15. Mai 2008 53

Festival-Ticket zu gewinnen – fotocommunity Festival 2008 in Hamburg

Von Marko Radloff

fotocommunity Festival 2008 in Hamburg

fotocommunity.de ist der Ort im Netz, wo sich die Foto-Laien tummeln und wo Amateure ihre Bilder ablegen, anderen zeigen und wo Fotografie von anderen kommentiert wird. Eigentlich kennt diesen Ort jeder und zu seiner Bekanntheit brauchen wir eigentlich nichts mehr zu sagen. Außerdem aber gibt es ein Fest, ein Festival im wirklichen Leben. Dieses Festival hat bei der FOTOCOMMUNITY Tradition und es findet in diesem Jahr vom 06.06. – 08.06.2008 in Hamburg im Phoenixhof in der Stahltwiete 16 statt.

Das Programm kann sich, wie wohl auch die täglichen Besucherzahlen auf fotocommunity.de bestimmt sehen lassen: Jedenfalls versprechen die Veranstalter eine ganze Reihe Workshops, eine Hausmesse, ein Büffet, eine Party, ein Gewinnspiel … Gewinnen könnt ihr heute schon bei uns: Wir verlosen unter allen Kommentatoren dieses Beitrags zwei Basis-Festivaltickets im Wert von Euro 49,- pro Stück! (Kommentarschluss: 22.05.2008)

Gute Fotos machen heute nicht nur die Profis. Gute Fotos werden auch von Amateuren gemacht. Deswegen ist aber noch lange nicht jeder Laie gleich ein professioneller Fotograf. Wir haben das hier im Blog schon oft diskutiert. Was aber kann der Profi von den Nichtprofis lernen? Oder ist die Unterscheidung längst albern? Zu diesem Thema hätten wir gern eure Kommentare … Vielen Dank an Torsten Kärsch von fotocommunity.de für die Möglichkeit, diese zwei Ticket an euch zu verlosen und viel Spaß beim Kommentieren!

Im Moment 53 Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Maik sagt:

    Also, was immer ihr meint, ich will auf dieses Fest! Ist das schon’n korrekter Kommentar? Hi, hi.

    Zu der anderen Sache kann ich nur sagen: Fotograf als Job? Kann ich mir nicht vorstellen! Anerkennung für meine Fotos krieg ich auch so und kann außerdem fotografieren was mir vor die Linse kommt.

    In diesem Sinne: Gut Licht!

  2. Marko sagt:

    … na, das ist auf jeden Fall ein korrekter Kommentar. Dein ‘Gut Licht!’ nehmen wir gern entgegen und wünschen es auch allen Profis und Nichtprofis.

    Nur so für sich zu fotografieren hat schon was! Wenn man in dem Fach arbeitet passiert es allzu oft, das man in so einen Trott reingerät … und am Ende immer das Gleiche tut und nix mehr SIEHT!

    Andererseits hat als Profi den Antrieb und die Chance in wenigstens einem Sujet besonders gut zu sein bzw. zu werden!

  3. “”"Photography is not about capturing light with a camera, caring about composition, aesthetics and most of all evoking feelings through the mood of the picture. Photography is about rating the right pictures, sweet-talking the right photographers, this is what gives you their attention, and this is the way to become a great photographer yourself.”"”

    um das geht es in diesen communitys, um buddys, um comments, gibst du mir gebe ich dir, um wertlose sternchen. warum die fotocommunity langweilig ist? weil die masse unfaehig ist kritik anzunehmen, es geht einzig und allein um “ego massages” , hochladen, tolle kommentare sammeln.. mal fuer ein paar minuten ein star zu sein, selbiges gilt fuer flickr und sonstige punktesammelseiten. seit jahren laesstert man taeglich ueber die gallerie, uber die buddytruppen und ist selbst mitten drinnen…

    gruesse Stefan

  4. Marko sagt:

    Ich verstehe was Du meinst, würde das aber bestimmt nicht in dieser Rigorosität teilen … darf ich Deinen Kommentar so verstehen, das Du nicht mit in die Verlosung möchtest? (Schön mal wieder an Deine Seite erinnert zu sein …)

  5. Hallo Marko, Du musst meine meinung nicht teilen, meine meinung ist auch nicht allgemeingueltig. fotocommunity funktioniert in grueppchen… ein beispiel?

    diese bild ist 2 mal in diesem postkartenstaender ;) ware es ein bild von einem dieser beauty photographen gewesen, die analoge truppe und galeriekritiker Thomas Solecki & Friends, waere darueber hergefallen. jetzt wo es ein bild der “nur analoge fotografie ist wahre fotografie” ist, findet man es ganz toll… das ist alles sehr einfach gestrickt dort. gesehen und gesehen werden, fuer eine stunde 30-50 comments kassieren, ein sternchen sein.

    natuerlich gibt es ausnahmen, die sind so selten wie sternschnuppen am winterhimmel.

