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Am Anfang der Woche haben wir Gesche Jägers Fotoarbeit Väterland in einem Interviewbeitrag vorgestellt, heute ist Väterland Teil unserer Fotobuch-Verlosung.
Die Hamburger Fotografin hat über Monate immer wieder in elf deutschen Familien gelebt. Mit der Kamera beobachtete sie den Alltag von Vätern, Töchtern und Söhnen. Die Männer, die sie traf, sind jung, alt, alleinerziehend, homosexuell, geistig beeinträchtigt oder waren früher Kinderhasser.
Diese Väter leben in Patchworkfamilien, in offenen Beziehungen oder haben für die Kinder ihren Beruf aufgegeben. Wer sie gerade nicht sein wollen, wissen die Männer heutzutage von ihren eigenen Vätern. Wer sie sein könnten, finden die meisten von ihnen erst nach Jahren heraus.
Wie immer am Freitag: Unter allen Kommentatoren verlosen wir ein Exemplar dieses Fotobuchs!
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Adobes Software mieten statt kaufen: für Studenten und Lehrer für € 19,99 pro Monat im Jahres-Abo. Angebot gilt bis zum 25. Juni 2013.
Es gibt ein paar gute Argumente für eine Adobe Creative Cloud-Mitgliedschaft – nicht nur der im Moment geringere Preis für die Nutzung aller Anwendungen der CS Master Collection. Anwender bekommen ein Publishing-rundum-sorglos-Paket, das fast alles enthält, was Adobe an Publishing-Tools für Kreative zu bieten hat.
Indem man sich auf dieses Modell einlässt, ist man, was die Adobe-Produktpalette betrifft quasi immer auf dem neuesten Stand. Außerdem kann man die Software – es sind auch weiterhin 2 Installationen pro erworbener Lizenz erlaubt – auf einem Windows und auf einem Mac installieren und bei Bedarf unterschiedliche Sprachversionen einrichten.
Zusätzlich gibt es ein paar Cloud-Dienste wie den 20-GB-Cloud-Dateispeicher, ein Hosting für Websites und eine Dateifreigabe zur Abstimmung mit Partnern und Kunden.
Portfolio
Für ihre Fotoreportage Kampfkinder wurde Sandra Hoyn als beste Fotografin mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet.
Muay Thai, der Nationalsport Thailands, zählt zu den härtesten Kampfsportarten der Welt. Ein Mindestalter für die Kämpfer gibt es nicht. Für einen Hungerlohn gehen die Kinder an ihre physischen und psychischen Grenzen.
Bei Bildwerk3 dürfen wir nicht nur die Serie Kampfkinder zeigen – Vielen Dank! – sondern ich habe mit Sandra Hoyn auch über Themenfindung, über den moralischen Aspekt ihrer Arbeit und über ihre Ausrüstung gesprochen. Außerdem habe ich erfahren, dass auch Preisträger nicht von ihren Foto-Geschichten leben können
Fotografin Sandra Hoyn – www.sandrahoyn.de
Wie findet man als Fotografin so ein Thema: Kampfkinder?
Meistens stoße ich durch Zufall auf Themen, die mich interessieren. So war es bei den Thaiboxern: Ich habe bei einem Wettkampf zugesehen und war überrascht, wie jung die Kämpfer sind. Also versuchte ich am nächsten Tag, Kontakte zu den Trainern und Kinder herzustellen, was zuerst schwierig war, weil kaum jemand Englisch sprach.
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© Jocelyn Bain Hogg
Jocelyn Bain Hogg will hold a 3-day workshop where partecipants will be inspired by his book “Pleasure Island” to learn how to develop a reportage on the capital of clubs and nightlife.
During the same days Berlin will host two of the Summer biggest events: Fête de la musique (21 June) and Christopher Street Day (22 June).
» more workshop-information

