Zehn Fragen an Fotografen: Lukas Palik
Lukas Palik lebt in Bochum und arbeitet im Ruhrgebiet mit Schwerpunkt Düsseldorf. Sein Stil ist auffallend farbig und präsent. Er hat für Focus, Spiegel und Art – Das Kunstmagazin arbeiten können. Seine Brötchen verdient Palik mit Food-, Produkt-, Architektur und People-Fotografie. Zu seinen Kunden zählen einige Agenturen und Firmen, sowie die Stadt Düsseldorf und einige Museen. Lukas Palik ist Gewinner des Fotowettbewerbs der Quadriennale 06 in Düsseldorf.

Frage 01: Erinnern Sie sich, wann Sie Ihr erstes Foto gemacht haben?
Ja, ich habe mit einer analogen Kamera herumprobiert (vor etwa 4 Jahren). Damals hatte ich keine Ahnung, was der Unterschied bei einer Blende ist. Ich habe meine Turnschuhe mit verschiedenen „Blende-Einstellungen“ fotografiert und mir Notizen gemacht. Tja, das war noch „learning by doing“ mit Analog-Kameras.
Frage 02: Welche Ihrer Fähigkeiten ist Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten behilflich?
Spontanität. Neue Ideen kommen oft während des Shootings. Wenn der Ort oder das ausgedachte Konzept nicht funktioniert, muss man sich schnell auf die neue Situation einstellen.
Frage 03: Was muss man unbedingt können, um Fotograf zu sein?
Da gibt es bestimmt viele Dinge. Wie in der vorherigen Frage schon erwähnt, muss man in der Lage sein, sich schnell auf jede Situation einzulassen und Sie gut zu nutzen.
Frage 04: Wann haben sie angefangen ausschließlich digital zu fotografieren?
So um 2005 sind die Digital- Kameras mit einer guten Qualität für mich erschwinglicher geworden. Ich kaufte mir zunächst eine digitale Kompaktkamera. Die wurde mir aber kurze Zeit später auf einer Reise nach Barcelona gestohlen. Dann der Umstieg auf Spiegelreflex.
Frage 05: Ein besonders gutes Bild entsteht eher zufällig oder muss sorgfältig geplant sein?
Sowohl als auch. Ein Schnappschuss kann genauso überzeugend sein wie ein sorgfältig geplantes Stillleben.
Frage 06: Haben Sie schon einmal einen Auftrag abgelehnt? Wenn ja, was für einen?
Nein, bis jetzt nicht. Glücklicherweise waren die Aufträge immer gut mit meinem Gewissen zu vereinbaren.
Frage 07: Fluch oder Segen: Microstocks?
Was sind Microstocks? Ich kenne nur normale Stockseiten. Es gibt die bekannten Stocks (die großen Namen), die ein bestimmtes Preisniveau halten. Und jene, die für ein paar Euro Bilder in hoher Druckqualität verkaufen. Meiner Meinung nach sind die zuletzt genannten ein „Fluch“.
Frage 08: Wo möchten Sie als Fotograf einmal ausstellen?
Ich sehe meine Arbeiten nicht in erste Linie als Kunstwerke. Sie sind eher Auftragsarbeiten für den Kunden. Ich bin also eher Dienstleister. Trotzdem freut man sich über die Anerkennung irgendwo ausstellen zu dürfen. In Düsseldorf gibt es ein Museum für das ich schon lange arbeite (NRW – Forum). Ich habe dort viele große Künstler persönlich kennenlernen dürfen (Newton, Lindbergh, Bettina Rheims, …) Sich dort einzureihen, wäre schon was.
Frage 09: Wen möchten Sie gern einmal fotografieren?
Oh das ist eine schwere Frage … Es gibt so viele!
Frage 10: Bleiben Sie Fotograf?
Wenn es weiter so viel Spaß macht, dann ja.


Mit der Kamera sehen Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
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Erfolg als Fotograf: Wie man sein Können optimal präsentiert Autorin: Dr. Martina Mettner
Auf den Punkt, schöne Fotos, well done!
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[...] zum Interview: zehn-fragen-an-fotografen-lukas-palik Posted by Lukas Palik Filed in 1 Leave a Comment [...]