    ;) gruesse Stefan

    was gibt es den zu gewinnen? ein iPhone?, wenn ja bin ich dabei ;)

  6. Marko sagt:

    iPhone? Ne, was besseres: Festival-Ticket fürs FOTOCOMMUNITY-Festival in HH! Interessiert?

  7. Olaf sagt:

    Na klar möchte ich die Tickets gewinnen….

    Bin auch selbst in der FC aktiv und man kann dort wirklich von Grüppchenbildung sprechen.

    Gruß an alle
    Olaf

  8. Ulli sagt:

    Was kann der Profi vom Amateur lernen?
    In manchen Situationen die Gelassenheit,
    die der Amateur oder Nichtprofil ausstrahlt, da er weniger verbissen ist.
    Perfektion ist alles, aber nicht alles ist perfekt.

  9. Hey klasse,
    wäre gern dabei!!

    LG Norbert

  10. Marian G sagt:

    ich selber bin auch in der FC aktiv wäre auch gern dabei um mehr Erfahrungen zu sammeln. sind ja sehr auch interessante Workshops dabei!

    @_Stephan: muss dir recht geben, hab schon oft erlebt das viele nicht mit Kritik umgehen können. Jedoch muss ich auch bemerken das nicht viele ordentliche Kritik äußern können.

  11. Katharina Krüger sagt:

    Ich denke der Unterschied von gelerntem Fotograf und passioniertem Hobby verschimmt zunehmend.
    Genau das kann man in der FC erleben.
    Voneinander lernen ist die eine Sache, sich inspirieren zu lassen die andere…beides ist in der FC möglich und macht Freude.
    Feedback zu eigenen Bilder und Tipps fürs Equipment eingeschlossen.
    Leztlich hängt dort alles von dem eigenen Engagement ab.

  12. Sven sagt:

    Vielleicht kann der Profi ja vom Amatuer lernen, dass Perfektion eben nicht immer sinnvoll oder angebracht ist und gerade Fehler manchmal ein interessantes Foto ausmachen können, oder eine etwas gelassenere Herangehensweise, wie es Ulli bereits angeführt hat.

  13. Bianca sagt:

    Macht nicht der Reiz das Perfekte Foto zu schaffen die ganze Sache aus?
    Gelassenheit ok, aber keine Nachlässigkeit, ist jedenfalls meine Meinung

  14. Hallo Leute,

    ich denke jeder Mensch hat seine ureigenste Antriebe Fotos zu machen. Reporter, Journalist, Werbefotograf, Reisefotograf, Amateur, Hobbyfotograf. Jeder entscheidet für sich ganz allein was er mit seinen Bildern erreichen will. Nur eines haben doch alle gemeinsam die Affinität ein Bild der Gegenwart zu machen. Was daraus wird sei dahingestellt.

    Wir kenne doch alle den Hobbyknipser in der fc der solch professionelle und atemberaubende Bilder macht, das sogar Berufsfotografen den Hut ziehen müssen (auch wenn das eher die Ausnahme ist). Über die “Qualität” entscheidet doch die Motivation des Fotografen. Und genauso ist auch die fc. sie ist der Schmelztiegel verdammt vieler Fotografen. Und es immer wieder amüsant und erfrischend zu sehen was dort alles passiert.

    Ob ich nun mein Geld mit der Fotografie verdiene oder nicht. Eine Unterscheidung in diesem Sinne ist für mich nicht sinnvoll. Einzig der Umstand der Motivation in ein Bereich den der Amateur vom Profi lernen könnte, wenn er denn wollte ;-)

    Ach ja doch noch was: Der Amateur könnte lernen, dass ein Zoom nicht alle ist und auch die Festbrennweite ein aus heutiger Sicht geniales Werkzeug ist.

