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  • – Dienstag, 9. Februar 2010

Fotografin Elizabeth Kreutz

Elizabeth Kreutz hat fünf Mal die Tour de France, zwei Olympische Spiele und mehr als 15 Ironman-Triathlons in Bildern festgehalten. Außerdem ist sie Lance Armstrongs persönliche Fotografin.

Fotograf Trevor Snapp

Trevor Snapps Bilder beleuchten die wichtigen sozialen Themen unserer Zeit, von städtischen Gangs in El Salvador bis hin zu AIDS-Beratungsstellen im Sudan. Er arbeitet für verschiedene internationale Medien wie den Stern, National Geographic Traveler …

Letztendlich leben Fotografien von Spontanietät – Fotograf Oliver Mark

Oliver Mark absolvierte von 1986 bis 1988 eine Ausbildung zum Fotografen. Anschließend arbeitete er als Fotoassistent u. a. in den Burda Studios Offenburg.

Berufswunsch: Fotograf

So offenherzige und überlegte Berufswunschäußerungen wie die Folgenden lese ich selten. Sie stammen von Philipp Paulus, einem siebzehnjährigen Schüler, der mir zuerst durch seine Bilder aufgefallen ist.

Zitat

Es ist nicht das Honorar, das den Profi im Studio vom Laien unterscheidet, sondern Sinn und Zweck des Tuns. Hätte der Hobbyist eine konkrete Bildidee, wäre schon viel gewonnen.

Dr. Martina Mettner – Wie man ein großartiger Fotograf wird

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8. Februar 2010 10
Geld verdienen mit eigenen Fotos

Stockfotografie: Praxishandbuch zu gewinnen

Stockfotografie - Robert Kneschke

Stockfotografie - Edition ProfiFoto: Geld verdienen mit eigenen Fotos von Robert Kneschke

Microstock hat den Bildermarkt wie kaum eine andere Einrichtung demokratisiert. Heute kann jeder der sich dazu berufen fühlt Bilder auf einem globalen Markt handeln.

Microstock hat dabei nicht nur neue Anbieter auf den Plan gerufen, sondern durch neue Preismodelle, schnelle Verfügbarkeit, eine ungeheure Auswahl an Motiven und einem System, das sich durch User-Fotografen beständig aktualisiert, eine ganz neue Nachfrage geschaffen. Bilder von jedermann für jedermann …

Offen gestanden, man muss diese Art Fotografie nicht mögen, man kann sie sogar recht scheußlich finden: die auf den reinen, durchschaubaren Nutzen hin fotografierten Bildserien.

Dennoch wird niemand bezweifeln, dass es sich dabei auch um Fotografie handelt, um einen, bei richtiger Anwendung sogar recht einträglichen Geschäftszweig der Fotografie.

Stockfotografie als Beruf

Einer, der Stockfotografie – jener Bereich der Fotografie, der Microstock mit einschließt – sehr erfolgreich und zielstrebig betreibt hat nun seine Erfahrungen in einem Buch veröffentlicht.

Robert Kneschke hat in kurzer Zeit geschafft, wovon viele träumen: er lebt heute vom Fotografieren und das nun erschienene Buch sammelt alle seine Erfahrungen als Stockfotograf.

Um es gleich vorweg zu nehmen: das Buch ist nicht nur kenntnisreich sondern auch ausführlich – was seinen Umfang von 400 Seiten begründet – es ist gut zu lesen, schnörkellos und es ist vor allem sehr hilfreich für all jene die ganz neu einsteigen wollen in die Materie aber auch für diejenigen, die schon mal das eine oder andere Bild via Stock verkauft haben.

weiterlesen …

7. Februar 2010 1
Street Photography

Fundsachen: Die Fotografien der Amerikanerin Vivian Maier

© Vivian Maier

© Vivian Maier

Mit ihrem Nachlass erwirbt der Immobilienmarkler John Maloof in Chicago auch ungefähr 100.000 Mittelformat-Negative – aufgenommen in den 1950er und 1960er Jahren in New York und in Chicago – und hebt damit einen Schatz der voraussichtlich unentdeckt geblieben wäre.

So geschehen im Jahr 2007. Der Name der Fotografin ist Vivian Maier. Was nun Stück für Stück – im Archiv-Blog mit den Fotografien von Vivian Maier, das Maloof regelmäßig aktualisiert – Öffentlichkeit findet, ist von erstaunlicher fotografischer Intensität und kann es mit den Klassikern dieses Genres überraschend gut aufnehmen. Man wird Fotografie-Geschichte nach dieser Entdeckung wohl neu schreiben müssen und der Ahnentafel großer Fotografen den Namen von Vivian Maier hinzufügen müssen.

Es gab zu Lebzeiten von Vivian Maier nur sehr wenige und nur kleine Abzüge von einigen Aufnahmen – das meiste war unentwickelt. Man muss sich das Fotografieren in den Straßen von Chicago und New York wie eine zwanghafte Handlung vorstellen, die am Tun fotografisch reift, ohne aber die Ergebnisse zu beurteilen … Und das ist mehr als faszinierend!

