Zehn Fragen an Fotografen: Veit Mette
Der laif Fotograf Veit Mette lebt und arbeitet in Bielefeld. Er ist seit mehr als zehn Jahren als Fotojournalist selbständig und hat in zahlreichen deutschen Magazinen (u.a. Stern, Süddeutsche Magazin, Zeitmagazin, Amica) Fotos veröffentlicht. (Portfolio Veit Mette bei laif – Agentur für Photos und Reportage)
Ein besonderes Talent hat Veit Mette für pointierte Schwarz/Weiß – Fotografien. Wir dürfen ein paar davon zeigen und natürlich haben wir Veit Mette unsere ‘Zehn Fragen an Fotografen‘ gestellt. Wie bei vielen Fotografen liegt der Ursprung auch bei ihm in der frühen Erfahrung mit der Fotografie aus Kindertagen.

unsere zehn Fragen an Veit Mette:
Frage 01: Erinnern Sie sich, wann Sie Ihr erstes Foto gemacht haben?
Meine fotografischen Anfänge sind eher schlicht gestrickt. Eine Kodak Instamatic hat mir einige unscharfe Kindheitserinnerungen gebracht. Mein Vater hat mir dann seine alte AGFA Spiegelreflexkamera geschenkt. Nachdem irgendetwas nicht funktionierte habe ich mit meinem Freund den Schraubenzieher in die Hand genommen und das Ende der Kamera eingeleitet.
Meine erste ordentliche Kamera (Pentax Spotmatic F) diente der Kontaktaufnahme zum weiblichen Geschlecht. Aber auch das war nicht sehr erfolgreich. Das erste „echte“ Foto zeigt das Mädchen das ich doch gerne näher kennen gelernt hätte.
Frage 02: Welche Ihrer Fähigkeiten ist Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten behilflich?
Das Selbst zu beschreiben ist schwierig. Viele sagen dass ich mich zurücknehmen kann. Das hilft für viele meiner Themen.
Frage 03: Was muss man unbedingt können, um Fotograf zu sein?
Das ist wohl sehr verschieden. Der Gebrauch eines Statives fällt mir bis heute noch schwer. Ein gutes Auge eine hohe Frustrationstoleranz helfen auf jeden Fall weiter.
Frage 04: Wann haben sie angefangen ausschließlich digital zu fotografieren?
Ich fotografiere nach wie vor gerne analog. Ab und zu darf ich das auch noch für meine Kunden.
Frage 05: Ein besonders gutes Bild entsteht eher zufällig oder muss sorgfältig geplant sein?
Meine Fotografie (wenn sie gut ist) lebt sehr viel vom Zufall. Wobei man sich dabei auch ziemlich die Füße platt laufen kann.


Frage 06: Haben Sie schon einmal einen Auftrag abgelehnt? Wenn ja, was für einen?
Ja, ich sollte für die Neue Post (für die ich noch nie gearbeitet habe) eine Mutter von einem Mann fotografieren, der auf dem elektrischen Stuhl „schmort“(zitat). Die Mutter wusste natürlich nichts von ihrem Glück.
Das wollte ich wirklich nicht.
Frage 07: Fluch oder Segen: Microstocks?
Kannte das Wort bis Heute nicht mal. Bin selbst bei laif und fühle mich gut vertreten.
Frage 08: Wo möchten Sie als Fotograf einmal ausstellen?
Ich würde gerne ein Containerschiff mit meinen Bildern um die Welt fahren sehen. Eine Straßenbahn mit Bildern aus Bethel fährt schon in Bielefeld.
Frage 09: Wen möchten Sie gern einmal fotografieren?
Cartier–Bresson. Leider ist er schon tot
Frage 10: Bleiben Sie Fotograf?
Solange mich das Finanzamt lässt.




Mit der Kamera sehen Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
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Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch Stephen Shore erklärt, wie man Fotografien richtig beurteilt und versteht.
Erfolg als Fotograf: Wie man sein Können optimal präsentiert Autorin: Dr. Martina Mettner
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