüllen (wie auch beim Fotografenhandwerk- solang ein Markt dafür besteht wird es existieren. Solang z.B. jede Frau, Familie oder Brautpaar ein „hübsches“ Bild von sich haben möchte besteht wohl ein Markt dafür…)

    Kunstfotografen muß man wohl nicht erzählen dass
    sie ihrer Leidenschaft oder einem Projekt nachgehen sollten…

    …aber das Buch regt definitiv dazu an sich Gedanken zu machen 😉

    Meine Kritik:
    http://www.noodlezphoto.com/2010/01/07/wie-man-ein-grossartiger-fotograf-wird-von-dr-martina-mettner-zu-viel-farbe-zu-wenig-inhalt/

    • Ich habe Deine Buchbesprechung gelesen. Da sind ein paar kritische Anmerkungen drin, die ich durchaus verstehe und auch teile. Da Du das Buch aber eigentlich gut und wichtig findest, steht Deine Kritik doch stark im Vordergrund – nämlich ganz oben – und dominiert den Eindruck, den man nach der Lektüre Deines Beitrages hat. Das ist etwas verunglückter Stil …

      • First things first!
        Die Gestaltung nehme ich zuerst wahr –
        und diese war im Vergleich zu Büchern im Kunst/ Fotomarkt echt ein „No-go“ für mich.
        Jemand der das „Pittoreske“ für so unnütz hält, merkt dann vllt. das es auch in unserer heutigen Zeit seine Berechtigung hat. In diesem Bereich gibt es schließlich nicht nur Schwarz und Weiß…

        …aber ich hoffe doch daß man bis zum Happy End liest!
        …und mit dem Endgedanken merkt wie
        WICHTIG
        ich den Denkanstoß des Buches finde.

      • ich liebe „pink“ 😉

        “wie man ein großartiger fotograf wird, 132 seiten, in leinen gebunden, lesebändchen, format 21,5 x 21,5 cm.“ so wird es in der ankündigung beschreiben …

        also, wenn sich die hülle bereits recht qualitätsvoll zeigt, wie hier angekündigt, bin ich noch mehr auf den inhalt gespannt! alles in „leinen, sogar ein „lesebändchen“ und ein spannendes format, das läßt mich auch noch auf eine fadenheftung hoffen … 😉

        denn bis ich zum großartigen fotografen geworden bin, muß ich sicher unendliche male im buch blättern / lesen / schauen und nichts ist schlimmer, wenn einem bei einem bildband nach dreimaligem blättern bereits die losen seiten entgegenflattern und ich auch noch einen buchbinder brauche, der all das wissen wieder „bündelt“.

        und ein lesebändchen ist bei mir immer auch „liebe zum detail“, besonders zum inhalt. pink macht sich übrigens besonders gut in meinem bücherregal, ich muß nicht lange suchen, und ich suche recht oft …

        der wiedererkennungswert dieses buches scheint mir also erheblich, wie bei guten bildern …

        😉

        übrigens,

  15. Ich habe das Buch gelesen und finde es sehr erfrischend. Mal ein völlig anderes Fotobuch. Ich kenne Fr. Dr. Mettner auch persönlich und schätze sie sehr. Ihr Schreibstil spricht mich sehr an. Kann mir aber gut vorstellen, und man sieht es ja auch in divesen Blogs, daß dieses Buch sehr polarisiert.

  16. …auch mich würde das buch interessieren. gespannt wäre ich, ob wirklich was neues drin steht… jeder fotograf bringt doch anderes potential mit und anderen background und eine dadraus resultierende zielsetzung – gibt es daher pauschallösungen?

  17. heute morgen habe ich diesen eintrag gelesen und war darauf hin gleich bei dussmann,
    die dieses buch leider nicht in ihrem index finden konnten. um jedoch gleich mal einem wunsch eurerseits und meinem eigeninteressa gerecht zu werden, schreibe ich doch gleich mal einen anschaffungswunsch an meine universitäts-bibliothek.

    wenn dann noch ein eigenes exemplar dazukommen würde, wäre das wunderbar.