Vivian Maier ist gestorben, ohne von ihrem Ruhm zu erfahren, der erst allmählich zu wirken beginnt …

© Vivian Maier

© Vivian Maier

© Vivian Maier

© Vivian Maier

diese wunderbare Geschichte via surfgarden

6. Februar 2010 2
Bildnutzung

Undercover am Servicetelefon

Wer heute von seinen Einkünften leben will, braucht einen Zweitjob und manchmal ist es besser, wenn der eine Arbeitgeber vom anderen nichts weiß – weil es unweigerlich zu Interessenkonflikten kommen kann.

So wie – offensichtlich – bei einer Mitarbeiterin der B2B Berlin Brandenburg GmbH – Stichwort Businessportal für den Mittelstand – die gleichzeitig auch bei Verdi die Telefonhotline betreut.

Vielleicht wäre es für Verdi klüger, Mitarbeiter besser zu bezahlen oder Bilder exklusiv zu kaufen, damit so etwas nicht mehr vorkommt ;-)

5. Februar 2010 0
Der fotografische Wochenrückblick #5

Fotolese: Schwierige Lichtverhältnisse im Olympiastadion

Wer über einen längeren Zeitraum die Veröffentlichung seiner Fotografien im Internet ohne Urhebernennung unwidersprochen duldet, kann zu einem späteren Zeitpunkt keine widerrechtliche Verletzung des Urheberrechts geltend machen.

Vor allem: In dieser Duldung ist eine stillschweigende Einwilligung zu sehen, dass auch Dritte dieses Bild ohne Urhebernennung verbreiten und veröffentlichen dürfen. Und ein Bild von einer Stelle auf eine andere zu kopieren, ist im Internet eine der einfachsten Aufgaben.

So vorgekommen mit einem Bild von Sarah Wagenknecht und entschieden vom Amtsgericht Charlottenburg – gegen den Einwand der Fotografin.

FTD
Die traditionsreiche Fotoagentur Magnum verkauft ihr Archiv an MSD Capital, die Investmentfirma des US-Computerunternehmers Michael Dell. Über den Kaufpreis gibt es bisher lediglich Mutmaßungen – tatsächlich wird sich der Wert der etwa 185.000 Abzüge schwer beziffern lassen.

Weiter heißt es, die Zeitschriftenkrise habe Magnum in Schwierigkeiten gebracht und nun habe man diesen Weg wählen müssen, um das Archiv zu sichern und selber nach neuen und anderen Vertriebswegen zu suchen. Eine denkwürdige Zäsur! Weitere Hintergrundinformationen – hier.

Neues Deutschland
Tom Mustroph lässt uns ein wenig hinter die Kulissen von C/O Berlin schauen – einer privat finanzierten Kultureinrichtung für Fotografie im Herzen der Stadt.

Eine andere Geschichte über Risikokapital und Eigeninitiative und sie endet, jedenfalls für Tom Mustroph und damit ganz im Tun und Wollen der Zeitung für die er schreibt, mit dem Fazit, C/O Berlin sei kein Ersatz für die öffentlichen Institutionen, aber doch eine beachtliche Erweiterung des Angebots. Na, da stimme ich zu.

FAZ
Was macht die Fotografien von Boris Becker einzigartig? Magdalena Kröner schreibt: die stillen Bilder im Zustand der absoluten Zuspitzung, bei denen es, anders als beim Porträt, weniger auf den richtigen Moment als auf den richtigen Blickwinkel ankommt.

Der Beitrag über den Becher-Schüler Becker erscheint anlässlich einer Ausstellung seiner Arbeiten in Köln.

WELT ONLINE
Den mit 10.000 Euro dotierten Sven-Simon-Preis 2009 – einem Preis für Sportfotografie – erhält in diesem Jahr der Fotograf Hans Rauchensteiner. Rauchensteiner fotografierte während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin die ukrainische Siebenkämpferin Hanna Melnychenko beim Speerwurf.

Rauchensteiner: “Ich saß bei ganz schwierigen Lichtverhältnissen im Olympiastadion. Die Sonne reflektierte sich auf dem Speer einer Werferin. Der perfekte Augenblick.”

RP ONLINE
Fotograf Andreas Gursky übernimmt als Professor eine Klasse für Freie Kunst – an der Düsseldorfer Hochschule.

Bildstrecke der Woche: Jacob Holdts Amerika-Bilder bei SPIEGEL ONLINE

3. Februar 2010 0
imagetrust-Reportagefoto #3

Schützenfest

© Heiko Specht

Während der Musikzug noch an seiner Aufstellung arbeitet visiert ein Junge im Vordergrund die Zielscheibe in fünf Metern Höhe an. © Heiko Specht

Was für die einen der Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens und ein Beispiel gelebter Tradition ist löst bei anderen nur Irritation und Ablehnung aus weil sie darin einen völlig überlebten Ritus sehen. Heiko Specht zeigt eine ambivalente Darstellung eines Schützenfestes.

