Im Land der überfüllten Eisenbahnen. Maximilian Theßeling hat als angehender Fotojournalist Bangladesch bereist

Bangladesch © Maximilian Theßeling

Bangladesch © Maximilian Theßeling

Vor einem Jahr ist Maximilian Theßeling nach Asien aufgebrochen, um drei befreundete Fotografen/Videografen bei der Produktion eines Dokumentarfilms zu unterstützen.

Maximilian Theßeling: “Die Entscheidung, für ein halbes Jahr durch Asien – Bangladesch, Thailand, Hongkong, China, Laos, Kambodscha – zu reisen, fiel sehr spontan. Ich möchte Fotojournalist werden und deswegen stand die Fotografie auf der Reise immer im Mittelpunkt und war einer der Hauptgründe für die Reise.”

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Ein Krieg wird touristisch: Hahn+Hartung fotografieren Menschen und Material in Vietnam

© Hahn+Hartung

Im B52-Café in Hanoi. Es befindet sich direkt neben einem See, in dem die Überreste
eines abgeschossenen B52 liegen © Hahn+Hartung

Der Krieg in Vietnam bestimmte 30 Jahre die Geschichte des Landes. Das US-Militär schickte zwischen 1965 und 1973 mehrere hunderttausend Soldaten dorthin. Vietnam war in einen kommunistischen Norden und den pro-amerikanischen Süden aufgeteilt. 1975 gewann der Norden den Krieg und die letzten US-Soldaten verließen das Land.

40 Jahre später sind zwar keine ausländischen Truppen mehr im Land aber Kriegstouristen, die die alten Schlachtfelder und von den Viet-Cong ausgegrabenen Tunnel besichtigen. Es gibt einen Markt, auf dem Militaria aus dem Vietnamkrieg verkauft und gefälscht wird. Das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ verursacht immer noch Behinderungen und wird auch in 3 Generationen noch die Menschen beeinflussen und physisch verändern.

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Als Fotograf auf einem Kreuzfahrtschiff: wer nicht fotografieren kann, lernt das Wesentliche in einer halben Stunde

David Weimann hat als Fotograf auf einem Kreuzfahrtschiff die Kameratasche zu allen Gelegenheiten geschleppt. Schlüsselqualifikation beim Bewerbungsgespräch: schwimmen.

Ich habe mit David Weimann über dieses Abenteuer gesprochen und gelernt: seekrank ist niemand Fotograf.

Fünf Jahre Fotograf auf einem Kreuzfahrtschiff. Sieht so ein Karriereturbo aus?
Eher weniger. Leider waren die beruflichen Perspektiven für frisch ausgebildete Fotografen schon Anfang 2000 recht mies. Da kam mir der ausgeschriebene Job als Kreuzfahrtfotograf gerade recht.

Der Job besteht aus 9 – 14 Stunden Arbeit: 7 Tage die Woche, für 6 Monate, gefolgt von einem Monat Urlaub. Fotografiert wird zu jeder Gelegenheit: beim Einschiffen, an den Galaabenden, bei Exkursionen und so weiter.

Fotografisch geht es hauptsächlich darum, die Gäste bei ihren Unternehmungen abzulichten. Vielleicht zu vergleichen mit einem Fotografen im Zoo. Nur das auf einem Schiff deutlich mehr Bilder gemacht werden. Nach dem Anfertigen der Bilder, werden diese direkt an Bord entwickelt und in Schaukästen ausgestellt. Danach beginnt der Verkauf.

Was man als professioneller Fotograf daraus ziehen kann, liegt glaube ich an jedem selbst. Ich für meinen Teil habe meine freie Zeit – während der Liegezeiten im Hafen und wenn ich nicht auf Exkursion musste – dazu genutzt, diverse Länder zu erkunden und alles mit meiner Kamera festzuhalten.

Fazit: Karriereturbo – nein! Erfahrungen sammeln, die Welt kennen lernen, interessante Menschen treffen – ja!

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Für Caroline Benz ist etwas eine Spur: Vestigium

Vestigium © Caroline Benz

Vestigium © Caroline Benz

Caroline Benz – carolinebenz.tumblr.com

Vestigium © Caroline Benz

Vestigium © Caroline Benz

Caroline Benz – Vestigium (Ausstellung Kunsthaus Bethanien)

Seminaristen der Ostkreuzschule für Fotografie präsentieren ihre Arbeiten zum Thema ~Familie in einer Abschlussausstellung. Die von dem OSTKREUZ-Fotografen und Seminarleiter Thomas Meyer kuratierte Werkschau umfasst 11 Arbeiten, die unterschiedlichste Interpretationen des Themas ausgearbeitet haben.

Über Ostern werden die Abschlussarbeiten im Kunsthaus Bethanien ausgestellt. Vernissage ist am Donnerstag, den 17. April, um 19:00 Uhr.

Infos

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