Der Fotograf und seine Kameras
Ob Digitalkameras jemals zu mythologischen Gegenständen werden? Die Canon 20D, die wir vor fünf Jahren für unser Studio angeschaft haben hat kaum Gebrauchsspuren ist aber gemessen am Stand der Technik dennoch von Vorgestern. Also, den Nachfolger geordert und das ‘alte’ Modell zur Restwert-Verwertung bei Ebay und Co. Und ehrlich, ich würde sie heute auch nur ungern zur Hand nehmen. Schon der Gedanke an den kleinen Sensor würde alle Arbeitsenergie auffressen … Mm.
Wie anders ist es da, wenn man in die Schublade mit den wirklich alten Modellen schaut? Lutz Wendler hat F. C. Gundlach allein aus diesem Grund besucht und sich von ihm seine – nein, nicht Schätze – sondern abgelegten Arbeitsgeräte zeigen lassen. Herausgekommen ist eine Reportage über das Verhältnis von Fotograf und Technik – erschienen im Hamburger Abendblatt.

© F.C. Gundlach 1966


Die MAGIE der Fotografie oder das GEHEIMNIS herausragender Bilder BILDANALYSE nach dem Vier-Augen-Modell
Handbuch Digitale Dunkelkammer Vom Kamera-File zum perfekten Print – Arbeitsschritte, Techniken, Werkzeuge in der Digitalfotografie
Black Passport. Journal eines Kriegsfotografen Fotografie: Stanley Greene/Noor
Das war für mich der Hauptgrund nicht digital zu werden. An meinen analogen habe ich heute noch große Freude und versäume keine Gelegenheit sie zu benutzen. Erst jetzt fangen digitale Geräte langsam an interessant zu werden. Die Technik ist ausgereifert, die Formate größer und die Nutzbarkeit für die nächsten Jahre gegeben.
Wir leben wohl tatsächlich in einer Zeit des technischen Übergangs, was viele neue Möglichkeiten aber auch große Verunsicherung für Fotografen mit sich bringt.
Die Parallelität von analoger und digitaler Fotografie in den letzten Jahre hat es nicht gerade einfach gemacht, sich für ein technisches Verfahren zu entscheiden, ohne das Gefühl zu haben, etwas Falsches zu tun …
@Roman: Du hast recht, so richtig cool ist die digitale Gebrauchsware noch nicht … obwohl, das ist auch meine Meinung dazu, wir kurz davor stehen.