Fotograf Oliver Weber – 4und4

Marrakech © Oliver Weber
Ihr erstes Foto?
Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, in der ich unbedingt Detektiv werden wollte. Da war ich so um die 7 Jahre alt. Zu meinen Sherlock Holms – Utensilien gehörte natürlich auch eine kleine Kamera, eine Minolta HI Matic, mit der ich Alltagssituationen, wie unseren Hasen Floppy festgehalten habe.
Leider ist das damalige Bildmaterial verloren gegangen.
Welche Einsichten über Fotografie mussten Sie letztlich gewinnen, um Fotograf sein zu können?
In diesem Zusammenhang fällt mir spontan der Begriff Zeit ein. Seit ca. einem Jahr fotografiere ich hauptsächlich wieder analog. Allein der Prozess von der Entstehung einer analogen Fotografie bis hin zum fertigen Print ist ein deutlich längerer, als bei einem digital entstandenen Foto.
Diese Zeit verschafft mir mehr Objektivität zu meinen eigenen Bildern, erleichtert mir das Editieren derselben. All die Euphorie zum eigenen Werk hat sich gelegt. Mal ganz abgesehen von dem doch unglaublichen Gefühl, das Foto zu erfühlen. Das ist der Luxus, den ich mir gönne, habe ich doch den Vorteil, dass ich von der Fotografie nicht leben muss.
Ein gutes Foto: Inspiration oder Planung?
Die Art der Fotografie, die ich liebe, lebt von Spontanität, dem Fühlen und dem Erfassen von Situationen und Stimmungen. In der Regel lasse ich mich treiben, lasse die Dinge ganz ohne Hektik auf mich zu kommen. Das Foto an sich steht dabei weniger im Vordergrund, viel mehr so manche menschliche Begegnung, die daraus entsteht. Die Kunst ist es, vorausschauend den richtigen Augenblick des Fotografierens zu erfassen. Ist der Moment einmal vorbei, dann ist er für immer vorbei. Das gilt zumindest für freie Arbeiten.
Ihr Ziel?
Weiter mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Marrakech © Oliver Weber

Peninsula © Oliver Weber

Peninsula © Oliver Weber
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Kontakt:
Oliver Weber
www.olicito.de

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Fotografen brauchen ein gutes Auge und Vorstellungsvermögen
Im Vorfeld planen und sich beim Fotografieren auf die Situation einlassen
Ich versuche mich selbst zurückzunehmen, um die anderen zu sehen





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