Ich werde auch mal wieder zur analogen Fotografie kommen
Das jedenfalls sagt Andreas Gursky, der wohl wichtigste Pionier der künstlerischen digitalen Fotografie in einem Hörbeitrag für Deutschlandradio Kultur. Im Beitrag wird auf die klare Unterscheidung zwischen ‘Manipulation’ und ‘Möglichkeit’ der digitalen Fotografie hingewiesen und das Gursky als ein Protagonist einer – mit großen Formaten operierenden – Fotografie gilt, die wahrscheinliche und nicht eben unwahrscheinliche Bilder mit digitalen Mitteln erzeugt – mögliche Fotografie.
“Das einzige, was ich verändert habe: Ich habe das nach bildhaften, kompositorischen Gesichtspunkten korrigiert.”
Aber die Zeit scheint für jemanden wie Gursky reif, das Medium zu wechseln und gegen den Mainstream, analog zu fotografieren. Vielleicht ja, um dem Wirklichkeitgehalt ganz und gar unveränderter Fotografie – in einer Zeit, da man sich daran gewöhnt hat, das jedes Bild bearbeitet ist – auf den Grund zu gehen.
“Ich vermute, dass ich auch mal wieder zur analogen Fotografie komme. Die Vorteile der digitalen Fotografie, da hat man sich daran gewöhnt.”

© Andreas Gursky: 99 Cent


Mit der Kamera sehen Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
Ein Tag Deutschland:
Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch Stephen Shore erklärt, wie man Fotografien richtig beurteilt und versteht.
Erfolg als Fotograf: Wie man sein Können optimal präsentiert Autorin: Dr. Martina Mettner
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