    Ich hatte mir schon überlegt das ich daran teilnehme, doch obgleich viel für die 49€ geboten wird, so ist es Momentan für mich trotz dessen nicht möglich daran teilzunehmen. Aber gewinnen hat auch mit Glück zu tun, wer weiß ;-)

    Aber dennoch viel Vergnügen!
    Und gut Licht
    Christopher

  15. Meine Güte, ich bitte über die R-Fehler großzügig hinweg zu sehen ;-)

  16. Sven sagt:

    bildwerk3 ?
    Fotofestival ?
    In Hamburg ?
    Von 6.-8.Juni ???

    Wie geil ist DAS denn ???

    Ich bin dabei !!!
    Schön wär – der Eintritt wär für mich frei.
    Dann machts gleich doppelt Spaß. :-)

  17. Sebastian sagt:

    Will hin! :)

  18. Tim sagt:

    ich würde sehr gerne aufs festival fahren :)

  19. sebastian sagt:

    Bis gestern sah es so aus, als ob keiner die Karten möchte… *g*

    Unterschiede zwischen Profi und Nichtprofi sind manchmal nur marginal, oft jedoch sehr deutlich zu erkennen.
    Die Herangehensweise – den anderen Blickwinkel eines Amateurs könnte der “Profi” evtl. gebrauchen.
    Experimentieren und ausprobieren sollte jeder, der eine Kamera in den Händen hält.
    In der fc sind es oft diese Bilder die ansprechend sind und etwas auslösen, im Gegenteil zu den professionellen Hochglanzbildern.

    grüße
    sebastian

  20. Uwe sagt:

    Ich will da auch hin ;-) ))))))))))))))))

  21. Kay sagt:

    Finde ich klasse. Wäre ich auch gerne mit von der Partie.

  22. Chris sagt:

    Ich denke der wichtigste Faktor zur Bewertung eines Fotos ist due persönliche Subjektivität. Ein “gutes” Foto kann auch von einem Laien gemacht worden sein, weil er z.B. genau den richtigen Moment erwischt hat, sich viele Gedanken zum Bild gemacht hat oder mit dem Bild eine Geschichte erzählen will.

    Ein professionelle Fotografie ensteht für mich erst dann, wenn der technische Aufwand ans Maximum getrieben wird, damit das Bild jedes Kriterium erfüllen kann. Wenn es dann der “Masse” gefällt (siehe Werbefotografie), bzw. das Bild für die Masse gemacht wird, dann denke ich kann man von professioneller Fotografie sprechen.

    Letztendlich kommt es für mich aber auf den Inhalt an, nicht auf die technische Umsetzung.

  23. Manche der Fotografen hier gefallen mir besser als manche Profis.
    Über die Karten würde ich mich riesig freuen.

  24. uschi sagt:

    Ich glaub nicht, dass ein Profi was von mir lernen könnte. Aber dafür lernt auch ein Profi in der FC viel über die Eigenarten der Individuen. Ist doch auch was. :-)
    Nach Hamburg würd ich gerne, aber mit der Kohle haperts. Da wär so ein gewonnenes Ticket ‘ne feine Sache.

  25. Vanessa sagt:

    Hallo,
    ich denke mir oft wenn ich die Profis beim Sport sehe: die denken nur ans perfekte Foto und das es schnellstmölich veröffentlicht wird. Da bleibt kaum noch Raum für kreative Sachen. Die müssen eben gerade das bringen was gefragt ist, egal ob du willst oder net. Bei den Amateuren ist die Atmospähre natürlich viel entspannter, die machen gerade das was ihnen in den Sinn kommt.
    Der Knackpunkt zwischen den Amateuren und Profis ist, denke ich, einfach ein Auge für Motive haben und es auch technisch so umsetzten, wie das Bild im Kopf enstanden ist. Natürlich spielt da die Bildbearbeitung auch noch eine große Rolle.