  18. Hallo Marko,
    besser als mit Deinen Worten kann man es nicht beschreiben.
    Ich finde das Buch auch klasse, auch wenn es einen manchmal unsanft auf den Boden der Tatsache zurückholt…;-)
    Es gibt genug Fotografen die sich das alles schönreden, aber die Realität ist leider eine andere. Das Buch regt an und polarisiert und das finde ich klasse.
    Ich finde die Schrift auf dem Cover auch nicht sexy, aber dadurch bleibt es ein Eyecatcher und man fühlt sich genötigt es erst einmal in die Hand zu nehmen 🙂
    Ich kann es sehr empfehlen.

    VG Markus

  19. Spannendes Buch, das ich schon länger auf der Wunschliste habe.

    PS: Ich will nicht meckern, aber der Twitter-Link ist zu lang. So klappt’s: Bilder machen ist nicht schwer, Fotograf zu sein dagegen sehr … – http://bit.ly/5YAFUA

  20. Marko, die Rezension macht Lust, das Buch nun doch einmal zu lesen, nachdem ich schon an diversen Stellen im Netz „darübergestolpert“ bin. Für mich ist es immer ein gutes Zeichen, wenn Bücher (Filme, Fotos, was auch immer…) polarisieren, denn genau dann hat der Verfasser seine Aufgabe meist sehr gut gemacht. Denn die Leser zum Nachdenken und Diskutieren zu bringen ist sicherlich nicht gerade einfach.

  21. „das Fotografenhandwerk nicht gleichbedeutend mit Passbildfotografie sein muss und sich trotzdem an jedermann richtet, beweißt das Beispiel der Hoffotografen in Berlin“

    Ich denke, dies ist aber auch ein relativ einzigartiges Beispiel. Es gibt sicher viele Fotografen, die es geschafft haben, den „klassischen“ Portraitstudios Kunden abzunehmen, aber diese Fotografen haben oft das Problem, dass sie allgemein (also bezogen auf eine Stadt) kaum bekannt sind, nur von Empfehlungen zufriedener Kunden profitieren und Laufkundschaft gar nicht bedienen können. Vielleicht wollen sie aber auch nicht? 😉

    Das Buch klingt sehr interessant, auf Martina Mettners Webseite habe ich schon einiges darüber gelesen. Besonders wichtig erscheint mir hier, dass weg von der Technik, hin zur Idee argumentiert wird. Denn dass die Technik beherrscht wird, wird von den Kunden erwartet. Zumindest von den (potentiellen) Kunden derjenigen Fotografen für die dieses Buch interessant sein dürfte. Geschichten erzählen ist aber wichtiger.

    Ich selbst würde es mir wohl nicht kaufen, trotzdem mir Thema und Schreibstil gefallen. Auf der Webseite gibt es sowieso genügend Tipps, als gewonnenes Exemplar dürfte es dennoch eine sehr interessante Lektüre sein.

  22. wenn ich marco radloffs rezension zu frau mettners buch lese, daß die autorin in einem punkte grundsätzlich irrt, der auch mir als ein sehr wichtiger scheint, sage ich erst einmal ganz spontan, dieses buch kaufen: nein. …

    auch ich bin der festen überzeugung, daß „das traditionelle fotografenhandwerk alles andere als am ende ist“. ich gehe sogar so weit und behaupte, ohne dieses wird es heute und auch in zukunft nicht gehen!

    die prognose, nach dem studieren dieses buches „ein großartiger fotograf zu werden“ bzw. es gar zu sein, läßt mich ein wenig schmunzeln und mich tatsächlich etwas neugierig auf das werk machen. trotz allem warte ich aber erst einmal ab. vielleicht habe ich ja das große glück, einer der gewinner zu sein, dann lasse ich mich gerne beim lesen und schauen zu besagtem „großartigen“ fotografen machen. …

    und inzwischen schaue ich voller spannung schon einmal in frau mettners blog, denn vom gewinn kann ich sicher nicht ausgehen und wer weiß, vielleicht überwiegt der wunsch doch, ein ganz großer der „fotografenzunft“ zu werden und ich kauf´s.

