Wunderschöne Portraits. Durch Belichtung und Schärfe.
Den folgenden Beitrag habe ich von Peter Atkins bekommen. Atkins wurde 2007 vom fotoMagazin zum Fotografen des Jahres gewählt. Als Fotograf arbeitet er in München und fotografiert in den Bereichen Portrait, Werbung und
Modefotografie. Atkins hat als Fotograf eine Reihe eigener Fotoprojekte und Ausstellungen initiert – derzeit DRAUFSICHT und JUGENDKULTUREN 2.0.
Um im Outdoor-Bereich ohne zusätzliche Lichtmittel zu besseren Ergebnissen zu kommen sind seine Ratschläge für Neulinge bestimmt beachtenswert – vor allem wenn es darum geht, schmeichelhafte Bilder zu machen. Atkins richtet unsere Aufmerksamkeit auf zwei der wichtigsten technischen Aspekte beim Fotografieren: Belichtung und Schärfe.

© Peter Atkins
Gastbeitrag mit Fotografien von Peter Atkins
Beim Stöbern in Fotoarchiven stolpert man nicht selten über Portraits. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die meisten Portraits recht dunkle Augen haben und nicht selten an der Schärfe zu wünschen übrig lassen.
Doch wie kann man die Augen strahlen lassen und wann ist ein Foto eigentlich als scharf zu bezeichnen?
Für die Portraitfotografie im Freien gilt als Wichtigstes, das Model auf keinen Fall in der Sonne zu positionieren. Selbst die professionellsten Models schließen ihre Augen in der Sonne automatisch mehr als im Schatten. Um also schön geöffnete Augen und große Pupillen zu erreichen, muss das Model immer im Schatten stehen. Hier sollte dass Restlicht mit einem Reflektor eingefangen und in das Gesicht und die Augen des Models geleitet werden.

© Peter Atkins
Um nun die richtige Schärfe zu erzielen ist es sehr wichtig, den Punktfokus einzustellen. Im Unterschied zum Streufokus, der den Bildern nur eine Grundschärfe verleiht, da er alles ein bisschen scharf macht und gerade bei einer offenen Blende von 1.4 oder 1.8 jeder Zentimeter davor oder dahinter schon unscharf ist, erhält man mit dem Punktfokus gestochen scharfe Bilder. Dafür sollte man den Punkt direkt an den Augen fokussieren und scharfstellen, dann ohne die Entfernung zum Model zu ändern die Kamera nur leicht in der Höhe verändern um den richtigen Bildausschnitt zu wählen.
So erhält man schon eine sehr scharfe Zeichung in den Augen, um jedoch die Helligkeit dieser zu optimieren, ist eine besondere Kameraeinstellung sehr wichtig.
Beim Fotografieren im Automatik Modus werden die Augen oft sehr dunkel. Das rührt daher, dass die Sensoren sich an der größten Fläche im Bild einstellen. Da dass fast immer die Haut oder der Hintergrund ist, werden zwar diese optimal belichtet, die Augen jedoch wirken wie schwarze, ausdruckslose Knöpfe. Wer dann versucht im nachhinein bei der Bildbearbeitung die Augen heller und strahlender zu machen wird schnell enttäuscht werden.
Um dem entgegenzuwirken empfehle ich zwei Blenden heller als die im Automatik Modus vorgegebene Blende einzustellen. Zwei Blenden zerstören noch keine Struktur im Bild und lassen meiner Erfahrung keine hellen Flächen “ausbrennen”, bringen aber dafür die Augen in klarem Licht zum strahlen.

© Peter Atkins
Das Ergebnis hat neben den hellen strahlenden Augen auch noch einen nahezu elfenbeinartigen Teint zum Effekt. Außerdem dient diese Einstellung als wunderbare Vorlage für eine leichte und effektive Bildbearbeitung im Anschluss. Es lassen sich nun kleine Mängel mit dem Bereichsreperaturstift oder dem Kopiestempel – wichtig: keine 100% Kantenschärfe verwenden – beheben und die Farbeinstellungen bzw. Kontraste können beliebig verändert werden, wobei die Augen stets strahlend bleiben.

© Peter Atkins
Im Netz: www.peteratkins.de








Hier hat er also auch “zugeschlagen”
schöne portraits..kein frage. allerdings sieht das motiv mit dem weißen kleid vorne ziemlich ausgefressen aus und die hauttöne im gesicht sind für meinen geschmack hier auch etwas zu hell. fehler in der nachbearbeitung fürs web?
gruß peter
Auch ich habe diesen Artikel, nur leicht umgeschrieben per Mail erhalten. Auf die Frage, was das solle, bekam ich keine Antwort. Das ist ein Trick, um Backlinks zu erhalten. Die Bereicherung eines Blogs durch Gastcontent ist damit sicherlich nicht beabsichtigt. http://www.copyscape.com/ klärt zudem ein bisschen auf, wer noch alles Opfer von dieser Backlinksaktion wurde. Wäre ja mal spannend, eine Umfrage zu starten. Der Inhalt ist zudem fotogafisches Larifari. Und bedingt durch das viele Umschreiben für die anderen Blogs (man will ja die Suchmaschinen nicht mit doppelten Content verunsichern) auch noch holperig.
Außerdem bezweifel ich, dass er 2 Blenden meint. Er meint wahrscheinlich 2 1/3 Schritte des Belichtungsmessers seiner Kamera. Ein echter Experte, so vermute ich.
Blick durch den Sucher – 2008-W37…
Der Blick durch den Sucher – der Wochenrückblick auf die Fotografie-Szene – für Kalenderwoche xx.
Abgeschaut: Joe McNally’s Blogposts zu lesen ist eh schon ein Spass. Diese Woche lernt man wie man einfach so die Sonne ausknipst.
Inspiration: …
Der Artikel ist bei mir auch aufgeschlagen. Das mit den 2 Blenden habe ich auch bezweifelt, bekam aber per Mail keine Antwort mehr. Nachdem auch weitere inhaltliche Fehler enthalten sind, habe ich eine Veröffentlichung ausgeschlossen. Dass derselbe Artikel auch noch anderen Blogs angeboten wurde, habe ich ehrlich gesagt gar nicht vermutet.