    So on
    Vanessa

  26. Marko sagt:

    VIELEN DANK an die Blog-Kollegen von der FOTOCOMMUNITY, die mit ihrem Beitrag diese sonst bei bildwerk3 eher seltener vorkommende kleine Kommentarflut ausgelöst haben …

    Am Donnerstag gibt’s hier die Präsentation der Gewinner …

    @Christopher K.: Am Ende hängt Erfolg tatsächlich von der Motivation ab! Du hast schon recht. Fotografie als solche ist nämlich ein Lernberuf und hat wenig mit geerbtem Talent zu tun. Wer nicht kreativ ist, aber dennoch gern fotografiert, sucht sich eben einen der vielen unkreativen Fotografiebereiche aus und findet dort bestimmt ein Sujet das zu ihm passt. So richtig gut wird man tatsächlich nur, wenn man auch richtig gut sein will und danach handelt …

  27. Angela Spittel sagt:

    Vielleicht kann der Profi ja vom Amatuer lernen wie schwer sich der Amateur mit geringer Technik tut und es ist auch oft ein innerer Kampf, Bilder zu präsentieren, die keinesfalls mit einem professionell gestalteten Bild zu vergleichen sind.

  28. Stefan sagt:

    Ich finde ein Foto sollte so perfekt wie möglich fotografiert werden. Ich finde diese ganze Bearbeitung schon fast zu viel… So kann jedes Bild hüpsch gemacht werden.

    Für mich zählt die Fotografie! Und nicht die Bildbearbeitung. Etwas ist ok, aber nicht 1Minute Motivsuche und dann 2 Stunden oder länger Bildbearbeitung.

    Ich lerne auch jeden Tag dazu und lasse mir gern Tipps und Tricks geben um meine “fotografischen” Fertigkeiten weiter zu steigern :-)

  29. Britta T sagt:

    Zitat: Was aber kann der Profi von den Nichtprofis lernen?

    Oft genug sicherlich wieder den Spaß an der Sache, die nicht ganz so starke Ernsthaftigkeit, die man oft an den Tag legen muss, wenn man die Fotografie beruflich betreibt. Sicherlich verliert man nicht total den Spaß daran, allerdings wird auch ein bestimmtes Ergebnis (optisches und quantitatives Ergebnis) vom Kunden erwartet, das man zu erfüllen hat. Der Druck, dieses Ergebnis abzuliefern, wird dann aber sicherlich einiges an Spaß nehmen. Man kann als Profi ja nicht einfach sagen: ‘tut mir leid, dass Ihr nun keine Hochzeitsfotos habt, aber mir war heute nicht so nach fotografieren’, oder: ‘ich habe hier für Euch nur zwei Bilder, Ihr könnt sie oft genug kopieren und dann in den Zeitschriftenartikel einfügen, das merkt der Leser vielleicht gar nicht’.

  30. Britta T sagt:

    Zitat Angela Spittel:

    Ich kenne Profis, die auch mit kleinstem Equipment saugute Bilder abliefern, einfach weil sie es von der Pike auf gelernt haben!

  31. Britta T sagt:

    Zitat Angela Spittel: ‘Vielleicht kann der Profi ja vom Amatuer lernen wie schwer sich der Amateur mit geringer Technik tut und es ist auch oft ein innerer Kampf, Bilder zu präsentieren, die keinesfalls mit einem professionell gestalteten Bild zu vergleichen sind.’

    Ich kenne Profis, die auch mit kleinstem Equipment saugute Bilder abliefern, einfach weil sie es von der Pike auf gelernt haben!

  32. Britta T sagt:

    Stefan Rohner
    am 17. Mai 2008 um 20:30 Hallo Marko, Du musst meine meinung nicht teilen, meine meinung ist auch nicht allgemeingueltig. fotocommunity funktioniert in grueppchen… ein beispiel?

    diese bild ist 2 mal in diesem postkartenstaender ;) ware es ein bild von einem dieser beauty photographen gewesen, die analoge truppe und galeriekritiker Thomas Solecki & Friends, waere darueber hergefallen. jetzt wo es ein bild der “nur analoge fotografie ist wahre fotografie” ist, findet man es ganz toll… das ist alles sehr einfach gestrickt dort. gesehen und gesehen werden, fuer eine stunde 30-50 comments kassieren, ein sternchen sein.

    natuerlich gibt es ausnahmen, die sind so selten wie sternschnuppen am winterhimmel.
    ;) gruesse Stefan

    was gibt es den zu gewinnen? ein iPhone?, wenn ja bin ich dabei ;)

    ich finde es unpassend, Deine Probleme mit der FC hier in diesem Blog auszutragen, hier ging es auch darum, was Profis von Amateuren lernen, nicht wer Deiner Meinung nach in einer Buddycommunity ‘lebt’ oder was auch immer

    jm2c

  33. Hallo Leute,

    ich bin so frei und kopiere einen Textteil aus meinem fc-Profil:

