Einsame Frauen in Hotelzimmern. Fred Hüning fotografierte im »Bogota«

Hotel zur Einsamkeit © Fred Hüning

Hotel zur Einsamkeit © Fred Hüning

Vom Beziehungsende erzählen die Fotografien von Fred Hüning. Zwanzig junge Frauen haben Hüning als Verlassene in den Zimmern des »Hotel Bogota« Modell gestanden.

Liebe und Liebeskummer, Verlust und Vergänglichkeit sind Fred Hünings Themen, intim und persönlich sind seine Bilder. Die Arbeit Hotel zur Einsamkeit entstand 2013 im Berliner Künstlerhotel Bogota.

Die Fotografien waren nicht geplant, sie ergaben sich aus der jeweiligen Raumsituation. Am Anfang wusste Fred Hüning nicht, in welchem Zimmer er fotografieren wird. Er und das Modell waren wie Gäste, die nicht wissen, wie das Zimmer aussehen wird.

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Gleißend und leer: Daniel Müller Jansen fotografiert Gated Communities in Südafrika

Overexposed #1 © Daniel Müller Jansen

Overexposed #1 © Daniel Müller Jansen

Daniel Müller Jansens Fotoserie Overexposed zeigt Gated Communities in Südafrika. Gated Communities sind für die wohlhabende Bevölkerung Südafrikas der käufliche Traum einer sicheren und perfekten Lebenswelt.

Die einheitliche Lichtstimmung illustriert für Müller Jansen die Idee gemeinsamer Verheißungen und Wünsche und wird damit zur Gegendarstellung von sozialer Wirklichkeit in Südafrika.

“Architekturen sind wie die Verpackung einer Gesellschaft. Je mehr der Versuch unternommen wird, seinen Wohlstand hinter hohen Mauern zu verstecken und zu schützen, desto augenscheinlicher werden die Kräfte und Bedürfnisse, die zu eben diesen Mauern führten.” Daniel Müller Jansen

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Krieg schonungslos. Christoph Bangert: War Porn

War Porn © Christoph Bangert

War Porn © Christoph Bangert

Christoph Bangert arbeitet für internationale Medien als Fotograf in Krisengebieten. In War Porn versammelt er Fotografien der letzten zehn Jahre aus Afghanistan, Irak, Indonesien, Libanon und Gaza.

Einige Doppelseiten im Buch sind unbeschnitten, also geschlossen. Der Leser kann sie entlang einer Perforation öffnen und so selbst entscheiden, wie viele der Bilder er sehen möchte, wie viele er ertragen kann.

“Ein rohes, intensives und schockierendes Buch über den Krieg.”

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War Porn © Christoph Bangert

War Porn © Christoph Bangert

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Fotoreporter werden: Hochschule, frühe Praxis und eine eigene Handschrift

Angemessene Vergütung sei auch im Geschäft mit Bildern das langfristig wichtigere Gut. So Peter Bitzer, Geschäftsführender Gesellschafter der Kölner Bildagentur laif.

laif zählt zu Deutschlands führenden Unternehmen für Bildjournalismus, Magazin- und Reisefotografie. Wie wird man Reise- und Reportagefotograf? Darüber und wo zukünftige Chancen für laif-Fotografen liegen habe ich mit Peter Bitzer gesprochen.

Webseite laif – www.laif.de

Webseite laif – www.laif.de

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laif – als Fotografenbüro 1981 gegründet, wurde 1993 in laif Agentur für Photos & Reportagen umgewandelt. laif vertritt rund 400 Fotografen. Sie sind seit 1993 Chef. Was haben Sie richtig gemacht?
Ich glaube, das Wichtigste war und ist unsere bewusste Mischung aus hoher Qualität und ausreichender Quantität im Bildangebot, gepaart mit Spaß an gutem Service und aktiver Kommunikation, sowohl unseren Fotografinnen und Fotografen und Partneragenturen als auch unseren Bildabnehmern gegenüber. Und unser Herzblut und unser Know-how für Fotografie natürlich.

Wie macht sich der Preisdruck im Bild-Business bemerkbar?
Es wird mit den sinkenden Preisen immer anstrengender den eben genannten, ja auch von den Kunden gewünschten Ansprüchen gerecht zu werden. Die Bildredaktionen brauchen ja heute eher mehr als weniger Unterstützung von uns.

Dem bei den heutigen Preisen zu entsprechen – von der möglichen Qualität bei der Produktion der Fotografie bis zum bildredaktionellen Service – wird zum immer größeren Kraftakt, bei oft nicht mehr angemessener Entlohnung.

Gibt es beim Verkauf von Reportagen oder Einzelaufnahmen an Zeitungen und Zeitschriften eigentlich einen Verhandlungsspielraum? Oder halten Sie sich strickt an die Vorgaben der MFM?
Ausgangspunkt ist immer die MFM-Liste. Aber natürlich gibt es mehr Spielräume und Rabatte bei Kunden, mit denen wir regelmäßig und im großen Stil zusammenarbeiten, als bei temporären Einzelkunden.

Wer als Fotograf zu laif möchte, was sollte er oder sie können?
Er oder sie sollte zu unseren inhaltlichen Schwerpunkten passen oder sie ergänzen, ohne eine Kopie dessen zu sein, was wir schon ausreichend haben.

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Verworrene Wege: Thomas Kalak fotografiert Strippen in Bangkok

Bangkok Cable Ways © Thomas Kalak

Bangkok Cable Ways © Thomas Kalak

Drähte und Kabel durchziehen die Stadt von Mast zu Mast. Neue Kabel kommen hinzu. Jeder scheint sein eigenes Kabel zu verlegen. Alte Kabel werden nicht entfernt. Thomas Kalak hat in Bangkok Cable Ways diese fremden Zustände in Bildern dokumentiert.

“Kalaks Fotografien bieten das erschreckende und zugleich faszinierende Bild eines Systems, das sich ohne jede Rücksichtnahme auf den Lebensraum des einzelnen Menschen selbstständig gemacht zu haben scheint und unbeeinflussbar die Energieflüsse lenkt, die die Stadt am Leben halten.” (Rasmus Kleine)

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