    „zunft/zünfte“ ist übrigens eine alte, aus der frühen neuzeit (14./15./16. jh.) stammende bezeichnung für vereinigungen, die in ihren reihen meist meisterliche könner ihres jeweiligen „handwerks“ vereinigte/n, die sich besonders auch durch innovationen, kunstfertigkeit und besonderes können, handwerklich wie künstlerisch, auszeichneten. …

    😉

  23. Ich bin gerade mitten in der Lektüre des Buchs und muss sagen dass ich mich als ambitionierter, aber auch oft gefrusteter Amateurfotograf in vielen Dingen wiederfinde. Ich denke das Buch wird mir helfen in Zukunft ein wenig (oder sogar viel mehr) zielgerichteter vorzugehen und meinen eigenen Stil in der Fotografie zu finden. Von meiner Sicht aus kann ich das Buch definitiv empfehlen. 🙂

  24. ich bin auch schon in verschiedenen Blogs über das Buch gestolpert und da sollte ja dann was dran sein. Endlich mal wieder ein Buch abseits der reinen Technikbeschreibung…. würde mich über ein Exemplar freuen!

  25. Pingback: Tweets die Bilder machen ist nicht schwer, Fotograf zu sein dagegen sehr ... » Bildwerk3 erwähnt -- Topsy.com

  26. Man liest und hört immer mehr über dieses Buch,
    bin schon sehr gespannt.

    Da würde ich mich doch sehr über ein Expemplar freuen.

    MfG,
    Christian

    ——————————————————————————————————————-
    http://www.freehand-photography.de
    blog.freehand-photography.de

  27. Na dann probiere ich auch mal mein Glück – gelesen (positives) habe ich schon viel über das Buch, aber man soll sich ja immer eine eigene Meinung bilden, gell??

  28. Die Meinungen bei meinen Freunden und auch bei Amazon gehen leider weit auseinander. Brauchbar bis überflüssig war alles dabei.

    Leider habe ich mein Kontigent für Bücher in diesem Monat überschritten.

    Hat es jmd von euch schon gelesen.

  29. Den Titel finde ich für meine fotografischen Verhältnisse zwar etwas überdimensioniert, aber die Buchbesprechung klingt sehr interessant.

  30. Pingback: Der Tritt in den Hintern des Fotografen » Magazin für Fotografie

  31. Ich habe sehr unterschiedliche Kritiken zu diesem Buch gelesen – von vernichtend, bis wunderbar. Entsprechend habe ich mich schon dreimal entschieden, es zu kaufen – und es dann doch nicht getan.
    Aber wer will schon kaufen, man muss gewinnen!

    • @Dana

      Ich war auch hin- und hergerissen und habe das Buch letzte Woche gekauft. Ich bin sehr angetan! Und ich denke, diese auseinanderklaffenden Meinungen hängen davon ab, mit welchem Ziel oder besser Wunsch das Buch bestellt/gelesen wird:

      „Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraus gucken.“
      Georg Christoph Lichtenberg

  32. spannendes thema
    mal was anderes als das 128 buch zur landschaftsfotgrafie
    sollte ich hier kein glück haben werde ich mal in den buchladen gehen

  33. Pingback: Wochenrückblick KW04/2010 | lens-flare.de - Blog über Fotografie

  34. Danke erstmal für die ausführliche Rezension. Jetzt bin ich umso mehr gespannt es zu lesen.

    Vielleicht landet ja eins der zwei Bücher in meinen Händen =)

  35. Es scheint, dass in dem Buch sehr interessante Ansätze angesprochen werden. Ich bin gespannt und werde es mir so oder so zu Gemüte führen.

