Verlosung: Bildhonorare 2009
Das Standardwerk der Bildbranche: die einmal im Jahr erscheinende ‘Übersicht der marktüblichen Vergütungen für Bildnutzungsrechte’, herausgegeben von der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing, einem Arbeitskreis des BVPA, an dem unter anderem der DJV und FreeLens mitwirken.
bildwerk3 darf zum Themenmonat Bildagenturen drei Exemplare an Leserinnen und Leser verlosen. Aus allen Kommentatoren zu diesem Beitrag werden die drei Gewinner gezogen. Diese bekommen ein Exemplar der ‘Bildhonorare 2009′ und ein Exemplar des BVPA-Handbuchs ‘Der Bildermarkt’. (Wert Euro 33,-, Rechtsweg ausgeschlossen, Kommentarschluss: 31.03.09)

Gewertet werden Kommentare, die einen Link zu einer bekannten oder weniger bekannten, nationalen oder internationalen Bildagentur enthalten oder einen anderen gehaltvollen Beitrag zum bildwerk3 Themenmonat enthalten. Viel Spaß beim Kommentieren und viel Erfolg …


Die MAGIE der Fotografie oder das GEHEIMNIS herausragender Bilder BILDANALYSE nach dem Vier-Augen-Modell
Handbuch Digitale Dunkelkammer Vom Kamera-File zum perfekten Print – Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie
Black Passport. Journal eines Kriegsfotografen Fotografie: Stanley Greene/Noor
Im Themenmonat “Bildagenturen” möchte ich einen Hinweis auf eine kleine aber feine Bildagentur mit dem Namen “neuebildanstalt” geben.
Die in Hamburg ansässige Agentur hat keine gewöhnlichen Fotos im Angebot, sondern sucht “Bilder, die schräg und künstlerisch, extrem und poetisch, experimentell und stilsicher sind.”
neuebildanstalt ist von Barbara Hanke und Fred Dott gegründet worden. Ich hatte schon mehrfach sehr netten Mail- und Telefonkontakt zu Fred Dott und finden diesen persönlichen Kontakt zu “meiner” Agentur wichtig.
Im Moment ist bei den Microstockagenturen sehr gut. Wobei die Honorare sehr niedrig sind.
Es kann aber auch gut sein sich zu spezaillisieren. ist eine gute Anlaufstelle. Da auch bei der Google suche schnell Ergebnisse erzielt werden.
Also meine zwei Favoriten unter den Bildagenturen sind:
plainpicture
deepol
Klein, aber sehr fein! Bildhonorare 2009 hätte ich natürlich gern. Aber sag mal, sind die überhaupt schon erschienen?
Die Billdhonorarlisten sind schöne Wunschträume, vor allem was Angaben zu Vorbereitungs- und Reisetagen für Auftragsproduktionen angehen…das Geld habe ich nur von sehr aufrichtigen Industriekunden bekommen.
Wer wirklich Geld verdienen will, sollte von “Microstock”-Agenturen die Finger lassen, es sei denn er will eine der nächsten .com-Blasen beim Platzen hautnah miterleben. Agenturen, die auch eine Vertretung der Fotografen bieten, trotzdem wegen Ihrer Grösse, ihrer Vernetzung und/oder ihrem herausragenden Angebot am Markt bestehen können, setzen heute und in Zukunft auf QUALTITÄT von Talenten und hochengagierten Bildjournalisten und nicht auf billige Massenware. Meine Agentur und bestes Beispiel dafür: laif in Köln.
@Horst: Du möchtest aber die in Papier gedruckten ‘Wunschträume’ schon bekommen, falls Du gelost wirst?
Ich mag viele Agenturen, eine mit sehr stylischen Fotos ist http://www.imagepoint.biz
Ich glaube, ein Link auf iStockphoto darf nicht fehlen.
Das ist immerhin die Vorreiterin der Microstock-Agenturen und bis heute die umsatzstärkste.
