Artefakte in der Landschaft. Fotografien Friederike Brandenburg
Mit Talents bietet C/O in Berlin Nachwuchsfotografen die Möglichkeit ihre Arbeiten zu zeigen. In der 20.Auflage von Talents ist gegenwärtig die Arbeit Zurückgelassen von Friederike Brandenburg im Postfuhramt in der Oranienburger Straße 35/36 zu sehen – noch bis zum 28. September 2010.
Friederike Brandenburg spürt auf ihren Wanderungen zurückgelassene Zivilisations-Bruchstücke auf. Liebevoll oder bizarr die Landschaften gestaltend wirken diese Fremdkörper unwirklich und durch ihre Unwirklichkeit anziehend. Sie sind ein prima Sujet für Fotografen.
Im Interview mit Sophia Greiff berichtet Friederike Brandenburg über die Bedeutung einer ganz bestimmten Lichtsituation, über die Rolle von Zeit und Vergänglichkeit, über die Schwierigkeiten beim Suchen und Finden und von der Furcht der Fotografin vor dem Entdecktwerden. Vielen Dank an Mirko Nowak von C/O in Berlin, dass wir das Interview hier bei Bildwerk3 veröffentlichen dürfen und natürlich vielen Dank an Sophia Greif.
Sophia Greiff im Gespräch mit Friederike Brandenburg
Friederike, da Du Dich sowohl in der Serie „Zurückgelassen“ als auch in Deinen anderen Arbeiten mit dem Motiv Landschaft beschäftigst, zunächst der Klassiker unter den Einstiegsfragen: Wie entstand Dein Interesse am Thema?
Das war schon immer da. Ich bin auf dem Land aufgewachsen – an unseren Garten grenzten Wiesen und Wald, wo ich mich in meiner Kindheit oft aufgehalten habe. Während meine Freundinnen bereits ihren ersten festen Freund hatten, war ich mit einem alten Herrn am See in der Natur beim Angeln. Dazu sind meine Eltern mit meiner Schwester und mir viel verreist, oft in wunderschöne Gegenden zum Wandern. Ich denke, die vielen Eindrücke, die ich unterwegs sammeln konnte, haben meine Begeisterung für die Natur noch gesteigert.










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