Heiko Specht zeigt keine Idylle sondern einen Ausschnitt aus dem deutschen Alltag. Es sind die Details, die es zu entdecken gilt und die das Bild mehrdeutig machen und den Betrachter fesseln. Dieses Foto aus seiner Reportage über Schützenfeste zeigt ein gebrochenes Bild des Ereignisses und lädt den Betrachter ein, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Heiko Specht bei imagetrust

Fotograf Heiko Specht

1. Februar 2010 1
Gewinnerermittlung

Wer ein großartiger Fotograf wird

Diesmal habe ich mir die Sache leichter gemacht: Nicht viele Zettel in die Waschtrommel oder in die Obstschale getan, wie sonst immer und dann das Kind oder die Kollegen ziehen lassen sondern alle Teilnehmer in eine Excel-Tabelle eingetragen und ein kleines Script dazu, das aus der Liste per Zufall – random – zwei Gewinner ermittelt hat – eine durchaus zeit- und ressourcesparende Vorgehensweise.

Jedenfalls bei so vielen Kommentaren! Vielen herzlichen Dank an alle, die hier mitgemacht haben. Die Buchbesprechung von Dr. Martina Mettners Wie man ein großartiger Fotograf wird hat es innerhalb einer Woche zum meistkommentierten Beitrag bei Bildwerk3 geschafft – dazwischen viele kluge und interessante Einwendungen zum Thema aber auch Kritik an dem Buch von denjenigen, die schon reingeschaut haben. Und so soll es sein!

Kritik aber – ich muss das hier noch loswerden – die gelegentlich nach meinem Gefühl am Thema vorbei geht und der Form weit größeres Gewicht einräumt als dem Inhalt – und das ist gelegentlich allzu durchsichtig.

Gewinnen können nur zwei! Allen anderen bleibt nur meine Empfehlung, sich das Buch zu kaufen und sich von den Anregungen Mettners zum Nachdenken über Fotografie und der eigenen Position in Bezug auf Fotografie bringen zu lassen.

Gewonnen haben: tina kurz und Marcel Herzlichen Glückwunsch!

29. Januar 2010 4
Der fotografische Wochenrückblick #4

Fotolese: Kameras sind lediglich die technischen Werkzeuge für Fotografen

Wie schon SPIEGEL ONLINE kooperiert nun auch die SÜDDEUTSCHE mit seen.by international fine art. Zum Start dieser neuen Zusammenarbeit bringt die SÜDDEUTSCHE ein Interview mit dem Fotoreporter Gerd Ludwig.

Ludwig hat in der 30-Kilometer-Zone von Tschernobyl fotografiert und eindrucksvolle Bilder von Stillstand und Verfall mitgebracht. Im Interview erläutert er sein Verhältnis zu Rußland, spricht über die Arbeit in der toten Zone und über Glanz und Elend in der Metropole Moskau. Und natürlich über Fotografie, über’s Fotografieren:

“Ein gutes Foto berührt die Seele und erweitert den Geist. Kameras sind lediglich die technischen Werkzeuge für Fotografen. Gute Fotos werden mit dem Herzen und dem Verstand gemacht.”

WELT ONLINE
Für den englischen Fotografen Nick Knight hat die Modefotografie ausgedient – Mode werde besser über Filme oder Clips transportiert und wenn man heute junge Zielgruppen erreichen will und dafür Printmagazine wählt, mache man alles falsch.

Ein kluges Interview mit klugen Fragen und sehr sehr klugen Antworten – verantwortlich ist Lorraine Haist Ressort Lifestyle bei WELT ONLINE.

B.Z. Berlin
Noch einmal der Fotograf Andreas Mühe: Diesmal in einem etwas leichthin geschriebenen, von Klischees übervollen und nicht gerade vollständigen Bericht über die Ausstellungseröffnung bei CAMERA WORK.

ZEIT ONLINE
“Beinahe alle Werbebilder sind eine Inszenierung, die mit der Realität oft nichts mehr zu tun hat” sagt Cathrin Bauendahl, deren Firma bezeichnender Weise Elektronische Schönheit heißt und die für ihre Kunden – Fotografen und Magazine – die professionelle Bildretusche übernimmt. Gefunden in einem Beitrag von Sonja Pohlmann über Modefotografie und Bildbearbeitung.

Bildstrecke der Woche: die düster geheimnisvollen Bilder der skandinavischen Fotografin Denise Grünstein – bei GoSee.

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  • Johannes: Hi, ich hab mich auch schon mit dem Thema Stockfotografie beschäftigt, a...
  • Markus Janzig: ... da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Frau Mettner steht ...
  • Micha: Davon habe ich die Tage schon mal gehört. Klasse Bilder. So einen Nachlass ...

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