17. September 2009 0
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Fotograf Trevor Snapp

© Corbis/Trevor Snapp

© Corbis/Trevor Snapp

Trevor Snapps Bilder beleuchten die wichtigen sozialen Themen unserer Zeit, von städtischen Gangs in El Salvador bis hin zu AIDS-Beratungsstellen im Sudan. Er arbeitet für verschiedene internationale Medien wie den Stern, National Geographic Traveler, Marie Claire und Chicago Tribune. Als erfahrener Radio- und Multimediaproduzent dokumentiert er seit vielen Jahren die Arbeit von Non Governmental Organizations in aller Welt. (im Bereich ‘Aktuelles Zeitgeschehen’ neu bei Corbis)

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Fotograf Noah Addis

© Corbis/Noah Addis

© Corbis/Noah Addis

Noah Addis ist ein ehemaliger fester Mitarbeiter von The Newark Star Ledger. Er hat zahlreiche regionale und nationale Preise gewonnen, so auch drei Mal die Auszeichnung „New Jersey Photographer of the Year“. Besonders bekannt sind seine von der Kritik gelobten Arbeiten über Armut, Wohnungen, Stadtbilder und moderne Kultur. (im Bereich ‘Aktuelles Zeitgeschehen’ neu bei Corbis)

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Fotograf Sandy Huffaker

© Corbis/Sandy Huffaker

© Corbis/Sandy Huffaker

Sandy Huffaker arbeitet regelmäßig für The New York Times, USA Today, Wall Street Journal und The London Sunday Times sowie Unternehmen wie Disney, AFLAC, Novartis und Qualcomm. Er war bei Hunderten aktueller Nachrichtenereignisse von Waldbränden und Wirbelstürmen bis hin zu Flugkatastrophen mit der Kamera vor Ort. Seit mehr als 10 Jahren gilt sein besonderes Interesse der Grenze zwischen den USA und Mexiko sowie der Immigration, weshalb er häufig in Mexiko unterwegs ist. (im Bereich ‘Aktuelles Zeitgeschehen’ neu bei Corbis)

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Fotograf Les Stones

© Corbis/Les Stone

© Corbis/Les Stone

Les Stones visuell einzigartige Arbeiten wurden bereits durch mehrere World Press Photo Awards und Picture of the Year Awards gewürdigt. Er ist ein ehemaliger Fotograf der berühmten Fotoagentur Sygma. Seine Themen sind vielfältig und reichen von Energie, Öl und Industrie bis hin zu Haiti oder der Gesundheitsversorgung. (im Bereich ‘Aktuelles Zeitgeschehen’ neu bei Corbis)

16. September 2009 8

Trotz Bilderkrise auf den Weg machen – die Fotografin Anna Lena Mutter

Bis heute ein faszinierender Weg: Anna Mutter hat Ende der neunziger Jahre Wirtschaft studiert, sie ist nach ihrem Studium zu Gruner + Jahr nach Hamburg gegangen und hat im Verlag ihre Leidenschaft für Fotografie entdeckt. Dann ein zweites Studium: Fotojournalismus bei Prof. Rolf Nobel in Hannover. Heute arbeitet Anna Mutter als freiberufliche Fotografin von Hamburg aus und ist unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ganz Deutschland unterwegs.

Für ihre Diplomarbeit an der FH Hannover hat Anna Mutter eine Clownstruppe, bestehend aus Senioren einige Zeit begleitet und mit Distanz und Einfühlungsvermögen portraitiert und als journalistische Fotografin die Atmosphäre aus Spaß und Altern, aus Gemeinschaftsgefühl und Geborgenheit sympathisch bebildert.

Ich habe mit ihr über die merkwürdige Wendung vom Wirtschaftsfach zur Fotografie, von der ‘Dipl.-Wirtschaftsingenieurin für Verlagswesen’ zur freien Fotografien, über ihre Herangehensweise bei der Diplomarbeit, über ihre Arbeitsweise und über ihre Zukunftspläne gesprochen.

© Anna Mutter

© Anna Mutter

Marko Radloff: Sie arbeiten heute als Fotografin freiberuflich. Ein harter Einstieg?
Anna Mutter: Naja, leicht ist es sicher nicht. Aber bisher hat sich alles ganz gut entwickelt. Durch eine Kooperation zwischen der FH Hannover und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte ich die Möglichkeit, dort während des Studiums ein Praktikum als Redaktionsfotografin zu machen und danach weiterhin freiberuflich für die FAZ zu arbeiten. Dabei konnte ich viel Sicherheit und fotografisches Selbstvertrauen entwickeln. Mein Diplom wurde schließlich in GEO Wissen veröffentlicht. Nun arbeite ich daran, dass es so weiter geht …

Sie haben Ende der neunziger Jahre in Stuttgart Wirtschaft studiert. Jugendsünde oder bewusstes Kalkül?
Die Jugendsünde daran war weniger das Studium an sich als viel mehr der Mangel an Vertrauen in mich und meine kreativen Fähigkeiten. Das war auch der Grund, warum ich damals nach etwas vermeintlich Sicherem gesucht habe.

Nach meinem ersten Studium mit dem Abschluss „Dipl.-Wirtschaftsingenieur für Verlagswesen“ bekam ich eine Anstellung bei Gruner + Jahr, worauf ich sehr stolz war. Die Arbeit als Verlagsherstellerin faszinierte mich anfangs, denn schließlich war ich ganz nah dran an der Produktion von hochwertigen, renommierten und auflagenstarken Zeitschriften. Allerdings wuchs meine Unzufriedenheit immer stärker, als ich feststellen musste, dass „ganz nah dran“ eben trotzdem „knapp vorbei“ ist.

