Sechs Fotografen
In der letzten Woche wurden auf Spiegel Online sechs junge Fotografen mit ihren Arbeiten vorgestellt – an jedem Tag einer resp. eine Fotografin. Gleichwohl die Aktion zu loben ist – man hat Dozenten renomierter Fotografie-Hochschulen gebeten, die besten Arbeiten ihrer Studenten einzureichen – sind die Ergebnisse seltsam spärlich bebildert und schmal betextet. Man hat dem Format irgendwie nicht getraut. Einmal! Zum anderen merkt man wieder, wie schwer es ist, Worte für Bilder zu finden, die noch keine Karriere gemacht haben.
(Und dann – ich muss das hier mal loswerden – ärgert es mich jedesmal kolossal, wenn ich die Bilder aus der Galerie aufrufe und mit dem letzten Bild, das eigentlich noch ein Bild der Serie sein sollte, schon auf der Galerien-Übersicht lande und eine Auswahl zwischen Fussball und Boulevard bekomme. Liebe Kollegen von Spiegel Online, auch wenn’s ein paar Klick’s kostet: stellt das doch mal ab)
Die vorgestellten Fotografen:
Timo Wilke
Lotte Reimann
Sven Wied
Laura Bielau
Robert Schlotter
Tine Reimer


Die MAGIE der Fotografie oder das GEHEIMNIS herausragender Bilder BILDANALYSE nach dem Vier-Augen-Modell
Handbuch Digitale Dunkelkammer Vom Kamera-File zum perfekten Print – Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie
Black Passport. Journal eines Kriegsfotografen Fotografie: Stanley Greene/Noor
Die “Arbeit” von Laura Bielau kann ja wohl nur ein schlechter Witz sein. Völlig sinnentleerte und langweilige Schnappschüsse .. so ne Sammlung hat meine Oma auch!
Tine Reimer ist auch ziemlich dürftig.
Bei den anderen sind wirklich interessante Sachen dabei.
Bei mir ist es genau anders herum: ich finde tatsächlich die Arbeiten von Bielau und Reimer – unter den präsentierten Fotografien – die, mit dem intensivsten Eindruck … wohingegen mir der Rest zu glatt ist … einmal abgesehen davon, dass ich die Fotos von Sven Wied gleich unheimlich finde.
Zahlt spiegel-online auch dafür, oder
ist das wieder nebst tausenden von Wettbewerben
anderer Bildbeschaffer, eine “neue” Methode günstig
bzw. kostenlos an Bildmaterial heran zukommen?
Ob Qualität und Aussagekraft lässt sich ja bekanntermaßen streiten.
Es lebe der fotografische Konstruktivismus….. (vor allem der der ProfessorenInnen)
@Kai: ich vermute, das SPIEGEL ONLINE für die Veröffentlichung von Bildmarterial auch Honorare zahlt. In welcher Höhe und speziell für diese Aktion mit welchem Abrechnungsmodus, kann ich leider nicht sagen. Allerdings sollte der Imagegewinn durch diese Präsentation für den Fotografen oder die Fotografin ungleich höher liegen …
fotografischer Konstruktivismus und Professoren? Hab ich eben nicht verstanden. Erklär mal bitte …
[...] bei Nachwuchsfotografen immer wieder die Frage nach dem Honorar auftaucht – wie hier – haben wir einmal bei Stefan Becht von ‘Gute Aussichten’ nachgefragt und ausführlich [...]