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Fotografin Cellina von Mannstein – 4und4

von am 1. Februar 20091 Kommentar

© Cellina von Mannstein

© Cellina von Mannstein

Marko Radloff/bildwerk3: Ihr erstes Foto?
Cellina von Mannstein: Ein großes schlankes androgynes rothaariges Mädchen mit rotem Seidenstirnband um die Stirn gebunden mit sich und einfallenden Sonnenstrahlen allein in einem sonst sehr misterioes erscheinendem Wald. Sie wirkte wie eine Mischung aus einer rebellischen Engels Statue und ausgebüchster Soldatin.

Obwohl das für mich nicht das erste Foto war. Das erste Foto war ein Motiv dieses ganzen “Foto” Tages. Es entstand erst später denn ich schaute durch die Kamera und wusste das dieser Moment etwas hat was mir etwas besonderes gab und ab da fing es erst an. Viel zu schnell war ein ganzer Tag vorbei und das androgyne Mädchen war für mich meine 1ste Muse mit unzähligen verschiedensten Motiven und großartigen neuen Erfahrungen…eben der
Anfang von allem was dann kam.

Welche Einsichten über Fotografie mussten Sie letztlich gewinnen, um Fotografin sein zu können?
Sich in der Fotografie zu verlieren und ihr treu zu bleiben. Aus Fehlern habe ich am besten gelernt. Die schlimmsten Momente waren meist die wichtigsten weil sie einen für einen Moment lang zurückwerfen und einem zeigen das man noch lange nicht da angekommen ist wo man denkt zu sein.

Fehler machen ist etwas wunderbares. Die schönsten Momente tauchten dann immer wider auf, weil man an sich gearbeitet hat. Nicht zuletzt die Einsicht das die Fotografie etwas ist welches etwas anderes mir nie geben und zeigen könnte.

Ein gutes Foto: Inspiration oder Planung?
Beides. Die Inspiration ist der Plan der Formen annimmt.

Ihr Ziel?
Mein Ziel ist der Weg, der mir dieses vorgibt … ich folge ihm. Der Weg zum Ziel soll voller Freiheit sein damit man nicht vom Ziel abkommt und seine ursprüngliche Sichtweise auf die Dinge verliert. Dies ist nicht auf eine festgefahrene Meinung zu beziehen sondern auf das Visuelle.

Aber letztendlich ist es Ziel, ein guter Mensch zu sein. Ich glaube das ist ganz wichtig für meine Fotografie, denn ich möchte geben können. Was daraus zurück kehrt ist genau das,  welches das Bild ausmacht oder eben eine Emotion zuläst bzw. ausdrückt.

© Cellina von Mannstein

© Cellina von Mannstein

© Cellina von Mannstein

© Cellina von Mannstein

© Cellina von Mannstein

© Cellina von Mannstein

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Kontakt:
Cellina von Mannstein
www.cellinavonmannstein.com

Aktuelle Publikation
Imperfect
erschienen bei teNeues


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1 KommentarKommentieren

  • Ralf - 13. Juli 2009 Antworten

    Auf den ersten Blick interessant. Beim zweiten Blick leider weniger, weil leicht bekleidet doch kein gutes Foto macht. Auf ihrer Homepage sind aber einige richtig gute Bildstrecken (ID Berlin Portraits).

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