Fremde Federn und kleine Entdeckungen
Wer gestern bei SPIEGEL ONLINE reingeschaut hat, konnte gleich zwei neue Beiträge mit dem Schwerpunkt Fotografie finden. Beide Artikel werfen ein bezeichnendes Licht auf das Medium und seine Vertreter. Da ist der Beitrag von Katja Iken über einen Meister der Fotografie, der sich weigert als Meister gesehen und anerkannt zu werden, deren Berufsbiografie als Fotograf mit dem Schicksal der DDR eng verbunden ist und mit ihr endet, ohne richtig begonnen zu haben. Einer, der trotz Studium für Fotografie in Leipzig immer nur fotografiert hat, was er gesehen hat und nicht, was er sehen sollte. Übriggeblieben sind schön traurige Bildnisse aus einer längst vergangenen Zeit, die heute ihre Betrachter melancholisch machen … Der Fotograf heißt Thomas Steinert.
Andere Welt, andere Sitten: Hollywood ehrt seine Paparazzi in einer eigenen Ausstellung. Marc Pitzke hat einen Beitrag dazu gemacht und hinter die Umgangsformen einer Branche geschaut, zu der die Meinungen einhellig sind, deren Erscheinungsbild auf allgemeine Ablehnung stößt, deren fotografischen Erzeugnisse aber um so lieber konsumiert werden und die so gut bezahlt sind, das dieser Berufszweig um Nachwuchs nicht zu bangen braucht … höchstens um die Moral. Der Begriff ‘Paparazzi’ hat seinen Ursprung in einem Film von Federico Fellini aus dem Jahr 1960 (Das süße Leben) in dem Walter Santesso einen aufdringlichen Fotoreporter spielt.



Mit der Kamera sehen Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
Ein Tag Deutschland:
Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch Stephen Shore erklärt, wie man Fotografien richtig beurteilt und versteht.
Erfolg als Fotograf: Wie man sein Können optimal präsentiert Autorin: Dr. Martina Mettner
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