Da habe ich mich beim ersten Versuch wohl gleich vertippt. Der korrekte Link lautet natürlich:
iStockphoto
Mehrere “Preis-Level” unter einem Dach – mitsamt Verhandlungs-Tool für Bildkäufer – bietet die deutsche Agentur Zoonar. Im Bildbestand sind immerhin schon knapp 500.000 Bilder. Aus Fotografensicht sind die Verkäufe noch etwas spärlich, die Honoraranteile sind vergleichsweise sehr gut (je nach eingestellter Bildmenge bzw. Umsatz bis zu 80%).
Achtung Fremdwerbung: Im Foto-Talk unterhalten/ informieren sich
HobbyknipserPhotographen und teils auch Agenturbetreiber über Bildagenturen, Geschäftsideen und das Photomachen und -verkaufen.Das Standartwerk der Bildbranche
Bitte beachten: http://www.k-faktor.com/standart/
@Philipp: vielen Dank für Deine Hinweise. ‘Foto-Talk’ ist eine GANZ WICHTIGE Empfehlung für alle Fotografen die in ‘Stock’ machen … im Ernst!
Was die Sache mit dem Standart oder Standard betrifft, so hab ich den Fehler mal korrigiert. Obwohl ich mir gerade vorgenommen hatte, zu schreiben, wie ich spreche … THANKS
Eine Bildagentur, die ich persönlich ganz spannend finde ist: Anzenberger Agency
Soll man nur gute oder auch schlechte Beispiele nennen?
In Bezug auf Bildqualität, Fotografenhonorar und solider Abrechnung (soweit man das als Fotograf überhaupt mitbekommt) kann ich lobend die Bildagentur http://www.buchcover.com/ erwähnen.
Ein schlechteres Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung ist die Agentur http://www.sodapix.com/ ein Versuch der Agentur plainpicture nachzueifern was leider nicht geklappt hat. Das beste Bildmaterial ist von Partneragenturen und sonst viel schlechtes Material. Abrechnungen finden über eine sehr langen Zeitraum statt und werden dann nicht gezahlt.
Zu Microstockagenturen kann ich nur sagen, dass ich auch nicht verstehe wie sich manche Fotografen so verramschen lassen.
[...] ganz sicher alle Fotografen-Gemüter beschäftigen wird. Ach so: und bitte nicht die Verlosung der BILDHONORARE 2009 hier im Magazin verpassen. [...]
@Carlotta. Nein, ganz klar: alle Beispiele zählen hier. Auch die, die Du nicht so toll findest.
Das mit den Microstock-Agenturen ist so eine Sache: Vorbei die Zeit, da man bei Microstock-Agenturen nur Schrott zu sehen bekam. Viele Beispiele belegen, das selbst für professionelle Kapagnien gelegentlich und in Zukunft vielleicht verstärkt, auf dieses Material zurückgegriffen wird.
Für Fotografen ergeben sich ganz klar zwei Chancen aus Microstock. Einmal: Kunden zu erreichen, an die man bisher nicht gedacht hat und die bisher auch keine Stock-Fotografie verwendet haben und vom Preis und der einfachen Handhabung profitieren.
Und: Natürlich der Gedanke ein Bild nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach zu verkaufen und dadurch für das gemachte Foto einen realen Preis zu erzielen.
Eine kleine, aber feine Empfehlung auch von mir: http://www.stock4b.de Die werben mit: “sichtbar anders”. Und das stimmt irgendwie.
[...] sein werden, um den Wert von Bildern zu bestimmen? Für das aktuelle Jahr verlosen wir hier bei bildwerk3 drei Exemplare der Bildhonorare 2009! (teilnehmen bis 31.03.,2009) So arbeitet heute kaum noch ein [...]
Finde die Idee von http://www.durchdiebank.de interessant, deren Ziel es ist, jungen Studenten die Möglichkeit zu geben, sich schon während des Studiums auf dem Markt zu positionieren.
durchdiebank – obwohl strengenommen keine reine Bildagentur – ist dennoch ein sehr guter Hinweis! Ich habe vor einiger Zeit mit Gianna Schade von durchdiebank über das Projekt gesprochen und daraus ist dieses Interview bei bw3 entstanden.
