25. August 2009 6

Sehen, auch wenn es wenig zu sehen gibt

Von Marko Radloff

Emir Haveric, einer der kreativsten und erfolgreichsten jungen Fotografen, begann seine Karriere im Jahre 2002. Er arbeitete für große internationale Werbeagenturen in Europa und den USA auf Etats wie z.B. Mercedes Benz, Audi, Volkswagen, BMW oder Microsoft.

Als einer der ersten deutschen Fotografen hat Emir Haveric sich mit dem Thema CGI auseinandergesetzt und bereits große Kampagnen umgesetzt. Neben seinen Arbeiten im Bereich der Werbefotografie wird Emir Haverics Portfolio ergänzt durch redaktionelle und freie Arbeiten, ebenso wie durch seine beeindruckenden Landschaftsaufnahmen (u.a. für BMW Magazin, Spread Magazine New York und USA Nascar Magazine).

Haveric hat mit seinen Arbeiten Preise auf nahezu jedem internationalen Wettbewerb gewonnen (Art Directors Club New York, The One Show, Lead Awards, etc.). Repräsentiert wird er in Hamburg von Klein Photographen und in New York von Bernstein & Andriulli.

Interview übernommen aus BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen

© Emir Haveric

© Emir Haveric

Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?
Nach sorgfältiger Planung und am Ende doch eher zufällig.

Auf welche Schwerpunkte haben Sie sich spezialisiert und weshalb?
Autos.
People.
Landschaften.

Entsteht ein besonders gutes Bild eher zufällig oder muss es sorgfältig geplant sein?
Es ist der Druck, der aus Kohle Diamanten macht.

Was zeichnet ein wirklich gutes Foto aus?
Ein wirklich gutes Foto ist zeitlos.

Welche Ihrer Fähigkeiten ist Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten behilflich?
Sehen, auch wenn es wenig zu sehen gibt. Sehen, was andere übersehen…

Gibt es eine Arbeit auf die Sie besonders stolz sind oder an die sie besonders gute Erinnerungen haben?
Ich stehe immer hinter meiner Arbeit! Besondere Aufträge bleiben aber natürlich auch besonders in meiner Erinnerung.

© Emir Haveric

© Emir Haveric

Welche Zukunft räumen Sie der analogen Fotografie im Zeitalter der digitalen Medien noch ein?
Die Einzigartigkeit eines Negativs ist meiner Meinung nach nicht durch eine digitale Datei zu ersetzen. Die analoge Fotografie wird daher immer eine Rolle für mich spielen.

Was wäre ein absoluter Traumjob oder ein Traumprojekt für Sie?
Ein Bildband über Bosnien.

Welchen Stellenwert haben freie Arbeiten für Sie?
Prio 1.

© Emir Haveric

© Emir Haveric

Im Moment 6 Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Jens sagt:

    Schon der Zweite, der auf mich keinen guten Eindruck macht. Wurde dieses Interview zwischen Toilette und Waschbecken gemacht, oder warum sind die Antworten so knapp und wenig informativ? Eigentlich schade.

  2. Marko sagt:

    Ich versteh, was Du meinst. Aber manchmal steht auch das Wenige für das Viele, dass gerade nicht dasteht. Ich will damit sagen: Ich finde die Antworten schon recht umfangreich, obwohl wenig zu lesen ist …

  3. Jens sagt:

    Sicher, zwischen den Zeilen…
    Allerdings möchte ich auch gerne etwas Begeisterung mitbekommen. So einfache Kleinigkeiten. Zum Beispiel “Ich stehe immer hinter meiner Arbeit! Besondere Aufträge bleiben aber natürlich auch besonders in meiner Erinnerung.”
    Da hätte ich das gerne mal gewusst, was da besonders in der Erinnerung geblieben ist. So ist das für mich nichts sagend, tut mri leid.

    Cool würd ich es finden, wenn mal ein paar Hobbyfotografen / Semiprofessionelle (andere Blogger?!) diese Fragen beantworten würden :-) Ja, das wäre toll (soll kein Wink auf mich sein!!!!).

  4. Marko sagt:

    Ich gebe Dir recht: “Besondere Aufträge bleiben aber natürlich auch besonders in meiner Erinnerung”, ist wirklich etwas einsilbig geantwortet … Das mit den Hobbyisten und Semiprofisten lass ich mir duch den Kopf gehen. Braucht aber noch einen anderen Aufhänger.

  5. chem sagt:

    Was soll man denn schon groß auf “was ist ihr traumjob” antworten ;) . also ein teil der fragen ist schon auch etwas ungeschickt gestellt.

    aber dass gerade er die einzigartigkeit eines negativs in den himmel lobt wundert mich ein wenig. seine fotos sehen ohne frage chick aus, strotzen doch nur so von digatelen nullen und einsen. kann man von halten was man möcht.

  6. genf sagt:

    Weiß eigentlich jemand wer die post auf den Fotos gemacht hat?!?

    Danke und Grüße

Diesen Beitrag kommentieren



XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Zuletzt kommentiert

  • B()ris: Diesen Gleisschleifer finde ich nicht so gelungen, zumal das Bild auch noch etwas schief ist. Wobei es zugegebenermaßen schwierig ...
  • Markus: Ich würde mir dort etwas mehr Transparenz wünschen. Wenn ich dort eine Serie einstelle und nur ein Bild daraus der leider nicht n...
  • Marko: Äh, Deutschland hat den dritten Platz gemacht und diese Aktion hier war ein – wie sag ich's freundlich – Rohrkrepierer? Ich habe l...
  • Christian Ernst: Hallo Marko, vielen Dank, der Katalog ist bei mir angekommen. Werde ihn mir die nächsten Abende mal anschauen. Viele Grüße,...
  • tina: halleluja, da treiben die Fotografen ja fast genauso Hochleistungssport wie die Jungs auf dem Spielfeld. Respekt! Und vielen Dank ...
  • Walter: Sehr beeindruckender und interessanter Einblick....

Bildwerk3 on facebook