  36. Ich finde den Vergleich zu Susan Sonntag (in einem Kommentar) und zu Feininger krass überzogen und den Hype um das Buch etwas zu groß – aber logisch, die Verkäufe werden damit auf jeden Fall angekurbelt. Denn jeder kauft es, nur um zu sehen, ob es ihm gefällt oder nicht.
    Ich finde den Blog von Dr. Mettner recht lesenwert und mir hat auch das Vorwort gefallen, also bestellte ich das Buch.
    Die erste Enttäuschung war das doch recht dünne Bändlein – denn 30 EUR sind ja nicht eben wenig Geld. Über den Umschlag mag ich nicht wirklich urteilen, er hat mich nicht abgeschreckt. Die schlechte Typo und das Layout zum Teil aber schon.
    Inhaltlich: Auch wenn ich jedem ohne weiteres Recht geben würde, dass das Buch einige interessante Denkanstöße bereithält, so ist doch der Großteil des Buches extrem polarisierend. Und, es wird von Seite zu Seite langweiliger und nichtssagender. Vom extrem banalen Bildmaterial mal ganz zu schweigen, empfinde ich die Generalverurteilung der Amateure, die im gesamten Buch verteilt ist, eher stillos.
    Amateure die in Communities ihre Bilder zeigen haben vor allem Spass an der Fotografie. Und bunt ist auch nicht gleich Amateur – Martin Paar zeigt beispiellos bunte Bilder. Das gesamte Buch steckt voller Klischees und die Autorin wird nicht müde ihre eigene Meinung als den einzig richtigen Weg in der Fotografie zu betrachten.
    Klar, das Buch ist keines für die Masse – indem es aber mit einem Standardwerk wie von Feiniger oder Sonntag verglichen wird, erhebt man es in diese Sphären – und das hat es ganz klar nicht verdient.
    Die vielen kleinen interessanten Ansätze hätte man auch in Blogform publizieren können, dann wären die klischeehaften Redundanzen ausgeblieben.

    • Merkwürdiger Weise sind es immer die gleichen unwichtigen Dinge, die diesem Buch vorgeworfen werden und die sich kritisieren lassen, ohne das man das Buch wirklich gelesen haben muss: Preis, Einband, Typografie und klar doch, die Bilder.

      Tatsächlich geht es aber um den Inhalt, also alles, was in Textform vorkommt und darum auch mehr Mühe macht.

      Amateure werden in dem Buch auch nicht ‚generell verurteilt‘ sondern wohl eher an die Hand genommen und bei ihrem Ringen um bessere Bilder unterstützt.

      PS: Martin Parr fotografiert nicht bunte sondern farbige Bilder – was einen Riesenunterschied macht.

      • Ich habe dass Buch aufgrund einer Empfehlung und einem kleinen Auszug in der Zeitschrift Fine Art Printer gekauft und kann mich Mukus nur anschließen. Die ersten Seiten sind auf den Punkt gebracht – witzig und interessant zu lesen. Nun komme ich seit Tagen nicht weiter, da es immer langweiliger und trivialer wird. Die Tips und Analysen welche nun folgen sind in jedem von Computer Bild herausgegebenen Heftchen an der Tanke zu finden.
        Vom Bildmaterial mal ganz zu schweigen. Dass ist schon fast frech. Besonders negativ habe ich die drei Jungen beim zündeln im Kopf. Es erscheint, wie auch andere Bilder, willkürlich ausgewählt und irgendetwas hineininterpretiert worden zu sein… Das kann jeder der einen Fundus von mehr als 5 Fotos irgendwo liegen hat.
        Insgesamt für 30 Euro extrem unbefriedigend.
        Ich finde es schade, da ich bisher von der Autorin, im Rahmen ihrer sonstigen Aktivitäten, viel gehalten habe. Nunja

        @Marko: Hhm, Du legst also fest was wichtig und unwichtig ist und wieviel einem dass Wert sein darf. Super! Ich finde immer das Gesamtpaket muss passen, nur Text kann ich mir im Netz anschauen und ggf. im Entwurfmodus auf Ökopapier drucken…
        Wer, ich sag jetzt mal, solch eine Institution, wie Frau Mettner ist und einem Buch solch einen Titel gibt und ordentlich die Werbetrommel rührt, der muss sich doch bitte auch auch der Kritik stellen.

