18. November 2009 0

Ein Hamburger in Berlin – F.C. Gundlach im Martin-Gropius-Bau

Von Marko Radloff

Schon zu Lebzeiten eine Legende: Der Fotograf und Fotografie-Sammler, Gründungsdirektor des Hauses der Photographie in den Deichtorhallen F.C. Gundlach ist in Berlin mit einer großen Retrospektive zu sehen – Das fotografische Werk – vom 20. November 2009 bis zum 14. März 2010 im Martin-Gropius-Bau.

Für die Berliner Morgenpost hat Gabriela Walde mit dem umtriebigen Weltmenschen F.C. Gundlach ein Interview geführt. Ein Blick in eine längst vergangene Fotografen-Welt: als man für ein Shooting für die Lufthansa noch Freiflüge rund um die Welt bekam. In Berlin hat F.C. Gundlach zu fotografieren begonnen und gesteht freimütig seinen Traum von Berlin: “Berlin war mir immer sehr vertraut, gleichzeitig auch sehr symbolbehaftet.”

Und ein Satz über den wir ein bißchen nachdenken müssen, ob dieser heute noch so stimmt – ob man heute noch mit ihm zurecht kommen kann: Was ist Stil im Kontext der Gegenwart? F.C. Gundlach:  “Es geht ja um Stil und Geschmack. Stil ist für mich wichtiger als ein vorübergehender Geschmack.”

Lo Olschner. Ozelotmantel von Berger Hamburg 1954 © F.C. Gundlach

Lo Olschner. Ozelotmantel von Berger Hamburg 1954 © F.C. Gundlach

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