Roswitha Hecke – TWOSOME
„Fotografieren ist wie eine Beziehung. Ich berühre und werde berührt.“ Die in der Berliner Galerie Anna Augstein Fine Arts ausgestellten Paarbilder erzählen Geschichten von Liebe und Schmerz, Glück und Verzweiflung, Tristesse und Lebensfreude ohne dabei voyeuristisch zu wirken. Roswitha Hecke zeigt dabei einfühlsam und vorurteilsfrei die unterschiedlichsten Facetten des täglichen Lebens. Sie portraitiert Menschen am Rande der Gesellschaft, Freunde, Paradiesvögel, Verliebte, und häufig ist ihre Darstellungsweise umgeben von einem Hauch von Poesie.

Westvillage, New York City, 1981, 60x50 cm, Handabzug auf Barytpapier © Roswitha Hecke
Mit 18 Jahren beginnt Roswitha Hecke eine Fotolehre und lernt nach Abschluss ihrer Ausbildung den Theaterregisseur Peter Zadek kennen, deren Inszenierungen sie exklusiv während ihrer 7-jährigen Beziehung fotografiert. Neben der Freundschaft zur Schauspielfamilie Bennent bilden Reisen eine Konstante in ihrem Leben, sodass sie feststellt: „Ich suche nicht, ich finde. Genetisch bin ich eine Nomadin.“ In den gezeigten Paarfotografien, aufgenommen in Paris, Tanger, Istanbul, New York, Marrakesch oder Mexiko-Stadt gibt sie die Personen nie der Lächerlichkeit preis, man spürt vielmehr ihre offensichtliche Zuneigung zu den abgebildeten Menschen. Authentisch und teilweise provokativ ist es das Alltägliche was sie fasziniert – nichts ist so interessant wie das Leben.
Roswitha Hecke lebt und arbeitet in Hamburg. (weitere Bilder von Roswitha Hecke in einem Beitag von Almut F. Kaspar bei stern.de)
Im Rahmen des 3. Europäischen Monats der Fotografie
Galerie Anna Augstein Fine Arts (www.augstein-finearts.com)
Fasanenstr.69
10719 Berlin
bis zum 20.12.2008








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