Bemerkenswert dabei: bei ‘durchdiebank’ sitzt man in gewisser Weise zwischen den Stühlen – der eine Stuhl heißt ‘Bildagentur’ und der andere ‘Repräsentanz für Fotografen’.
Als relativer Neuling und Student auf dem Gebiet stellt sich immer wieder die Frage, wie man denn das Hobby teilweise finanzieren kann. Einfach Bilder ins Netz zu stellen oder bei großen Agenturen hochzuladen ist natürlich eine Möglichkeit. Jedoch ist immer die Gefahr, dass die eigenen Bilder in den Fotomassen untergehen.
Als Persönliche Lösung sehe ich nur eine Spezialisierung auf einem Gebiet mit außergewöhnlichen Fotos, sowie einigen Beziehungen und den darüber laufenden Empfehlungen.
Ich bin mir sicher, dass es viele gute Fotografen gibt, aber die die es geschafft haben, haben sich durch ihre Fotos abgehoben. Mit dem Zugang der “breiten Masse” zur Fotografie durch sehr gute Einsteigerkameras wird der Markt jedoch deutlich enger.
Ich bin mal gespannt wie der Mark der Zukunft aussehen wird. Mir bleibt nur üben üben üben und eventuell einen Bereich finden, auf dem man erfolgreich wird.
@Dirk: Da braucht man kaum etwas hinzuzufügen. Deine Einschätzung trifft so ungefähr die gegenwärtige Situation.
Allerdings, hast Du Dir mal überlegt, Fotos für die Leute von nebenan zu machen? Ich glaube, dass man dadurch immer noch ganz gut üben kann und auch Geld zum Überleben verdient … Auch als Fotograf!
Ja in der Tat das habe ich. In Hannover starten öfters Ballonflüge. Werde demnächst mal versuchen dort einige Bilder von Start loszuwerden. Bin mir aber nicht so sicher ob das klappen wird.
Am besten ist es doch, wenn man für eine Zeitung arbeitet. Ich spreche hier von einer kleinen regionalen Zeitung. Dort kann man dann regelmäßig Bilder “loswerden”.
Ist es eigentlich realistisch über “Microstock Agenturen” ca. 500 Euro bei 500 Bildern zu machen? Ich habe da so meine Zweifel. Das müssten wenn schon sehr gute Bilder sein. Und nach der Vergütung müsste jedes Bild schon 3 mal weggehen. Finde es bei der Anzahl an Bildern doch etwas unrealistisch.
Wie gesagt, das Problem ist die Flut an Bildern. Lediglich Agenturen die auf Klasse statt Masse setzen werden wohl auf lange Sicht erfolgreich bleiben. Für alle anderen Fotografen bleibt die Zeitung oder eben Stock Agenturen.
Habe noch etwas vergessen zu erwähnen:
Ich würde es Begrüßen wenn die Fotografen adäquat für die Stock Fotos bezahlt werden würden. Andererseits begrüße ich die relativ günstigen Preise von doch sehr guten Bildern. Leider scheinen aber viele die Investitionen dahinter zu vergessen.
Bei Macrostock sieht es anscheinend etwas besser aus.
Leider wird das Internet von der “Geiz ist Geil” Mentalität besonders geprägt. Das Betrifft leider alle Sparten und nicht nur die Fotografie.
Die Publikation BVPA-Bildermarkt ist einerseits ein wichtiger Leitfaden für Anbieter von Bildmaterial andererseits scheinen mir die erzielten Preise nicht immer die Marktsituation so abzubilden, wie diese sich darstellt. Das mag an der Streuung der befragten Anbieter liegen, vielleicht sollten mehr freie Fotografen und ihre Kalkulation einbezogen werden.
Martin Sachse
Journalist/Fotograf
http://www.medienfabrik-b.de (erfordert Flash >9)