PHOTONEWS Nr. 06/07 – ‘Webnews’
Die Zeitschrift PHOTONEWS erscheint in Hamburg und wer regelmäßig über Trends in Sachen Fotografie informiert sein will, kommt an einer Lektüre nicht vorbei. Aus dem Inhalt der Zeitschrift veröffentlichen wir eine Reihe Web-Tips. Dazu: zwei Bilder aus der Serie Tore.
Der Beitrag von Torsten Scheid über die 3. Darmstädter Tage der Fotografie (20.-22. April 2007) ist auf der Internetseite des Veranstalters in ganzer Länge nachzulesen. Leider gibt es sowohl im Heft als auch auf der Webseite kaum Bilder. Das Thema ‘Überblick – Konstruktion der Wahrheit’ und auch der Artikel von Torsten Scheid versprechen aber genug spannendes Material, dass ich mir wohl den vielgelobten und umfangreichen Katalog bestellen muss: Über die o.g. Website des Darmstädter Tage der Fotografie e.V.
Im Interview stellt Dagmar Johanna Matthias, Geschäftführerin der traditionsreichen Bildagentur ‘Bilderberg‘ klar, dass ihre Agentur kein Supermarkt sei, sondern ein Fachgeschäft mit Full-Service für Kunden und Fotografen. Hintergrund war die Frage, was angesichts der dramatischen Veränderungen im Bildagenturbereich zu tun sei. Das Material müsse schneller online gehen, um mit den Großen am Markt mithalten zu können und deswegen gibts im Juli 2007 den fälligen Web-Relaunch auf dem Bilderberg.
Auf die Frage ob Corbis und Getty die Welt des Fotografen verändert hätten, antwortet auch die Magnum Fotografin Susan Meiselas zustimmend. Viele kleine Agenturen würden erdrückt und auch ihre Kollegen bei Magnum würden sich der neuen Situation anpassen und unterrichteten oder verkauften Fotoabzüge. Die Zukunft des Fotojournalismus, so Meiselas abschließend, liege im Internet mit den Geschichten die Fotografen erzählten und die von anderen erzählt würden.
Fotografie als Kunst: Den Prozess der Kunstwerdung mittels Fotografie beschreibt der Künstler Roger Ballen als einen Prozess der immer sowohl seine innere Sensibilität als auch seine lange Erfahrung im Umgang mit dem fotografischen Medium berücksichtige. Seine Fotos sind ausschließlich Schwarzweiß, verbreiten eine beunruhigende Grundstimmung und wirken auf den etwas geübten Betrachter zwar außerordentlich streng im Bildaufbau, in der Umsetzung aber irgendwie schmuddelig. Ballen erklärt die Passion für Schwarzweiss mit seinen ersten fotografischen Erfahrung aus einer Zeit, in der fast ausschließlich Schwarzweiss fotografiert wurde. Die Bilder des heute 57 jährigen werden weltweit über Gallerien verkauft und wurden in zahlreichen Ausstellungen und Büchern präsentiert: aktuell noch bis zum 26.August im ‘Haus der Photographie‘ in den Deichtorhallen in Hamburg.


Mit der Kamera sehen Konzeptionelle Fotografie im digitalen Zeitalter
Ein Tag Deutschland:
Das Wesen der Fotografie: Ein Elementarbuch Stephen Shore erklärt, wie man Fotografien richtig beurteilt und versteht.
Erfolg als Fotograf: Wie man sein Können optimal präsentiert Autorin: Dr. Martina Mettner
[...] Im Trockendock – Fotografien von Frank Taube Schiff ahoi! Frank Taube: Mit dem Schiff und der Leica unterwegs Beton, Wasser und Planken [...]