© Jocelyn Bain Hogg
Jocelyn Bain Hogg – www.jocelynbainhogg.eu (www.viiphoto.com)
Portfolio
Die Hamburger Fotografin Gesche Jäger hat in drei Jahren und auf 220 Stück Rollfilm ihre aktuelle Fotoreportage Väterland fotografiert. Für Jäger ist klar, dass Väterland ihre letzte große Arbeit mit analoger Vorabreit sein wird.
Gesche Jäger hat Väter besucht. Und damit ein Thema aufgetan das aktuell einer starken Veränderung unterworfen ist. Eine Wandlung, die für alle wahrnehmbar und doch natürlich privat abläuft: Väter stehen heute viel selbstverständlicher zu ihren Kindern. Eine eigentlich positive Entwicklung.
Ich habe mit Gesche Jäger über diesen wunderbaren Wandel gesprochen, über den Reiz und die Last einer neuen Zeit, natürlich auch übers Bildermachen, den Charme den natürliches Licht besitzt und die Bedeutung des besonderen fotografischen Moments.
Es gibt im Zusammenhang mit dieser aufwendigen Bildstrecke vieles, was man diskutieren kann – technisch aber auch inhaltlich. Neue Väter? Was meint ihr?

Michael Roggentin (47) bewahrt in seinem Porteminnaie einen Zettel mit Geburtsdaten auf, um nicht durcheinander zu kommen. Er hatte nicht geplant, Vater von acht Kindern zu werden. Nach der vierten Schwangerschaft aber hat das Thema eine gewisse Eigendynamik entwickelt © Gesche Jäger
Am Freitag verlosen wir Gesche Jägers neues Buch Väterland in unserer Reihe Fotobuchverlosung.
Fotografin Gesche Jäger – www.geschejaeger.de
Interview mit Gesche Jäger
Elf Familien in fast 3 Jahren. Wie ist das praktisch gegangen?
Anders als erwartet. Bevor ich auf Vätersuche ging, erstellte ich eine Liste mit Familienmodellen, von denen ich glaubte, dass sie die heutige Zeit repräsentieren würden. Bald merkte ich aber, dass die Recherche – genau wie das Fotografieren – ein Prozess ist.
Im Laufe der Zeit lernte ich immer neue, wichtige Familienmodelle kennen, an die ich vorher gar nicht gedacht hatte, die die Zeit aber viel realistischer widerspiegelten als meine Vorstellungen. Das ist der Grund, weshalb ich mich so gerne mit soziologischen Themen befasse: die Umsetzung ist eine wunderbare Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand zu schauen und Studien ein Gesicht zu geben.
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Bei der Bildwerk3-Fotobuchverlosung am Freitag haben wir Helga Paris: Fotografien vorgestellt.
Dieses Buch gewonnen hat: Heiko Krause – www.heiko-krause-photographie.de
Heiko Krause hat in seinem Kommentar geschrieben: “Helga Paris, eine sensible Chronistin, hat den Blick für das unaufdringlich Alltägliche, welches hinter der Oberfläche des reinen Abbildes seine Wirkung zu beginnt.”
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In unserer Fotobuch-Reihe am Freitag haben wir heute ein regionales Highlight: ein Band mit Fotografien der ostdeutschen Fotografin Helga Paris.
Die 1936 geborene Fotografin lebte seit 1966 im Prenzlauer Berg. Sie ist mit ihren Bildern die Chronistin des langen ostdeutschen Nachkriegs. Sie erinnert mit ihrem fotografischen Duktus an Cartier-Bresson oder an Vivian Maier – nur alles eben sehr ostdeutsch.
Verglichen mit den Motiven ihrer Kollegen bleibt Paris lediglich der Blick auf Verfall, Stagnation und auf das geistige und tatsächliche Gefängnis das die DDR in ihrer Endphase war – und somit auf Melancholie. Unvergessen ihre traurig-sinnlichen Selbstportraits aus dieser Zeit!
»Die Serien von Helga Paris sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie sich Verfall und Mangel im fotografischen Licht in Poesie und Schönheit verwandeln können.« PHOTONEWS
Wie immer am Freitag: Unter allen Kommentatoren verlosen wir ein Exemplar dieses Fotobuchs!









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