Statement eines Fotografen – anonym
Manchmal bekomme ich Post von lieben Kollegen und Freunden und oft gehts dabei um Fotografie und ich schaue immer gleich, ob sich dass für bildwerk3 gebrauchen läßt und manchmal bekomme ich dann ein: ne lass mal, das ist nur für dich …
Die folgenden Bekenntnisse eines fotografiesüchtigen Fotografen sind nicht von mir und ich habe versprochen, das dieser kurz vor seinem großen Durchbruch stehende Kollege anonym bleibt … und damit auch wirklich keiner hintersteigt, ist dies ein Beitrag ohne Bild:
“Man muss schon durchdrungen sein von der Fotografie, wie ein Drogensüchtiger von seiner Droge, damit das zieht …
Nachdem ich letztes Jahr nicht einen einzigen Auftrag hatte, der mich in irgendeiner Form an meine Grenzen trieb, hatte ich dieses Jahr schon 3 Situationen, die mich kurz vors kollabieren brachten. Dreimal Grenzerlebnisse, die einen weiterbringen und die Grenzen neu verschieben! Nachher ist es cool, aber vorher hast Du schlaflose Nächte und Tinitus. In dem Zusammenhang finde ich übrigens den Artikel über Wilfried Bauer, unglaublich interessant, der für mich auch noch ein “Großer” war, als ihn niemand mehr gedruckt hat. Ein Beispiel dafür, was für einen Job wir da machen. Ich glaube zwar, dass wenige in solch einem späten Stadium”scheitern” (schlechtes Wort dafür), sondern eher früher und dann plötzlich Galeristen oder Bildredakteure oder Regisseure oder sonst was werden, uns dass die, die es durchziehen es auch durchhalten, aber dass Bauer ein Beispiel dafür ist, was für einen Tanz auf dem Vulkan manche vollführen …
Du musst die Fotografie lieben, Fotos lieben, Fotogötter besitzen. Gute Fotos (egal ob die eigenen oder die, anderer Fotografen) müssen Dich krank machen. Es gibt Fotobücher, die ich mir niemals vor dem Schlafengehen anschaue, weil sie mich so aufregen, dass ich danach nicht einschlafen kann (Eggleston,, Avedon, Sander). Wenn Dich Fotos kalt lassen. Dann musst du etwas anderes machen. Nur keine Fotografie.”

BFF-WerkStadt. Bilderabend in der Naxos Halle
NOOR und laif zeigen CONSEQUENCES während der Photokina 2010 in Köln
Photokina-Tickets zu gewinnen





Sehr schöne Worte.. Wie ich mich bald auf meine erste eigene Spiegelreflex freue.. Nach Jahrelanger Fotografie..
Fotos sind magische Momente. Keine Videokamera kann das, eine Situation für einen winzigen Augenblick festzuhalten. Deswegen liebe ich die Fotografie..
[...] Statement eines Fotografen (bildwerk3.de) Statement über die Fotografie aus der Anonymität (tags: fotografie Fotografie_Theorie Fotografen) [...]
[...] – die Wortmeldung eines Fotografen: ‘Statement eines Fotografen – anonym‘ [...]