Sehen, auch wenn es wenig zu sehen gibt
Emir Haveric, einer der kreativsten und erfolgreichsten jungen Fotografen, begann seine Karriere im Jahre 2002. Er arbeitete für große internationale Werbeagenturen in Europa und den USA auf Etats wie z.B. Mercedes Benz, Audi, Volkswagen, BMW oder Microsoft.
Als einer der ersten deutschen Fotografen hat Emir Haveric sich mit dem Thema CGI auseinandergesetzt und bereits große Kampagnen umgesetzt. Neben seinen Arbeiten im Bereich der Werbefotografie wird Emir Haverics Portfolio ergänzt durch redaktionelle und freie Arbeiten, ebenso wie durch seine beeindruckenden Landschaftsaufnahmen (u.a. für BMW Magazin, Spread Magazine New York und USA Nascar Magazine).
Haveric hat mit seinen Arbeiten Preise auf nahezu jedem internationalen Wettbewerb gewonnen (Art Directors Club New York, The One Show, Lead Awards, etc.). Repräsentiert wird er in Hamburg von Klein Photographen und in New York von Bernstein & Andriulli.
Interview übernommen aus BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen

© Emir Haveric
Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?
Nach sorgfältiger Planung und am Ende doch eher zufällig.
Auf welche Schwerpunkte haben Sie sich spezialisiert und weshalb?
Autos.
People.
Landschaften.
Entsteht ein besonders gutes Bild eher zufällig oder muss es sorgfältig geplant sein?
Es ist der Druck, der aus Kohle Diamanten macht.
Was zeichnet ein wirklich gutes Foto aus?
Ein wirklich gutes Foto ist zeitlos.
Welche Ihrer Fähigkeiten ist Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten behilflich?
Sehen, auch wenn es wenig zu sehen gibt. Sehen, was andere übersehen…
Gibt es eine Arbeit auf die Sie besonders stolz sind oder an die sie besonders gute Erinnerungen haben?
Ich stehe immer hinter meiner Arbeit! Besondere Aufträge bleiben aber natürlich auch besonders in meiner Erinnerung.

© Emir Haveric
Welche Zukunft räumen Sie der analogen Fotografie im Zeitalter der digitalen Medien noch ein?
Die Einzigartigkeit eines Negativs ist meiner Meinung nach nicht durch eine digitale Datei zu ersetzen. Die analoge Fotografie wird daher immer eine Rolle für mich spielen.
Was wäre ein absoluter Traumjob oder ein Traumprojekt für Sie?
Ein Bildband über Bosnien.
Welchen Stellenwert haben freie Arbeiten für Sie?
Prio 1.

© Emir Haveric







Schon der Zweite, der auf mich keinen guten Eindruck macht. Wurde dieses Interview zwischen Toilette und Waschbecken gemacht, oder warum sind die Antworten so knapp und wenig informativ? Eigentlich schade.
Ich versteh, was Du meinst. Aber manchmal steht auch das Wenige für das Viele, dass gerade nicht dasteht. Ich will damit sagen: Ich finde die Antworten schon recht umfangreich, obwohl wenig zu lesen ist …
Sicher, zwischen den Zeilen…
Allerdings möchte ich auch gerne etwas Begeisterung mitbekommen. So einfache Kleinigkeiten. Zum Beispiel “Ich stehe immer hinter meiner Arbeit! Besondere Aufträge bleiben aber natürlich auch besonders in meiner Erinnerung.”
Da hätte ich das gerne mal gewusst, was da besonders in der Erinnerung geblieben ist. So ist das für mich nichts sagend, tut mri leid.
Cool würd ich es finden, wenn mal ein paar Hobbyfotografen / Semiprofessionelle (andere Blogger?!) diese Fragen beantworten würden
Ja, das wäre toll (soll kein Wink auf mich sein!!!!).
Ich gebe Dir recht: “Besondere Aufträge bleiben aber natürlich auch besonders in meiner Erinnerung”, ist wirklich etwas einsilbig geantwortet … Das mit den Hobbyisten und Semiprofisten lass ich mir duch den Kopf gehen. Braucht aber noch einen anderen Aufhänger.
Was soll man denn schon groß auf “was ist ihr traumjob” antworten
. also ein teil der fragen ist schon auch etwas ungeschickt gestellt.
aber dass gerade er die einzigartigkeit eines negativs in den himmel lobt wundert mich ein wenig. seine fotos sehen ohne frage chick aus, strotzen doch nur so von digatelen nullen und einsen. kann man von halten was man möcht.
Weiß eigentlich jemand wer die post auf den Fotos gemacht hat?!?
Danke und Grüße