      • Ich bin mir sicher, das Frau Dr. Mettner sich der Kritik auch stellt. Niemand hat etwas anderes gesagt und hihi: ich lege da überhaupt nichts fest sondern spreche für mich.

        Und an den Kritiken zu diesem Buch fällt mir immer wieder auf, dass den kritikwürdigen Dingen übergroßer Raum gegeben wird und das verletzt mein Gerechtigkeitsgefühl gegenüber dem Buch und gegenüber der Autorin.

      • Die Gestaltung eines Buches ist aber extrem wichtig und nicht zu unterschätzen. Von daher ist das schon ein Kritikpunkt, der eine wichtige Rolle spielt.
        Wäre die Gestaltung dieses Blogs unzumutbar trotz gute Inhalte, würde kaum jemand mit Sinn für Ästhetik darin lesen. Und Fotografen haben eben einen gewissen Sinn für Ästhetik. Dazu vielleicht auch noch wenig Geld.

  37. Ich habe jetzt schon einiges über das Buch gelesen und würde mich sehr freuen, wenn ich es gewinnen würde! Gerade dass es ein etwas anderes Buch über Fotografie ist, reizt mich sehr!

  38. Pingback: Kann man ein großartiger Fotograf mit Hilfe eines Buches werden? | schwarzbuntes.de

  39. Frau Dr. Mettner ist eine kluge Frau – ich lese mit Vergnügen ihren Blog – und sie kennt sich in der Szene und ihren Gesetzen aus. Vieles von dem, was sie in ihrem Buch schreibt, predigen auch meine Kollegen und ich immer wieder ambitionierten Amateuren, Studienbewerbern und -anfängern.
    Sie hat es in dem Buch sehr schön und lesbar auf den Punkt gebracht. Ich habe das Buch während eines längeren Badewannenaufenthaltes am Wochenende in einem Rutsch geschmökert. Dabei ist mir kein Fehler aufgefallen. Dieses Buch würde ich vor allem jenen Fotografen, ob Amateur oder Profi, empfehlen, die in Richtung Autorenschaft möchten und ohne Diskussionsmöglichkeit und Austausch vor sich hin „muckeln“. Die bekommen viele gute Anregungen für ihre Weiterentwicklung. Einzige Wermutstropfen: Die Bildbeispiele überzeugen mich nicht und konterkarieren häufig das Geschriebene. Zuviel Raum gibt sie ihren eigenen Projekten. Und die Buchgestaltung ist grauenhaft.

  40. … da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen.
    Frau Mettner steht für die Inhalte, nicht für die Grafik und auch nicht für die Buchgestaltung. Da sollte sie sich lieber jemanden nehmen, der sich wirklich auskennt.

    Ansonsten: Top Buch!

    Habe es in einem Rutsch im Flieger gelesen und finde es für einen angehenden Fotografen sehr hilfreich und nützlich. Nicht mehr und nicht weniger soll es sein. Kann die ganze Aufregung nicht ganz verstehen.

    Farbgestaltung & Cover sind mutig, aber großartig! Weiter so, Frau Mettner.

  41. Hallo aus Krefeld, ich bin die Nicole und war heute Nacht ein wenig im Internet unterwegs. Da mir diese Seite sehr gut gefallen hat, und mich das Thema Fotografie sowieso sehr interessiert, musste ich einfach einen Kommentar hinterlassen.

  42. Pingback: Kann man ein großartiger Fotograf mit Hilfe eines Buches werden? - rn-media

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