    Zitat:
    “Kaum ein anderer Platz im deutschen Internet ist so frequentiert wie die fotocommunity. Nirgends wird mehr geurteilt über das Schaffen anderer als hier. Das bedeutet aber auch ein hohes Mass an Verantwortung des Einzelnen gegenüber dem Anderen, ein hohes Maß an sozialer Kompetenz um anderen Menschen und deren Meinungen zu tolerieren. Meinungen zu vertreten und ggf. sich auch von Anderen überzeugen zu lassen, die eigene Meinung zu revidieren und dabei zu lernen, sind meines Erachtens auch heute noch Tugenden die uns als Mensch aus machen und uns bereichern. Dabei auch noch Dinge differenziert zu beurteilen ist noch schwerer, das verlangt Mut und Zeit. Auf der anderen Seite entpuppt sich gerade hier in der fotocommunity das “Paradoxon Mensch”, im Kern egoistisch veranlagt, sucht er die Gesellschaft und teilt mit Ihr Aufmerksamkeit. Ohne sie kann er nicht existieren.

    Leben ist Kommunikation. Kommunikation ist aber mehr als Informationsaustausch, denn Information ist nicht auch gleichzeitig Interpretation; Kommunikation aber ist die Veränderung des wechselseitigen Informationsaustausches aufgrund von Interpretation.”

    Eine Essenz daraus kann sein, dass beide Gruppen sich im Wesen nicht unterscheiden, ja nicht unterscheiden dürfen. Ich gehe sogar soweit das was das Wesen des Fotografen angeht sogar eine Unterscheidung, wie Du es Marko mutmaßlich richtig reflektierst, albern geworden ist. Beide Gruppen haben sich stark angenähert, da die Barriere des exklusiven Wissens, durch die relativ einfache und intuitive Handhabung der digitalen Fotografie weggefallen ist.

    Wie einfach ist es doch heute ein gutes Foto zu machen, und wie schwer ist es von Profis zu unterscheiden. Hinzu kommt eine Erkenntnis, zu der ich während einer Ausstellung hier in Hamburg kam (im Rahmen der Langen Nacht der Museen kostenlos). Eine der vielen Ausstellungen im Rahmen der 4. TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE. Hier wurden Bilder ausgestellt die ich mehr als 30 Minuten ansah und trotz einiger Erfahrung, keine besondere technische Qualität noch irgendeine signifikante künstlerische Erhebung sah. Doch was war des Rätsels Lösung warum so belanglose Bilder zu Hunderten angesehen wurden (z. B. irgendwelche Wiesen und Sträucher die mit ahh und ohh bestaunt wurden); der Name des Fotografen! Ich selber war aber so enttäuscht das ich denselbigen wieder vergaß ;-)

    Gut Licht
    Christopher

  34. Marko sagt:

    @Christopher: Na, na, 30 Minuten braucht man nicht auf ein Bild zu schauen, um herauszubekommen, ob da was ist! Wo nichts ist, ist auch nichts … Man kann da schon seinem Gefühl trauen, oder dem ersten Eindruck … Eine beliebte Methode, aus dem Nichts doch noch Bedeutung herauszuholen, ist die raumfüllende Vergrößerung.

    Ein Beispiel: die Flughafenbilder von Fischli/Weiss, die gerade in der großen Deichtorhalle in Hamburg zu sehen sind. Mal abgesehen davon, das Fischli/Weiss ansonsten ganz witzige Typen, mit künstlerischem Tiefgang und Sinn für’s Publikums sind: die Flughafenbilder sind nix. (130 x 249 cm)

    Es gab auf der Triennale tatsächlich viele Ausstellungen und Fotografen zu sehen, für die soviel Aufmerksamkeit etwas seltsam war. Aber auch Highlights. Meine persönliche Entdeckung in Sachen Licht und Schatten: Karin Szekessy, in Sachen Modernität und formaler und konzeptioneller Strenge: Thomas Demand.

  35. Hallo Marko,

    nee da hast du mich falsch verstanden, ich hab mir tatsächlich kein Bild 30 Minuten angeschaut, sondern die meisten Bilder in 30 Minuten ;-) )

    Ja die Flughafenbilder habe ich auch gesehen. Zwei fand ich aufgrund der Perspektive ganz gut. Aber die extrem großen Abzüge und dann wirklich profane und langweilige Aufnahmen….