Mit der Entscheidung, noch einmal zu studieren und meine beruflichen Errungenschaften aufgeben zu müssen habe ich mich etwa ein Jahr gequält. Mein Glück war damals, dass ich eine wunderbare Chefin hatte, von der ich große Unterstützung bekam und die mir mit dem Beginn meines Fotografie-Studiums eine Teilzeit-Stelle ermöglichte. Damit war der Weg zurück nicht abgeschnitten und ich konnte mir das teure Studium locker finanzieren. Im Nachhinein bereue ich nichts daran. Manche Dinge im Leben müssen eben reifen.

Haben Sie damals schon fotografiert und wie haben Sie fotografiert? Erinnern Sie sich an Ihr erstes Foto?
Als Teeny habe ich leidenschaftlich gerne meine Geschwister (sechs an der Zahl), meinen Hund und mein Pflegepony fotografiert. An mein erstes Foto erinnere ich mich nicht, aber eines meiner Lieblingsbilder ist von zwei meiner Geschwister, die in der Badewanne sitzen und sich mit Vollbärten aus Badeschaum schmücken.

Später, mit Anfang 20 bekam ich meine erste Spiegelreflexkamera, habe aber tatsächlich wenig fotografiert. Zu gewöhnlichen Gelegenheiten wie im Urlaub oder auf Festen hatte ich keine Lust. Und sonst – klingt komisch – wusste ich nicht, was ich fotografieren wollte. Als ich in meine berufliche Sinnkrise kam, habe ich mich mit dieser Frage beschäftigt und herausgefunden, dass mein Interesse an der Fotografie nicht rein technisch oder ästhetisch ist, sondern dass das Medium Fotografie für mich persönlich viel mehr eine Brücke zu anderen Menschen und deren Lebenswegen ist.

© Anna Mutter

© Anna Mutter

Als Sie im Jahr 2000 zu Gruner + Jahr nach Hamburg gekommen sind, war die Medienkrise im Zusammenhang mit der Dotcom-Blase in vollem Gange. Haben Sie besondere Erinnerung an diese Zeit?
Einen Monat nachdem ich meine Anstellung bei G+J antreten durfte, wurde vom Vorstand absoluter Einstellungsstopp verkündet. Der bittere Rückschlag, der die Web-Wunder-Welt ereilte war gleichzeitig eine Bestätigung für die Printmedien, denen wiederum noch wenige Jahre zuvor der Untergang vorhergesagt wurde. Um die Verluste durch die Medienkrise so gering wie möglich zu halten wurde natürlich trotzdem intensiv an der Minimierung aller Kosten gearbeitet.

Ich war zu dieser Zeit in einer Stabstelle – (das heisst die Abteilung war direkt der Verlagsleitung unterstellt) – beschäftigt, die sich vornehmlich mit Prozessoptimierung im redaktionellen und produktionstechnischen Bereich beschäftigte. Ich war 23, Berufsstarter und hatte wesentlich weniger Angst vor Veränderung als viele langjährige Mitarbeiter. In so fern war das für mich persönlich eine sehr spannende und lehrreiche Zeit. weiterlesen …

14. September 2009 2

Photoshop Secrets – Die Gewinner

Eine Woche Verlosaktion ist um: achtundfünfzig Kommentare, das ist nahe am absoluten Bildwerk3-Rekord und ich nehme mir gleich vor, solch eine Aktion auf jeden Fall zu wiederholen. Gewinnen können leider nur zwei und gewonnen haben: Birgit Engelhardt und Peter Brückner. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Diejenigen, die nicht gewonnen haben, das Photoshop-Tutorial aber dennoch unbedingt haben möchten, hier unserer – nicht ganz uneigenützige (ihr wißt schon) – Werbelink: Photoshop Secrets – Videotraining

In dieser Woche wird es ein Interview mit der Fotografin Anna Mutter geben und einen Beitrag über Sinn und Verwendung von Flashgalerien für Fotografen bei der Präsentation im Netz – von Beate Hanitzsch.

7. September 2009 58

Photoshop Secrets. Eine von zwei DVD gewinnen

Gleich vorweg: Diese DVD hat’s in sich! Photoshop ist in der Zwischenzeit mehr als nur eine Software zum Bearbeiten von Bildern: Photoshop ist das allumfassende Werkzeug zur Umsetzung visueller Vorstellungen und Ideen. Rohmaterial sind jeweils mit der Kamera erstellte Dateien – Images – die mit dem Programm in ungeheure oder seltsame, schöne oder häßliche Bildwelten verwandelt werden.

Der Einband, das DVD-Cover ist für meinen Geschmack ein wenig martialisch geraten. Mein einziger Kritikpunkt! Dafür liegt ein schönes Heftchen drin, dass noch einmal alle Tutorials im Überblick zeigt.

Der Einband, das DVD-Cover ist für meinen Geschmack ein wenig martialisch geraten. Mein einziger Kritikpunkt! Dafür liegt ein schönes Heftchen drin, dass noch einmal alle Tutorials im Überblick zeigt.

Noch scheint es den Glauben an eine wie auch immer umschriebene fotografische Authentizität zu geben. Noch traut man dem Foto. Wer die Möglichkeiten von Photoshop durchdringt, wird diesen Glauben bald verlieren und in Zukunft – ich spiel mal das Orakel – werden unbearbeitete Bilder gar keinen Sinn mehr machen. Man wird sie nicht verstehen …

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