    Unter Deinen Prämissen kann mag ich Dir zustimmen und es ähnlich sehen, meine Ansprüche an so teure
    Fotos sind aber anders. Szekessys Bilder tragen für mich keine Individualität und sind meiner Ansicht nach jederzeit reproduzierbar. Ausnahme sind ihre alten Werke!!! Ihr Mann hat da ja eine ganz andere Richtung, teilweise mag ich dort sogar Kandinsky entdecken ;-) Thomas Demand sagte mir bisher gar nichts, da ich aber ebenfalls ein Anhänger gewisser normativer Elemente bin, finde ich ihn ganz sympathisch.

    Gut Licht
    Christopher

  36. MaskGirl sagt:

    Natürlich wäre es mir eine Ehre einmal ausgewählt zu werden. Doch ehrlich gesagt… glaube ich nicht daran. Aus welchem Grund sollte ich, gerade ich als Semiprofi diese Tickets gewinnen?
    Die Fotocommunity ist für mich persönlich eine Bereicherung obwohl ich mir wünschen würde, dass ich mehr kritische (in Form von … so kann man Dein Foto besser gestalten) Anmerkungen oder gar Hilfe von anderen professionellen Fotografen erhalten würde. Doch leider ist oftmals das Gegenteil der Fall.
    Eigenartigerweise kommentierten diverse Fotografen mein Bild wo es um das Zeigen der Frau in ihrer gesamten Schönheit ging. Dabei war das Bild eher von minderwertiger Qualität.

    350 Anmerkungen
    10803 Klicks

    Bei dieser Protestaktion stand ich auf eimal im Vordergrund. Doch darin sehe ich nicht den Sinn in der FC. Für mich ist die FC eine geeigente Plattform um Freunde zu finden, nette Menschen, Gleichgesinnte, kennenzulernen und um eine Verbesserung meiner eigenen Bilder zu erreichen.

    Auch aus diesem Grund bitte ich auch hier noch einmal um die Hilfe der Fotografen. Ich möchte lernen, viel lernen und genau aus diesem Grund würde es mich freuen Kontakt (vor allem auch realen Kontakt) zu anderen Fotografen zu küpfen. Hamburg wäre eine gute Gelegenheit dafür.

    Euer MaskGirl

  37. MaskGirl sagt:

    Übrigens… auch Profis lernen immer wieder dazu.

    Und wenn es nur um neue und interessante kreative Ideen oder um neue Bearbeitungstechniken, neue Programme oder neue Kameras geht. Profi zu sein heißt doch auch nicht immer perfekt zu sein und nicht alles zu können. Auch Profis sind nur ganz normale Menschen die immer wieder hinzulernen.

    In diesem Sinne…

    Euer MaskGirl

  38. Petra sagt:

    Wäre gerne dabei :-)
    Gruß Petra

  39. Jürgen sagt:

    Da dabei zu sein wäre eine tolle Sache.
    Ich will die Tickets!
    Jürgen

  40. Muriel sagt:

    Na, da wäre ich auch gerne dabei!
    Vielleicht hab ich ja Glück?
    Sonnige Grüße
    Muriel

  41. Maren Schink sagt:

    Ich glaub ich kann noch sehr viel lernen… :) Wäre gern dabei!

  42. Meike sagt:

    Ich bin zwar schon in der FC, habe mir aber noch keine Karten kaufen können….vielleicht klappt es ja so? ;-)

  43. Die Gewinner stehen fest! (hier)

    Tut mir leid, für alle die jetzt traurig sind. Ihr wart große Klasse! Beim nächsten Mal klappts bestimmt.

    Kommentar geschlossen!

  44. Stefan sagt:

    Britta T.

    ein blog ist ein oeffentlicher raum…ob das hier passend is oder nicht entscheidet am ende allein der bloginhaber. ist jemand beleidigt worden?

    probleme mit der FC? gar keine, nur eine meinung die nicht mit der masse geht.

  45. Stefan sagt:

    der profi / amateur diskussion kann ich nicht ganz folgen, ich dachte immer es sind die bilder die sprechen sollten, eine story rueber bringen sollten.

    ein kann ich jedoch sagen, FC ist sicherlich klasse wenn man OFFEN ist, tummelt man sich in den grueppchen, bringt die FC gar nichts. offen sind wenige sehr wenige, die meisten ziehen nach kritik die rote karte. sie vertragen es nicht das unter 50 kommentaren einer ist der sein bild nicht in den himmel lobt.

    FC ist zum grossteil “abbilden” bilder die abbilden sehen wir zu hunderten jeden tag, man sieht sie, schoen anzusehen und hat sich auch schnell wieder vergessen. bilder mit aussage, emotion, geschichte findet man selten.

  46. Stefan sagt:

    “”"Was kann der Profi vom Amateur lernen?
    In manchen Situationen die Gelassenheit,
    die der Amateur oder Nichtprofil ausstrahlt, da er weniger verbissen ist.
    Perfektion ist alles, aber nicht alles ist perfekt.”"”

    auch hier die frage:

    der profi / amateur diskussion kann ich nicht ganz folgen, ich dachte immer es sind die bilder die sprechen sollten, eine story rueber bringen sollten?

    und warum sollte ein profi verbissener sein als ein amateur, der profi kaempft nicht stunden unter “galerie” bildern, der verschickt keine spam mails wenn er ein bild im so genannten “voting” hat. der schaltet auch nicht auf rote karte wenn es mal kritik gibt.

    ich lese hier im thread viel von “perfekt” und “perfektion”, was ist das? wie kann ich das auf bilder umsetzten?

    und… was ist oben verbissen? nichts, es ist eine meinung, sicher keine FC gueltige, einfach weniger verbissen lesen ;)

    schoenen tag. gruesse S.

  47. Stefan sagt:

    mhh alle im urlaub? ;) waere schon interessant zu wissen was fuer den einzelnen das pefekte bild ist…

    gruesse S.

  48. Bestes Licht bei Allen Dingen, @ALLEN und vielleicht trifft man sich ja in Hamburg, um noch lichtere Momentezu haben !?

    vlG————-aus Schwerin—————————-volker-

  49. Hallo Stefan,

    das mit dem Profi der nicht die rote karte zeigt ist sehr stark untertrieben, die gibt es zu genüge.

    Das führt mich aber zu einem weiteren Kriterium: Der differenzierten Aussage. Ein Laie ist nur sehr schwer in der Lage ein Bild nach normativen Gesichtspunkten zu beurteilen. Das wiederum führt zu der Diskussion wie ein Bild beurteilt werden sollte (wohl sehr philosophisch).

    Und Deine Frage nach dem perfektem Bild, oh je, wie lang soll der Blog werden ;-) )

    Und warum melden sich keine Leute mehr hier, Stefan; die karten sind vergeben :-)

    Gut Licht
    Christopher

    BTW: Marko, die fc hatte nachsehen mit mir ;-) )))

  50. Bernd Saller sagt:

    schade, ich bin zu spät

    was ist die fc? – ein gutgehendes geschäft mit 500 zahlenden neuanmeldungen am tag … da braucht man keine quertreiber mit eigener meinung, denn man will den von der kameraindustrie fehlgeleiteten schäfchen ja noch obendrauf ein paar workshops verkaufen …

    ich fliege da übrigens auch regelmäßig raus, weil ichs provoziere … obwohl ich ihnen schon ein paarmal gemailt habe, sie sollen mich nicht mehr mit ihren werbemails zuspammen ignorieren sie meine mails – egal, dafür statte ich ihnen regelmäßig nen besuch ab und mache ein bisschen stimmung, was sie nicht mögen … ist schlecht fürs geschäft mit den blinden – na und, selbst dran schuld – was spammen die auch mein postfach zu

    perfekte bilder – gibts nicht – ausserdem wären die schnell langweilig, es sei denn man braucht aus irgendwelchen gründen diese perfektion – das ist aber ne sache, die der einzelne mit seinem psychiater abklären sollte … *g

    amen!

  51. Bernd Saller sagt:

    kleiner nachtrag und ergänzung:

    die wachsende bedeutung der sozialen funktion dieser communities – nicht nur knipsercommunities – überwiegt für mich bei weitem alles andere – auch und gerade damit wird von den betreibern “ihr geschäft” gemacht!

  52. Jana sagt:

    verlost ihr in diesem Jahr auch wieder Karten zu diesem event?

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